Mobile Heizzentralen sind voll funktionstüchtige Heizungen auf Personenwagen-Anhängern oder im Container. Sie liefern einzeln etwa 50 bis 2’000 kW, in Kaskade bis 13’500 kW, und werden über flexible Schläuche an die bestehende Heizungsanlage angeschlossen. Auf dieser Seite finden Sie Bauformen, Einsatzbereiche, den Anschluss Schritt für Schritt, alle Energieträger im Vergleich, die Versorgung von Wärmenetzen sowie die Schweizer Vorgaben zu Lärm, Luft, Gewässer- und Naturschutz.
Mobile Heizlösungen nach Leistungsbereich
80 bis 900 kW · Heizöl, Gas, Pellets
Heizmobil
Die Heizzentrale im Anhänger mit Heizkessel: für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe, Industrie und Baustellen.
Eine mobile Heizzentrale ersetzt oder ergänzt die feste Heizung auf Zeit: bei Ausfall im Winter, während einer Sanierung, zur Bautrocknung und Estrichaufheizung, als Übergangslösung im Nah- oder Fernwärmenetz oder wenn die bestehende Anlage die benötigte Leistung nicht liefert. Die Anlagen kommen als Anhänger oder Container, werden an die vorhandene Hydraulik angeschlossen und laufen je nach Modell mit Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Holz, Strom oder als Wärmepumpe.
Leistungsbereich
Von 3 kW bis 13’500 kW in Kaskade
Bauformen
Heizmobil im Anhänger, Heizcontainer; für kleine Leistungen Elektroheizung
Flexible Schläuche an Vor- und Rücklauf, Systemtrennung bei Bedarf
Mietdauer
Von wenigen Tagen bis zu mehreren Heizperioden
RichtwerteDie Leistungsangaben beschreiben übliche Mietflotten. Welche Heizzentrale Ihr Gebäude oder Netz braucht, ergibt die Auslegung mit Heizlast, Vorlauftemperatur und Anschlusssituation.
Mobile Heizlösungen im Überblick
Ob kurzfristiger Wärmebedarf, Notfall oder Bauprojekt: Heizmobil und Heizcontainer decken den Bereich vom Mehrfamilienhaus bis zum Fernwärmenetz ab, für kleine Leistungen ergänzt die Elektroheizung. Die Leistung entscheidet über die Bauform, der Aufstellort über den Energieträger.
80 bis 900 kW · Heizöl, Gas, Pellets
Heizmobil: Heizzentrale im Anhänger
Die vielseitigste Lösung: Kofferanhänger mit Heizkessel, Brenner, Pumpe, Regelung und meist integriertem Tank. Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe, Industrie und Baustellen; in Kaskade auch mehr Leistung.
Per Lastwagen angeliefert, mit externem Tank oder Gasanschluss. Für Industrie, Spitäler, grosse Wohnanlagen und als Übergangslösung in Nah- und Fernwärmenetzen.
Für kleine Leistungen: auf der Sackkarre, ohne Abgas und Brennstoff, wasser- oder luftgeführt. Darf im Gebäude stehen: für Estrichaufheizung, Notheizung in Wohnung und kleinem Gebäude und Einsätze in Lärmschutzzonen.
Heizmobil und Heizcontainer stehen vor dem Gebäude und werden über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an die bestehende Heizung und an das Stromnetz angeschlossen. Das Schaubild zeigt es am Beispiel eines Heizmobils.
Grafik lässt sich seitlich verschieben
Ebener, tragfähiger und frei zugänglicher Aufstellplatz möglichst nah am Technikraum
Brennstoffversorgung: integrierter Tank im Anhänger, externer Tank, Flüssiggastank oder Gasanschluss
Stromanschluss 230 V oder 400 V mit passender Absicherung für Brenner, Pumpe und Regelung
Isolierte Schlauchleitungen für Vor- und Rücklauf; Schlauchbrücken, wo Wege oder Strassen gequert werden
Durchführung durch Fenster, Türen oder Lichtschacht in den Technikraum
Anschluss an Vor- und Rücklauf mit Storz-Kupplung, bei Bedarf Plattenwärmetauscher zur Systemtrennung
Wasseranschluss zum Spülen, Befüllen und Entlüften; Abblaseleitung des Sicherheitsventils an eine gefahrlose Stelle
Der Weg der Wärme: Der Kessel im Anhänger erwärmt das Heizwasser, die Pumpe fördert es durch den Vorlauf ins Gebäude, abgekühlt kehrt es über den Rücklauf zurück. Die bestehende Heizung bleibt ausser Betrieb.
Die drei Bauformen im Detail
Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen verschiedene Geräte zur Auswahl. So gibt es neben dem Heizmobil im Anhänger auch leistungsstarke Containerheizungen und für kleine Leistungen Elektroheizungen. Die folgende Übersicht zeigt, was die einzelnen Lösungen auszeichnet und wann diese infrage kommen.
Heizmobil: Heizzentrale im Anhänger, 80 bis 900 kW für grössere Gebäude
Wer eine transportable und zugleich leistungsstarke mobile Heizzentrale mieten möchte, entscheidet sich für ein Heizmobil, auch Anhängerheizung genannt. Dabei handelt es sich um Autoanhänger in verschiedenen Grössenordnungen mit einem stabilen, abschliessbaren Aufbau, in dem Heizkessel, Brenner, Pumpe, Regelung und meist der Tank verbaut sind. Sie lassen sich in aller Regel von nur einer Person transportieren.
Leistung: ab rund 50 kW, typisch 80 bis 900 kW (höhere Leistung mit Kaskaden)
Anschluss: 16 A und 230 V (Steuerung), Öl- oder Gasanschluss, bei Pellets Pellettank
Das Heizmobil ist die vielseitigste Lösung unter den mobilen Heizzentralen. Es eignet sich für nahezu alle Gebäudetypen und Einsatzbereiche, von der Überbrückung bei Heizungsausfall bis zur dauerhaften Wärmeversorgung. Varianten nach Brennstoff, den Vergleich mit dem Heizcontainer sowie Aufstellung und Anschluss zeigt die Seite Heizmobil mieten.
Mobile Containerheizung: 300 bis 2’000 kW für Industrie und Fernwärme
Für sehr hohe Leistungsanforderungen stehen mobile Heizcontainer zur Verfügung. Diese werden per Lastwagen angeliefert und direkt vor Ort aufgestellt. Sie eignen sich besonders für Industriebetriebe, Fernwärmenetze und grosse Wohnanlagen, die kurzfristig sehr hohe Wärmemengen benötigen.
Leistung: 300 bis 2’000 kW je Container (Kaskaden bis 13’500 kW)
Anschluss: Öl- oder Gasanschluss, 400 V für Steuerung und Pumpen
Energieträger: Heizöl (auch HVO), Erdgas, Flüssiggas; als Sonderbauform Pellets oder Hackschnitzel
Einsatz: Industrie, Nah- und Fernwärme, grosse Wohnanlagen, Spitäler
Mobile Heizcontainer sind die leistungsstärkste Option unter den mobilen Heizzentralen. Durch die Kombination mehrerer Container (Kaskade) lassen sich nahezu unbegrenzte Heizleistungen realisieren. Wie die Einbindung in ein Wärmenetz gelingt, zeigt das Kapitel Nah- und Fernwärmenetze. Varianten nach Energieträger, die Entscheidung zwischen Miete und Kauf sowie Aufstellung und Anschluss erklärt die Seite Heizcontainer mieten & kaufen.
Mobile Elektroheizung: 3 bis 40 kW für kleine Leistungen
Mobile Elektroheizungen sind kompakte Geräte mit einer Leistung von 3 bis etwa 40 kW. Sie stehen auf Sack- oder Stechkarren und lassen sich von nur einer Person transportieren. Wassergeführte Geräte werden über flexible Schläuche an das Heizsystem angeschlossen und leiten Heizwasser in Heizkörper oder Fussbodenheizung; luftgeführte Heizlüfter blasen warme Luft direkt oder über einen Warmluftschlauch in den Raum.
Leistung: 3 bis 40 kW
Anschluss: 16 A und 230 V bis 63 A und 400 V
Energieträger: Strom
Einsatz: Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, kleine Gewerbegebäude, Rohbau
Geeignet sind diese Heizlösungen insbesondere für Handwerksbetriebe, die damit Baustellen trockenheizen oder Unterlagsböden aufheizen, insbesondere dann, wenn es sich bei der eigentlichen Heizung um eine Wärmepumpe handelt. Ohne Verbrennung lässt sich die Elektroheizung dabei sogar im Gebäude aufstellen. Wann ein wassergeführtes Gerät und wann ein Heizlüfter passt und welcher Stromanschluss wie viel Leistung liefert, zeigt der Ratgeber Mobile Elektroheizung: wassergeführt oder luftgeführt?
Aufheizprogramm für Unterlagsboden, Fernüberwachung
Kaskadenregelung, Fernüberwachung, Vorlauf bis rund 105 °C
Aufheizprogramm für Unterlagsboden, Aufstellung im Gebäude
Einsatz
• Notfallsituationen • Grossveranstaltungen • Temporäre Beheizung von Gebäuden und Anlagen während der Wartung • Baustellenbeheizung grösserer Baustellen • Ausgleich für Lastspitzen
• Grosse industrielle Anwendungen • Nah- und Fernwärmenetze • Notfall- und Backup-Heizlösungen für grosse Einrichtungen • Übergangsversorgung in grösseren Objekten • in Umbauphasen
• kleinere Räume • temporäre Beheizung • Unterlagsboden trocknen im Einfamilienhaus oder Wohnung für Wohnung • Orte, an denen keine Emissionen erlaubt sind • wenn geringe Leistung ausreicht
RichtwerteLeistungsbereiche, Anschlusswerte und Abmessungen beschreiben gängige Geräte der drei Bauformen. Welche Anlage geliefert wird, hängt von Ihrer Heizlast und der Verfügbarkeit im Mietpark ab.
Hinweis zur Förderung
In der Schweiz werden reine Not- oder Übergangsheizungen im Mietmodell in der Regel nicht direkt gefördert. Jedoch können, im Rahmen einer Sanierung oder bei einem Heizungsersatz (z.B. Impulsprogramm), anfallende Kosten unter Umständen als werterhaltender Liegenschaftsunterhalt steuerlich geltend gemacht werden. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Steuerberater oder dem kantonalen Energieamt.
Wie läuft die Miete einer mobilen Heizzentrale ab?
Die Miete einer mobilen Heizzentrale läuft in fünf Schritten: Sie beschreiben Gebäude, Leistungsbedarf, Energieträger, Standzeit und Aufstellort. Die Swiss Energy Group verbindet Sie mit einem passenden Fachbetrieb, der Offerte und Detailplanung übernimmt. Er liefert die Anlage, schliesst sie an Vor- und Rücklauf an, nimmt sie in Betrieb, betreut sie während der Standzeit und holt sie danach ab.
Die passende Bauform richtet sich nach der Heizlast: Ein Heizmobil, die Heizzentrale im Anhänger mit 80 bis 900 kW, versorgt Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Baustellen. Heizcontainer liefern 300 bis 2’000 kW je Einheit, in Kaskade bis 13’500 kW, für Industrie, Spitäler, grosse Wohnanlagen und Wärmenetze. Für Wohnungen und Einfamilienhäuser genügt oft eine mobile Elektroheizung bis 40 kW.
Wer vermietet mobile Heizzentralen in der Schweiz?
Mobile Heizzentralen vermieten Schweizer Fachbetriebe für Heiztechnik, grosse Anbieter mit eigenem Mietpark ebenso wie regionale Betriebe. Die Swiss Energy Group vermietet selbst keine Anlagen; sie verbindet Anfragende kostenlos mit einem Wärme-Kollegen, den sie persönlich kennt, zuerst im Kanton des Einsatzortes. Offerte, Vertrag, Lieferung und Service laufen direkt über diesen Betrieb.
In Wohnanlagen, Nah- oder Fernwärmenetzen, Pflegeheimen, Spitälern, Gewerbeobjekten und Industrieanlagen: In all diesen Bereichen können Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten, um kurzfristig hohe Wärmebedarfe abzudecken. Die Anwendungsfälle sind dabei genauso vielfältig wie die Anhängerheizungen selbst. So lohnt sich die mobile Heiztechnik, um:
Havarien und Heizungsausfälle in Wohn- und Nichtwohngebäuden zu überbrücken
Baustellen zu beheizen oder den Unterlagsboden über eine Flächenheizung zu trocknen
Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten ohne Unterbrechung durchzuführen
Trinkwassernetze zu desinfizieren (thermische Desinfektion), wenn die installierte Leistung nicht ausreicht
Nah- und Fernwärmenetze zu warten, zu erweitern oder auf andere Energieträger umzustellen
Zelte und unbeheizte Räumlichkeiten bei Veranstaltungen mit Wärme zu versorgen
kurzfristig höhere Bedarfswerte in der Industrie ohne Neuanschaffung abzudecken
Ausfälle der Wärmeerzeuger in Industrieanlagen in kürzester Zeit zu überbrücken
kosten- und wartungsintensive redundante Wärmeerzeuger komplett zu ersetzen
Weitere Szenarien, bei denen Sie eine mobile Heizung mieten können, zeigt die folgende Übersicht:
Folgekosten eines Heizungsausfalls mit einer mobilen Heizzentrale senken
Fällt die eigene Heizung aus, sei es durch geplante Wartungsarbeiten oder eine Störung, drohen schnell hohe Folgekosten. Und zwar dann, wenn Mieter Mietzinsreduktionen fordern oder die Betriebstätigkeit von Unternehmen zum Erliegen kommt. Indem Sie eine mobile Heizung mieten, beugen Sie dem vor. Sie stellen die benötigte Leistung schnell zur Verfügung und überbrücken Ausfallzeiten nahezu nahtlos.
Baustellen beheizen mit mobiler Heizung und mehreren Umluftheizregistern
Viele Baustoffe und Arbeiten bei Neubau- und Sanierungsvorhaben setzen gewisse Mindesttemperaturen voraus. Mit einer mobilen Heizzentrale zum Mieten stellen Sie diese auch ohne installiertes Heizsystem (Heizflächen und Wärmeverteilung) bereit. Möglich ist das über Umluftheizer (Umluftbetrieb), die von der Heizzentrale mit heissem Heizungswasser versorgt werden, um die Räume im Haus zu erwärmen. Im Vergleich zu mobilen Warmlufterzeugern im Aussenluftbetrieb ist der Umluftbetrieb dieser Lösung effizienter und sparsamer.
Wärmeversorgung in Quartieren, Nah- und Fernwärmenetzen sicherstellen
Seit einigen Jahren erlebt auch die Fernwärme eine Renaissance. Vor allem im Neubau interessieren sich immer mehr für Heizzentralen, die Siedlungen, Quartiere oder ganze Stadtteile gemeinsam mit Wärme versorgen. Die Erweiterung der Fernwärmenetze geht vielerorts mit länger andauernden Sanierungsarbeiten einher. Diese sind nötig, um Leitungen sowie Wärmeerzeuger instand zu halten, auszutauschen oder neue Kessel hinzuzubauen. Mobile Heizzentralen überbrücken die Ausfälle in Nah- sowie Fernwärmenetzen und beliefern Anschlussnehmer weiterhin mit ausreichend Wärme. Mobile Heizcontainer eignen sich sogar als alleinige Wärmequellen, die sich ohne hohe Baukosten aufstellen und betreiben lassen. Was bei Netzdruck, Temperatur und Druckhaltung zu beachten ist, lesen Sie im Kapitel Nah- und Fernwärmenetze.
Heizzentralen und -container als redundante Not-Heizsysteme einsetzen
Während private Hausbesitzer bei einem Heizungsausfall erst einmal nur an Komfort verlieren, hängt in Pflegeeinrichtungen und Spitälern die Gesundheit vieler Menschen von der Technik ab. Ein Grund, aus dem häufig redundante Heizanlagen eingebaut werden. Die Wärmeerzeuger kommen im besten Falle nie zum Einsatz, sind aber ständig zu warten. Ausserdem verursachen sie zusätzliche Investitionskosten, die sich, wenn Sie eine mobile Heizzentrale mieten, vermeiden lassen. Denn Letztere eignen sich auch als redundante Heizanlagen. Wichtig ist es dazu allerdings, die in Notfällen erforderliche Technik rechtzeitig mit entsprechenden Anbietern auszuwählen.
Mobile Heizzentralen als flexible Aufheizhilfe für Biogasanlagen nutzen
Beim Betrieb von Biogasanlagen werden die Heizmobile häufig zum Aufheizen des Fermenters verwendet, um schnellstmöglich für die optimale Temperatur des Gärprozesses zu sorgen. Biogasanlagenbetreiber mieten die mobilen Heizzentralen dabei, um die Prozesstemperaturen im optimalen Wirkungsbereich zu halten. Das kann im Winter der Fall sein, aber auch wenn sich die Biogasanlage in der Aufheizphase befindet und das Substrat im Fermenter auf die richtige Temperatur gebracht werden muss.
Die Übersicht zeigt: In allen Bereichen, in denen es auf eine temporäre Wärmeversorgung ankommt, können Sie eine mobile Heizzentrale mieten. Wir helfen, die passende Offerte für Ihren Bedarf zu finden: schnell, kostenfrei und für Sie unverbindlich.
Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, nehmen die Fachleute zunächst die Rahmenparameter auf und konzipieren die Technik. Anschliessend erstellen sie eine individuelle Offerte. Nehmen Sie diese an, folgt die Detailplanung, die fristgerechte Bereitstellung und die Lieferung zum Einsatzort, wo Fachhandwerker die Anlage anschliessen und in Betrieb nehmen. So läuft es mit unserer Hilfe ab:
1
Leistungsbedarf bestimmen
Grunddaten zum Projekt zusammenstellen: Gebäude oder Netz, ungefährer Leistungsbedarf, gewünschter Energieträger, Standzeit und Aufstellort.
2
Mit dem passenden Kollegen verbinden lassen
Bedarf beschreiben, wir verbinden Sie mit dem Fachbetrieb, so regional wie möglich. Dieser prüft Service, Leistungsumfang und Preis gemeinsam mit Ihnen, bei Bedarf direkt vor Ort.
3
Auftrag erteilen, Details planen
Anbieter beauftragen und Detailplanung: Anschlussstellen, Schlauchweg, Tank oder Gasanschluss, Strom, Lärmschutz. Beim Kauf auch die individuelle Auslegung der Anlage.
4
Lieferung und Inbetriebnahme
Auslieferung, Aufstellung, Anschluss an Vor- und Rücklauf, Befüllen, Entlüften, Einstellen der Regelung und Übergabe an Sie.
5
Betrieb, Service und Rückgabe
Fernüberwachung und Störungsdienst während der Standzeit; beim Kauf optional ein Service-Vertrag für die Wartung. Nach dem Einsatz Abbau und Abholung.
Wichtig ist es vor allem, verschiedene Anbieter der Heizlösungen zu vergleichen. Denn nur so finden sich jene, die tatsächlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
Im Einsatz: Anhängerheizung mit aufgesetztem Abgasschalldämpfer auf einer Baustelle (links) und die isolierten Schlauchleitungen in das Gebäude (rechts).
Unsere Notwärme Rufnummer
Was wir immer empfehlen ist: Schreiben Sie sich unsere Telefonnummer auf! Im Wärme-Notfall wird sich ein Anruf lohnen.
Eine konventionelle Heizungsanlage besteht neben dem Wärmeerzeuger aus einer Reihe von Armaturen und Komponenten. So gibt es mindestens eine Umwälzpumpe, Sicherheitstechnik und eine Heizungsregelung. Hinzu kommt ein Kamin, über den die Abgase der Verbrennung sicher ins Freie gelangen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet oder kauft, bekommt genau die gleichen Bauteile, je nach Leistung als Heizmobil im stabilen Kofferanhänger oder bei höchstem Leistungsbedarf als Heizcontainer.
Anhängerheizung von aussen: Abgasrohr mit Schalldämpfer, Lüftungsgitter für die Verbrennungsluft und die Klappe für Schlauch- und Stromanschlüsse.
Flexible Abdeckung grosser Leistungsbereiche
Die Leistung der mobilen Heizzentralen ist dabei sehr breit gefächert. So gibt es mobile Elektroheizungen bereits ab 3 kW Leistung, ein grosser Heizcontainer schafft je nach Auslegung bis zu 13’500 kW Leistung. Mit diesem Leistungsbereich decken die mobilen Heizzentralen nahezu alle Anwendungsfälle ab, von der Versorgung eines Einfamilienhauses mit Wärme bis hin zum Betrieb eines Fernwärmenetzes mit mehreren Heizcontainern. Diese werden dann in Kaskade aufgebaut. Oftmals wird dann zusätzlich eine Druckhaltestation benötigt. Typische Beispiele für den Betrieb von mobilen Heizzentralen sind zum Beispiel der Ausfall von Heizungsanlagen und die Winterbaubeheizung grosser Baustellen. Aber auch bei der Erweiterung von Gewerbeanlagen oder bei dem Betrieb oder der Übergangsversorgung von Wärmenetzen spielen mobile Heizzentralen ihre Vorteile aus.
Mobile Heizzentralen sind einfach zu transportieren und aufzustellen
Die mobilen Heizlösungen lassen sich einfach sowie günstig transportieren und bis zur Anhängergrösse von nur einer Person mit einem starken Zugfahrzeug an nahezu jedem Einsatzort aufstellen. Das macht die mobilen Heizzentralen unglaublich flexibel einsetzbar.
Flexible Schläuche verbinden die Heizzentrale mit dem Hausanschluss
Da Vermieter mobiler Heizungen das sogenannte Heizmobil in der Regel vor dem Haus aufstellen, ist eine Verbindung zur bestehenden Heizungsanlage erforderlich. Zum Einsatz kommen dabei flexible Schläuche (meist mit Storz-Kupplung), die sich schnell und unkompliziert verlegen sowie an den Heizungsvor- und Rücklauf anschliessen lassen. Wichtig ist der Aufstellort des Heizanhängers. Bei der Verschlauchung hilft jeder gesparte Meter bis zum Heizungsanschluss, den Wärmeverlust über die Schläuche zu minimieren! Nach der Befüllung mit Heizungswasser (bei Frostgefahr mit Wasser-Glykol-Gemisch) wird die mobile Heizung in Betrieb genommen. Geübtes Fachpersonal erledigt diese Aufgabe schnell. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, muss also nicht lange auf die benötigte Wärme warten.
Moderne Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten
Geht es um den Betrieb einer Heizungsanlage, spielen Komfort und Effizienz immer eine wichtige Rolle. Mit einer modernen Regelung müssen auch Nutzer einer mobilen Heizzentrale darauf nicht verzichten. So sorgt eine witterungsgeführte Heizungsregelung zum Beispiel dafür, dass die Heizzentrale nie mehr Energie benötigt als gerade nötig. Automatische Aufheizprogramme unterstützen Fachhandwerker ausserdem aktiv beim Aufheizen des Unterlagsbodens.
Regelung und Fernsteuerung der mobilen Heizzentrale
Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, kommt es neben der richtigen Leistung auch auf die passende Heizungsregelung an. Denn diese gibt vor, wann welche Leistung abzurufen ist. Sie hat einen grossen Einfluss auf die Effizienz und sollte funktional die individuellen Anforderungen erfüllen. So sollte die Heizung beispielsweise über automatische Heizprogramme verfügen, wenn Sie damit Flächenheizsysteme aufheizen möchten.
Sinnvoll ist eine optimale Regelung der Heizung vor allem aus folgenden Gründen:
hohe Energieeffizienz und Kosteneinsparung
Sicherheit und Flexibilität im laufenden Betrieb
Kosten-/Zeitersparnis durch geringen Aufwand
geringe CO₂-Emissionen und Umweltschutz
Verschiedene Systeme der Heizungsregelung verfügbar
Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen in der Regel verschiedene Regelsysteme zur Auswahl. Wichtig ist, dass diese Ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Sind diese gering oder hängt die Leistung nicht von äusseren Einflüssen ab? Dann eignet sich ein einfaches Zeit-/Temperaturprogramm. Wenn sich der Wärmebedarf mit der Witterung ändert, ist eine witterungsgerechte Regelung zu empfehlen. Und wenn Sie die mobile Heizung mieten, um Heizsysteme aufzuheizen (z. B. Unterlagsboden), sollten bereits automatische Aufheizprogramme integriert sein.
Einfach: Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm
Benötigen Sie zu bestimmten Zeiten spezielle Temperaturen oder setzen Sie mobile Heizzentralen zum Mieten nur für kurze Zeit ein? Dann erfüllt eine günstige Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm ihren Zweck. Als Betreiber stellen Sie dabei ein, wann welche Temperaturen erforderlich sind, bevor die Regelung das Programm dann stur abfährt. Da die Anlage dabei nicht auf äussere Einflüsse reagiert, könnte die Leistung bei sinkenden Aussentemperaturen nicht genügen oder bei zu hohen Aussentemperaturen zu viel sein. Das hat einen höheren Bedienaufwand (manuelles Nachregulieren) sowie oft auch höhere Kosten zur Folge.
Standard: Witterungsgeführte Regelung der Heizung
Die witterungsgeführte Regelung stellt die Vorlauftemperatur abhängig von der Aussentemperatur ein. Damit das richtig funktioniert, ist die Heizkurve bestmöglich an das Gebäude anzupassen. Dabei handelt es sich um eine Funktion, die jeder Aussentemperatur eine bestimmte Vorlauftemperatur zuweist, um den dabei anfallenden Wärmebedarf optimal zu decken. Besonders effizient ist die witterungsgeführte Regelung mit Raumtemperaturaufschaltung. Denn diese überwacht auch die Innentemperatur und begrenzt die Leistung, wenn der Wärmebedarf durch interne oder externe Gewinne (Maschinen, Personen, Einstrahlung etc.) steigt. Das schont die Technik und spart mehr Heizkosten ein.
Extra: Auswählbare Aufheizprogramme mit Protokoll
Möchten Sie die mobile Heizzentrale mieten, um Baustellen zu betreiben oder Heizungsanlagen fachgerecht aufzuheizen? Dann sollte die mobile Heizzentrale zum Mieten auch über frei wählbare Heizprogramme verfügen. Diese lassen sich dann unter anderem nutzen, um Flächenheizsysteme (Unterlagsböden) fachgerecht aufzuheizen. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Regelsysteme auch automatische Aufheizprotokolle erstellen.
Netzbetrieb: Kaskadenregelung mit Führungskessel
Laufen mehrere Anhänger oder Container gemeinsam, übernimmt eine Kaskadenregelung die Führung: Ein Führungskessel regelt nach der Netzvorlauftemperatur, die weiteren Kessel schalten nach Leistungsbedarf zu und ab. So läuft jeder Kessel möglichst im günstigen Lastbereich, die Betriebsstunden verteilen sich gleichmässig, und bei einer Störung übernehmen die übrigen Kessel. Für Wärmenetze wird die Regelung um Netzpumpe, Druckhaltung und die Übergabe an die Leittechnik des Betreibers ergänzt.
Fernsteuerbarkeit bringt Zuverlässigkeit, spart Zeit und Kosten
Betreiben Sie die mobile Heizzentrale zum Mieten aus der Ferne, lohnt es sich, eine fernsteuerbare Regelung zu wählen. Auf diese Weise haben Sie Betriebszustände und Parameter immer im Blick. Sie können die Regelung unkompliziert anpassen und erkennen Probleme oder Störungen meist schon, bevor sie zu einem Ausfall führen. Letzteres funktioniert zum Beispiel dann, wenn Sie Handwerkern und Service-Technikern den Fernzugriff auf die eigene Heizungsanlage geben. Ein weiterer Vorteil der Fernsteuerbarkeit: Sie können den Standort der mobilen Mietheizung immer einsehen und Kosten durch Diebstahl vorbeugen.
Die wichtigsten Vorteile und Möglichkeiten in der Übersicht:
den Status der Heizungsanlage und der Brennstofftanks aus der Ferne überwachen
aktuelle Temperatur-, Leistungs- und Verbrauchsdaten von jedem Ort aus einsehen
viele Parameter der Heizungssteuerung oder Heizungsregelung aus der Ferne ändern
Handwerkern und Service-Technikern Fernzugriff auf die eigene Heizungsanlage geben
den Standort der mobilen Mietheizung einsehen und Kosten durch Diebstahl vorbeugen
Um diese Vorteile nutzen zu können, benötigen Sie ein Kommunikationsmodul. Dieses überträgt die wichtigsten Daten der Anlage an einen Server, auf den Sie von überall aus zugreifen können. Möglich ist das in der Regel via Smartphone, Tablet oder PC.
Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3.5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung. Wie die Anlage vor dem Haus mit dem Technikraum verbunden wird, zeigt das Schaubild im Kapitel «Mobile Heizlösungen im Überblick».
Systemtrennung durch Wärmetauscher
Ein Plattenwärmetauscher kommt entweder optional zum Einsatz oder ist dauerhaft in der mobilen Heizzentrale verbaut, wenn es darum geht, den Kreislauf des Kessels vom Kreislauf des zu versorgenden Objektes zu trennen. Bei kleineren Anlagen ist es in der Regel ein gelöteter Plattenwärmetauscher, bei grösseren Systemen kommt ein geschraubter Plattenwärmetauscher zum Einsatz. Diese übertragen die Wärme sehr effizient, ohne die Medien zu mischen. Sinnvoll ist die Trennung bei unterschiedlichen Drücken (etwa im Wärmenetz), bei Glykol im Kesselkreis, bei verschmutztem Anlagenwasser oder wenn der Betreiber sein Netzwasser nicht mit fremdem Wasser mischen will.
Einspeisestellen und Nennweiten
Es müssen entsprechende Einspeisestellen an der bestehenden Heizungsanlage vorhanden sein. Um eine mobile Heizzentrale anschliessen zu können, benötigen Fachhandwerker einen Vor- und Rücklaufanschluss der Nennweite DN 50 (ca. bis 300 kW), DN 65 (ca. 300 bis 600 kW) oder DN 100 (über 1’000 – 2’000 kW). DN 150 für Anlagen bis 3’000 kW. 4’000 bis 7’000 kW werden häufig mit DN 200 ausgerüstet. Die genauen Angaben finden sich in den technischen Produktunterlagen der Anbieter. Der Anschluss daran erfolgt mittels Feuerwehr- oder Storz-Kupplung oder einer anderen gängigen Schnellkupplung.
Übersicht der benötigten Anschlüsse
Mobile Elektroheizung (wassergeführt)
Heizleistung
Stromanschluss
Nennweite
Zoll
20 kW
16 A, 230 V (max. 2.5 – 3 kW) 16 A, 400 V (max. 7.5 – 11 kW) 32 A, 400 V (max. 18 – 20 kW)
DN 25
1″
40 kW
16 A, 400 V (max. 8 – 9 kW) 32 A, 400 V (max. 16 – 18 kW) 63 A, 400 V (max. 36 – 40 kW)
DN 25
1″
Heizmobil: Heizzentrale im Anhänger
Heizleistung
Stromanschluss
Nennweite
Zoll
70 kW
16 A, 230 V
DN 32
1 1/4″
100 kW
16 A, 230 V
DN 50
2″
160 kW
16 A, 230 V
DN 50
2″
300 kW
16 A, 400 V
DN 50
2″
500 kW
16 A, 400 V
DN 65
2 1/2″
900 kW
32 A, 400 V
DN 75
3″
Mobiler Heizcontainer
Heizleistung
Stromanschluss
Nennweite
Zoll
160 kW
16 A, 230 V
DN 50
2″
350 kW
16 A, 230 V
DN 50
2″
500 kW
32 A, 400 V
DN 65
2 1/2″
1’000 kW
63 A, 400 V
DN 100
4″
2’000 kW
63 A, 400 V
DN 100
4″
2’500 – 3’000 kW
nach Auslegung
DN 150
6″
4’000 – 7’000 kW
nach Auslegung
DN 200
8″
RichtwerteDie drei Tabellen zeigen übliche Zuordnungen von Leistung, Stromanschluss und Nennweite zur Vorbereitung des Aufstellorts. Die verbindlichen Werte stehen in den technischen Unterlagen der gelieferten Anlage.
Um die mobile Heizzentrale anzuschliessen, sind im Vorfeld folgende Punkte zu prüfen:
Checkliste: Anschluss Heizzentrale vorbereiten
8 Punkte, die vorab zu klären sind
Ist der Aufstellort freigeräumt, frei zugänglich und bei Bedarf per Lastwagen erreichbar?
Besteht ein Anschlusspunkt am Vor- und am Rücklauf der Heizungsanlage?
Geht die Verschlauchung über Wege oder Strassen? Schlauchbrücken und Überfahrrampen nicht vergessen!
Ist ein Wasseranschluss zum Spülen und Befüllen der Heizung vorhanden?
Lässt sich die Abblaseleitung des Sicherheitsventils an eine geeignete Stelle führen?
Sind Gefahren durch die austretenden Abgase zu erwarten (Fenster, Lüftungsansaugungen, Arbeitsplätze)?
Widersprechen örtliche Vorgaben der Verwendung der Brennstoffe (Gewässerschutzzone, Lärmempfindlichkeit)?
Reicht der Stromanschluss für Brenner, Pumpe und Regelung, und ist er nach NIN abgesichert?
Hat die Fachfirma die Anlage geprüft und gegebenenfalls nachgerüstet, kann sie die mobile Heizzentrale anschliessen.
Aufstellen, anschliessen und in Betrieb nehmen: Schritt für Schritt
Anders als kompakte elektrische mobile Heizgeräte sind Anhängerheizungen und Container im Aussenbereich aufzustellen. Die wichtigste Voraussetzung ist daher ein ebener und tragfähiger Stellplatz in der Nähe des Technikraums (Tragfähigkeit siehe Produktdatenblatt). Dazu kommt die Brennstoffversorgung: Anhänger sind auf Wunsch mit einem mobilen Heizöltank ausgestattet; vor der Anlieferung ist zu prüfen, ob dieser am Standort verwendet werden darf. Alternativ kommen externe Tanks, Flüssiggastanks, ein Gasanschluss oder mobile Holzfeuerungen infrage. Fachbetriebe gehen dann in vier Schritten vor:
Leitungen verlegen und mobile Heizzentrale anschliessen
Bei geschlossenen Armaturen stellen die Fachleute die Verbindung zwischen mobiler Heizzentrale und bestehender Heizungsanlage her. Dazu verlegen sie flexible, temperaturbeständige und isolierte Schlauchleitungen. Die Anschlüsse erfolgen in der Regel mittels Storz-Kupplungen und Sicherheitsschellen. Die Leitungen führen über Bodenklappen oder Durchführungen aus der Heizzentrale und durch Fenster oder Türen in den Technikraum. Strassen und Wege bleiben durch Schlauchbrücken und Überfahrrampen gefahrlos begeh- und befahrbar.
Brennstoffversorgung prüfen und Absperrarmaturen öffnen
Die Fachbetriebe prüfen, ob Öl-, Flüssiggas-, Schnitzel- oder Pellettanks gefüllt sind, und bestellen bei Bedarf einen Lieferanten. Beim Gasanschluss nimmt der konzessionierte Installateur die Leitung ab und prüft sie auf Dichtheit. Danach werden alle Verbindungen zwischen Brennstoffversorgung und Heizzentrale geöffnet.
Mobile Heizzentrale fachgerecht spülen, befüllen und entlüften
Über einen Befüll- und einen Entlüftungsschlauch wird die Anlage so lange mit Wasser gefüllt, bis über die Entlüftung keine Luft mehr austritt. Anschliessend werden die Hähne abgesperrt und die Anlage auf einen Druck von 1.5 bis 2.5 bar gebracht (Produkt- und Anlagendaten beachten). Bei Frostgefahr kommt ein Wasser-Glykol-Gemisch zum Einsatz, das Füllwasser entspricht den Anforderungen an Heizungswasser (SWKI BT 102-01). Danach werden die Verbindungen zum Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage im Gebäude geöffnet.
Mobile Heizung in Betrieb nehmen und individuell einstellen
Stimmt der Druck nach wie vor, nehmen die Fachbetriebe Pumpen, Regelung, Tankheizung und eventuell benötigtes Zubehör (zusätzliche Pumpen oder Wärmeübertrager) in Betrieb. Sie stellen die Regelung auf Gebäude oder Netz ein, prüfen Abgaswerte und Sicherheitseinrichtungen und übergeben die Anlage mit Einweisung an die Betreiber.
Energieträger im Vergleich: Heizöl, Gas, Holz, Strom und Wärmepumpe
Welcher Energieträger passt, entscheidet sich am Aufstellort, an der Standzeit und an der Leistung. Der Betrieb mit Strom ist in der Regel bis etwa 40 kW sinnvoll, darüber scheitert er am Stromanschluss oder an den Kosten. In höheren Leistungsbereichen laufen Heizmobile im Anhänger und Container mit modernen Öl- und Gaskesseln, für lange Standzeiten kommen Holzfeuerungen und mobile Wärmepumpen dazu. Die Karten zeigen je Energieträger, was für ihn spricht und welche Schweizer Vorgaben gelten.
Standard bei Miete
Heizöl extra leicht und HVO
Heizöl ist vergleichsweise günstig, einfach zu beschaffen und im integrierten Tank des Anhängers gleich dabei. Bei 900 kW reicht der Tank im Anhänger jedoch nur für 11 bis 12 Stunden Volllast; für längere Einsätze steht ein externer Tank mit einigen tausend bis mehreren zehntausend Litern daneben. Mit Herstellerfreigabe läuft derselbe Kessel mit HVO100 (hydriertes Pflanzenöl nach SN EN 15940): bis zu 90 Prozent weniger CO₂ über den Lebensweg, bessere Kälteeigenschaften und keine CO₂-Abgabe.
Leistung
80 kW bis 2’000 kW je Einheit
Versorgung
Tank im Anhänger oder externer Tank, Lieferung per Tankwagen
CO₂-Abgabe
Ja, rund 32 Rappen je Liter; HVO abgabefrei
Vorgaben
Nur schwefelarmes Heizöl (max. 50 mg/kg), Tank doppelwandig oder mit Auffangwanne, Bewilligung ab 450 Litern in Gewässerschutzbereichen, Zone S1 ausgeschlossen
Zu beachten
Geruch beim Betanken, Brennergeräusch, Aufstellung in Schutzzonen oft nicht möglich
Für lange Standzeiten
Erdgas aus dem Netz
Liegt eine Gasleitung in der Nähe, lohnt sich der Netzanschluss bei längeren Standzeiten: kein Tank, keine Lieferlogistik, saubere Verbrennung und Brenner, die tief modulieren und die Anlage im Teillastbereich effizient halten. Die Anschlusskosten sind höher als beim Öltank. Wer Biogas mit Herkunftsnachweis bezieht, senkt die CO₂-Abgabe anteilig.
Leistung
80 kW bis über 2’000 kW, Kaskaden
Versorgung
Anschluss durch konzessionierten Installateur nach SVGW-Richtlinie G1
CO₂-Abgabe
Ja, rund 2.4 Rappen je kWh; Biogas mit Nachweis abgabefrei
Vorgaben
Luftreinhalte-Verordnung Anhang 3, Feuerungskontrolle alle vier Jahre, Abstimmung mit dem Gasversorger
Zu beachten
Strom 230 V oder 400 V bleibt nötig; Gasdruck und Leitungsquerschnitt vorab prüfen
Fast überall einsetzbar
Flüssiggas aus dem Tank
Flüssiggas (Propan) verbrennt deutlich sauberer als Heizöl, ist nicht wassergefährdend und deshalb auch in Gewässerschutzbereichen einsetzbar. Der Tank wird auf einer mitgebrachten Fertigbetonplatte aufgestellt, die Leitung zur Heizzentrale verlegt, auf Dichtheit geprüft und in Betrieb genommen, meist innerhalb weniger Stunden. Kleinere Leistungen laufen auch aus Gasflaschenbündeln.
Leistung
80 kW bis 2’000 kW; bei hoher Leistung mit Verdampfer
Versorgung
Stationärer Tank 2’000 bis 6’000 Liter oder Flaschenbündel, Lieferung per Tankwagen
CO₂-Abgabe
Ja, wie Heizöl und Erdgas
Vorgaben
EKAS-Richtlinie 6517 «Flüssiggas», VKF-Brandschutz: Schutzabstände zu Gebäuden, Schächten und Zündquellen; Installation nach SVGW G1
Zu beachten
Schwerer als Luft: nie in Senken, Schächten oder Kellern; Platz für Tank und Tankwagen
Erneuerbar, planbar
Pellets
Mobile Pelletheizzentralen bestehen aus einem modernen Pelletkessel mit integriertem oder separatem Pellettank. Sie werden seltener vermietet, weil Förderschnecke und Aschebehälter zusätzliche mechanische Bauteile sind und regelmässig gewartet werden müssen. Für längere Standzeiten mit Klimazielen, etwa in Gemeinden oder bei Wärmeverbünden, sind sie dennoch eine belastbare Wahl. Die Brennstoffqualität muss hoch sein (Pellets nach SN EN ISO 17225-2, Klasse A1).
Leistung
rund 50 kW bis 1’000 kW
Versorgung
Silo oder Tank, Lieferung per Silowagen, Einblasen bis rund 30 Meter
CO₂-Abgabe
Nein (erneuerbar)
Vorgaben
Luftreinhalte-Verordnung mit Staubgrenzwerten, ab 70 kW Feinstaubabscheider und Messung alle zwei Jahre; Asche als Abfall entsorgen
Zu beachten
Höhere Miete und höherer Kaufpreis, trägere Regelung, Lieferzufahrt für den Silowagen
Holz aus der Region
Hackschnitzel
Mobile Hackschnitzelheizungen kommen als Container mit integriertem Brennstoffbunker oder mit separatem Schubboden-Container. Sie eignen sich für Standzeiten von Monaten bis Jahren, etwa als Übergangslösung beim Aufbau eines Wärmeverbunds oder in der Landwirtschaft, wo Schnitzel aus dem eigenen Wald anfallen. In Kombination mit einem kleinen Öl- oder Gaskessel für die Spitzenlast bleibt die Anlage trotz träger Holzfeuerung gut regelbar.
Leistung
rund 150 kW bis 2’000 kW
Versorgung
Trockene, gesiebte Schnitzel nach SN EN ISO 17225-4; Bunker mit Zufahrt für den Lieferwagen
CO₂-Abgabe
Nein (erneuerbar)
Vorgaben
Wie Pellets: Luftreinhalte-Verordnung, Feinstaubabscheider ab 70 kW, Messung alle zwei Jahre, Ascheentsorgung nach Abfallverordnung
Zu beachten
Grosser Platzbedarf, regelmässige Entaschung, nur mit gesicherter Brennstofflogistik
Emissionsfrei am Ort
Strom direkt (mobile Elektroheizung)
Mobile Elektroheizungen wandeln Strom eins zu eins in Wärme um, wassergeführt über das Heizwasser oder luftgeführt als warme Luft. Sie sind lautlos, brauchen weder Brennstofflager noch Abgasführung und dürfen im Gebäude stehen. Grenze ist der Anschluss: Ein 63-A-Anschluss liefert rund 40 kW, mehr Leistung verlangt einen Baustromverteiler oder eine Trafostation. Im Dauerbetrieb ist Direktstrom die teuerste Variante je Kilowattstunde; für die Estrichaufheizung, die Notheizung im Einfamilienhaus und kurze Einsätze in Lärmschutzzonen ist er dennoch erste Wahl. Beide Bauarten vergleicht der Ratgeber Mobile Elektroheizung: wassergeführt oder luftgeführt?
Leistung
3 kW bis 40 kW je Gerät, Kaskaden möglich
Versorgung
16 A / 230 V bis 63 A / 400 V, CEE-Steckdose
CO₂-Abgabe
Keine; CO₂-Bilanz nach Strommix
Vorgaben
Anschluss nach NIN durch eine Fachperson mit Installationsbewilligung (NIV), auf Baustellen Fehlerstromschutz 30 mA
Zu beachten
Hohe Energiekosten bei langer Standzeit, Leistungsreserve des Hausanschlusses
Neueste Entwicklung im Mietpark
Mobile Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen im Container oder auf dem Anhänger liefern 30 bis mehrere hundert Kilowatt und Vorlauftemperaturen bis rund 65 °C, mit Propan (R290) als Kältemittel bis 70 °C. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Damit erfüllen sie das Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes und die kantonalen Energievorgaben (MuKEn) auch dann, wenn eine mobile Lösung über eine ganze Heizperiode läuft. Bei tiefen Aussentemperaturen sinkt die Leistung, weshalb Vermieter sie oft mit einem kleinen Elektro- oder Ölkessel als Spitzenlast kombinieren. Für Prozesswärme über 70 °C und für Industrieanwendungen finden Sie mehr auf der Seite Grosswärmepumpe für die Industrie. Ob ein Kollege in Ihrer Region eine mobile Wärmepumpe verfügbar hat, klären wir mit Ihrer Anfrage.
Leistung
30 kW bis mehrere hundert kW; Vorlauf bis 65 °C, mit R290 bis 70 °C
Versorgung
400 V mit Leistungsreserve für den Verdichter; Aufstellung im Freien mit Luftweg
CO₂-Abgabe
Keine; mit Schweizer Strommix sehr tiefe Emissionen
Vorgaben
ChemRRV: Meldepflicht und Dichtheitskontrolle ab 3 kg Kältemittel, natürliche Kältemittel bevorzugt; Lärmschutz-Verordnung für den Ventilator
Zu beachten
Leistung sinkt bei Frost, Abtauzyklen, Spitzenlastkessel einplanen; Verfügbarkeit regional unterschiedlich
Die Verbrauchswerte sind Richtwerte bei Volllast für 100 kW Wärmeleistung mit üblichen Kesselwirkungsgraden. Sie zeigen, welche Logistik ein Einsatz auslöst: Ein 1’000-kW-Container verbraucht das Zehnfache.
Energieträger
Mobil üblich
Verbrauch je 100 kW Wärme
CO₂-Abgabe
Emissionen am Ort
Geräusch
Passt, wenn
Heizöl EL
80 kW bis 2’000 kW
ca. 11 Liter je Stunde
Ja
Abgas, Geruch beim Betanken
Brenner und Abgas, Schalldämpfer nötig
kurzfristig, überall ohne Netz, Notheizung
HVO100
wie Heizöl
ca. 11 Liter je Stunde
Nein
Abgas ohne fossiles CO₂
wie Heizöl
Heizöl-Logistik, aber Klimaziele
Erdgas / Biogas
80 kW bis über 2’000 kW
ca. 10 m³ je Stunde
Ja / Nein
Abgas, tiefe Schadstoffwerte
etwas leiser als Öl
Gasnetz vorhanden, lange Standzeit
Flüssiggas
80 kW bis 2’000 kW
ca. 8.5 kg je Stunde
Ja
Abgas, tiefe Schadstoffwerte
etwas leiser als Öl
Gewässerschutzbereich, kein Gasnetz
Pellets
50 kW bis 1’000 kW
ca. 24 kg je Stunde
Nein
Abgas mit Staub, Abscheider ab 70 kW
Fördertechnik, Gebläse
Monate bis Jahre, erneuerbar gefordert
Hackschnitzel
150 kW bis 2’000 kW
ca. 35 kg je Stunde
Nein
Abgas mit Staub, Abscheider ab 70 kW
Fördertechnik, Anlieferung
lange Standzeit, Holz aus der Region
Strom direkt
3 kW bis 40 kW
100 kW elektrisch
Nein
keine
nahezu lautlos
kleine Leistung, Aufstellung im Gebäude, Lärmschutzzone
Wärmepumpe
30 kW bis mehrere 100 kW
ca. 25 bis 35 kW elektrisch
Nein
keine
Ventilator, Verdichter
Vorlauf bis 70 °C genügt, ganze Heizperiode
RichtwerteVerbrauch und Leistungsbereiche gelten bei Volllast für 100 kW Wärmeleistung. Ihre Anlagengrösse, Ihr Lastprofil und der Wirkungsgrad des gelieferten Kessels ergeben andere Mengen.
Mobile Heizzentrale: Rechner für Brennstoffverbrauch & Tankfüllung
Berechnen Sie einfach, wie lange eine Tankfüllung Heizöl oder Flüssiggas ungefähr ausreicht und wie viel Brennstoff die mobile Heizzentrale während der gesamten Betriebsdauer verbraucht.
So wählen Sie den Energieträger
Standzeit unter vier Wochen: Heizöl im Anhängertank oder Flüssiggas; wenig Aufwand für Lager und Anschluss.
Standzeit eine Heizperiode und länger: Erdgas, wenn ein Netz in der Nähe liegt; sonst externer Tank mit Heizöl oder HVO, Holz oder mobile Wärmepumpe mit Spitzenlastkessel.
Gewässerschutzbereich oder Schutzzone: Flüssiggas, Strom oder Wärmepumpe; Heizöl nur mit Bewilligung und Schutzbauwerk.
Wohnzone mit Nachtbetrieb: Strom oder Wärmepumpe bis 40 kW, darüber Öl oder Gas mit Abgasschalldämpfer und geschlossenem Aufbau.
Klimaziele und CO₂-Monitoring: HVO, Biogas, Pellets, Hackschnitzel oder Wärmepumpe; keine CO₂-Abgabe, Nachweis für das Reporting.
Kein Netzanschluss vor Ort: Heizöl oder Flüssiggas mit Stromerzeuger für Brenner, Pumpe und Regelung; passende Geräte unter Stromerzeuger mieten.
Drei Wege zum Brennstoff: externer Heizöltank mit Auffangwanne (links), Flüssiggastank auf der mitgebrachten Betonplatte (Mitte) und Heizcontainer mit Anschluss an das Gasnetz (rechts).
Nah- und Fernwärmenetze: mobile Wärme mit Druckhaltung
Wärmeverbünde wachsen in der ganzen Schweiz, und fast jedes Netz braucht irgendwann Wärme von aussen: Der alte Ölkessel wird durch eine Holzfeuerung, eine Grosswärmepumpe oder eine Kehrichtverwertungs-Anbindung ersetzt, das Netz wird erweitert, bevor der neue Erzeuger steht, die Heizzentrale wird saniert, ein Kessel fällt aus oder die Spitzenlast im Januar übersteigt die installierte Leistung. In all diesen Fällen übernehmen mobile Heizcontainer die Versorgung: einzeln mit 300 bis 2’000 kW, in Kaskade bis 13’500 kW, über Wochen oder eine ganze Heizperiode.
Der Unterschied zum Gebäudeanschluss liegt in Druck, Temperatur und Wassermenge. Ein Netz arbeitet mit 6 bis 16 bar, hat ein Wasservolumen von vielen Kubikmetern und einen statischen Höhenunterschied zwischen tiefstem und höchstem Abnehmer. Der Kesselkreis einer mobilen Anlage ist dagegen meist auf 3 bar abgesichert. Deshalb werden mobile Erzeuger über eine Übergabestation eingebunden:
Grafik lässt sich seitlich verschieben
Heizcontainer in Kaskade: Führungskessel regelt nach Netzvorlauf, weitere Kessel schalten nach Bedarf zu; je Container externer Tank oder Gasanschluss
Plattenwärmetauscher trennt den Kesselkreis (3 bar, bis rund 105 °C) vom Netz mit 6 bis 16 bar; Kesselkreis und Netzwasser mischen sich nicht
Netzpumpe mit Frequenzumformer für Volumenstrom und Förderhöhe, hydraulisch parallel zur bestehenden Erzeugung eingebunden
Druckhaltung: Ausdehnungsgefäss oder Pumpen-Druckhaltestation mit Manometer, Nachspeisung mit aufbereitetem Wasser und Entgasung
Abnehmer mit Hausanschlussstationen: Vorlauf 70 bis 110 °C, Rücklauf möglichst tief für Leistung und Wirkungsgrad
Schematische Einbindung: Die mobilen Erzeuger liefern über den Wärmetauscher in das Netz, während die Druckhaltung das Netz unabhängig vom Kesselkreis auf Betriebsdruck hält.
Druck
Netzdruck und Systemtrennung
Nahwärmenetze laufen mit PN 6 bis PN 10, Fernwärmenetze mit PN 16 bis PN 25. Der Betriebsdruck ergibt sich aus statischer Höhe plus Pumpenförderhöhe plus Sicherheitszuschlag. Mobile Kessel sind auf 3 bar, einzelne Container auf 6 bar abgesichert; deshalb trennt ein geschraubter Plattenwärmetauscher beide Kreise. Netzseitig gelten Flanschklasse und Druckprobe des Netzes.
Wärmetauscher auf Netzdruck und Grädigkeit von 3 bis 5 K auslegen
Sicherheitsventil, Manometer und Abblaseleitung auf beiden Seiten
Anschluss mit Flanschen DN 100 bis DN 200, nicht mit Storz-Kupplung
Druckhaltung
Druckhaltung bei höherem Netzdruck
Wird die Heizzentrale des Betreibers stillgelegt, fällt oft auch deren Druckhaltung aus. Dann übernimmt eine mobile Druckhaltestation: Sie hält den Mindestdruck am höchsten Netzpunkt, nimmt die Ausdehnung des Netzwassers auf und verhindert Kavitation an der Netzpumpe. Ohne sie sinkt der Druck beim Abkühlen, Luft wird eingesaugt, Abnehmer in der Höhe werden nicht mehr versorgt.
Membran-Ausdehnungsgefässe für kleine Netze mit geringer Höhendifferenz
Pumpen- oder Kompressor-Druckhaltung mit Überströmventil für grosse Volumen und hohe Netze
Automatische Nachspeisung mit Enthärtung oder Entsalzung, Entgasung gegen Korrosion
Temperatur
Vorlauf- und Rücklauftemperaturen
Nahwärme fährt meist 70 bis 90 °C, ältere Fernwärmenetze bis 110 oder 130 °C im Winter. Standard-Heizcontainer liefern bis rund 105 °C; darüber kommen Heisswasser-Container zum Einsatz, die als Druckgeräte gelten und unter die Druckgeräteverwendungsverordnung fallen. Ein tiefer Rücklauf erhöht die übertragbare Leistung, Brennwertnutzung ist bei Netzrückläufen unter 55 °C möglich.
Netzfahrkurve des Betreibers in die Kaskadenregelung übernehmen
Rücklaufanhebung für Holzkessel, Mindestrücklauf 55 bis 60 °C
Wärmezähler nach Messmittelverordnung für die Abrechnung
Logistik
Brennstoff, Strom und Stellfläche
Ein 2’000-kW-Container verbraucht bei Volllast rund 220 Liter Heizöl je Stunde; ein 30’000-Liter-Tank reicht damit knapp sechs Tage. Deshalb werden Wärmenetz-Einsätze mit grossen externen Tanks, Lieferverträgen und Füllstandsüberwachung geplant oder mit Erdgas betrieben. Je Container braucht es 63 A / 400 V sowie eine ebene Stellfläche von etwa 15 × 3 Metern plus Tank, Zufahrt für Lastwagen und Kran.
Lärmschutznachweis für Dauerbetrieb, Container mit Abgasschalldämpfer
Temporäre Baubewilligung der Gemeinde bei Standzeit über Monate
Fernüberwachung mit Störmeldung an die Leitstelle des Betreibers
RichtwerteDruckstufen, Temperaturen und Verbrauchsmengen sind übliche Werte aus der Praxis und zeigen die Grössenordnung. Massgebend sind die Netzdaten des Betreibers und die Auslegung durch den Fachbetrieb.
Diese Angaben braucht die Offerte für ein Wärmenetz
Leistung und Zeitraum: maximale Netzlast, mittlere Last, Standzeit, Startdatum, Redundanzbedarf
Hydraulik: Vorlauf- und Rücklauftemperatur nach Fahrkurve, Volumenstrom, Betriebs- und Auslegungsdruck, statische Höhe, Anschlussstelle mit Flansch-Nennweite
Druckhaltung: bleibt die bestehende Druckhaltung in Betrieb oder wird eine mobile Station benötigt, Wasserqualität und Nachspeisung
Standort: Stellfläche, Zufahrt, Untergrund, Abstand zur Anschlussstelle, Empfindlichkeitsstufe der Nachbarschaft, Gewässerschutzbereich
Versorgung: gewünschter Energieträger, Gasanschluss vorhanden, Tankgrösse und Lieferung, Stromanschluss
Leittechnik: Schnittstelle zur Leitstelle, Wärmezählung, Störmeldewege
Mit diesen Angaben verbinden wir Sie mit einem Kollegen, der Wärmenetze aus der Praxis kennt; die Auslegung von Wärmetauscher, Druckhaltung und Kaskade übernimmt der Fachbetrieb. Für den dauerhaften Ersatz fossiler Erzeuger im Netz lohnt sich ein Blick auf die Grosswärmepumpe, für die Brennstoffversorgung auf die Tankcontainer.
Lärm beeinträchtigt Konzentration und Gesundheit. Deshalb verpflichtet das Schweizer Umweltrecht das Bau- und Haustechnikgewerbe zur Vorsorge. Gemäss Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes (USG) müssen Emissionen so weit begrenzt werden, wie es technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Dieses Vorsorgeprinzip bedeutet, dass das Einhalten der numerischen Grenzwerte allein nicht genügt: Dort, wo leisere Technik oder Schallschutzmassnahmen verfügbar und zumutbar sind (z. B. elektrische statt öl-/gasbetriebene Heizzentralen, Schalldämpfer), müssen sie eingesetzt werden.
Mobile Heizzentralen werden für Unterlagsbodentrocknung, Frostschutz oder als Notheizung oft über Wochen im 24‑Stunden‑Betrieb betrieben. Sie stehen damit im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit kontinuierlicher Wärmezufuhr und den strengen Lärmschutzvorgaben während der Nacht (nach Lärmschutz-Verordnung von 19 bis 7 Uhr).
Die Lärmschutz‑Verordnung (LSV, SR 814.41) präzisiert das USG. Sie ordnet jeden Standort einer Lärm‑Empfindlichkeitsstufe (ES I–IV) zu und legt für diese Stufen Planungswerte (für neue Anlagen), Immissionsgrenzwerte (für bestehende Anlagen) und Alarmwerte fest. Für den Lärm von Industrie‑ und Gewerbeanlagen nach Anhang 6 LSV (dazu zählen mobile Heizzentralen, wenn sie über längere Zeit an einem Ort betrieben werden) unterscheidet die LSV zwischen Tag (07:00–19:00 Uhr) und Nacht (19:00–07:00 Uhr). Die Nachtwerte sind tiefer, um den erhöhten Schutzbedarf während der Nachtruhe abzubilden. In Wohnzonen (ES II) liegt der Nacht‑Planungswert bei 45 dB(A), in Mischzonen (ES III) bei 50 dB(A).
Die Tabelle fasst die massgeblichen Planungs‑ und Immissionsgrenzwerte zusammen. Für mobile Heizzentralen ist der Nacht‑Planungswert massgebend, da sie als neue Anlagen beurteilt werden. Beurteilt wird der Beurteilungspegel am offenen Fenster lärmempfindlicher Räume, mit Zuschlägen für Ton- und Impulshaltigkeit.
Empfindlichkeitsstufe
Typische Nutzungszone
Planungswert Tag
Planungswert Nacht
Immissionsgrenzwert Tag
Immissionsgrenzwert Nacht
ES I
Erholungszonen (Kur-, Spitalareale)
50 dB(A)
40 dB(A)
55 dB(A)
45 dB(A)
ES II
Wohnzonen und Zonen für öffentliche Bauten
55 dB(A)
45 dB(A)
60 dB(A)
50 dB(A)
ES III
Mischzonen (Wohnen und Gewerbe), Landwirtschaftszonen
60 dB(A)
50 dB(A)
65 dB(A)
55 dB(A)
ES IV
Industrie- und Gewerbezonen
65 dB(A)
55 dB(A)
70 dB(A)
60 dB(A)
Wichtig zu wissen:
Mobile Heizzentralen gelten als Neuanlagen und müssen die Planungswerte einhalten. Ein Betreiber kann sich nicht darauf berufen, dass der Immissionsgrenzwert von 60 dB(A) am Tag erlaubt wäre, wenn mit geringem Aufwand der Planungswert erreichbar ist. Eine Ausnahme braucht eine Bewilligung der Vollzugsbehörde und ein überwiegendes öffentliches Interesse, etwa die Notversorgung eines Spitals.
Baulärm‑Richtlinie und Einstufung von Baustellenheizungen
Die Baulärm‑Richtlinie des BAFU regelt Massnahmen zur Begrenzung von Baustellenlärm. Sie kennt keine festen Dezibel‑Grenzwerte, sondern arbeitet mit Massnahmenstufen (A, B, C), die von Dauer, Lärmintensität und Umgebung abhängen.
Stufe A: Keine besonderen Auflagen.
Stufe B: Stand der Technik (moderne Maschinen mit Kennzeichnung nach Maschinenlärmverordnung).
Stufe C: Neuester Stand der Technik (besonders leise Maschinen mit tiefem garantiertem Schallleistungspegel, etwa aus der BAFU-Liste lärmarmer Baumaschinen). Diese Stufe ist bei Nachtarbeiten oder in sensiblen Gebieten obligatorisch.
Ob eine mobile Heizzentrale unter die Baulärm‑Richtlinie oder unter die strengere Beurteilung des Industrie‑ und Gewerbelärms (Anhang 6 LSV) fällt, hängt von der Betriebsdauer ab. Da Baustellenheizungen für Estrichtrocknung oder Frostschutz oft über Wochen stationär laufen, ordnen viele Vollzugsbehörden sie analog zu stationären Industrieanlagen ein. Das hat Konsequenzen:
Lärmquellen und technische Besonderheiten mobiler Heizzentralen
Mobile Öl‑ und Gasheizzentralen erzeugen Lärm an mehreren Stellen:
Brenner: tieffrequentes Wummern (unter 100 Hz) sowie hochfrequentes Ansauggeräusch. Tieffrequenter Lärm wird von leichten Baustellenwänden kaum absorbiert und durchdringt Fenster.
Abgassystem: Das Abgasrohr wirkt wie eine «Schallkanone». Ohne Schalldämpfer strahlt der Verbrennungsschall weit in die Umgebung und erreicht höhergelegene Schlafzimmer.
Pumpen und Körperschall: Vibrationen von Umwälzpumpen werden auf Rahmen oder Container übertragen und regen die Stahlblechverkleidung zum Schwingen an.
Lüfter: Verbrennungsluftgebläse und die Ventilatoren mobiler Wärmepumpen erzeugen ein breitbandiges Rauschen, das bei Nacht auffällt.
Elektrische Heizzentralen sind fast geräuschlos, da sie ohne Verbrennung arbeiten. Allerdings ist ihre Leistung meist auf 20 bis 40 kW limitiert (z. B. wegen verfügbarer Stromanschlüsse), sodass sie auf Grossbaustellen nur in Kaskaden eingesetzt werden können.
Schallschutz auch für mobile Heizzentralen
Auch wenn mobile Heizzentralen in der Regel leise arbeiten: Stehen die Geräte in einer schützenswerten Umgebung, gelten hohe Anforderungen. Der Fall ist das beispielsweise bei:
Aufstellung in Wohnzonen (ES II) mit Schlafzimmerfenstern in Richtung der Anlage
Nähe zu Spitälern, Pflegeheimen und Kurzonen (ES I), Schulen und Kindertagesstätten
Innenhöfen und engen Strassenräumen, in denen Fassaden den Schall reflektieren
Nachtbetrieb zwischen 19 und 7 Uhr, etwa bei Estrichaufheizung oder Notheizung
Standzeiten von mehreren Wochen, bei denen die Behörde die Anlage wie eine ortsfeste Anlage beurteilt
In solchen Fällen ist der Einsatz von schallgedämmten Systemen oder zusätzlichen Schallschutzmassnahmen ratsam, um die Planungswerte gemäss LSV einzuhalten.
Wie laut eine mobile Heizung zum Kauf oder zur Miete arbeitet, lässt sich den Produktunterlagen des Herstellers entnehmen (Schallleistungspegel nach Maschinenlärmverordnung). Liegt der daraus berechnete Pegel am Empfangsort über den Planungswerten der LSV, sollten Betreiber geeignete Massnahmen zum Schallschutz ergreifen. Doch auch unabhängig von der LSV gilt: Steht die Heizzentrale in dicht besiedelten Gebieten oder in der Nähe besonders schützenswerter Einrichtungen (z. B. Spitälern oder Pflegeheimen), sind Schallschutzmassnahmen grundsätzlich zu empfehlen, um die Umgebung vor unzumutbarer Lärmbelastung zu schützen.
Schalldämpfer für mobile Heizanlagen: Mieten statt kaufen
Schalldämpfer für mobile Heizzentralen sind im Mietmodell verfügbar. Betreiber erhalten die erforderlichen Schallschutzkomponenten für einen festgelegten Nutzungszeitraum und zahlen dafür in der Regel eine vergleichsweise geringe monatliche Mietgebühr. Dieses Modell bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, auch temporäre Heizlösungen mit einem wirksamen Lärmschutz auszustatten.
Bei mobilen Warmlufterzeugern sind Abgasmündung und Ventilator die Hauptlärmquellen: Aufsteckbare Schalldämpfer und ein geschlossener Aufbau senken den Pegel deutlich.
Abgasschalldämpfer: Kulissen- oder Absorptionsschalldämpfer werden auf den Kamin aufgesetzt und reduzieren das Mündungsgeräusch typischerweise um 10–15 dB(A). Sie sind relativ günstig im Vergleich zu den Mietkosten der Heizzentrale. Hochwertige Modelle senken den Pegel in einem Innenhof-Szenario beispielsweise von rund 60 auf 45 dB(A).
Schallschutzhauben und Kapselungen: Gekapselte Gehäuse dämpfen 5–10 dB. Für mobile Anlagen bedeutet das: Anhänger geschlossen halten, denn ein offener Anhänger macht jede Dämmung zunichte.
Ansaug‑Schalldämpfer: Flexible Rohre dämpfen das hochfrequente Ansauggeräusch des Brenners. Sie können problemlos nachgerüstet werden.
Elektro‑Heizzentralen und Wärmepumpen: Wo es die Strominfrastruktur erlaubt, sind elektrische Heizungen eine nahezu geräuschlose Alternative. Sie erfüllen das Vorsorgeprinzip ideal, sind aber leistungsbeschränkt.
Massnahmen am Ausbreitungsweg
Mobile Lärmschutzwände: Flexible Schallschutzmatten reduzieren den Schallpegel auf Baustellen realistisch um 10–15 dB(A). Aufblasbare Wände können bis zu 7 m hoch sein und auch den Kaminlärm abschirmen. Wichtig ist die Positionierung: Die Wand muss möglichst nah an der Heizzentrale stehen; eine Wand direkt am Nachbargrundstück wirkt kaum.
Standortwahl: Die Heizzentrale sollte immer auf der dem Wohngebiet abgewandten Seite des Neubaus stehen. Der Baukörper selbst wirkt als Schild und bietet 15–20 dB Schirmwirkung. Eine temporäre Einhausung aus Schalttafeln mit Dämmwolle kann ebenfalls helfen, solange die Frischluftzufuhr gewährleistet wird.
Abstand: Jede Verdoppelung des Abstands zur Anlage senkt den Pegel um rund 6 dB. Ein Stellplatz 40 statt 10 Meter vom nächsten Schlafzimmerfenster entfernt bringt also rund 12 dB.
Körperschallreduzierung und Montage
Elastische Lagerung: Anhänger und Container auf Gummimatten oder Schwingungsdämpfern abstellen, nicht direkt auf Betonplatten oder Kellerdecken, die den Schall ins Gebäude tragen.
Entkoppelte Schläuche: Flexible Schlauchleitungen und Kompensatoren verhindern, dass Pumpenvibrationen über starre Rohre in die Hausinstallation gelangen; Schläuche nicht an Fassaden oder Geländern festzurren.
Abgasrohr: Rohrschellen mit Gummieinlage, Schalldämpfer frei tragend montieren, keine Berührung mit Gerüst oder Fassade.
Pumpen: Drehzahlgeregelte Pumpen im Teillastbetrieb sind leiser; die Anlage nicht mit Vollförderstrom betreiben, wenn der Bedarf tiefer liegt.
Betriebliche Massnahmen
Nachtabsenkung: Moderne Heizmobile verfügen über programmierbare Steuerungen. Eine Absenkung der Vorlauftemperatur (z. B. von 50 °C auf 30 °C zwischen 22:00 und 06:00 Uhr) reduziert den Brennerbetrieb und damit den Lärm. Das muss mit dem Estrichtrocknungsprogramm abgestimmt werden, um Bauschäden zu vermeiden.
Modulierende Brenner: Ein Brenner, der in Teillast durchläuft, ist leiser als einer, der im Volllast-Takt startet und stoppt; Zündgeräusche sind impulshaltig und werden mit Zuschlag bewertet.
Transparenz gegenüber Anwohnenden: Anwohnende sollten frühzeitig über lärmige Arbeiten informiert werden. Eine offene Kommunikation erhöht die Akzeptanz und reduziert Beschwerden.
Auch mobile Heizzentralen, die an bestehende Warmwasserheizsysteme angeschlossen werden, können erhebliche Geräuschemissionen verursachen. Zwar befinden sich viele Anlagen in schallgedämmten Einhausungen oder Containern, jedoch stellt häufig das Abgassystem, insbesondere das Abgasrohr, die wesentliche Lärmquelle dar. Die sichtbaren Abgase eines Brennwertkessels bestehen dabei überwiegend aus Wasserdampf.
Schalldämpfer senken die Lärmbelästigung um bis zu 15 dB(A)
Um die Schallemissionen wirkungsvoll zu reduzieren, können Betreiber die Abgasanlage mit aufsteckbaren Schalldämpfern ausstatten. Diese länglichen Bauteile werden einfach auf das Abgasrohr montiert und senken die entstehenden Lärmpegel typischerweise um 10 bis 15 dB(A). Zwei gängige Bauarten stehen dabei zur Verfügung:
Merkmal
Reflexions- oder Kammerschalldämpfer
Absorptionsschalldämpfer
Aufbau und Funktion
Mehrere hintereinander angeordnete Kammern lenken und reflektieren den Schall mehrfach, wodurch dessen Energie reduziert und die Lautstärke am Ausgang verringert wird.
Doppelwandiges Rohr mit gelochter Innenwandung; im Zwischenraum Dämmmaterial (z. B. Mineralwolle). Teile des Schalls werden beim Durchströmen des Rohrs absorbiert.
Wirkbereich
niedrige Frequenzen (Brennerwummern)
hohe Frequenzen (Zisch- und Strömungsgeräusche)
Vorteile
sehr gute Dämpfungswirkung im Tieftonbereich
effektive Dämpfung, niedriger Druckverlust, auch in Winkelausführung für beengte Montagesituationen verfügbar
Nachteile
erhöhter Druckverlust durch Rückstau im Schalldämpfer
ebenfalls Rückstaugefahr; Dämmwirkung stark abhängig von Material und Frequenzspektrum
Bei besonders strengen Schallschutzvorgaben kann eine Kombination beider Schalldämpfer-Typen verwendet werden. Dies ermöglicht eine effektive Breitband-Schallreduzierung, sowohl im nieder- als auch im hochfrequenten Bereich. Der zulässige Abgasgegendruck des Brenners ist dabei einzuhalten.
Planung, Vollzug und Nachweise der Schallschutzmassnahmen bei mobilen Heizzentralen
Für Baustellenheizungen, die über längere Zeit laufen, verlangen viele Behörden einen Lärmschutznachweis im Rahmen des Baugesuchs oder Meldeverfahrens. Dieser enthält Berechnungen des Beurteilungspegels am Empfangsort unter Berücksichtigung von Schallleistungspegeln, Abstand, Abschirmungen und Reflexionen. Grundlage sind die gemessenen Schallleistungspegel aus dem Datenblatt (Kennzeichnung nach Maschinenlärmverordnung, Messung nach SN EN ISO 3744); pauschale Annahmen akzeptieren die Vollzugsstellen immer seltener.
Im Kanton Zürich muss der Lärmschutznachweis von einer befugten Fachperson visiert werden; Bauherren können ihn nicht selbst unterzeichnen. Bei Lärmklagen misst die Behörde am offenen Fenster des betroffenen Raums; der gemessene Wert wird um Zuschläge für Betriebsdauer, Ton‑ und Impulshaltigkeit ergänzt. Überschreitungen führen zu Betriebseinschränkungen, Auflagen zur sofortigen Nachbesserung oder zum Baustopp.
Der Betrieb ohne ausreichenden Schallschutz ist auch wirtschaftlich riskant: Schalldämpfer kosten etwa 15–40 CHF pro Tag, während ein Baustopp die Estrichtrocknung verzögert und Schäden im fünfstelligen Frankenbereich verursachen kann.
RichtpreisDer Tagessatz für Schalldämpfer ist ein Orientierungswert; Bauart, Grösse und Mietdauer bestimmen den Preis. Die Dezibel-Werte der Lärmschutz-Verordnung sind dagegen verbindlich und keine Richtwerte.
Unsere Empfehlungen:
Vorsorgeprinzip ernst nehmen: Emissionen müssen minimiert werden, auch wenn Grenzwerte eingehalten werden. Elektrische Heizzentralen, Wärmepumpen oder nachgerüstete Schalldämpfer erfüllen dieses Prinzip besser als «nackte» Öl‑/Gasgeräte.
Planungswerte einhalten: In Wohnzonen ist nachts 45 dB(A) massgebend. Ohne zusätzliche Massnahmen überschreiten Standardanlagen diesen Wert in kurzer Distanz schnell.
Massnahmen bündeln: Eine Kombination aus Abgasschalldämpfer, geschlossenem Aufbau, Ansaug‑Dämpfung und Lärmschutzwänden liefert die beste Wirkung. Standortwahl und Körperschallentkopplung sind ebenso wichtig.
Nachweise erstellen: Für den Dauerbetrieb muss ein Lärmschutznachweis erstellt und von einer Fachperson geprüft werden. Frühzeitige Planung vermeidet teure Nachbesserungen.
Kosten‑Nutzen‑Abwägung: Die Investition in Schallschutz ist wirtschaftlich sinnvoll; die Mietkosten von Schalldämpfern sind gering im Vergleich zu den Risiken eines Baustopps.
Eine mobile Heizzentrale ist rechtlich eine Anlage wie jede andere Feuerung, auch wenn sie nur Wochen am Ort steht. Bund, Kantone und Gemeinden teilen sich den Vollzug: Der Bund setzt Grenzwerte für Luft, Lärm, Gewässer und Klima, die Kantone bewilligen und kontrollieren, die Gemeinden beurteilen Standort und Nachbarschaft. Die folgende Übersicht nennt die Erlasse, die beim Aufstellen und Betreiben zählen, und was daraus konkret zu tun ist. Der Fachbetrieb, mit dem wir Sie verbinden, kennt die Praxis vor Ort; die Verantwortung als Betreiber bleibt bei Ihnen.
USG, SR 814.01
Umweltschutzgesetz: Vorsorgeprinzip
Emissionen sind unabhängig von Grenzwerten so weit zu begrenzen, wie es technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2). Wer eine Anlage betreibt, haftet für Schäden aus ihrem Betrieb (Art. 59a).
Leisere oder emissionsärmere Technik wählen, wenn sie verfügbar und zumutbar ist
Öl- und Gasfeuerungen halten die Grenzwerte in Anhang 3 ein (Stickoxide, Kohlenmonoxid, Russ). Seit Juni 2023 ist nur noch schwefelarmes Heizöl extra leicht mit höchstens 50 mg/kg Schwefel zulässig. Für Holzfeuerungen gelten Staubgrenzwerte; ab 70 kW sind Feinstaubabscheider Stand der Technik.
Feuerungskontrolle: Öl alle zwei Jahre, Gas alle vier Jahre, Holz ab 70 kW alle zwei Jahre; bei längerer Standzeit verlangen Kantone den Nachweis auch für mobile Anlagen
Abgase ins Freie führen, Mündung über Dach oder mit Abstand zu Fenstern und Lüftungsansaugungen
Keine Verbrennungskessel in geschlossenen Räumen ohne Abgasanlage
LSV, SR 814.41 · MaLV, SR 814.412.2
Lärmschutz-Verordnung und Maschinenlärmverordnung
Mobile Heizzentralen gelten als neue Anlagen und müssen die Planungswerte der Empfindlichkeitsstufe am Standort einhalten, nachts von 19 bis 7 Uhr. Die Maschinenlärmverordnung verlangt den gekennzeichneten, garantierten Schallleistungspegel, Grundlage jeder Lärmprognose.
Lärmschutznachweis bei Dauerbetrieb, Details im Kapitel Schallschutz
Baulärm-Richtlinie des BAFU mit Massnahmenstufen A bis C für Baustellen
GSchG, SR 814.20 · GSchV, SR 814.201
Gewässerschutz
Heizöl ist wassergefährdend. Lagerbehälter müssen doppelwandig sein oder in einer Auffangwanne stehen, die den ganzen Inhalt aufnimmt; Leckagen müssen erkennbar sein. In den besonders gefährdeten Gewässerschutzbereichen Au und Ao sowie in Grundwasserschutzzonen brauchen Lageranlagen über 450 Liter eine kantonale Bewilligung; in der Zone S1 sind sie ausgeschlossen, in S2 nur ausnahmsweise möglich.
Abfüllplatz beim Betanken sichern: Tropfwanne, Bindemittel, Abstand zu Schächten und Gewässern
Frostschutzmittel (Glykol) beim Entleeren auffangen und als Abfall entsorgen, nie in die Kanalisation
Flüssiggas, Strom und Wärmepumpe sind in Schutzbereichen die einfachere Wahl
CO₂-Gesetz, SR 641.71 · CO₂-Verordnung
CO₂-Gesetz und CO₂-Abgabe
Auf Heizöl, Erdgas und Flüssiggas wird die CO₂-Abgabe von CHF 120 je Tonne CO₂ erhoben; sie ist im Brennstoffpreis enthalten. Erneuerbare Brennstoffe wie HVO, Pellets und Hackschnitzel sowie Biogas mit Herkunftsnachweis sind befreit.
Betriebe mit Verminderungsverpflichtung oder im Emissionshandel nehmen die Mietanlage in ihr Monitoring auf
Brennstoffmengen der Mietanlage für das CO₂-Reporting belegen (Lieferscheine, Zählerstände)
ChemRRV, SR 814.81 · VVEA, SR 814.600
Kältemittel, Chemikalien und Abfälle
Mobile Wärmepumpen mit mehr als 3 kg Kältemittel unterstehen der Meldepflicht und der periodischen Dichtheitskontrolle; Eingriffe am Kältekreis verlangen die Fachbewilligung. Neue Anlagen setzen auf natürliche Kältemittel wie Propan. Holzasche, Altöl, Filter und Glykolgemische sind Abfälle nach Abfallverordnung.
Kältemittelbuch und Dichtheitsprüfung beim Vermieter einsehen
Holzasche nicht auf Böden oder im Wald ausbringen, sondern über den Entsorger abgeben
NHG, SR 451 · WaG, SR 921.0 · VBBo, SR 814.12
Natur-, Wald- und Bodenschutz
In Naturschutzgebieten, Mooren, Auen und anderen Biotopen der Bundesinventare sind Anlagen nur mit Bewilligung und meist gar nicht zulässig; das gilt auch für Tankstellplätze am Ufer. Zum Wald ist der kantonale Waldabstand einzuhalten, Waldboden darf nicht befahren werden. Die Verordnung über Belastungen des Bodens verlangt, dass unbefestigter Boden nicht verdichtet oder verschmutzt wird.
Anhänger und Tank auf befestigten Flächen oder Lastverteilplatten abstellen, Wiese und Gartenboden schonen
Standorte in Schutzgebieten, Uferbereichen und am Waldrand früh mit der Gemeinde klären
Nach dem Einsatz Fläche kontrollieren: keine Ölspuren, keine Fahrspuren im weichen Boden
Kantonales Baurecht · VKF · EKAS 6517 · BauAV
Bewilligung, Brandschutz und Arbeitssicherheit
Not- und Bauheizungen für wenige Wochen sind meist meldefrei oder werden mit dem Baugesuch der Baustelle behandelt; für Standzeiten über Monate verlangen viele Gemeinden eine Baubewilligung für die temporäre Anlage. Die Brandschutzvorschriften der VKF regeln Abstände von Tank, Abgasrohr und Anlage zu Gebäuden und brennbaren Stoffen; für Flüssiggas gilt die EKAS-Richtlinie 6517.
Auf Baustellen: Bauarbeitenverordnung und Verordnung über die Unfallverhütung, Schlauchbrücken auf Verkehrswegen
Elektroanschluss nach NIN durch eine Fachperson mit Installationsbewilligung nach NIV, Fehlerstromschutz auf Baustellen
Kessel und Brenner mit CE-Kennzeichnung; die Schweiz anerkennt die Konformität über das Produktesicherheitsgesetz
Klimapolitik und kantonale Energiegesetze
Das Klima- und Innovationsgesetz setzt das Ziel Netto-Null bis 2050, die kantonalen Energiegesetze nach MuKEn schränken den Ersatz fester fossiler Heizungen ein und verlangen erneuerbare Anteile. Eine mobile Not- oder Bauheizung ist davon nicht betroffen, weil sie befristet läuft. Wer eine mobile Anlage länger als eine Heizperiode nutzt, etwa als Übergangslösung im Wärmenetz, klärt das mit der kantonalen Energiefachstelle; HVO, Holz oder eine mobile Wärmepumpe erfüllen die Anforderungen oft ohne Sonderregelung. Grossverbraucher mit Zielvereinbarung nehmen die Mietanlage in ihre Energiebilanz auf.
Anhänger- und Containerheizungen gibt es zum Kaufen und zum Mieten. Welche Lösung infrage kommt, hängt dabei immer von den individuellen Konditionen im Laufe der Nutzungszeit ab. Wenn Sie einen langfristigen Einsatz planen, fahren Sie häufig günstiger, wenn Sie eine mobile Heizzentrale kaufen. Zu Beginn müssen Sie dafür allerdings mehr ausgeben. Benötigen Nutzer die mobile Wärme nur vorübergehend, etwa für wenige Wochen oder Monate, ist die Miete meist günstiger. Denn dann zahlen Betreiber nur so lange, wie sie die Heizungsanlage auch benötigen. Hohe Anfangsinvestitionen fallen dabei weg.
Kriterium
Mieten
Kaufen
Kapitalaufwand
Niedrig
Hoch
Wartung
Inbegriffen
Zusätzliche Kosten
Langfristige Kosten
Höher
Niedriger
Flexibilität
Höher
Niedriger
Aktuellste Technologie
Ja
Nein, ausser bei Neukauf
Standzeit
Kürzer als 2 bis 3 Jahre
Länger als 2 bis 3 Jahre
Fernüberwachung
Inbegriffen
Muss selbst erbracht werden
Vorschriften und Nachweise
Vermieter liefert Datenblätter, Schallwerte und Konformität
Betreiber führt Feuerungskontrolle, Kältemittelbuch und Nachweise selbst
FaustregelDie Grenze von zwei bis drei Jahren ist eine Faustregel. Wo sie in Ihrem Fall liegt, hängt von Mietrate, Kaufpreis, Brennstoffkosten und Auslastung ab.
Geringe Anfangsinvestitionen einerseits, niedrige Kosten bei langen Standzeiten andererseits. Sowohl das Mieten als auch das Anschaffen einer mobilen Heizzentrale hat Vorteile. Die folgende Übersicht zeigt, welche das sind.
Mobile Heizzentrale mieten: Vor- und Nachteile
Warum lohnt es sich für Anlagenbetreiber, eine mobile Heizzentrale zu mieten? Ganz einfach: Aus Zeit- und Kostengründen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, bekommt die Anlagen in kürzester Zeit zum gewünschten Einsatzort geliefert. Somit lassen sich Heizungsausfälle im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich sehr schnell überbrücken.
Wer kurzfristig mehr Wärme benötigt, etwa für Produktionsprozesse oder Veranstaltungen, zahlt für die Mietlösung ausserdem weniger als für eine neue eigene Heizung. Schwankungen im Leistungsbedarf können flexibel gehandhabt werden, benötigt man mehr Leistung als geplant, kann man relativ problemlos eine leistungsstärkere mobile Heizzentrale mieten. Viele Anbieter bieten zusätzlich die Option der Fernüberwachung, das spart zusätzlichen Wartungsaufwand und hilft, die Anlage immer ordnungsgemäss zu betreiben.
Vorteile der Miete
8 Punkte, die dafür sprechen
unkomplizierte Wärmeversorgung bei Wartung, Reparatur oder Umbau
Heizwärme ist bei Havarien sehr schnell verfügbar
grosses, flexibles Leistungsspektrum der Anhängerheizungen
modernste und regelmässig gewartete Heizungstechnik
Rund-um-die-Uhr Service-Hotline für Störungsfälle
Lieferung, Anschluss und Abholung durch Vermieter
Kostenvorteile bei vorübergehendem Wärmebedarf
günstiger als redundante Backup-Heizungsanlagen
Nachteile der Miete
3 Punkte, die Sie einplanen sollten
Miete über längere Zeiträume teurer als Kauf
Brennstoffversorgung in der Miete möglicherweise teurer
Verfügbarkeit und Preise stark saisonabhängig
Mobile Heizzentrale kaufen: Vor- und Nachteile
Plant man langfristig und hat einen überschaubaren, konstanten Leistungsbedarf, kann sich der Kauf einer mobilen Heizzentrale durchaus lohnen. Wichtig ist hier vor allem die langfristig benötigte Leistung. Die meisten mobilen Heizzentralen sind in der Lage, ihre Leistung zu modulieren. Benötigt man allerdings kurzfristig mehr Leistung als geplant, ist man mit einer gekauften Heizzentrale schlecht beraten. In diesem Fall müsste man weitere Heizanlagen anschaffen oder für die Dauer der Bedarfsspitze weitere Heizzentralen mieten.
Vorteile des Kaufs
3 Punkte, die dafür sprechen
Über längere Zeiträume günstiger als die Miete
Unabhängig von saisonaler Verfügbarkeit
Eigene Brennstoffversorgung
Nachteile des Kaufs
3 Punkte, die Sie einplanen sollten
Eigenverantwortung für den ordnungsgemässen Betrieb, Fachpersonal benötigt
Kurzfristig erhöhter Leistungsbedarf ist nicht möglich
Als reine Redundanz für potenzielle Heizungsausfälle sehr teuer
In der Praxis werden mobile Heizzentralen fast ausschliesslich gemietet. Ausnahmefälle sind Standzeiten von mehr als 2 bis 3 Jahren, denn in der Regel amortisiert sich dann ein Kauf. Die mobile Heizzentrale zu erwerben ergibt Sinn, wenn man die mobile Heizung selbst vermieten möchte oder diese nach dem Einsatz als Back-up-Lösung für Notfälle oder an einem anderen Standort weiternutzen kann.
Mietkauf als dritte Alternative
Bei der Variante Mietkauf mieten Betreiber die Technik, bevor sie diese in ihr Eigentum überführen. Sie verteilen die Kosten über einen längeren Zeitraum, bekommen ein erprobtes Gerät und schliessen Fehlkäufe aus. Auch bei begrenzter Liquidität vor steigenden Produktionsvolumen ist das eine sinnvolle Lösung.
Häufige Fragen zum Heizzentrale mieten
Wie erfolgt die Trinkwassererwärmung?
Bei der Sanierung von Heizsystemen ist die kontinuierliche Bereitstellung von Warmwasser essentiell. Besonders in Gebäuden, in denen auf warmes Brauchwasser nicht verzichtet werden kann, wie Wohnanlagen und Spitälern, muss eine Lösung gefunden werden. Mobile Heizzentralen bieten hier eine effektive Option, indem sie über einen zusätzlichen Heizkreis speziell für die Brauchwassererwärmung verfügen. Diese Anlagen sichern während der Sanierungsphase die Warmwasserversorgung, indem sie flexibel an das bestehende System angeschlossen werden und die benötigte Leistung präzise erbringen.
Wie schnell kann eine mobile Heizzentrale geliefert werden?
Das unterscheidet sich, je nachdem, ob die Heizzentrale gemietet oder gekauft wird. Im Notfall kann eine mobile Heizzentrale innerhalb von wenigen Stunden gemietet und geliefert werden, da Wärme gerade im Winter extrem wichtig sein kann. Beim Kauf einer mobilen Heizzentrale sind die Lieferzeiten sehr unterschiedlich. Schneller als vier Wochen ist üblicherweise nicht möglich, je nach Anlage und Spezifikationen kann es allerdings auch mehrere Monate dauern, bis das Heizgerät gebaut und schlussendlich geliefert ist.
Wie lange kann man die mobile Heizzentrale mieten?
Die Dauer der Miete einer mobilen Heizzentrale ist nicht begrenzt. Es gibt Kunden, die die Heizgeräte über Monate und sogar Jahre anmieten, da andere Lösungen nicht praktikabel wären. Sehr kurze Mietzeiträume sind eher nicht empfohlen, zumindest werden die Anlagen in diesem Falle sehr teuer. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist die Lieferung, diese rechnet sich erst mit zunehmender Standzeit.
Welche Vorlauftemperaturen erreichen mobile Heizzentralen?
Anhängerheizungen und Standard-Heizcontainer arbeiten mit Vorlauftemperaturen bis rund 90 °C, viele Container bis etwa 105 °C. Für Nah- und Fernwärmenetze mit Vorlauf über 110 °C kommen Heisswasser-Container zum Einsatz, die als Druckgeräte gelten und der Druckgeräteverwendungsverordnung unterstehen. Mobile Wärmepumpen liefern je nach Kältemittel bis 65 oder 70 °C, mobile Elektroheizungen bis 90 °C.
Kann eine mobile Heizzentrale ein Nah- oder Fernwärmenetz versorgen?
Ja. Mehrere Heizcontainer werden als Kaskade zusammengeschaltet und liefern gemeinsam bis 13’500 kW. Weil der Kesselkreis mobiler Anlagen meist auf 3 bar abgesichert ist, das Netz aber mit 6 bis 16 bar arbeitet, trennt ein Plattenwärmetauscher beide Kreise. Ist die Druckhaltung der Heizzentrale ausser Betrieb, übernimmt eine mobile Druckhaltestation mit Nachspeisung und Entgasung den Netzdruck.
Braucht eine mobile Heizzentrale in der Schweiz eine Bewilligung?
Für kurze Einsätze als Not- oder Bauheizung genügt meist die Meldung bei der Gemeinde beziehungsweise der Feuerungskontrolle. Läuft die Anlage über Monate, verlangen viele Kantone eine Baubewilligung für die temporäre Anlage, einen Lärmschutznachweis nach Lärmschutz-Verordnung und die Emissionsmessung nach Luftreinhalte-Verordnung. Öltanks über 450 Liter brauchen in Gewässerschutzbereichen und Grundwasserschutzzonen eine kantonale Bewilligung. Der Fachbetrieb, mit dem wir Sie verbinden, kennt die Anforderungen am Einsatzort.
Wir verbinden Sie mit dem richtigen Ansprechpartner
Wir holen keine Offerten ein, sondern verbinden Sie mit dem richtigen Ansprechpartner. Wir beraten Sie anbieterneutral und bringen Sie mit dem Wärme-Kollegen zusammen, den wir persönlich kennen, so regional wie möglich, natürlich unverbindlich und kostenlos. Wir müssen Sie überzeugen und unsere Kollegen ebenfalls.