10 Fuss Container
Kompakt für kleinere Lagermengen, passt auch auf enge Betriebsareale und Eventgelände.
Leistungen · Kühlcontainer
Flexibel Lagerkapazitäten schaffen
Das Einhalten von Kühlketten beeinflusst die Qualität verschiedenster Produkte. Sind die eigenen Kapazitäten zu knapp oder kommt es zu einem Defekt am Kühlraum, kann man Tiefkühlcontainer oder Kühlcontainer mieten und schafft so flexibel neue Lagerkapazitäten. Die anschlussfertig vormontierten Einheiten lassen sich dabei nahezu überall aufstellen und in Betrieb nehmen. Sie kommen in der Lebensmittelbranche sowie anderen Industriezweigen zum Einsatz und bringen zahlreiche Vorteile mit sich.
Kurz erklärt
Zur Miete stehen Kühl- und Tiefkühlcontainer in 10, 20 und 40 Fuss, jeweils als Standard- oder Highcube-Ausführung, als genormter Seecontainer oder als massgefertigter Container mit dicker Isolation. Der Temperaturbereich reicht je nach Gerät von −70 °C bis +30 °C, Sonderanlagen wärmen bis +65 °C. Voraussetzung vor Ort ist ein passender Stromanschluss, meist Starkstrom oder ein Generator. Über die Laufzeit ist der Strom neben der Miete der grösste Kostenposten, und er hängt an der Bauart: 84 bis 108 kWh am Tag beim 20-Fuss-Seecontainer, 58 bis 96 kWh bei einer massgefertigten Zelle derselben Länge.
RichtwertePreise, Verbrauchs- und Temperaturangaben beschreiben gängige Ausführungen. Bauart, Dämmstärke, Aussentemperatur und Mietdauer verschieben sie deutlich; massgebend ist die Offerte des ausführenden Betriebs.
Kompakt für kleinere Lagermengen, passt auch auf enge Betriebsareale und Eventgelände.
Der Allrounder für Gastronomie, Handel und Industrie, mit dem besten Verhältnis von Platz zu Kosten.
Maximale Lagerkapazität für Logistik und Produktion, auch als Tiefkühlvariante verfügbar.
Weitere Längen wie 15, 25 oder 35 Fuss, die breitere PLUS-Ausführung mit 2.98 m und Sondermasse kommen aus dem Bau und werden projektbezogen angeboten, ebenso Ultra-Tiefkühlung bis −80 °C und tiefer.
Beide Begriffe stehen für denselben Grundaufbau: eine isolierte Hülle, eine Kälteanlage und eine Regelung. Der Unterschied liegt in der Zieltemperatur, und die zieht technische Folgen nach sich. Ein Kühlcontainer hält Ware im Plusbereich, meist zwischen 0 und +8 °C. Ein Tiefkühlcontainer arbeitet unter dem Gefrierpunkt, im Standard bei −18 bis −30 °C, als Spezial- oder Ultra-Tiefkühlcontainer bis −80 °C und tiefer. Je tiefer die Temperatur, desto dicker die Isolation, desto stärker die Kälteanlage und desto wichtiger Abtauung, Türheizung und Personenschutz.
Für alles, was frisch bleiben, aber nicht gefrieren soll. Das Standardmodell jedes Mietparks und die günstigste Ausführung beim Kauf.
Für Tiefkühlkost, Proben, Impfstoffe und Kältetests. Ab −60 °C wird daraus ein Spezialbau mit zweistufiger Kälteanlage und Schleuse.
| Merkmal | Kühlcontainer | Tiefkühlcontainer |
|---|---|---|
| Temperaturbereich | 0 bis +8 °C, je nach Ware bis +30 °C | −18 bis −30 °C im Standard; Superfreezer −60 bis −70 °C; Ultra-Tiefkühlung −80 °C und tiefer |
| Typische Ware | Frischware, Getränke, Obst und Gemüse, Milchprodukte, Pharma bei +2 bis +8 °C | Tiefkühlkost, Fleisch, Backwaren, Proben, Impfstoffe, Prüflinge für Kältetests |
| Isolation | Schaumkern des Seecontainers oder Paneele um 140 mm genügen | Dickere Paneele bis 220 mm; bei Ultra-Tiefkühlung zusätzlich Schleuse gegen Feuchte |
| Kälteanlage | Einstufig, oft mit Belüftung und Feuchteregelung | Leistungsstärker, ab −60 °C zweistufig oder als Kaskade; Redundanz bei Proben |
| Abtauung und Heizungen | Abtauung nach Bedarf | Abtauung, Türrahmenheizung gegen festgefrorene Dichtungen, Druckausgleichsventil, Bodenheizung bei Innenaufstellung |
| Stromverbrauch | Tiefer; nach Erreichen der Zieltemperatur taktet die Anlage | Höher: mehr Temperaturdifferenz zur Umgebung, mehr Abtauenergie |
| Personenschutz | Innenentriegelung und Beleuchtung | Zusätzlich Notruf, Aufenthaltszeiten und Kälteschutz nach SUVA; bei −80 °C Zutritt nur über Schleuse |
RichtwerteDie Temperaturbereiche und Dämmstärken beschreiben gängige Ausführungen. Welche Werte Ihr Container erreichen muss, richtet sich nach Ihrer Ware und ihren Vorgaben; Sonderbauten gehen darüber hinaus.
Seecontainer (Reefer) decken den Bereich +30 bis −30 °C mit demselben Gerät ab: Der Wechsel vom Kühl- zum Tiefkühlbetrieb ist ein Sollwertwechsel. Massgefertigte Container werden dagegen für ihren Bereich gebaut, als Standard-, Spezial- oder Ultra-Tiefkühlcontainer, weil Isolation und Kälteanlage auf die Zieltemperatur abgestimmt sind. Wer Kühl- und Tiefkühlraum braucht, nimmt einen Kombi-Container mit zwei getrennt geregelten Kammern. Und wer zwischen tiefen Minus- und hohen Plusgraden wechseln muss, etwa für Klima- und Kältetests, braucht einen Klima- oder Prüfcontainer mit Heiz- und Kühlbetrieb; dazu mehr im Abschnitt Temperaturbereiche.
Die Kapitel beantworten die Fragen, die bei einer Anfrage anstehen, und gelten für Kühl- wie für Tiefkühlcontainer; wo sich die beiden unterscheiden, steht es dabei: die Bauart (Seecontainer oder eigens konzipiert), die Grösse, der Temperaturbereich mit den grossen Spannen für Klimatests, die Stromversorgung am Netz oder autark mit Diesel, die Gesamtkosten mit Strom, die Lautstärke, die Technik im Detail und die Anforderungen Ihrer Branche.
Während Kühlzellen und Kühlräume in der Regel fest in ein Gebäude integriert sind, handelt es sich bei Kühlcontainern um mobil einsetzbare Anlagen. In der Regel bestehen diese aus Stahlcontainern mit verschiedenen Einbauten, die mit einem Kühlaggregat ausgestattet sind. Letzteres führt Wärme aus dem Innenraum ab, um diesen auf niedrigen Temperaturen zu halten. Um frische Waren wie Obst und Gemüse sicher zu lagern, lässt sich darüber hinaus die Atmosphäre im mobilen Lagerraum überwachen und individuell regulieren.
Je nach Art und Ausführung erreichen Kühl- und Tiefkühlcontainer Temperaturbereiche von bis zu minus 70 Grad Celsius. Um dabei niedrige Energieverbräuche zu ermöglichen, verfügen die auch für den Transport geeigneten Container zum Kühlen über eine leistungsfähige Isolierung sowie dicht schliessende Türen. Beides sorgt dafür, dass weniger Wärme entweicht und Waren aus jedem erdenklichen Bereich zuverlässig sowie kühl lagern.
Zum Einsatz kommen Kühlcontainer zum Mieten immer dann, wenn Produkte zu kühlen oder kühl zu lagern sind. Ein Beispiel ist dabei der Supermarkt. Verfügt dieser über keine eigenen Kapazitäten oder fällt die Kühltechnik aus, sorgen Betreiber für Abhilfe, indem Sie einen Kühlcontainer mieten. Gleiches gilt für Bäckereien, Winzer, Lebensmittelhersteller und Betriebe, die Waren kühlen oder gekühlt lagern müssen, wie sie in der ganzen Schweiz, vom Mittelland bis in die Bergregionen, anzutreffen sind. Welche Container zum Einsatz kommen, hängt dabei von den individuellen Gegebenheiten ab. So wirken sich zum Beispiel die gewünschten Temperaturen, die benötigten Lagerkapazitäten und die Anforderungen an die Einrichtung darauf aus, welchen Kühlcontainer Sie mieten.
| Einsatzbereich | Beschreibung |
|---|---|
| Supermarkt | In Schweizer Supermärkten (ob Grossverteiler oder regionaler Detailhändler) sind zahlreiche Waren zu kühlen. Reichen die eigenen Kapazitäten nicht aus oder kommt es durch Bauarbeiten oder Defekte zum Ausfall der eigentlichen Technik, können Betreiber einen Kühlcontainer mieten und die Kühlkette der offerierten Produkte aufrechterhalten. |
| Grossmarkt | Genau wie im Supermarkt bieten auch Grossmärkte gekühlte Waren an. Vor dem Verkauf lassen sich diese in einem Mietcontainer kühl lagern, wenn andere Möglichkeiten nicht ausreichen oder funktionieren. |
| Obst- und Gemüseanbau | Abgesehen von regionalen Produkten kommt Obst und Gemüse häufig aus anderen Teilen der Welt. Bis die Produkte in den Regalen heimischer Warenhäuser landen, vergeht teilweise eine lange Zeit. Indem Lieferanten einen Kühlcontainer mieten, überbrücken sie diese ohne Einbussen in der Qualität. Infrage kommen dabei vor allem Anlagen, in denen sich auch die Atmosphäre einstellen und überwachen lässt. |
| Weinanbau und Winzer | Geht es um die Herstellung von Wein, etwa in den Schweizer Weinbauregionen Wallis, Waadt oder Graubünden, spielt die richtige Temperatur eine wichtige Rolle. So zum Beispiel bei der Gärung, die mit zunehmenden Temperaturen schneller abläuft. Bremsen lässt sie sich mit der Kaltmazeration, wobei Winzer frische Trauben eine Zeit bei niedrigen Temperaturen lagern. Da der Prozess nur nach der Lese stattfindet, können Winzer dafür einen Kühlcontainer mieten. Sie vermeiden hohe Anschaffungskosten, sparen Platz und bekommen genau die Technik, die sie benötigen. |
| Grossbäckerei | Auch Betreiber von Grossbäckereien können Kühlcontainer mieten, um Zutaten zu bevorraten und fertige Produkte gekühlt oder gefroren zu bevorraten. Infrage kommen die Lösungen dabei immer dann, wenn die eigenen Kapazitäten vorübergehend aufzustocken oder lokale Kühlanlagen zeitweise zu ersetzen sind. |
| Molkerei | Genau wie Backwaren sind auch Molkereiprodukte kühl zu lagern, vor allem dann, wenn es sich um frische Waren wie Joghurt, Butter oder Frischmilch handelt. Indem Betreiber einen Kühlcontainer mieten, stellen sie das sicher, wenn die eigenen Kapazitäten zu knapp, vorübergehend nicht nutzbar oder noch nicht vorhanden sind. |
| Schlachthof | Ein weiterer Lebensmittelbereich, in dem Tiefkühlcontainer eine wichtige Rolle spielen, sind Schlachthöfe und Metzgereien. Hier ist es mit den mobilen Anlagen möglich, Waren bis zum Abtransport zu lagern oder direkt darin zu versenden. |
| Restaurants und Küchen | Restaurants und Küchen haben in der Regel einen kleineren Warenbestand und lokale Kühlzellen. Bei Störungen, Bauarbeiten oder dann, wenn diese bereits vollgefüllt sind, lassen sich Tiefkühlcontainer mieten, um flexibel neue Lagerkapazitäten zu schaffen. |
| Catering | Während Restaurants in aller Regel eigene Kühlhäuser haben, ist das bei Catering-Betrieben oft nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn diese mobil für grosse Veranstaltungen verantwortlich sind. Indem Verantwortliche für das Catering Kühlcontainer mieten, sorgen sie ortsunabhängig für ausreichend grosse Getränke- und Speise-Lagerkapazitäten. |
| Messen | Aussteller auf Schweizer Messen, etwa der OLMA in St. Gallen oder der IGEHO Basel, kämpfen häufig mit den gleichen Voraussetzungen wie Caterer: Sie sind mobil im Einsatz und müssen Waren oder Produkte an nahezu jedem Ort kühl lagern. Möglich ist das mit Mietcontainern zum Kühlen. |
| Produktion | Kühl- und Tiefkühlcontainer kommen aber nicht nur im Zusammenhang mit Lebensmitteln zum Einsatz. Auch in der Industrie sind die Lösungen gefragt, um zu kühlende oder temperatursensible Güter zuverlässig lagern zu können. |
| Chemische Industrie | Ein weiteres Beispiel für Einsatzbereiche der Kühlcontainer stellt die chemische Industrie dar. Hier sind es Medikamente oder andere chemische Erzeugnisse, die bei zu hohen Temperaturen an Qualität verlieren oder sogar verderben könnten. |
| Medizin und Pharmazie | Mobile Kühl- und Tiefkühlcontainer zur Medikamentenlagerung kommen im Gesundheitswesen immer häufiger zum Einsatz, etwa bei temporären medizinischen Einsätzen oder bei der dezentralen Lagerung pharmazeutischer Produkte. Sie lassen sich günstig und bedarfsgerecht an nahezu jedem Ort nutzen. |
| Forschung und Entwicklung | Ob in der Maschinenindustrie oder in der Werkstoffkunde: Geht es um Forschung und Entwicklung, sind Tests in verschiedenen Temperaturbereichen von besonderer Bedeutung. Durchführen lassen sich diese in einem Tiefkühl- oder Kühlcontainer. Da die Anlagen in der Regel nur vorübergehend für Kältetests zum Einsatz kommen, bieten sich Mietlösungen an. |
| Logistik | Spediteure und Transportunternehmen bekommen häufig den Auftrag, gekühlte Waren zu lagern. Drohen diese in konventionellen Containern oder in speziellen Isoliercontainern aufzutauen, sind mobile Kühl- und Tiefkühlcontainer die passende Lösung. Denn wie konventionelle Frachtcontainer lassen sich auch diese auf Lastkraftwagen stellen und unkompliziert transportieren. |
Wenn Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer mieten, schaffen Sie schnell und flexibel zusätzliche Lagerkapazitäten.
Sie erhalten die Anlagen für den gewünschten Zeitraum, vermeiden hohe Investitionskosten und können anstehende Ausgaben besser planen.

Darüber hinaus profitieren Sie je nach Anbieter von einem umfassenden Service. Dieses reicht von der Auslegung über Lieferung und Anschluss bis zur Unterstützung im laufenden Betrieb. Viele Unternehmen stellen dafür ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung, das im Bedarfsfall schnell erreichbar ist. Gerade bei empfindlichen Lebensmitteln kann dieser Service entscheidend sein, um Warenverluste zu vermeiden.
Mit einem Mietcontainer zum Kühlen lassen sich verderbliche Waren absichern, wenn die eigene Kühltechnik ausfällt. So kann die Qualität temperatursensibler Produkte aufrechterhalten und das Risiko von Lieferunterbrüchen, Warenverlusten sowie allfälligen Konventionalstrafen reduziert werden. Solche Kosten können je nach vertraglicher Vereinbarung entstehen, wenn die erforderliche Kühlung infolge von Ausfällen oder Bauarbeiten in der eigenen Anlage nicht mehr sichergestellt werden kann.
Keine Lagerflächen, begrenzte Lagerkapazitäten oder durch Defekt, Umbau oder Ausbau nicht nutzbare Anlagen: All das sind typische Gründe, warum Verantwortliche einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten. Welche Vorteile die mobilen Kühllösungen mit sich bringen, zeigt die folgende Übersicht:
13 Punkte, die für die Miete sprechen
Die grössten Vorteile von Kühlcontainern zur Miete liegen dabei nicht nur im flexiblen Einsatz. Auch die Gesamtkosten können im Vergleich zu einem Kauf je nach Einsatzdauer und Anforderungen tiefer ausfallen.
* Die steuerliche Behandlung sollte im Einzelfall geprüft werden
Die Miete eines Containers ist in der Regel vor allem dann sinnvoll, wenn es um vorübergehende Einsätze geht. Wird die Technik dauerhaft benötigt, etwa als Kühllager in der Lebensmittelbranche, kann auch ein Kauf von Vorteil sein. Entscheidend sind dabei immer die individuell anfallenden Kosten über den geplanten Nutzungszeitraum.
Wichtig ist, nicht nur Mietraten und Kaufpreise miteinander zu vergleichen. Auch Ausgaben für Strom, Wartung, Reparaturen und eine allfällige Ersatzbeschaffung sollten in die Rechnung einfliessen. So zeigt sich häufig, dass ein Kühlcontainer auch bei längerer Nutzung eine wirtschaftlich sinnvolle Mietlösung sein kann. Als Faustregel: unter zwei Jahren Standzeit meist mieten, ab drei Jahren rechnen; die Gesamtkostenrechnung weiter unten zeigt den Wendepunkt für Ihre Zahlen.
Alles zum Kauf, zu Seecontainern und massgefertigten Containern nach Mass, zur Aufstellung innen wie aussen und zu Gebrauchtkäufen finden Sie auf der Seite Kühlcontainer kaufen.
Je nach Grösse, Temperaturbereich, Mietdauer und Ausstattung liegen die Mietpreise für Kühlcontainer in der Schweiz typischerweise bei rund CHF 600 bis CHF 1’100 pro Monat für 20-Fuss-Modelle und bei CHF 950 bis CHF 1’600 pro Monat für 40-Fuss-Container.
Tiefkühlcontainer sind in der Regel teurer. Speziallösungen für Ultra-Tiefkühlung unter -40°C werden meist individuell offeriert.
Transport, Strom, Temperaturüberwachung, Regalsysteme und allfällige Qualifizierungs- oder Dokumentationsleistungen sind häufig nicht im Grundpreis enthalten.
Der Strom kommt in jedem Fall hinzu und ist über die Laufzeit oft der grösste Posten: Ein 20-Fuss-Seecontainer verbraucht rund 84 bis 108 kWh am Tag, bei CHF 0.22 je kWh also CHF 555 bis 713 im Monat. Eine massgefertigte Zelle derselben Länge liegt im Kühlbetrieb bei 58 kWh am Tag. Die Werte je Bauart, Grösse und Temperatur stehen im Abschnitt Stromverbrauch; wie sich Miete, Strom und Wartung über Ihre Laufzeit summieren, rechnet der Gesamtkostenrechner.
RichtpreiseDie genannten Spannen sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt und kein Angebot. Grösse, Temperaturbereich, Mietdauer, Ausstattung, Jahreszeit und Region verschieben den Preis; verbindlich ist allein die Offerte des ausführenden Betriebs.
Hinter dem Begriff «Kühlcontainer» stecken zwei sehr verschiedene Bauarten. Der Seecontainer (ISO-Reefer) ist ein Frachtcontainer, der für den Transport über den Ozean entwickelt wurde: genormte Masse, Stahlrahmen, Kühlaggregat an der Stirnseite. Der massgefertigte Kühlcontainer (auch massgefertigter Container genannt) ist eine mobile Kühl- oder Tiefkühlzelle in Containerbauweise, die von Schweizer Herstellern für die stationäre Nutzung geplant und gebaut wird: dicke Sandwichpaneele, innenliegende Kälteanlage, Türen und Masse nach Bedarf.
Beide halten Ware kalt. Sie unterscheiden sich aber deutlich bei Isolation, Stromverbrauch, Lautstärke, Grössen und Preis. Wer länger mietet, sollte diesen Unterschied kennen, bevor die Offerte auf dem Tisch liegt. Weil über die Laufzeit der Strom entscheidet, führen wir die beiden Bauarten auch beim Stromverbrauch getrennt auf.
Seecontainer (ISO-Reefer)
Stahlhülle, Schaumkern, Aluminium innen. Jeder Zentimeter Wand kostet auf dem Schiff Ladevolumen, deshalb ist die Isolierung knapp bemessen. Das Aggregat muss mehr Wärme abführen.
Massgefertigter Kühlcontainer
Sandwichpaneele von 140 bis 220 mm, je nach Temperaturanforderung. Ein Kombi-Container mit 170-mm-Paneelen erreicht laut Hersteller einen U-Wert von 0.114 W/m²K. Die Kälteanlage hat weniger zu tun.
| Merkmal | Seecontainer (ISO-Reefer) | Massgefertigter Container |
|---|---|---|
| Entwickelt für | Transport auf Schiff, Bahn und Lastwagen; Ware kommt vorgekühlt hinein | Stationäre Lagerung und Produktion; Ware wird oft im Container heruntergekühlt |
| Isolation | Schaumkern zwischen Stahl und Aluminium, meist unter 100 mm | Sandwichpaneele 140 bis 220 mm, abgestimmt auf die Zieltemperatur |
| Kälteanlage | Aggregat an der Stirnseite, ausgelegt auf tropische Umgebungen und volle Luftleistung | Innenliegender Maschinenraum mit leistungsgeregelten Verdichtern; Kondensator ausgelegt auf +37 °C Umgebung |
| Lautstärke | Hörbar: Ventilatoren und Verdichter laufen offen an der Stirnwand | Leiser: Kälteanlage gekapselt im Container, Betrieb auch in Wohngebieten und Innenstädten |
| Grössen | Genormt: 10, 20, 40 und 45 Fuss, Breite 2.44 m, Standard oder High Cube | Nach Bedarf: typisch 3 bis 10.6 m Länge (10 bis 35 Fuss), auch 2.98 m breit; Kombi mit zwei Kammern |
| Türen und Zugang | Doppelflügeltür an der Stirnseite, etwa 2.29 × 2.25 m | Doppeltür 2 × 2 m für Hubwagen, Personentür 0.9 m, Seitentüren, Wandanschluss ans Gebäude |
| Aufstellung | Ebener Untergrund, per Kran oder Sattelzug; ISO-Eckbeschläge zum Stapeln und Verzurren | Auf dem Boden, an der Laderampe, mit Wanddurchbruch oder in der Halle; im Leerzustand versetzbar |
| Stromversorgung | 400 V am Netz; autark mit Undermount- oder Clip-On-Diesel-Aggregat am Container oder Stromerzeuger daneben | 400 V am Netz; autark über einen mobilen Stromerzeuger, auf Wunsch mit Notstrom-Einspeisung und Umschalter |
| Stromverbrauch | Richtwert 20 Fuss: 3.5 bis 4.5 kWh je Betriebsstunde, also 84 bis 108 kWh am Tag | 20 Fuss: 58 kWh am Tag im Kühlbetrieb, 96 kWh bei −25 °C; gegenüber dünn gedämmten Modellen kostet deren Strom laut Schweizer Hersteller bis zu 75 % mehr |
| Temperaturbereich | +30 °C bis −30 °C, Superfreezer bis −60/−70 °C | +30 °C bis −30 °C im Standard, Spezialbau bis −45 °C, Ultra-Tiefkühlung bis −80 °C und darunter; Klima- und Prüfcontainer −70 bis +85 °C |
| Ausstattung innen | Aluminium-T-Boden (Grätings), Sicken in den Wänden für die Luftführung | Edelstahlboden R11/R12, 1’000 kg/m² belastbar, Regale, Rohrbahnen, Schleuse, Streifenvorhang |
| Anschaffung und Lieferzeit | Gebraucht ab rund CHF 5’000, neu je nach Aggregat bis über CHF 30’000; meist ab Lager verfügbar | Wird auf Bestellung gefertigt; höherer Kaufpreis, individuell offeriert, Lieferzeit einplanen |
RichtwerteMasse, Verbrauchs- und Preisangaben beschreiben gängige Ausführungen beider Bauarten. Massgefertigte Container werden ohnehin nach Ihren Vorgaben gebaut: Grösse, Dämmung, Türen, Temperaturbereich und Ausstattung legen Sie fest.
Wenn der Container transportiert werden soll, etwa mit der Ware auf den Lastwagen oder ins Ausland, wenn er kurzfristig gebraucht wird oder wenn der Einsatz nur Wochen bis wenige Monate dauert. Auch bei knappem Budget für die Anschaffung ist ein gebrauchter Reefer mit geprüftem Aggregat (PTI-Check) eine solide Lösung. Die höheren Stromkosten fallen bei kurzer Laufzeit kaum ins Gewicht.
Wenn der Container Jahre an einem Ort steht, wenn Nachbarn in Hörweite sind, wenn die Grösse zum Grundstück oder zur Küche passen muss oder wenn Personal regelmässig im Container arbeitet (Hygiene, Personenschutz, Türen für Hubwagen). Über die Laufzeit holt der tiefere Stromverbrauch den höheren Kaufpreis wieder herein. Wie schnell, zeigt die Gesamtkostenrechnung weiter unten.
Zur Miete stehen beide Bauarten: Seecontainer aus den Mietparks der Kollegen sind oft innert Tagen lieferbar, massgefertigte Container bieten Schweizer Hersteller ebenfalls zur Miete an, auch tage- oder wochenweise. Nennen Sie in der Anfrage, ob der Container transportiert wird oder stehen bleibt, dann schlägt der Kollege die passende Bauart vor.
Der Strom ist über die Laufzeit der grösste Kostenblock, und er fällt je nach Bauart sehr unterschiedlich aus. Deshalb lohnt es sich, den Verbrauch nicht als eine Zahl je Containergrösse zu betrachten, sondern in zwei Kategorien: dem genormten Seecontainer, der für den Transport gebaut wurde, und der massgefertigten Kühlzelle in Containerbauweise, die für das Stehenbleiben ausgelegt ist. Zwischen beiden liegen bei gleicher Grösse und gleicher Zieltemperatur schnell 30 Prozent Verbrauchsunterschied und mehr.
Auf jedem Datenblatt stehen zwei Zahlen, die regelmässig verwechselt werden. Der Anschlusswert sagt, wie die Elektrik zu dimensionieren ist. Die mittlere Leistungsaufnahme mal Betriebsstunden ergibt die Stromrechnung.
Schaubild seitlich verschiebbar
Die folgenden Werte gelten für Dauerbetrieb bei rund +25 °C Aussentemperatur und normaler Beladung. Gerechnet ist mit einem gewerblichen Arbeitspreis von CHF 0.22 je kWh; Ihr Tarif hängt von Kanton, Netzbetreiber und Verbrauchskategorie ab und liegt gewerblich meist zwischen CHF 0.18 und 0.28.
| Grösse | Richtwert je Stunde | kWh am Tag | Strom je Monat | Strom je Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 20 Fuss | 3.5 bis 4.5 kWh | 84 bis 108 | CHF 555 bis 713 | CHF 6’745 bis 8’672 |
| 40 Fuss | 7.0 bis 9.0 kWh | 168 bis 216 | CHF 1’109 bis 1’426 | CHF 13’490 bis 17’345 |
RichtwerteGerechnet mit CHF 0.22 je kWh, Dauerbetrieb bei rund +25 °C und normaler Beladung. Mit Ihrem Stromtarif, Ihrer Zieltemperatur und Ihrem Standort verschieben sich die Beträge. Die Rechnung ersetzt keine Offerte.
Diese Richtwerte fassen beide Betriebsarten zusammen: Im Kühlbetrieb liegt ein Reefer am unteren Rand der Spanne, im Tiefkühlbetrieb am oberen und an heissen Tagen darüber, weil die dünne Wand den Wärmeeintrag kaum bremst.
| Modell | Betriebsart | kWh am Tag | kWh im Monat | Strom je Monat |
|---|---|---|---|---|
| 7 Fuss (ca. 7.2 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 20 | 600 | CHF 132 |
| 7 Fuss | Tiefkühlen −20 °C | 36 | 1’080 | CHF 238 |
| 10 Fuss | Kühlen 0 bis +15 °C | 38 | 1’140 | CHF 251 |
| 10 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 67 | 2’010 | CHF 442 |
| 20 Fuss (ca. 28.6 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 58 | 1’740 | CHF 383 |
| 20 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 96 | 2’880 | CHF 634 |
| 40 Fuss (ca. 68.9 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 108 | 3’240 | CHF 713 |
| 40 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 180 | 5’400 | CHF 1’188 |
| Ultra-Tiefkühlung 10/20 Fuss | bis −70 °C | 216 | 6’480 | CHF 1’426 |
RichtwerteHerstellerangaben einer europäischen Mietflotte, umgerechnet auf Schweizer Strompreise; ein Monat entspricht 30 Tagen Dauerbetrieb. Dämmstärke, Aggregat und Aussentemperatur Ihrer Ausführung führen zu anderen Werten.
Drei Punkte sind für die Planung wichtig:
Die Stromaufnahme ist nicht konstant. Sie ist am Anfang am höchsten und sinkt, bis die Zieltemperatur steht; danach taktet das Aggregat nach Bedarf. Die Werte eines typischen Integral-Aggregats:
| Temperatur im Container | Kühlleistung | Stromaufnahme |
|---|---|---|
| +20 °C | 14 kW | 10 kW |
| 0 °C | 10 kW | 9 kW |
| −20 °C | 6 kW | 6 kW |
| −30 °C | 4 kW | 5 kW |
BeispielWerte eines typischen Integral-Aggregats, gerundet. Sie zeigen den Verlauf, nicht die Leistungsdaten eines bestimmten Geräts. Massgebend ist das Datenblatt der gelieferten Anlage.
Man liest daran den zweiten Effekt ab: Bei −30 °C erzeugt dasselbe Aggregat mit 5 kW Strom nur noch 4 kW Kälte, bei 0 °C waren es mit 9 kW noch 10 kW. Je tiefer die Zieltemperatur, desto weniger Kälte je Kilowattstunde.
Warum eine Bauart mit derselben Kälteanlage und derselben Zieltemperatur so viel weniger braucht, entscheidet sich an der Hülle. Die Rechnung dazu steht im Abschnitt U-Wert und Wärmefluss.
Der Unterschied zwischen den Bauarten entsteht an der Hülle. Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme bei 1 Kelvin Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter Wand wandert, gemessen in W/m²K. Je niedriger der Wert, desto besser die Isolation. Schweizer Hersteller geben für ihre Paneele folgende Werte an:
| Isolationsstärke | 60 mm | 80 mm | 100 mm | 120 mm | 140 mm | 170 mm | 200 mm | 220 mm |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| U-Wert in W/m²K | 0.338 | 0.247 | 0.196 | 0.162 | 0.139 | 0.114 | 0.096 | 0.087 |
Entscheidend ist dabei nicht nur die Dicke, sondern auch der Schaum: Die Wärmeleitfähigkeit guter Paneele liegt bei rund 0.0196 W/mK. Aus U-Wert und Temperaturdifferenz ergibt sich der Wärmefluss, also die Wärmemenge, die das Aggregat Stunde für Stunde wieder hinausschaffen muss.
BeispielrechnungBeide Rechnungen nutzen dieselben angenommenen Bedingungen (+30 °C aussen, −20 °C innen) und gerundete U-Werte. Sie zeigen den Unterschied der Bauarten; Ihre Dämmstärke, Ihre Temperaturen und Ihr Strompreis ergeben andere Zahlen.
Die dickere Isolation senkt den Wärmefluss um rund 60 Prozent und damit genau den Anteil des Verbrauchs, der rund um die Uhr anfällt, unabhängig von Türen, Ware und Bedienung. Ein Schweizer Hersteller rechnet das für seinen 20-Fuss-Container mit 140 mm Isolation so vor: bei +30 °C aussen, −20 °C innen und 15 Betriebsstunden zieht die Anlage 2’602 Watt, das sind 39 kWh am Tag oder CHF 11.70 bei einem Arbeitspreis von CHF 0.30. Ein vergleichbarer Container mit dünner Isolation liegt im selben Beispiel bis zu 75 Prozent höher: rund 29 kWh Mehrverbrauch am Tag, CHF 8.80 mehr pro Tag, CHF 268 im Monat, CHF 3’216 im Jahr, und das bei einer Mietrate, die zunächst günstiger aussah.
Ebenfalls an der Hülle entschieden wird die Türbreite. Je breiter die Tür, desto mehr Kälte fällt bei jeder Öffnung heraus. Für das Einlagern von Paletten genügt in der Regel eine Türöffnung von 90 cm; alles darüber sollte einen Grund haben.
Bei der Miete zahlt der Mieter den Strom, der Vermieter aber die Isolation. Fragen Sie deshalb die Isolationsstärke in Millimetern und den Verbrauch in kWh je Tag mit den zugehörigen Bedingungen ab, bevor Sie Mietraten vergleichen. Wie Miete und Strom über die Laufzeit zusammenspielen, zeigt die Gesamtkostenrechnung.
Zwei Container desselben Typs können sich im Verbrauch deutlich unterscheiden, je nachdem, wo sie stehen, wie sie beladen sind und wie oft die Tür aufgeht. Alle Zahlen dieses Abschnitts beziehen sich auf einen 20-Fuss-Container im Tiefkühlbetrieb bei −25 °C mit 2’880 kWh im Monat, gerechnet mit CHF 0.22 je kWh.
bis +70 % im Hochsommer
Der wichtigste Faktor von aussen: Jedes Grad Unterschied zwischen innen und aussen erhöht den Wärmeeintrag über Wände, Boden und Dach. Gute Geräte halten −25 °C auch bei +40 °C Aussentemperatur, aber mit entsprechender Laufzeit. Wer einen Sommereinsatz budgetiert, rechnet nicht mit Frühjahrswerten.
−15 % je 7 K höher
Der schnellste Hebel, weil er nichts kostet: Den Sollwert von −25 °C auf −18 °C anzuheben senkt den Verbrauch um rund 15 Prozent oder CHF 1’140 im Jahr. Für tiefgekühlte Lebensmittel gilt in der Schweiz −18 °C als Grenze. Kälter als nötig kostet Geld, wärmer ist bei Tiefkühlware keine Option.
bis −30 % je m³ Ware
Eine halb leere Zelle kühlt vor allem Luft. Luft speichert kaum Kälte und entweicht bei jeder Türöffnung fast vollständig; gekühlte Ware dagegen puffert Schwankungen. Wer zwei halb gefüllte Container betreibt statt eines vollen, zahlt doppelt für dieselbe Ware.
+5.5 kWh je 5 Öffnungen
Bei jeder Öffnung tauscht ein Tiefkühlcontainer fast sein ganzes Luftvolumen aus. Die einströmende Feuchtigkeit schlägt sich als Eis am Verdampfer nieder und erzwingt zusätzliche Abtauzyklen. Abhilfe: Entnahmen bündeln, Streifenvorhang oder Schleuse, bei hoher Frequenz eine kleine Pufferzelle.
−10 % im Schatten
Ein Container in der Vollsonne verbraucht rund 10 Prozent mehr als derselbe im Schatten. Ebenso wichtig ist die Luftführung: Steht die Aggregatseite zu dicht an einer Wand oder saugt sie die eigene Abluft an, steigt die Verflüssigungstemperatur. Faustregel: mindestens ein Meter frei vor dem Aggregat.
5 bis 10 % Verflüssiger
Ein verschmutzter Verflüssiger kostet 5 bis 10 Prozent Verbrauch, eine vereiste Verdampferlamelle mehr. Eco-Modus, drehzahlgeregelte Verdichter und eine bedarfsgeführte statt zeitgesteuerte Abtauung bringen weitere Prozente. Bei einer Miete inklusive Service ist er Teil der Leistung; halten Sie fest, wer Reinigung und Kontrolle übernimmt.
| Aussen | kWh am Tag | Strom je Monat |
|---|---|---|
| 15 °C | 79 | CHF 521 |
| 20 °C | 87 | CHF 574 |
| 25 °C | 96 | CHF 634 |
| 30 °C | 108 | CHF 713 |
| 35 °C | 121 | CHF 799 |
| 40 °C | 136 | CHF 898 |
Zwischen einem milden Frühlingstag und einer Hitzewoche liegen rund 70 Prozent Mehrverbrauch.
| Öffnungen je Tag | Mehrverbrauch | Mehrkosten je Jahr |
|---|---|---|
| 5 | +5.5 kWh/Tag | CHF 442 |
| 10 | +11 kWh/Tag | CHF 883 |
| 20 | +22 kWh/Tag | CHF 1’767 |
| 40 | +44 kWh/Tag | CHF 3’533 |
Ein Kommissionierbetrieb mit 40 Öffnungen am Tag zahlt allein dafür einen vierstelligen Betrag im Jahr.
RichtwerteBeide Tabellen rechnen denselben 20-Fuss-Container im Tiefkühlbetrieb bei −25 °C mit CHF 0.22 je kWh. Sie zeigen die Grössenordnung des Effekts. Ihr Container, Ihre Ware und Ihr Tarif ergeben andere Beträge.
Bezogen auf denselben 20-Fuss-Container bei −25 °C und 2’880 kWh im Monat:
| Massnahme | Einsparung | kWh je Monat | CHF je Jahr |
|---|---|---|---|
| Beladung von 50 auf 90 Prozent erhöhen (je m³ Ware) | −30 % | −864 | −2’281 |
| Sollwert von −25 °C auf −18 °C anheben | −15 % | −432 | −1’140 |
| Standort verschatten statt Vollsonne | −10 % | −288 | −760 |
| Entnahmen bündeln, Türdisziplin | −8 % | −230 | −607 |
| Verflüssiger halbjährlich reinigen | −7 % | −202 | −533 |
| Eco-Modus aktivieren | −6 % | −173 | −457 |
RichtwerteDie Prozentwerte sind Erfahrungswerte und nicht vollständig addierbar; die Frankenbeträge folgen aus dem oben genannten Rechenbeispiel. Schon zwei konsequent umgesetzte Massnahmen bringen aber typischerweise einen vierstelligen Betrag pro Jahr und Container.
Zwei Vorgänge fallen aus dem Dauerbetrieb heraus und werden regelmässig übersehen.
Kalkulatorisch harmlos, logistisch wichtig: Der Container muss betriebsbereit stehen, bevor die Ware kommt.
Ein Kühlcontainer ist ein Lager, kein Froster: Wer vorgekühlte Ware einlagert, spart diesen Betrag und schont die Kühlkette.
BeispielrechnungBeide Rechnungen gehen von angenommenen Mengen und Temperaturen aus und sind auf CHF 0.22 je kWh gerechnet. Ihre Warenmenge, Ausgangstemperatur und Anlage führen zu anderen Werten.
Auffällig günstige Angebote sind oft Container mit deutlich dünnerer Isolation. Die Miete ist dann billiger, der Strom umso teurer, und zwar jeden Tag der Laufzeit. Diese Angaben gehören deshalb in jede Offerte:
Wer nur Kaufpreis und Mietrate vergleicht, übersieht den grössten Posten. Ein Kühlcontainer läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Der Strom für das Kühlaggregat summiert sich über die Laufzeit auf Beträge, die den Kaufpreis eines Seecontainers erreichen und übersteigen. Ab diesem Punkt zählt nicht mehr, was der Container gekostet hat, sondern wie viel Wärme seine Wände durchlassen.
Die Annahmen stammen aus den Verbrauchswerten weiter oben und sind bewusst konservativ gewählt: Stromverbrauch eines 20-Fuss-Seecontainers 4.0 kWh je Betriebsstunde (Richtwert 3.5 bis 4.5), Strompreis CHF 0.22 je kWh (gewerbliche Tarife 2025 zwischen CHF 0.18 und 0.28), Miete CHF 850 pro Monat (Richtpreis CHF 600 bis 1’100). Kaufpreis und Wartung sind Annahmen für die Rechnung; Ihre Offerte kann davon abweichen.
BeispielrechnungAlle Beträge folgen aus den oben genannten Annahmen für Verbrauch, Strompreis, Miete, Kaufpreis und Wartung. Sie zeigen das Verhältnis der Kostenblöcke, nicht Ihre Kosten. Mit dem Rechner darunter setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.
Drei Dinge fallen auf. Erstens: Der Strom macht in beiden Fällen 43 bis 45 Prozent der Gesamtkosten aus, rund CHF 7’700 pro Jahr. Zweitens: Nach etwas mehr als drei Jahren hat allein die Stromrechnung den angenommenen Kaufpreis eingeholt. Drittens: Miete und Kauf liegen über drei Jahre nahe beieinander; der Kauf wird danach mit jedem weiteren Monat günstiger, trägt aber Ausfallrisiko, Reparaturen und Wiederverkauf selbst.
Jetzt der entscheidende Schritt: Ein massgefertigter Container mit 140 bis 220 mm Isolation braucht deutlich weniger Strom. Sinkt der Verbrauch um 40 Prozent, von 4.0 auf 2.4 kWh je Stunde, fallen die Stromkosten von CHF 7’709 auf CHF 4’625 pro Jahr. Das sind CHF 9’250 Ersparnis über drei Jahre und CHF 15’417 über fünf Jahre. Damit finanziert die Effizienz einen erheblichen Teil des höheren Kaufpreises. Wie gross der Unterschied in Ihrem Betriebspunkt ausfällt, zeigen die Werte im Abschnitt Stromverbrauch; gegenüber dünn gedämmten Modellen rechnet ein Schweizer Hersteller mit bis zu 75 Prozent höheren Stromkosten.
Startwerte wie in der Beispielrechnung. Passen Sie Laufzeit, Strompreis und Verbrauch an Ihren Fall an; die Ergebnisse aktualisieren sich sofort.
Die Stromzeile dieser Rechnung ist keine feste Grösse: Isolation, Aussentemperatur, Sollwert, Beladung, Türöffnungen, Standort und Wartungszustand verschieben sie deutlich. Was das je Massnahme in Franken bedeutet, steht mit Zahlen im Abschnitt Sechs Hebel, die den Verbrauch verschieben.
Geht es um die Ausführung von Kühl- und Gefriercontainern, lassen sich hauptsächlich zwei Bauarten voneinander unterscheiden. So gibt es Integral-Kühlcontainer mit eigenem Kühlsystem sowie Porthole-Container. Letztere haben kein eigenes Kühlaggregat und heissen daher auch Isoliercontainer. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eigenschaften im Vergleich.
| Merkmal | Integral-Kühlcontainer | Porthole-Container |
|---|---|---|
| Kurzbeschreibung | Kühltechnik in den Container integriert (etwa 70 cm geringere Länge nutzbar). | Anschluss an Warm- und Kaltluftschläuche vorhandener Kühlsysteme oder Kühlung mit Clip-On-Klimagerät. |
| Vorteile | Individuelle Steuerung von Temperatur und Luftzusammensetzung; komplett unabhängiger Betrieb (nur Stromanschluss nötig); in Innen- und Aussenräumen (auf Schiffen auch unter Deck) nutzbar; immer im ISO-Format für eine flexible Lagerung und Verladung. | Höhere Lagerkapazität und Nutzlast bei gleicher Containergrösse; günstiger, da keine eigene Kühltechnik. |
| Nachteile | Integrierte Klimatechnik beansprucht Platz und reduziert die verfügbare Nutzlast. | Von externem Kühlsystem oder Clip-On-Gerät abhängig; teilweise keine individuelle Steuerung von Temperatur und Luft bei zentralem Kühlsystem; keine ISO-Containermasse mit Clip-On-Klimagerät. |
Integral-Units, Integral-Reefer-Container oder Integrated Units, wie Integral-Kühlcontainer zum Mieten oder Kaufen auch bezeichnet werden, sind anschlussfertige Kühllösungen. Denn dabei handelt es sich um isolierte Frachtcontainer mit eigenem Kühlsystem. Sie blasen kalte Luft unter einem Gitterboden (Grätings) ein und lassen diese durch Zwischenräume in der Ladung sowie Sicken in der Containerwandung nach oben strömen. Die Luft nimmt dabei Wärme auf, bevor das Klimagerät die Warmluft unter der Decke wieder ansaugt. Für den Betrieb benötigen die Anlagen Strom, der in der Regel von einem vor Ort verfügbaren Netz (lokaler Einsatz, Schiffstransport etc.) oder einem eigenen Generator (lokaler Einsatz, Lastwagen-Transport etc.) kommt.
Um die Standardabmessungen der ISO-Container nicht zu verletzen, sitzt die Kühltechnik in aller Regel im Container. Das ist zwar kompakt, reduziert aber auch Kapazität und Nutzlast.
Eine Besonderheit
Auf Wunsch können die Kühlsysteme der Integral-Kühlcontainer neben der Temperatur auch die Atmosphäre überwachen. So ist es durch einen variablen Aussenluftanteil möglich, Feuchtelasten oder Stoffwechselgase von Obst abzuführen.
Porthole-Container besitzen kein eigenes Kühlaggregat. Sie sind stirnseitig mit Zu- und Abluftöffnungen ausgestattet und lassen sich an ein lokales Kühlsystem anbinden. Ist das zum Beispiel beim Transport mit Lastwagen oder bei stationären Einsätzen nicht möglich, kommen Clip-On-Aggregate zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Klimageräte, die stirnseitig am Container befestigt werden. Auch diese nutzen die Portholes in der Containerwand zur Zu- und Abluftführung, verletzen dabei aber die ISO-Abmessungen der Container. Während das in bestimmten Anwendungsfällen nachteilig ist, bringt der freie Platz im Inneren einige Vorteile. Denn durch diesen lassen sich bei gleicher Containergrösse mehr Paletten einlagern. Ausserdem ist auch die Nutzlast höher, wenn die zur Kühlung erforderliche Technik separat bereitgestellt wird.
In puncto Luftführung unterscheiden sich Isoliercontainer nicht von anderen Kühlcontainern. Denn auch hier strömt kalte Luft unter den Grätings ein, um durch die Ladung nach oben zu gelangen. Unter der Decke saugen Clip-On-Aggregate oder lokale Kühlsysteme die erwärmte Luft dann wieder ab.
Keine individuelle Steuerung
Während sich Integrated Units individuell steuern lassen, ist das bei Porthole-Containern nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn sie Kaltluft von einer lokal vorhandenen Anlage bekommen. Zudem besteht die Gefahr, dass durch nicht dicht schliessende Anschlüsse Warmluft einströmt. Das würde zu einer höheren Kühllast und zu einem Anstieg der Temperatur führen.
Unabhängig davon, ob Sie einen Porthole- oder einen Integral-Kühlcontainer mieten, ist immer auf eine geschickte Beladung zu achten. Dabei ist sicherzustellen, dass kalte Luft von unten nach oben strömen kann. Realisieren lässt sich das mit einer optimalen Verteilung der Paletten oder mit günstigen Verpackungsformen. Da integrierte und externe Klimageräte Warmluft unter der Decke absaugen, ist ausserdem auf einen gewissen Freiraum zu achten. In der Regel markieren Hersteller die maximale Ladungshöhe dabei an den Innenwänden der Container.
Werden Waren im Block gekühlt (ohne Zwischenräume zwischen den Kartons), sollten diese bereits vor dem Einlagern auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden.
So gross wie nötig und so klein wie möglich: Wer diesem Grundsatz folgt, wählt die richtige Grösse der Kühlcontainer aus. Andernfalls könnte der Platz nicht ausreichen (Container zu klein) oder der Stromverbrauch unnötig hoch ausfallen (Container zu gross).
Doch welche Grössen stehen hier eigentlich zur Auswahl? Grundsätzlich gibt es drei Kühlcontainer-Standardgrössen, deren Länge üblicherweise in Fuss angegeben wird und deren Masse in der ISO-Norm 668 festgelegt sind. Diese Norm wurde 1968 in ihrer ersten Fassung veröffentlicht, um die Container für den internationalen (vor allem Übersee-) Handel auf einheitliche und damit leichter transportierbare Grössen zu vereinheitlichen. Die Höhe und Breite der ISO-Container sind der Norm folgend üblicherweise immer gleich, lediglich die Länge unterscheidet sich. Die Höhe der Container beträgt dabei in der Regel 2.591 Meter und die Breite 2.438 Meter.
Längen im gleichen Massstab
Breite, Höhe und Kammern
Die einzige Ausnahme stellen hier sogenannte High-Cube-Container dar. Diese sind 2.896 Meter hoch und verfügen dadurch über ein höheres Volumen sowie eine höhere Nutzlast. Die Türen der Kühlcontainer zum Mieten haben ab Werk sehr ähnliche Masse. Sie sind etwa 2.29 Meter breit und 2.25 Meter hoch. Handelt es sich um einen High-Cube-Container, sind die Türen mit etwa 2.56 Metern hingegen höher. 45-Fuss-Container verfügen mit 2.45 Metern zudem über etwas breitere Türen.
An die ISO-Masse gebunden sind Sie nur beim Seecontainer. Massgefertigte Kühl- und Tiefkühlcontainer werden auch in Zwischenlängen wie 15, 25 oder 35 Fuss gebaut, auf Wunsch mit 2.98 m Breite statt 2.44 m, was pro Reihe eine Palette mehr ergibt, und als Kombi-Container mit zwei getrennt geregelten Kammern. Auch Sondermasse sind möglich: Länge, Breite, Türen, Kammern und Regale werden pro Auftrag festgelegt. Nennen Sie in der Anfrage, was hineinpassen muss, dann schlägt der Kollege die passende Grösse vor.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick und zeigt, wie viele Paletten sich in den verschiedenen Kühlcontainern zum Mieten einlagern lassen.
| Grösse | Aussenmasse (L x B x H, mm) | Innenmasse (L x B x H, mm) | Masse (leer / Zuladung / gesamt) | Stellplätze für Paletten* |
|---|---|---|---|---|
| 10 Fuss | 2’991 x 2’438 x 2’591 | 2’383 x 2’190 x 2’291 | 2’250 / 7’910 / 10’160 kg | 4 |
| 20 Fuss | 6’058 x 2’438 x 2’591 | 5’456 x 2’294 x 2’263 | 2’900 / 27’600 / 30’480 kg | 10 |
| 40 Fuss | 12’192 x 2’438 x 2’591 | 11’577 x 2’294 x 2’110 | 3’900 / 28’600 / 32’500 kg | 22 |
| 40 Fuss High Cube | 12’192 x 2’438 x 2’896 | 11’550 x 2’290 x 2’545 | 4’660 / 29’340 / 34’000 kg | 22 |
| 45 Fuss High Cube | 13’716 x 2’550 x 2’896 | 13’316 x 2’440 x 2’567 | 6’090 / 27’910 / 34’000 kg | 33 |
RichtwerteAussenmasse folgen der ISO-Norm; Innenmasse, Gewichte und die mit * markierten Palettenplätze sind typische Werte und ändern sich mit Baujahr, Aggregat und Innenausbau. Massgebend ist das Datenblatt des gelieferten Containers.
Die optimale Beladung der Kühlcontainer hängt immer von der Grösse der verwendeten Paletten ab. Die klassische Europalette (120 x 80 cm) sollte in Kühlcontainern in der Regel versetzt eingeladen werden, um die Innenmasse der Container optimal auszunutzen.
10 Fuss · 4 Europaletten – Innenmass 2’383 × 2’190 mm
20 Fuss · 10 Europaletten – Innenmass 5’456 × 2’294 mm
40 Fuss · 22 Europaletten – Innenmass 11’577 × 2’294 mm
Für Überseecontainer ist die sogenannte Containerpalette entwickelt worden. Mit einem Mass von 114 x 114 cm ist sie allerdings auf die Innenmasse von herkömmlichen Seecontainern ausgelegt, die ohne zusätzliche Dämmung auskommen und mit 235.2 cm etwas breiter als klassische Kühlcontainer sind. Die 229.4 cm würden theoretisch zwar auch für zwei dieser Containerpaletten nebeneinander ausreichen, allerdings wäre dann der Abstand zwischen den Paletten extrem gering und hätte voraussichtlich einen negativen Einfluss auf die Kühlung.
Wichtig zu wissen:
Achten Sie bei der Beladung darauf, zwischen Verpackungseinheiten ausreichend Platz zu lassen. Andernfalls erfolgt die Luftzirkulation ungleichmässig und es kann passieren, dass sich Waren stärker erhitzen als zulässig.
Werden Waren im Block gekühlt (ohne Zwischenräume zwischen den Kartons), sollten diese bereits vor dem Einlagern auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden.
Die Zieltemperatur ist die erste Frage jeder Anfrage. Sie bestimmt Isolationsstärke, Kälteanlage, Abtauung, Personenschutz und am Ende den Stromverbrauch. Je tiefer die Temperatur, desto wichtiger werden Schleuse, Redundanz und Alarmierung, weil ein Ausfall bei −80 °C innert Stunden teuer wird. Die Übersicht zeigt, welche Bereiche unsere Kollegen in der Schweiz zur Miete bereitstellen.
Warmlagerung und Konditionieren: Temperier- und Klimacontainer für Materialtests, das Vorwärmen von Bauteilen oder das Konditionieren von Mustern. Sonderanlagen, die unsere Kollegen projektbezogen offerieren.
Kühlen: Frischware, Getränke, Obst und Gemüse, Pharmaprodukte bei +2 bis +8 °C. Der Bereich jedes Standardcontainers, häufig mit steuerbarer Belüftung.
Tiefkühlen: Tiefkühlkost, Fleisch, Backwaren, Zwischenlager der Produktion. Standardbereich beider Bauarten; massgefertigte Container erreichen −30 °C ohne Zusatztechnik.
Spezial: Schockfrosten und Kältetests: Schnellabkühl- und Schockfrostanlagen, Kaltstart- und Bauteiltests, redundante Kammern mit Schleuse. Spezialbau mit stärkerer Isolation und leistungsstärkerer Kälteanlage.
Tiefsttemperatur: Superfreezer-Reefer für Thunfisch und Sonderprodukte, Lagerung von Proben. Zweistufige Kälteanlagen, Datenlogger, Alarmierung.
Ultra-Tiefkühlung: Impfstoffe, Forschungs- und Medizinproben, Biobanken. Containeranlagen mit redundanter Kälteanlage ersetzen ganze Räume voller Ultra-Tiefkühlschränke.
Sonderbau bis −110 °C für Pharma und Spezialchemie: Einzelanfertigungen mit redundanten Kreisläufen, Fernüberwachung und Beschickungsschleuse bei −20 bis −25 °C. Entwicklung und Bau in der Schweiz.
Moderne Regelungen lassen sich am Container oder per Fernzugriff auf einen neuen Sollwert stellen: Aus dem Kühlcontainer wird ein Tiefkühlcontainer, wenn die Kälteanlage für beide Bereiche ausgelegt ist. Kombi-Container lösen den Bedarf nach zwei Temperaturen anders: zwei getrennt geregelte Kammern, ein Maschinenraum, ein Stromanschluss. Wer dagegen zwischen tiefen Minus- und hohen Plusgraden wechseln muss, braucht einen Klima- oder Prüfcontainer, den nächsten Abschnitt.
Klima- und Prüfcontainer
Lagern ist die eine Aufgabe, Prüfen die andere. Militär, Fahrzeug- und Batteriehersteller brauchen Container, die nicht eine Temperatur halten, sondern ganze Klimazonen nachstellen: heute Polarnacht, morgen Wüstenmittag, dazwischen der Wechsel mit Kondensat und Vereisung. Je nach Hersteller erreichen solche Container Spannen von −40 bis +60 °C im Klimacontainer und −70 bis +85 °C im Sonderbau, mit Heizregister und Kaskadenkälte in einer Anlage.
| Klimazone | Prüftemperatur | Typische Prüflinge |
|---|---|---|
| Arktis und Polarregion | −50 bis −30 °C | Kaltstart von Motoren und Fahrzeugen, Hydraulik, Dichtungen, Batterien unter Last, Winterausrüstung |
| Tundra und Hochgebirge | −40 bis +10 °C mit Tag-Nacht-Wechsel | Fahrzeuge und Geräte im Wechselklima, Vereisung, Kondensat in Elektronik |
| Gemässigte Zone | −20 bis +35 °C | Referenzbedingungen, Lagertests, Dauerläufe |
| Tropen | +25 bis +45 °C bei hoher Luftfeuchte | Korrosion, Schimmel, Elektronik und Batterien bei Feuchte |
| Wüste | +45 bis +70 °C | Kühlung von Fahrzeugen und Aggregaten, Kunststoffe, Klebungen, Batterien bei Hitze |
Richtwerte für die Auslegung. Massgebend sind die Prüfnormen des Auftraggebers, etwa MIL-STD-810 für militärisches Gerät, ISO 16750 für Fahrzeugelektronik oder UN 38.3 mit dem Temperaturwechsel zwischen −40 und +72 °C für Lithiumbatterien.
Batteriehersteller und alle, die Batterien in ihre Produkte verbauen, vom E-Bike über Werkzeuge und Drohnen bis zum Fahrzeug, prüfen Zellen, Module und ganze Geräte über die volle Klimaspanne: Kapazität und Innenwiderstand bei Kälte, Alterung und Sicherheit bei Hitze, Laden und Entladen unter Last bei jeder Temperatur. Der Container ist dafür die günstige Alternative zur begehbaren Klimakammer in der Halle, weil er draussen steht und im Ernstfall keine Produktion gefährdet. Zwei Dinge kommen dazu: ein Brandschutzkonzept mit Rauch- und Gasdetektion, Abluft, Löschanlage oder Sandbett und Abstand zu Gebäuden, sowie eine Lade- und Entladeeinheit ausserhalb des Prüfraums mit Durchführungen. Für die reine Lagerung von Zellen und Akkus gelten wiederum andere Werte: kühl und trocken bei rund +15 bis +25 °C mit begrenztem Ladezustand, im Kühlcontainer mit Feuchteregelung und getrennt vom übrigen Lager.
Luftgekühlte Kondensatoren sind typischerweise auf +37 °C Umgebungstemperatur ausgelegt. Steht der Container in praller Sonne oder in einer schlecht belüfteten Halle, sinkt die Kälteleistung und der Verbrauch steigt. Für Tiefsttemperaturen und Klimatests lohnt sich ein schattiger, gut belüfteter Stellplatz oder eine wassergekühlte Ausführung.
Klima- und Prüfcontainer vermieten unsere Kollegen projektbezogen für einzelne Prüfkampagnen, auch für drei bis sechs Monate. Nennen Sie in der Anfrage Spanne, Wechselrate, Feuchte, Prüfling und die nötigen Durchführungen, dann kommt das passende Modell.
Möchten Sie einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten, gibt es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten. Neben der Containergrösse betrifft das vor allem die Ausstattung der Anlagen. Die folgende Übersicht zeigt, wie Sie Miet- oder Kaufcontainer optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen.
| Zubehör / Ausstattung | Beschreibung |
|---|---|
| Kabel und Verlängerungskabel | Passende Stromkabel sind nötig, um Container mit integriertem Kühlaggregat oder Clip-On-Aggregate an das lokale Stromnetz anzuschliessen. Sie gehören zur Grundausstattung und lassen sich durch Verlängerungskabel erweitern. |
| Innenbeleuchtung | Frachtcontainer verfügen standardmässig weder über Fenster noch über Beleuchtungsanlagen. Um das Ein- und Auslagern von Waren zu erleichtern und die Sicherheit des Personals zu erhöhen, können Sie Kühlcontainer mit Beleuchtung mieten. Moderne LED-Lichter arbeiten dabei stromsparend, zuverlässig und kostengünstig. |
| Anti-Rutsch-Boden | In puncto Sicherheit kommt es neben der Beleuchtung auch auf den Boden an. Vor allem dann, wenn es einmal feucht werden kann, sollte dieser mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen sein. |
| Höhenverstellbare Untergestelle | Mit einem höhenverstellbaren Untergestell passen Sie den Innenraum optimal an Ihre Bedürfnisse an. Dabei handelt es sich um Unterbauten oder Böcke für ISO-Container, die Sie flexibel nach oben oder unten fahren können, sodass sich Türen und Containerböden exakt auf Höhe Ihrer Rampen befinden. |
| Kunststoffregale | Eine grosse Auswahl gibt es auch in Bezug auf die Innenraumausstattung. Passend zu Ihrem Bedarf können Sie hier zum Beispiel Kühlcontainer mit Edelstahl- oder Kunststoffregalen mieten. |
| Einfahrrampe | Ein- oder Auffahrrampen für Kühlcontainer zum Mieten erleichtern die Arbeit. Denn sie ermöglichen es, die Türschwelle auch mit Hubwagen, Ameisen oder Staplern zu überqueren. |
| Kühlvorhang | Bei sehr niedrigen Temperaturen ist es wichtig, die Waren vor einströmender Warmluft zu schützen. Möglich ist das mit hinzubuchbaren Kühlvorhängen. Diese sitzen hinter der Tür, reduzieren den freien Querschnitt und wirken dem schnellen Aufheizen entgegen. |
| Paniktür | Paniktüren sind ein wichtiger Baustein, wenn es um die Sicherheit im Kühl- oder Tiefkühlcontainer zum Mieten geht. Sie lassen sich von innen öffnen und verhindern, dass Personen bei der Arbeit in der kalten Atmosphäre eingeschlossen werden. |
| Not-Ausschalter | In puncto Sicherheit sind auch Not-Aus-Schalter zu erwähnen. Diese schalten die Kühlaggregate im Ernstfall sofort aus, um ein weiteres Auskühlen zu verhindern. |
| Datenlogger | Sind Kühlketten einzuhalten, lässt sich das mit einem Datenlogger überwachen. Die Lösungen, die Sie mit dem Kühlcontainer mieten, zeichnen den Temperaturverlauf während der Lagerung und Lieferung auf und zeigen, ob die einzuhaltenden Werte überschritten wurden. |
| Fernüberwachung | Mehr Transparenz als Datenlogger bringen Systeme zur Fernüberwachung. Auch diese lassen sich mit dem Kühlcontainer mieten, um die Temperaturen zu überwachen. Die wichtigen Informationen erhalten Sie dabei in Echtzeit, ganz gleich, wo sich der Miet- oder Kaufcontainer gerade befindet. |
| Alarm | Alarmanlagen sind vor allem dann sinnvoll, wenn es um die stationäre Aufstellung der Anlagen geht. Sie lassen sich aktivieren, wenn Temperaturen bestimmte Grenzwerte überschreiten oder Unbefugte Containertüren öffnen. |
Vor allem bei Lebensmitteln und anderen temperatursensiblen Waren ist die volle Funktionstüchtigkeit der Container besonders wichtig. Möchten Sie sich vor der Nutzung von der Unversehrtheit der Anlagen überzeugen, bieten Vermieter PTI-Checks an. Dabei handelt es sich um Pre-Trip-Inspections, also Inspektionen, die Fachleute vor dem Einsatz durchführen.
Vor allem die Lagerung unverpackter Lebensmittel setzt hohe Qualitätsstandards voraus. Indem Sie HACCP-Kühlcontainer mieten, stellen Sie diese sicher. Denn HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und beschreibt die Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte. In der Schweiz sind die HACCP-Anforderungen im Lebensmittelgesetz (LMG) sowie in der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) verankert. Neben den Containern bezieht sich das auf alle Bereiche der Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung und des Verkaufs von Lebensmitteln.
Wichtig zu wissen:
HACCP-Kühlcontainer mieten Sie vor allem für unverpackte Lebensmittel. Geht es um verpackte Waren, genügen oft auch konventionelle Anlagen mit passender Kühlstufe.
Für den Transport von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Erzeugnissen ist häufig ein GMP-Kühlcontainer zu mieten. Das Zertifikat steht für ein besonderes Qualitätsmanagement im Umgang mit Lebens- und Futtermitteln sowie Kosmetika, Arzneimitteln und ähnlichen Wirkstoffen. In der Schweiz ist die GMP-Zertifizierung für Arzneimittel und Medizinprodukte durch Swissmedic geregelt.
Vor allem im Bereich der Lebensmittelbranche ist es oft erforderlich, frische Waren in kurzer Zeit sehr stark abzukühlen. Tiefkühlcontainer ermöglichen das. Sie sind als Superfroster oder Schockfroster zum Mieten erhältlich und mit einem speziellen Aufbau ausgestattet.
Neben einer Zwischendecke, die erwärmte Luft kontrolliert aus dem Kühlraum abführt, sorgen dabei vor allem leistungsstarke Kühlgeräte für schnell sinkende Temperaturen. Auf diese Weise ist es möglich, Waren binnen 24 Stunden auch im Kern auf minus 20 Grad Celsius herunterzukühlen.
Geht es darum, Lebensmittel besonders lange einzulagern oder zu transportieren, sind Tiefkühlcontainer mit Temperaturen von unter minus 70 Grad Celsius nötig. Hier friert das Wasser komplett aus, sodass Waren nicht verderben.
Wichtig zu wissen:
Mit konventionellen Containern ist weder das Schockfrosten noch das tiefgekühlte Lagern möglich. Denn diese verfügen über Kühlaggregate mit geringerer Leistung und halten Temperaturen von etwa null bis plus 35 Grad Celsius aufrecht.
Neben der Temperatur spielt oft auch die Feuchtigkeit eine Rolle, wenn es um das Lagern und Transportieren verschiedener Güter geht. Ist das der Fall, sollten Kühlcontainer zum Mieten über eine kontrollierte Containerbelüftung verfügen. Diese ermöglicht es, die relative Luftfeuchtigkeit im Container zu senken, wenn die Bedingungen günstig sind.
Auf den Einsatzort achten: Der relative Feuchtegehalt der Luft hängt vor allem von den klimatischen Bedingungen am Einsatzort ab. In der Schweiz können diese je nach Region und Höhenlage stark variieren, von feuchtem Klima im Mittelland bis hin zu trockeneren Bedingungen in höheren Lagen. Dies ist bei der Planung des Einsatzorts sowie der Transportwege zu berücksichtigen.
Obst und Gemüse ernten Produzenten häufig unreif. Sie bleiben auf dem Transportweg biotisch aktiv und verbrauchen Sauerstoff. Gleichzeitig geben sie Wärme und CO2ab, was den Reifeprozess beeinflusst. Damit Lebensmittel nicht verderben, kommt es also auch im Kühlcontainer auf die richtige Atmosphäre an. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die CO2-Abgabe verschiedener Lebensmittel abhängig von der Temperatur entwickelt.
| Produkt | CO2 (mg/kgh) bei 0°C | CO2 (mg/kgh) bei 4–5°C | CO2 (mg/kgh) bei 10°C | CO2 (mg/kgh) bei 15–16°C | CO2 (mg/kgh) bei 20–21°C |
|---|---|---|---|---|---|
| Äpfel | 3–6 | 5–11 | 14–20 | 18–31 | 20–41 |
| Bananen | – | – | 21–39 | 25–75 | 33–142 |
| Avocados | – | 20–30 | – | 62–157 | 74–347 |
| Heidelbeeren | 2–10 | 9–12 | 23–25 | 34–62 | 52–87 |
| Spargel | 27–80 | 55–136 | 90–304 | 160–327 | 275–500 |
BeispieleFünf Produkte als Beispiel, mit Spannen aus der Literatur. Sorte, Reifegrad und Erntezeitpunkt verschieben die Werte. Für Ihre Ware gelten die Vorgaben Ihres Abnehmers oder Ihrer Qualitätssicherung.
Während Kühlaggregate die entstehende Wärme abführen, lässt sich der CO2-Gehalt in der Luft zum Beispiel mit der Belüftung regulieren. Welche Werte einzuhalten sind, um Gärungs-, Alterungs- und Reifeprozesse zu verlangsamen, hängt von der Temperatur und der Art der Lebensmittel ab. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.
| Produkt | Temperaturbereich | Optimaler Bereich | Schädlicher Bereich |
|---|---|---|---|
| Äpfel | -0.5–2°C | 1–3% O2 | 1–5% CO2 | < 1% O2 | > 5% CO2 |
| Bananen | 12–16°C | 2–5% O2 | 2–5% CO2 | < 1% O2 | > 7% CO2 |
| Avocados | 5–13°C | 2–5% O2 | 3–10% CO2 | < 1% O2 | > 15% CO2 |
| Heidelbeeren | 0–5°C | 2–5% O2 | 12–20% CO2 | < 1.5% O2 | > 25% CO2 |
| Spargel | 1–5°C | 21% O2 | 5–14% CO2 | < 10% O2 | > 15% CO2 |
RichtwerteFünf häufige Produkte als Orientierung. Welche Atmosphäre Ihre Ware braucht, hängt von Sorte, Herkunft und Lagerdauer ab und wird mit dem Kollegen festgelegt.
Wichtiger Hinweis:
Damit sich die Atmosphäre wie beschrieben überwachen und kontrollieren lässt, müssen Kühlcontainer zum Mieten möglichst luftdicht sein. Andernfalls verhindert auf natürlichem Wege einströmende Luft die Funktion der Technik. Schwachstelle sind dabei meist die Türen, deren Dichtheit mit der Zeit nachlässt.
Beleuchtung, Regelung und Kühlaggregate: All diese Systeme funktionieren nur dann, wenn ausreichend elektrische Energie verfügbar ist. Am einfachsten beziehen Kühl- und Tiefkühlcontainer zum Mieten diesen aus lokalen Stromnetzen, etwa von Schiffen oder Gebäuden. Der Anschluss erfolgt mit einem passenden Kabel, definiert sind die Anschlussdaten durch die ISO 1496 Teil 2. Integral-Kühlcontainer lassen sich demnach grundsätzlich mit 3-Phasen-Drehstrom unterschiedlicher Frequenz und Spannung betreiben und in zwei Netzspannungstypen unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.
| Bauart | Kategorie A (50 Hz ±2.5%) | Kategorie B (60 Hz ±2.5%) | Maximale Leistungsaufnahme | Maximaler Einschaltstrom |
|---|---|---|---|---|
| Container Typ I | 180 V min. / 230 V max. | 200 V min. / 250 V max. | 15 kW / 18.75 kVA | 300 A |
| Container Typ II | 360 V min. / 460 V max. | 400 V min. / 500 V max. | 15 kW / 18.75 kVA | 150 A |
Einige Kühlcontainer zum Mieten nutzen einen Transformator und sind damit für beide Spannungsbereiche einsetzbar. Fachleute sprechen dabei von der sogenannten Dual-Voltage-Ausstattung. In der Praxis genügt in der Schweiz ein Anschluss mit 400 V / 32 A über einen fünfpoligen CEE-Stecker; kleine Zellen um 7 Fuss laufen auch einphasig an 230 V / 16 A.
Steht kein lokaler Stromanschluss zur Verfügung, liefern Dieselaggregate die benötigte elektrische Energie: als Undermount-Aggregat unter dem Container, als Clip-On-Aggregat an der Stirnwand oder als mobiler Stromerzeuger daneben, der mehrere Container versorgt. Was die drei Wege unterscheidet, was der Diesel im Vergleich zum Netzstrom kostet und worauf bei Betankung, Lärm und Abgasen zu achten ist, steht im Abschnitt Autark ohne Netzanschluss.
Der Arbeitspreis variiert je nach Kanton, Netzbetreiber und Verbrauchskategorie. Als grobe Orientierung lagen gewerbliche Strompreise in der Schweiz 2025 zwischen CHF 0.18 und CHF 0.28 pro kWh; für eine belastbare Kostenschätzung ziehen Sie den aktuellen Arbeitspreis Ihres Energieversorgers bei. Zwei Punkte lohnen sich vor der Anmietung:
Wie viel ein Container tatsächlich verbraucht, hängt an Bauart, Grösse und Zieltemperatur. Alle Werte dazu (Seecontainer und massgefertigte Zelle im Vergleich) stehen im Abschnitt Stromverbrauch, die Hebel im Betrieb im Abschnitt Sechs Hebel, die den Verbrauch verschieben.
Nicht jeder Stellplatz hat eine 400-V-Steckdose in Reichweite: das Feldlager, die Ernte auf dem Feld, das Openair auf der Wiese, die Baustelle, der Hafenkai oder der Einsatz nach einem Stromausfall. Kühl- und Tiefkühlcontainer laufen dann autark mit Diesel, auf zwei Wegen: mit einem mobilen Stromerzeuger, der neben dem Container steht, oder mit einem Aggregat, das direkt am Container montiert ist und aus dem eigenen Tank betankt wird. Ein Batteriespeicher kann beide Wege ergänzen.
Ein separater Generator versorgt einen oder mehrere Container und bei Bedarf weitere Verbraucher wie Beleuchtung, Küche oder Zelt. Der Container bleibt unverändert und ISO-konform.
Undermount-Aggregate sitzen unter dem Chassis, Clip-On-Aggregate an der Stirnwand des Seecontainers. Container und Stromerzeugung bilden eine Einheit, die als Ganzes verladen wird.
Ein Speicher übernimmt die Nacht, der Generator lädt ihn tagsüber und läuft dabei im günstigen Lastbereich statt stundenlang in Teillast.
Autark heisst nicht günstig. Ein Dieselaggregat wandelt Kraftstoff mit Verlusten in Strom um; im Teillastbetrieb, wie ihn ein taktender Kühlcontainer erzeugt, liegt der Verbrauch als Richtwert bei 0.3 bis 0.4 Liter Diesel je erzeugte Kilowattstunde. Der Stromverbrauch des Containers bleibt derselbe wie am Netz, die Energiequelle wird nur teurer.
BeispielrechnungGerechnet mit angenommenen Preisen von CHF 0.22 je kWh und CHF 1.80 je Liter Diesel sowie einem Verbrauch von 4.0 kWh je Stunde. Mit Ihrem Tarif, Ihrem Dieselpreis und Ihrem Container ergeben sich andere Beträge.
Der Diesel kostet in diesem Beispiel rund das Dreifache des Netzstroms, dazu kommen Aggregat, Betankung und Motorwartung. Autarker Betrieb lohnt sich deshalb dort, wo kein Netz liegt, ein temporärer Anschluss teurer wäre oder der Einsatz nur Tage dauert. Zwei Folgerungen für die Planung: Ein effizienter Container zahlt sich am Aggregat doppelt aus, weil der halbe Stromverbrauch den halben Diesel und ein kleineres Aggregat bedeutet. Und sobald ein Netzanschluss verfügbar ist, lohnt sich der Wechsel ans Netz, auch mitten im Einsatz. Ihren Fall rechnen Sie im Gesamtkostenrechner; setzen Sie dort statt des Strompreises die Dieselkosten je Kilowattstunde ein (Literpreis × Liter je kWh, im Beispiel 1.80 × 0.35 = 63 Rappen).
Zur Miete stellen die Kollegen Container und Aggregat aufeinander abgestimmt bereit, auf Wunsch mit Tank, Betankungsservice und Fernüberwachung. Nennen Sie in der Anfrage den Aufstellort, die Laufzeit und ob ein Netzanschluss später dazukommt; dann passt die Offerte vom ersten Tag an.
Ein Kühlcontainer läuft Tag und Nacht. Was tagsüber auf dem Werkgelände untergeht, ist nachts in der Wohnzone das lauteste Geräusch weit und breit. Zwei Quellen erzeugen den Schall: der Verdichter und die Ventilatoren des Kondensators, die die Abwärme nach draussen blasen. Beim Seecontainer sitzt das Aggregat offen an der Stirnwand, ausgelegt auf tropische Umgebungen und volle Luftleistung; entsprechend hörbar läuft es. Bei massgefertigten Containern liegt die Kälteanlage in einem eigenen Maschinenraum im Container, und leistungsgeregelte Verdichter laufen im Teillastbetrieb deutlich ruhiger. Schweizer Hersteller bewerben genau damit den Betrieb in Innenstädten und Wohngebieten.
Das Kühlaggregat gilt als Industrie- und Gewerbelärm. Massgebend ist die Lärmschutz-Verordnung (LSV, Anhang 6) mit Belastungsgrenzwerten je nach Empfindlichkeitsstufe der Zone, in der die Nachbarn wohnen. Beurteilt wird nicht der Schallpegel am Container, sondern der Beurteilungspegel am offenen Fenster der Nachbarn, getrennt nach Tag (7 bis 19 Uhr) und Nacht.
| Zone (Empfindlichkeitsstufe) | Planungswert Tag / Nacht | Immissionsgrenzwert Tag / Nacht |
|---|---|---|
| ES II: Wohnzone | 55 / 45 dB(A) | 60 / 50 dB(A) |
| ES III: Misch- und Gewerbezone mit Wohnen | 60 / 50 dB(A) | 65 / 55 dB(A) |
| ES IV: Industriezone | 65 / 55 dB(A) | 70 / 60 dB(A) |
Für neue Anlagen gilt der Planungswert. Zur Einordnung: 45 dB(A) in der Nacht entsprechen etwa einem leisen Wohnzimmer; ein offen laufendes Kühlaggregat in wenigen Metern Abstand liegt deutlich darüber. Der Schalldruck nimmt mit jeder Verdopplung der Distanz um rund 6 dB ab, weshalb der Abstand zum nächsten Fenster die wichtigste Stellschraube ist.
Bei der Miete lohnt sich die Frage nach dem Aufstellort schon in der Anfrage: Steht der Container an einem Event in der Altstadt oder neben einem Wohnhaus, schlägt der Kollege ein leises Modell mit innenliegender Kälteanlage vor.
Vier Fragen tauchen in fast jeder Anfrage aus Industrie, Labor und Pharma auf. Hier die Antworten, die Sie für die Vorbereitung brauchen; die genauen Werte Ihres Modells stehen im Datenblatt, das der Kollege mit der Offerte liefert.
Mietcontainer müssen zum Einsatz passen, nicht umgekehrt. Wer die Anforderungen seiner Branche nennt, bekommt vom Kollegen das richtige Modell aus dem Mietpark statt eines Standardcontainers, der nachgerüstet werden muss. Die Übersicht zeigt, worauf es in den einzelnen Bereichen ankommt.
Verpflegung im Feldlager, Sanitätsmaterial, Blutkonserven und Plasma, dazu Klimaprüfungen von Material, Fahrzeugen und Ausrüstung nach MIL-STD-810: Polarkälte, Tundra-Wechselklima, Wüstenhitze. Beschafft wird meist über Ausschreibung mit Leistungsverzeichnis; unsere Anfragestrecke kennt diesen Weg.
Spezifische Anforderungen
Kaltstartprüfungen ganzer Fahrzeuge, Klimatests an Bauteilen und Elektronik, Konditionieren von Prüflingen vor der Messung. Ein Fahrzeug fährt durch die Einfahrtür in den 20- oder 40-Fuss-Container und durchläuft dort Arktis, Tundra und Wüste, ohne die Halle zu verlassen.
Spezifische Anforderungen
Zellen, Module und fertige Produkte mit verbauter Batterie, vom E-Bike über Werkzeuge und Drohnen bis zum Fahrzeugakku: Kapazität bei Kälte, Alterung bei Hitze, Laden und Entladen unter Last bei jeder Temperatur. Der Container steht draussen und hält das Risiko aus der Produktion fern.
Spezifische Anforderungen
Wirkstoffe, Impfstoffe, Referenzproben und Spezialchemikalien. Ein Container mit einer Kälteanlage für mehrere Abteile ersetzt Räume voller Ultra-Tiefkühlschränke, spart Fläche, Strom und Wartung.
Spezifische Anforderungen
Metzgereien, Bäckereien, Molkereien, Grossverteiler: Pufferlager für Saisonspitzen, Ersatz während Umbauten, Schnellkühlen und Schockfrosten frischer Ware.
Spezifische Anforderungen
Umschlag und Einlagerung für Kunden, oft mit Standzeiten von einem Jahr und mehr. Der Container wird Teil des Lagerangebots und muss gegenüber dem Auftraggeber dokumentiert sein.
Spezifische Anforderungen
Universitäten, Spitäler und Institute lagern medizinische Proben und Forschungsmaterial häufig in Dutzenden alter Tiefkühlschränke auf teurer Fläche. Ein Tiefkühlcontainer zentralisiert das auf wenigen Quadratmetern.
Spezifische Anforderungen
Küchenumbau, wachsende Belegung oder ein defekter Kühlraum: Der Container dockt an die Küche an und lässt alle Optionen für den späteren Umbau offen.
Spezifische Anforderungen
Openair, Festwirtschaft, Popup-Restaurant oder Hochsaison auf der Terrasse: Getränke und Lebensmittel brauchen Kälte, die tage- oder wochenweise kommt und wieder geht.
Spezifische Anforderungen
So sehen Anfragen aus, die bei uns eingehen, anonymisiert und leicht gekürzt. Sie zeigen, welche Angaben den Kollegen die Arbeit erleichtern: Temperatur, Grösse, Laufzeit, Aufstellort und die technischen Fragen, die für Ihren Betrieb entscheidend sind.
Die Antworten auf die vier technischen Fragen stehen im Abschnitt «Technik im Detail» auf dieser Seite.
Bei wenigen Testwochen im Jahr ist die Miete günstiger; bei Dauerbetrieb holt der Kauf die Anschaffung über den tieferen Monatspreis wieder herein.
Ultra-Tiefkühlung wird individuell offeriert. Wichtig für die Offerte: Probenformat, Zugriffsfrequenz und Aufstellort.
Bei einem Vorhaben dieser Grösse geht es um einen Kauf oder ein Leasing über mehrere Jahre. Die Gesamtkostenrechnung entscheidet, wie viele Einheiten sich lohnen.
Möchten Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer in der Schweiz mieten, ist es wichtig, diesen passend zu Ihren Bedürfnissen auszuwählen. Stehen diese fest, wenden Sie sich an einen Mietanbieter, der bei der Zusammenstellung der Technik hilft. Er kalkuliert eine individuelle Offerte und liefert den Mietcontainer zum vereinbarten Zeitpunkt aus. Wie der Ablauf im Detail funktioniert, zeigt die folgende Übersicht Schritt für Schritt.
Im ersten Schritt geht es darum, Ihre individuellen Anforderungen zusammenzustellen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie die Art der einzulagernden Waren, die benötigten Temperaturen und Bedingungen in Bezug auf Ausstattung, Zubehör und Zertifizierung (z. B. HACCP gemäss LMG/LGV oder GMP gemäss Swissmedic). Auch die Art der Verwendung (Transport oder stationärer Einsatz) sowie die Dauer der Mietzeit sind hier festzulegen.
Im zweiten Schritt wenden Sie sich an einen oder mehrere Anbieter. Sie besprechen den bereits erstellten Anforderungskatalog und beantworten technische Rückfragen der Vermieter. Letztere nutzen die gesammelten Angaben daraufhin, um eine individuelle Offerte zu kalkulieren.
Entspricht die Offerte Ihren Erwartungen oder haben Sie sich im Vergleich für einen Anbieter entschieden? Dann können Sie den Kühlcontainer mieten und die Lieferung zum gewünschten Termin (wenn verfügbar) vereinbaren.
Der Vermieter bereitet daraufhin alles für die Lieferung vor. Er stellt die Technik am vereinbarten Termin vor Ort bereit und schliesst diese auf Wunsch auch an. Bei Bedarf ist es möglich, vor der Auslieferung auch einen PTI-Check durchführen zu lassen. Bei der sogenannten Pre-Trip-Inspection überprüft ein Fachmann den Container vor der Nutzung.
Kommt es im laufenden Betrieb zu Fragen, Problemen oder Störungen, steht ein Service-Team in der Regel rund um die Uhr zur Verfügung. Die Techniker beheben bestehende Probleme meist sehr schnell, sodass sich schädliche Auswirkungen auf die eingelagerte Ware in den meisten Fällen verhindern lassen.
Ist die vereinbarte Mietzeit vorüber, holen Techniker des Anbieters die Anlage wieder ab. Sie setzen sie fachgerecht ausser Betrieb, trennen alle Anschlüsse und verladen den Kühlcontainer. Nutzer müssen daraufhin keine Miete mehr zahlen und erhalten die individuell erstellte Schlussabrechnung.
Möchten Sie den Kühlcontainer länger mieten als vereinbart, ist das oft kein Problem. Sprechen Sie Ihren Mietanbieter dazu aber rechtzeitig an.
Kühl-, Tiefkühlcontainer oder Reefer sind 10, 20 oder 40 Fuss lange Frachtcontainer. Sie verfügen über einen Gitterboden und eine isolierte Aussenhülle und sind mit einem Kühlaggregat ausgestattet. Letzteres entzieht dem Innenraum Wärme, sodass sich verschiedenste Waren bei sehr niedrigen Temperaturen lagern und transportieren lassen. Erhältlich sind Kühlcontainer, Superfroster und Schockfroster zum Mieten, die je nach Ausführung Temperaturen von minus 70 bis plus 35 Grad Celsius erreichen und halten.
Die Zieltemperatur. Ein Kühlcontainer hält Ware im Plusbereich, meist 0 bis +8 °C; ein Tiefkühlcontainer arbeitet unter dem Gefrierpunkt, im Standard bei −18 bis −30 °C, als Superfreezer bis −70 °C und als Ultra-Tiefkühlcontainer bis −80 °C und tiefer. Je tiefer die Temperatur, desto dicker die Isolation, desto stärker die Kälteanlage und desto höher der Stromverbrauch; dazu kommen Abtauung, Türheizung und Personenschutz. Seecontainer decken +30 bis −30 °C mit demselben Gerät ab, Kombi-Container bieten beide Bereiche in zwei Kammern. Mehr dazu im Abschnitt Kühlcontainer oder Tiefkühlcontainer.
Die Anlagen kommen sehr häufig zum Einsatz, um Lebensmittel zu lagern. Sie eignen sich für den stationären Einsatz, für den Transport von Obst und Gemüse, das Kühlen von Produktionserzeugnissen und die Durchführung von Tests im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. In der Schweiz kommen Kühlcontainer zudem häufig bei Grossveranstaltungen, auf Messen sowie in der Pharmaindustrie zum Einsatz.
Grundsätzlich lassen sich Integral-Kühlcontainer und Porthole- oder Isolationscontainer unterscheiden. Erstere sind mit einem eigenen Kühlaggregat ausgestattet. Dieses sitzt im Container und reduziert die Lagerkapazität sowie die Nutzlast. Porthole-Container verfügen über kein eigenes Klimagerät. Sie haben zwei Öffnungen in der Stirn, an die sich lokale Kälteanlagen (zum Beispiel auf einem Schiff) oder mobile Kühlaggregate (Clip-On-Aggregate) anschliessen lassen.
Entscheidend sind hier die individuellen Kosten. Geht es um vorübergehende Einsätze, sind diese meist niedriger, sodass die Miete eine günstige Option ist. Bei längeren Nutzungszeiten sind die Anschaffungskosten teilweise höher, wodurch sich die Kauf-Variante lohnen kann. Wir empfehlen einen Kostenvergleich, um eine fundierte Aussage treffen zu können. Berücksichtigen Sie dabei auch alle Wartungs-, Reparatur- und Neuanschaffungskosten.
Abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen gibt es hier eine grosse Auswahl. Dazu gehören Beleuchtungsanlagen, Verlängerungskabel, Anti-Rutsch-Böden, höhenverstellbare Untergestelle, spezielle Regalsysteme, Einfahrrampen, Kühlvorhänge, Paniktüren, Not-Aus-Schalter, Datenlogger, Systeme zur Fernüberwachung und Alarmanlagen.
Während für die meisten Produkte konventionelle Container ausreichen, müssen Sie für unverpackte Lebensmittel sogenannte HACCP-Kühlcontainer mieten. Die HACCP-Anforderungen sind in der Schweiz im Lebensmittelgesetz (LMG) und der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) geregelt. Für Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse ist hingegen eine GMP-Zertifizierung gemäss Swissmedic nötig. Genaue Anforderungen hängen von der Branche und den dort geltenden Bestimmungen ab.
Frische Lebensmittel wie Obst und auch einige Gemüsesorten sind nach der Ernte biologisch aktiv. Sie verbrauchen Sauerstoff, stossen CO2 aus und reifen. Im schlimmsten Fall könnten sie verderben. Um das zu verhindern, müssen Sie einen weitestgehend luftdichten Kühlcontainer mieten und diesen mit einer individuellen Belüftung, einer Stickstoffanlage oder Stickstoffflaschen ausstatten. Das Gas verdrängt Sauerstoff und hilft, Alterungs-, Reife- sowie Gärungsprozesse zu verhindern. Das ist nötig, um Lebensmittel lange lagern und transportieren zu können.
Am einfachsten ist die Versorgung via Kabel. Dabei schliessen Sie den Kühl- oder Tiefkühlcontainer an das lokale Stromnetz an, in der Schweiz standardmässig 230 V / 400 V bei 50 Hz. Ist das nicht möglich, läuft der Container autark mit Diesel: mit einem mobilen Stromerzeuger daneben oder mit einem Undermount- beziehungsweise Clip-On-Aggregat direkt am Container. Undermount-Aggregate sitzen unter dem Container und eignen sich für stationäre Einsätze auf ein und demselben Trailer; Clip-On-Aggregate an der Stirnseite sind für Transportwege und flexible Einsätze gedacht, überschreiten aber die ISO-Masse. Aggregate laufen nur im Freien.
Der Stromverbrauch bleibt derselbe wie am Netz, die Energie wird aber teurer. Ein Dieselaggregat braucht im Teillastbetrieb als Richtwert 0.3 bis 0.4 Liter je erzeugte Kilowattstunde. Ein 20-Fuss-Seecontainer mit 4 kWh je Stunde kommt so auf rund 1’000 Liter Diesel im Monat, bei CHF 1.80 je Liter etwa CHF 1’800, dazu Aggregat, Betankung und Motorwartung. Das ist rund das Dreifache des Netzstroms; autark lohnt sich dort, wo kein Netz liegt oder der Einsatz nur Tage dauert. Details im Abschnitt Autark ohne Netzanschluss.
Das hängt von der Bauart ab. Ein 20-Fuss-Seecontainer verbraucht als Richtwert 3.5 bis 4.5 kWh je Betriebsstunde, also 84 bis 108 kWh am Tag; bei einem gewerblichen Arbeitspreis von CHF 0.22 je kWh sind das CHF 555 bis 713 im Monat und CHF 6’745 bis 8’672 im Jahr, häufig mehr als die Mietrate selbst. Eine massgefertigte 20-Fuss-Zelle mit 140 bis 220 mm Isolation liegt bei 58 kWh am Tag im Kühlbetrieb und bei 96 kWh bei −25 °C, also CHF 383 bis 634 im Monat. Dazu kommen Aussentemperatur, Sollwert, Beladung und Türöffnungen; ein 40-Fuss-Container braucht rund das 1.9-Fache eines 20-Fuss-Containers. Alle Werte je Grösse und Betriebsart stehen im Abschnitt Stromverbrauch, die Rechnung über die Laufzeit im Gesamtkostenrechner.
Hörbar sind Verdichter und Kondensatorventilatoren. Seecontainer haben das Aggregat offen an der Stirnwand, massgefertigte Container eine gekapselte Kälteanlage im Maschinenraum und laufen deutlich leiser. Massgebend ist die Lärmschutz-Verordnung mit dem Beurteilungspegel am Fenster der Nachbarn, in der Wohnzone nachts 45 dB(A) als Planungswert. Für Events in der Altstadt oder Standorte neben Wohnhäusern nennen Sie den Aufstellort in der Anfrage, dann schlägt der Kollege ein leises Modell vor. Mehr dazu im Abschnitt Lautstärke.
Ja, als Sonderausführung. Kalt- und Warmlagerungscontainer mit Kaskadenkälte und Heizregister decken Bereiche wie −70 °C bis +65 °C ab und lassen sich per Regelung auf verschiedene Temperaturen fahren. Klima- und Prüfcontainer gehen je nach Hersteller noch weiter, bis −70 °C und +85 °C in einer Anlage, und stellen mit programmierbaren Profilen Arktis, Tundra und Wüste nach, etwa für Militär-, Fahrzeug- und Batterietests. Unsere Kollegen vermieten solche Spezialcontainer projektbezogen, auch für drei bis sechs Monate; Anschlusswerte, Kabeldurchführungen für eigene Messtechnik und Schutzart stehen im Datenblatt des Modells (siehe Technik im Detail).
An der Isolation. Auffällig günstige Angebote sind oft Container mit deutlich dünnerer Dämmung: Die Mietrate ist tiefer, der Strom umso teurer, und der fällt jeden Tag der Laufzeit an. Ein Aufbau mit rund 63.5 mm Wandstärke hat einen durchschnittlichen U-Wert von etwa 0.35 W/m²K und damit bei +30 °C aussen und −20 °C innen einen Wärmefluss von 17.5 W/m²; mit einem 140-mm-Paneel sind es 6.95 W/m², rund 60 Prozent weniger. Ein Schweizer Hersteller rechnet daraus bis zu 75 Prozent höhere Stromkosten vor, rund CHF 268 im Monat oder CHF 3’216 im Jahr. Verlangen Sie deshalb in jeder Offerte die Isolationsstärke in Millimetern, den U-Wert und den Verbrauch in kWh je Tag samt den Bedingungen, unter denen er gemessen wurde. Die Prüfpunkte stehen im Abschnitt Sechs Hebel, die den Verbrauch verschieben.
Als Faustregel ist die Miete bei Standzeiten unter zwei Jahren günstiger, ab rund drei Jahren der Kauf. Dazwischen entscheiden Stromverbrauch, Wartung und Restwert. Bei Dauerbetrieb lohnt sich oft ein massgefertigter Container mit dicker Isolation, weil die eingesparten Stromkosten den höheren Kaufpreis über die Jahre wieder hereinholen. Alle Angaben zum Kauf stehen auf der Seite Kühlcontainer kaufen.
In 2 Minuten angefragt: Wir verbinden Sie mit einem persönlich bekannten Kollegen, so regional wie möglich. Kostenlos und unverbindlich.