Heizmobil im weissen Kofferanhänger mit Edelstahlkamin, zwei schwarze Heizschläuche führen über das Pflaster zum Gebäude

Leistungen · Mobile Wärme · Heizmobil

Heizmobil mieten in der Schweiz

Das Heizmobil ist eine komplette Heizzentrale im Anhänger: Heizkessel mit Brenner, Pumpe, Regelung und meist der Tank fahren auf Rädern vor Ihr Gebäude. Es heizt mit Heizöl, Gas oder Pellets und speist warmes Heizwasser in Ihre Heizung ein, bei Heizungsausfall, Sanierung oder auf der Baustelle. Schweizweit und so regional wie möglich, zur Miete oder zum Kauf.

  • 80 bis 900 kW je Anhänger
  • Heizöl, Gas oder Pellets
  • Vorlauf bis rund 90 °C
  • 1’000 bis 3’450 kg

Heizung ausgefallen? Rufen Sie uns direkt an: +41 43 588 35 51

Kurz erklärt

Was ist ein Heizmobil?

Ein Heizmobil ist eine mobile Heizzentrale im Anhänger: Heizkessel mit Brenner, Umwälzpumpe, Regelung und meist ein Tank sind in einem abschliessbaren Kofferanhänger verbaut. Es heizt mit Heizöl, Erdgas, Flüssiggas oder Pellets, liefert typisch 80 bis 900 kW und versorgt das Gebäude über Schläuche an Vor- und Rücklauf mit warmem Heizwasser. Wir verbinden Sie mit einem Schweizer Fachbetrieb; die Offerte ist kostenlos.

Leistung
80 bis 900 kW, kleinere Anhänger ab rund 50 kW; in Kaskade mehr
Brennstoff
Heizöl (auch HVO), Erdgas, Flüssiggas, Pellets
Wärme
Warmes Heizwasser, Vorlauf bis rund 90 °C
Anschluss
Schläuche an Vor- und Rücklauf, DN 32 bis DN 75; Strom 16 oder 32 A
Aufstellung
Im Freien, eben und tragfähig, nah am Technikraum
Transport
Kofferanhänger mit Zugfahrzeug, 1’000 bis 3’450 kg

RichtwerteLeistungen, Gewichte und Anschlusswerte beschreiben gängige Heizmobile im Mietpark. Welches Gerät Ihr Gebäude braucht, legt der Fachbetrieb mit Heizlast, Vorlauftemperatur und Aufstellort fest.

Heizmobil mit Heizöl, Gas oder Pellets

Jedes Heizmobil arbeitet mit einem Heizkessel: Der Brenner erwärmt das Heizwasser, die Pumpe fördert es über flexible Schläuche in Ihre Heizung, die Abgase gehen über den Kamin auf dem Dach ins Freie. Was die Heizmobile unterscheidet, ist der Brennstoff, und damit Tank, Anlieferung und die Vorgaben am Aufstellort.

Schaubild: So arbeitet ein Heizmobil mit Heizöl, Gas oder Pellets Ein Heizmobil steht als Kofferanhänger vor dem Gebäude. Im Anhänger erwärmt ein Heizkessel mit Brenner das Heizwasser, eine Pumpe fördert es über den Vorlauf in den Technikraum und weiter zu den Heizkörpern; abgekühlt kehrt es über den Rücklauf zurück. Die Abgase gehen über den Kamin auf dem Dach ins Freie, der eigene Kessel im Gebäude ruht. Links stehen die drei Brennstoffwege: ein Heizöltank, zusätzlich zum Tank im Anhänger, ein Flüssiggastank auf einer Betonplatte und ein Pellettank, aus dem eine Förderschnecke die Pellets zum Kessel bringt. Gebäude Technikraum Heizkörper Kessel ruht Vorlauf Rücklauf Kessel Heizmobil im Anhänger Heizöl Gas Pellets
  1. Heizöl oder HVO aus dem Tank im Anhänger, für lange Einsätze aus einem externen Tank
  2. Gas aus dem Flüssiggastank oder direkt aus dem Erdgasnetz
  3. Pellets aus dem Pellettank, die Förderschnecke bringt sie zum Kessel
Ein Kessel, drei Brennstoffwege: Der Kessel im Anhänger erwärmt das Heizwasser, die Pumpe fördert es über den Vorlauf zu Heizkörpern oder Fussbodenheizung, abgekühlt kehrt es über den Rücklauf zurück. Die Abgase gehen über den Kamin ins Freie, der eigene Kessel im Gebäude ruht während des Einsatzes.
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Standard bei der Miete

Heizöl und HVO

Der Tank ist meist im Anhänger integriert, das Heizmobil ist nach dem Anschliessen sofort betriebsbereit. Bei 900 kW Volllast reicht er für 11 bis 12 Stunden; für längere Einsätze steht ein externer Tank daneben. Mit Herstellerfreigabe läuft derselbe Kessel mit HVO100 aus hydriertem Pflanzenöl.

Versorgung
Tank im Anhänger oder externer Tank, Lieferung per Tankwagen
Passt, wenn
es schnell gehen muss und kein Gasnetz in der Nähe ist
Zu beachten
Tank doppelwandig oder mit Auffangwanne; ab 450 Litern in Gewässerschutzbereichen Bewilligung

Für lange Standzeiten

Erdgas aus dem Netz

Liegt eine Gasleitung in der Nähe, wird das Heizmobil direkt ans Netz angeschlossen: kein Tank, keine Nachlieferung. Den Anschluss erstellt ein konzessionierter Installateur nach SVGW-Richtlinie G1. Wer Biogas mit Herkunftsnachweis bezieht, senkt die CO₂-Abgabe anteilig.

Versorgung
Gasnetz, Abstimmung mit dem Gasversorger
Passt, wenn
ein Gasanschluss erreichbar ist und das Heizmobil Wochen oder Monate läuft
Zu beachten
Gasdruck und Leitungsquerschnitt vorab prüfen; Strom für Brenner und Pumpe bleibt nötig

Ohne Gasnetz

Flüssiggas aus dem Tank

Der Flüssiggastank wird auf einer mitgebrachten Fertigbetonplatte neben dem Heizmobil aufgestellt, die Leitung verlegt und auf Dichtheit geprüft, meist innerhalb weniger Stunden. Flüssiggas ist nicht wassergefährdend und deshalb auch in Gewässerschutzbereichen einsetzbar.

Versorgung
Tank mit 2’000 bis 6’000 Litern, bei kleinerer Leistung Flaschenbündel
Passt, wenn
kein Gasnetz in der Nähe ist oder der Platz im Gewässerschutzbereich liegt
Zu beachten
Schwerer als Luft: nie in Senken, Schächten oder Kellern; Schutzabstände nach EKAS-Richtlinie 6517

Erneuerbar

Pellets

Pellet-Heizmobile haben einen Pelletkessel mit integriertem oder separat aufgestelltem Pellettank; eine Förderschnecke bringt die Pellets zum Brenner. Sie werden seltener vermietet als Heizmobile mit Öl oder Gas, weil Förderschnecke und Aschebehälter regelmässig gewartet werden müssen.

Versorgung
Pellettank oder Silo, Lieferung per Silowagen
Passt, wenn
erneuerbare Wärme gefordert ist und das Heizmobil über Monate läuft
Zu beachten
Pellets der Klasse A1; ab 70 kW Feinstaubabscheider; Asche regelmässig leeren

HinweisWelche Brennstoffe als Heizmobil verfügbar sind, hängt vom Mietpark des Fachbetriebs in Ihrer Region ab. Verbrauch, CO₂-Abgabe und alle Vorgaben je Brennstoff zeigt das Kapitel Energieträger im Vergleich.

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Kurz beantwortet

Mit welchem Brennstoff heizt ein Heizmobil?

Ein Heizmobil heizt mit Heizöl, Erdgas, Flüssiggas oder Pellets. Heizöl ist bei der Miete Standard, der Tank ist meist im Anhänger integriert; mit Herstellerfreigabe läuft derselbe Kessel mit HVO. Erdgas passt bei erreichbarem Netzanschluss und langer Standzeit, Flüssiggas ohne Gasnetz. Pellet-Heizmobile liefern erneuerbare Wärme, werden aber seltener vermietet, weil sie mehr Wartung brauchen.

Heizmobil mit Heizöl, Gas oder Pellets

Was unterscheidet ein Heizmobil von einem Heizcontainer?

Ein Heizmobil ist eine Heizzentrale im Kofferanhänger mit 80 bis 900 kW, ein Heizcontainer eine Heizzentrale im Container mit 300 bis 2’000 kW, in Kaskade bis 13’500 kW. Das Heizmobil wiegt 1’000 bis 3’450 kg und kommt mit dem Zugfahrzeug, der Container wiegt bis rund 10’000 kg und kommt per Lastwagen und Kran. Beide stehen im Freien.

Heizmobil und Heizcontainer im Vergleich

Wie wird ein Heizmobil an die Heizung angeschlossen?

Ein Heizmobil wird über flexible, isolierte Schläuche an Vor- und Rücklauf der bestehenden Heizung angeschlossen, meist mit Storz-Kupplungen an Einspeisestellen von DN 32 bis DN 75. Dazu kommen ein Stromanschluss mit 16 oder 32 A für Brenner, Pumpe und Regelung, die Brennstoffversorgung und Wasser zum Befüllen. Heizkörper und Fussbodenheizung bleiben in Betrieb, der eigene Kessel ruht.

Aufstellung und Anschluss

Heizmobil oder Heizcontainer? Der Vergleich

Heizmobil und Heizcontainer tun dasselbe: Ein Heizkessel erzeugt Heizwasser, das über Schläuche in Ihre Heizung fliesst. Was sie unterscheidet, ist die Leistung, und daraus folgen Bauform, Aufstellung und Transport. Als Orientierung dient die Leistung Ihres bisherigen Kessels.

Der Begriff «Heizmobil» wird nicht einheitlich verwendet. Auf dieser Seite steht er für die Heizzentrale im Anhänger mit Heizkessel. Kleine Elektroheizgeräte bis rund 40 kW, mit Warmwasser oder Warmluft, beschreibt der Ratgeber Mobile Elektroheizung: wassergeführt oder luftgeführt?

Leistungsbereiche im Vergleich (in kW, logarithmische Skala)
  • Mobile Elektroheizung 3 bis 40 kW, kein Heizmobil

  • Heizmobil (Anhänger) 80 bis 900 kW, in Kaskade mehr

  • Heizcontainer 300 bis 2’000 kW, in Kaskade bis 13’500 kW

Heizmobil im Anhänger und Heizcontainer im Vergleich
Kriterium Heizmobil (Anhänger) Heizcontainer
Leistungsklasse 80 bis 900 kW, kleinere Anhänger ab rund 50 kW; in Kaskade mehr 300 bis 2’000 kW je Container, in Kaskade bis 13’500 kW
Brennstoff Heizöl, HVO, Erdgas, Flüssiggas, Pellets Heizöl, HVO, Erdgas, Flüssiggas, Pellets, Hackschnitzel, Wärmepumpe
Aufbau Kessel mit Brenner, Pumpe, Regelung und meist Tank im abschliessbaren Kofferanhänger Kessel, Pumpen und Regelung im Container; meist mit externem Tank oder Gasanschluss, bei Bedarf mit Wärmetauscher und Druckhaltung
Aufstellung Im Freien auf ebenem, tragfähigem Stellplatz nah am Technikraum Im Freien mit Stellfläche für Container und Tank; Zufahrt für Lastwagen und Kran
Transport und Gewicht Mit dem Zugfahrzeug; 1’000 bis 3’450 kg Per Lastwagen; bis rund 10’000 kg
Typischer Einsatz Mehrfamilienhaus, Gewerbe, Industrie, Baustellen, Notfälle Industrie, Spitäler, grosse Wohnanlagen, Nah- und Fernwärmenetze

BeispieleLeistungen und Gewichte beschreiben gängige Bauformen im Mietpark. Die genauen Werte stehen in den Produktunterlagen des Anbieters.

Passt ein Heizmobil zu Ihrem Gebäude?

  • 80 bis 900 kW: Das Heizmobil versorgt Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriebauten und Baustellen; kleinere Anhänger gibt es ab rund 50 kW.
  • Mehr Leistung: Mehrere Heizmobile lassen sich in Kaskade zusammenschalten. Für Industrie, Spitäler und Wärmenetze ist der Heizcontainer die übliche Lösung.
  • Weniger als rund 40 kW: Für eine Wohnung, ein Einfamilienhaus oder den Estrich genügt oft eine mobile Elektroheizung, die auch im Gebäude stehen darf.
  • Noch offen? Wählen Sie in der Anfrage bei der Wärmeleistung «Unklar / Beratung erwünscht». Der Fachbetrieb legt die Leistung mit Ihnen fest.
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Einsätze: Mehrfamilienhaus, Heizungsausfall, Sanierung und Baustelle

Ein Heizmobil kommt dort zum Einsatz, wo ein ganzes Gebäude Wärme braucht und die eigene Heizung ausfällt, ersetzt wird oder noch gar nicht läuft.

  • Mehrfamilienhaus und Gewerbe

    Im Mehrfamilienhaus, in der Wohnanlage oder im Gewerbebau übernimmt das Heizmobil die ganze Wärmeversorgung. Es steht vor dem Haus und wird an Vor- und Rücklauf im Technikraum angeschlossen; Heizkörper und Fussbodenheizung bleiben in Betrieb. Über einen zusätzlichen Heizkreis sichert es auf Wunsch auch die Brauchwassererwärmung.

    Typisch Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen, Gewerbe- und Industriebauten

  • Heizungsausfall

    Fällt der Kessel im Winter aus, überbrückt das Heizmobil die Zeit bis zur Reparatur. Mit dem Öltank im Anhänger ist es nach dem Anschliessen sofort betriebsbereit. Im Notfall ist eine mobile Heizung teils innerhalb weniger Stunden vor Ort; die Verfügbarkeit hängt von der Saison ab. Für Vermieter beugt das Mietzinsreduktionen vor.

    Im Notfall direkt anrufen: +41 43 588 35 51

    Typisch Kesseldefekt, Störung, Havarie im Winter

  • Sanierung und Heizungsersatz

    Wird die Öl- oder Gasheizung ersetzt, etwa durch eine Wärmepumpe oder einen Fernwärmeanschluss, hält das Heizmobil das Gebäude während des Umbaus warm, wenn nötig über Monate. Bei langen Standzeiten lohnt der Blick auf den Brennstoff: Erdgas aus dem Netz spart die Nachlieferung, Pellets liefern erneuerbare Wärme.

    Typisch Heizungsersatz, Umbau, Anschluss an ein Wärmenetz

  • Baustelle und Estrich

    Auf Baustellen hält das Heizmobil die Mindesttemperaturen für Baustoffe und Arbeiten ein und heizt neue Unterlagsböden mit einem Aufheizprogramm über die Fussbodenheizung auf. Wo noch keine Heizflächen installiert sind, versorgt es Umluftheizer mit heissem Heizwasser; das ist effizienter als Warmlufterzeuger im Aussenluftbetrieb.

    Typisch Neubau, Baustellenbeheizung, Estrich aufheizen

Weitere Einsätze mobiler Heizzentralen, etwa bei Grossveranstaltungen, zum Ausgleich von Lastspitzen, in Wärmenetzen oder zum Aufheizen von Biogasanlagen, beschreibt das Kapitel Einsatzbereiche der mobilen Heizzentralen.

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Aufstellung und Anschluss an die bestehende Heizung

Das Heizmobil ersetzt den Wärmeerzeuger, nicht Ihre Heizung: Heizkörper oder Fussbodenheizung und Leitungen bleiben in Betrieb, der eigene Kessel ruht. Der Anhänger steht im Freien möglichst nah am Technikraum. Flexible, isolierte Schläuche verbinden ihn mit Vor- und Rücklauf, ein Kabel mit dem Stromanschluss; die Abgase gehen über den Kamin auf dem Dach ins Freie. Je kürzer der Weg zur Heizung, desto weniger Wärme geht über die Schläuche verloren.

Anschlusswerte: Welche Leistung braucht welchen Anschluss?

  • 70 kW 16 A, 230 V · DN 32 (1¼″)

  • 100 kW 16 A, 230 V · DN 50 (2″)

  • 160 kW 16 A, 230 V · DN 50 (2″)

  • 300 kW 16 A, 400 V · DN 50 (2″)

  • 500 kW 16 A, 400 V · DN 65 (2½″)

  • 900 kW 32 A, 400 V · DN 75 (3″)

Strom braucht das Heizmobil nur für Brenner, Pumpe und Regelung; die Wärme entsteht im Kessel. Die Nennweite gilt für die Einspeisestellen an Vor- und Rücklauf. Die Nennweiten aller Bauformen bis 7’000 kW zeigt das Kapitel Anschluss an das bestehende Heizungssystem.

Isolierte Heizschläuche führen über die Terrasse in ein Mehrfamilienhaus
Vor- und Rücklauf führen über flexible, isolierte Schläuche ins Gebäude, hier an einem Mehrfamilienhaus.

RichtwerteDie Werte zeigen übliche Zuordnungen von Leistung, Stromanschluss und Nennweite bei Heizmobilen. Die verbindlichen Angaben stehen in den technischen Unterlagen der gelieferten Anlage.

Das bereiten Sie vor

  • Stellplatz: eben, tragfähig und frei zugänglich, möglichst nah am Technikraum, mit Zufahrt für das Zugfahrzeug.
  • Brennstoff: Platz für einen externen Tank oder Flüssiggastank, ein erreichbarer Gasanschluss oder bei Pellets die Zufahrt für den Silowagen.
  • Strom: ein abgesicherter Anschluss mit 230 V oder 400 V, je nach Leistung 16 A oder 32 A.
  • Anschlusspunkte: Einspeisestellen an Vor- und Rücklauf in der passenden Nennweite. Fehlen sie, müssen sie vorab erstellt werden.
  • Wasser und Wege: ein Anschluss zum Spülen und Befüllen; für die Schläuche ein Weg durch Fenster, Tür oder Lichtschacht.

Das übernimmt der Fachbetrieb

In der Anfrage wählen Sie, ob Sie das Heizmobil selbst abholen, nur liefern lassen oder Aufbau und Inbetriebnahme dazunehmen. Mit Aufbau und Inbetriebnahme übernimmt der Fachbetrieb:

  1. Anliefern: Das Heizmobil kommt mit dem Zugfahrzeug, wird auf dem Stellplatz abgestellt und ausgerichtet.
  2. Anschliessen: Flexible, isolierte Schläuche werden verlegt und meist mit Storz-Kupplungen an Vor- und Rücklauf angeschlossen, dazu Brennstoff und Strom; über Wege kommen Schlauchbrücken.
  3. Befüllen und einstellen: Die Anlage wird gespült, befüllt, entlüftet und auf 1.5 bis 2.5 bar gebracht, bei Frostgefahr mit einem Wasser-Glykol-Gemisch. Die Regelung wird auf das Gebäude eingestellt, für den Estrich mit Aufheizprogramm.
  4. Betreuen und abholen: Während der Standzeit prüft der Fachbetrieb den Brennstoffvorrat und bestellt bei Bedarf nach. Nach dem Einsatz baut er das Heizmobil ab und holt es wieder ab.
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Häufige Fragen zum Heizmobil

Welche Leistung hat ein Heizmobil?

Ein Heizmobil liefert typisch 80 bis 900 kW, kleinere Anhänger gibt es ab rund 50 kW. Reicht ein Anhänger nicht, werden mehrere in Kaskade zusammengeschaltet oder ein Heizcontainer mit 300 bis 2’000 kW eingesetzt. Als Orientierung dient die Leistung Ihres bisherigen Kessels. Ist sie noch offen, wählen Sie in der Anfrage «Unklar / Beratung erwünscht».

Mit welchem Brennstoff heizt ein Heizmobil?

Mit Heizöl, mit Herstellerfreigabe auch mit HVO, mit Erdgas, Flüssiggas oder Pellets. Heizöl ist bei der Miete Standard, der Tank ist meist im Anhänger integriert. Erdgas lohnt sich bei erreichbarem Gasanschluss und langer Standzeit, Flüssiggas ohne Gasnetz oder im Gewässerschutzbereich. Pellet-Heizmobile werden seltener vermietet, weil Förderschnecke und Aschebehälter mehr Wartung brauchen. Ihren bevorzugten Brennstoff wählen Sie in der Anfrage.

Wie lange reicht der Tank eines Heizmobils?

Das hängt von Leistung und Auslastung ab. Als Richtwert verbraucht ein Ölkessel bei Volllast rund 11 Liter Heizöl je Stunde und 100 kW. Bei 900 kW reicht der Tank im Anhänger deshalb nur für 11 bis 12 Stunden. Für längere Einsätze steht ein externer Tank mit einigen tausend bis mehreren zehntausend Litern daneben; der Fachbetrieb prüft den Füllstand und bestellt bei Bedarf nach.

Wo wird ein Heizmobil aufgestellt?

Im Freien, auf einem ebenen, tragfähigen und frei zugänglichen Platz möglichst nah am Technikraum. Die Abgase gehen über den Kamin auf dem Dach des Anhängers ins Freie. Für Anlieferung und Abholung braucht es eine Zufahrt für das Zugfahrzeug. Die Schläuche führen durch Fenster, Tür oder Lichtschacht ins Gebäude, über Wege liegen Schlauchbrücken.

Braucht ein Heizmobil eine Bewilligung?

Für kurze Einsätze als Not- oder Bauheizung genügt meist die Meldung bei der Gemeinde beziehungsweise der Feuerungskontrolle. Läuft das Heizmobil über Monate, verlangen viele Kantone eine Baubewilligung für die temporäre Anlage, einen Lärmschutznachweis und die Emissionsmessung. Öltanks über 450 Liter brauchen in Gewässerschutzbereichen eine kantonale Bewilligung. Der Fachbetrieb, mit dem wir Sie verbinden, kennt die Anforderungen am Einsatzort.

Wie schnell ist ein Heizmobil vor Ort?

Bei einem Heizungsausfall teils innerhalb weniger Stunden. Die Verfügbarkeit hängt von der Saison ab, im Winter hilft frühes Anfragen. Im Notfall rufen Sie am besten direkt an: +41 43 588 35 51. Wer ein Heizmobil kaufen möchte, rechnet mit einer Lieferzeit von üblicherweise mindestens vier Wochen, je nach Ausführung auch mit mehreren Monaten.

Wie lange kann ich ein Heizmobil mieten?

Die Mietdauer ist nicht begrenzt: von wenigen Tagen bei einem Heizungsausfall bis zu mehreren Heizperioden. Sehr kurze Einsätze sind eher nicht zu empfehlen, weil Lieferung, Anschluss und Abbau bei jedem Einsatz anfallen. Geben Sie die voraussichtliche Dauer in der Anfrage an; ist sie noch offen, wählen Sie «Noch unklar».

Gibt es kleine Heizmobile mit Strom?

Für kleine Leistungen bis rund 40 kW gibt es mobile Elektroheizungen auf der Sackkarre. Sie sind kein Heizmobil im Anhänger: Sie arbeiten ohne Kessel und Abgas und dürfen im Gebäude stehen, etwa für eine Wohnung, ein Einfamilienhaus oder den Estrich. Wasser- und luftgeführte Geräte vergleicht der Ratgeber Mobile Elektroheizung: wassergeführt oder luftgeführt?

Vermieten Sie die Heizmobile selbst?

Nein. Die Swiss Energy Group verbindet Sie mit einem Schweizer Fachbetrieb, den wir persönlich kennen, so regional wie möglich. Offerte, Vertrag, Lieferung und Service laufen direkt über diesen Betrieb. Die Anfrage ist für Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen kostenlos und unverbindlich, zur Miete oder zum Kauf.

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