Seecontainer gebraucht
Geprüfte Reefer aus Flotten und Mietparks, meist ab Lager verfügbar. Die günstige Anschaffung für Transport, Zwischenlager und mittlere Laufzeiten.
Leistungen · Kühlcontainer kaufen
Innen wie aussen aufstellbar, von +30 °C bis −80 °C und tiefer
Wer einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer kauft, entscheidet zuerst über die Bauart: ein genormter Seecontainer ab Lager oder ein massgefertigter Container, den Schweizer Hersteller in der Grösse und mit der Kälteanlage bauen, die zum Einsatz passt. Beide lassen sich im Freien, an der Laderampe oder in der Halle aufstellen. Der Unterschied zeigt sich über die Jahre bei Strom, Lautstärke und Bedienung.
Auf dieser Seite finden Sie den Vergleich der Bauarten, den Stromverbrauch beider Bauarten mit Zahlen je Grösse und Temperatur, Grössen und Temperaturbereiche, den autarken Betrieb mit Diesel-Aggregat, eine Gesamtkostenrechnung und die Anforderungen aus Militär, Fahrzeugindustrie, Batterieherstellern, Pharma, Lebensmittel und Forschung. Sie möchten lieber mieten? Dann lesen Sie Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten.
Kurz erklärt
Zum Kauf stehen genormte Seecontainer in 10, 20, 40 und 45 Fuss sowie massgefertigte Kühl- und Tiefkühlcontainer in Grössen nach Mass, beide innen wie aussen aufstellbar. Standardmodelle decken +30 bis −30 °C ab, Spezial- und Ultra-Tiefkühlcontainer reichen bis −80 °C und tiefer. Über die Laufzeit entscheidet weniger der Kaufpreis als der Stromverbrauch: Ein 20-Fuss-Seecontainer verbraucht rund 84 bis 108 kWh am Tag, eine massgefertigte Zelle derselben Länge 58 kWh im Kühl- und 96 kWh im Tiefkühlbetrieb.
RichtwertePreise, Verbrauchs- und Temperaturangaben beschreiben gängige Ausführungen. Bauart, Dämmstärke, Aggregat und Ausstattung verschieben sie deutlich; massgebend ist die Offerte des ausführenden Betriebs.
Geprüfte Reefer aus Flotten und Mietparks, meist ab Lager verfügbar. Die günstige Anschaffung für Transport, Zwischenlager und mittlere Laufzeiten.
Neue Integral-Reefer mit aktueller Kälteanlage, Datenlogger und Garantie. Auch als Superfreezer bis −70 °C und als High Cube mit mehr Volumen.
In der Schweiz nach Mass gebaut: 140 bis 220 mm Isolation, innenliegende Kälteanlage, Türen und Länge nach Bedarf, Kombi mit zwei Kammern, Ultra-Tiefkühlung.
RichtpreiseDie Preisangaben sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt und kein Angebot. Baujahr, Zustand, Aggregat, Temperaturbereich und Ausstattung bestimmen den Preis; massgefertigte Container werden ohnehin nach Ihren Vorgaben gebaut und einzeln offeriert.
Ein gekaufter Kühlcontainer gehört Ihnen: keine Mietraten, kein Rückgabetermin, freie Hand bei Ausbau und Aufstellung. Dafür tragen Sie Investition, Wartung und Ausfallrisiko selbst. Die Gegenüberstellung zeigt, für wen sich welcher Weg eignet.
7 Punkte
6 Punkte
Die Faustregel aus der Gesamtkostenrechnung: Bei einer Standzeit unter zwei Jahren ist die Miete meist günstiger, ab drei Jahren der Kauf. Dazwischen entscheiden Stromverbrauch, Wartung und der Restwert. Für die Miete finden Sie alle Angaben auf der Seite Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten.
Beide Begriffe stehen für denselben Grundaufbau: eine isolierte Hülle, eine Kälteanlage und eine Regelung. Der Unterschied liegt in der Zieltemperatur, und die zieht technische Folgen nach sich. Ein Kühlcontainer hält Ware im Plusbereich, meist zwischen 0 und +8 °C. Ein Tiefkühlcontainer arbeitet unter dem Gefrierpunkt, im Standard bei −18 bis −30 °C, als Spezial- oder Ultra-Tiefkühlcontainer bis −80 °C und tiefer. Je tiefer die Temperatur, desto dicker die Isolation, desto stärker die Kälteanlage und desto wichtiger Abtauung, Türheizung und Personenschutz.
Für alles, was frisch bleiben, aber nicht gefrieren soll. Das Standardmodell jedes Mietparks und die günstigste Ausführung beim Kauf.
Für Tiefkühlkost, Proben, Impfstoffe und Kältetests. Ab −60 °C wird daraus ein Spezialbau mit zweistufiger Kälteanlage und Schleuse.
| Merkmal | Kühlcontainer | Tiefkühlcontainer |
|---|---|---|
| Temperaturbereich | 0 bis +8 °C, je nach Ware bis +30 °C | −18 bis −30 °C im Standard; Superfreezer −60 bis −70 °C; Ultra-Tiefkühlung −80 °C und tiefer |
| Typische Ware | Frischware, Getränke, Obst und Gemüse, Milchprodukte, Pharma bei +2 bis +8 °C | Tiefkühlkost, Fleisch, Backwaren, Proben, Impfstoffe, Prüflinge für Kältetests |
| Isolation | Schaumkern des Seecontainers oder Paneele um 140 mm genügen | Dickere Paneele bis 220 mm; bei Ultra-Tiefkühlung zusätzlich Schleuse gegen Feuchte |
| Kälteanlage | Einstufig, oft mit Belüftung und Feuchteregelung | Leistungsstärker, ab −60 °C zweistufig oder als Kaskade; Redundanz bei Proben |
| Abtauung und Heizungen | Abtauung nach Bedarf | Abtauung, Türrahmenheizung gegen festgefrorene Dichtungen, Druckausgleichsventil, Bodenheizung bei Innenaufstellung |
| Stromverbrauch | Tiefer; nach Erreichen der Zieltemperatur taktet die Anlage | Höher: mehr Temperaturdifferenz zur Umgebung, mehr Abtauenergie |
| Personenschutz | Innenentriegelung und Beleuchtung | Zusätzlich Notruf, Aufenthaltszeiten und Kälteschutz nach SUVA; bei −80 °C Zutritt nur über Schleuse |
RichtwerteDie Temperaturbereiche und Dämmstärken beschreiben gängige Ausführungen. Welche Werte Ihr Container erreichen muss, richtet sich nach Ihrer Ware und ihren Vorgaben; Sonderbauten gehen darüber hinaus.
Seecontainer (Reefer) decken den Bereich +30 bis −30 °C mit demselben Gerät ab: Der Wechsel vom Kühl- zum Tiefkühlbetrieb ist ein Sollwertwechsel. Massgefertigte Container werden dagegen für ihren Bereich gebaut, als Standard-, Spezial- oder Ultra-Tiefkühlcontainer, weil Isolation und Kälteanlage auf die Zieltemperatur abgestimmt sind. Wer Kühl- und Tiefkühlraum braucht, nimmt einen Kombi-Container mit zwei getrennt geregelten Kammern. Und wer zwischen tiefen Minus- und hohen Plusgraden wechseln muss, etwa für Klima- und Kältetests, braucht einen Klima- oder Prüfcontainer mit Heiz- und Kühlbetrieb; dazu mehr im Abschnitt Temperaturbereiche.
Die Kapitel beantworten die Fragen, die bei einer Anfrage anstehen, und gelten für Kühl- wie für Tiefkühlcontainer; wo sich die beiden unterscheiden, steht es dabei: die Bauart (Seecontainer oder eigens konzipiert), die Grösse, der Temperaturbereich mit den grossen Spannen für Klimatests, die Stromversorgung am Netz oder autark mit Diesel, die Gesamtkosten mit Strom, die Lautstärke, die Technik im Detail und die Anforderungen Ihrer Branche.
Hinter dem Begriff «Kühlcontainer» stecken zwei sehr verschiedene Bauarten. Der Seecontainer (ISO-Reefer) ist ein Frachtcontainer, der für den Transport über den Ozean entwickelt wurde: genormte Masse, Stahlrahmen, Kühlaggregat an der Stirnseite. Der massgefertigte Kühlcontainer (auch massgefertigter Container genannt) ist eine mobile Kühl- oder Tiefkühlzelle in Containerbauweise, die von Schweizer Herstellern für die stationäre Nutzung geplant und gebaut wird: dicke Sandwichpaneele, innenliegende Kälteanlage, Türen und Masse nach Bedarf.
Beide halten Ware kalt. Sie unterscheiden sich aber deutlich bei Isolation, Stromverbrauch, Lautstärke, Grössen und Preis. Wer einen Kühlcontainer kauft, sollte diesen Unterschied kennen, bevor die Offerte auf dem Tisch liegt. Weil über die Laufzeit der Strom entscheidet, führen wir die beiden Bauarten auch beim Stromverbrauch getrennt auf.
Seecontainer (ISO-Reefer)
Stahlhülle, Schaumkern, Aluminium innen. Jeder Zentimeter Wand kostet auf dem Schiff Ladevolumen, deshalb ist die Isolierung knapp bemessen. Das Aggregat muss mehr Wärme abführen.
Massgefertigter Kühlcontainer
Sandwichpaneele von 140 bis 220 mm, je nach Temperaturanforderung. Ein Kombi-Container mit 170-mm-Paneelen erreicht laut Hersteller einen U-Wert von 0.114 W/m²K. Die Kälteanlage hat weniger zu tun.
| Merkmal | Seecontainer (ISO-Reefer) | Massgefertigter Container |
|---|---|---|
| Entwickelt für | Transport auf Schiff, Bahn und Lastwagen; Ware kommt vorgekühlt hinein | Stationäre Lagerung und Produktion; Ware wird oft im Container heruntergekühlt |
| Isolation | Schaumkern zwischen Stahl und Aluminium, meist unter 100 mm | Sandwichpaneele 140 bis 220 mm, abgestimmt auf die Zieltemperatur |
| Kälteanlage | Aggregat an der Stirnseite, ausgelegt auf tropische Umgebungen und volle Luftleistung | Innenliegender Maschinenraum mit leistungsgeregelten Verdichtern; Kondensator ausgelegt auf +37 °C Umgebung |
| Lautstärke | Hörbar: Ventilatoren und Verdichter laufen offen an der Stirnwand | Leiser: Kälteanlage gekapselt im Container, Betrieb auch in Wohngebieten und Innenstädten |
| Grössen | Genormt: 10, 20, 40 und 45 Fuss, Breite 2.44 m, Standard oder High Cube | Nach Bedarf: typisch 3 bis 10.6 m Länge (10 bis 35 Fuss), auch 2.98 m breit; Kombi mit zwei Kammern |
| Türen und Zugang | Doppelflügeltür an der Stirnseite, etwa 2.29 × 2.25 m | Doppeltür 2 × 2 m für Hubwagen, Personentür 0.9 m, Seitentüren, Wandanschluss ans Gebäude |
| Aufstellung | Ebener Untergrund, per Kran oder Sattelzug; ISO-Eckbeschläge zum Stapeln und Verzurren | Auf dem Boden, an der Laderampe, mit Wanddurchbruch oder in der Halle; im Leerzustand versetzbar |
| Stromversorgung | 400 V am Netz; autark mit Undermount- oder Clip-On-Diesel-Aggregat am Container oder Stromerzeuger daneben | 400 V am Netz; autark über einen mobilen Stromerzeuger, auf Wunsch mit Notstrom-Einspeisung und Umschalter |
| Stromverbrauch | Richtwert 20 Fuss: 3.5 bis 4.5 kWh je Betriebsstunde, also 84 bis 108 kWh am Tag | 20 Fuss: 58 kWh am Tag im Kühlbetrieb, 96 kWh bei −25 °C; gegenüber dünn gedämmten Modellen kostet deren Strom laut Schweizer Hersteller bis zu 75 % mehr |
| Temperaturbereich | +30 °C bis −30 °C, Superfreezer bis −60/−70 °C | +30 °C bis −30 °C im Standard, Spezialbau bis −45 °C, Ultra-Tiefkühlung bis −80 °C und darunter; Klima- und Prüfcontainer −70 bis +85 °C |
| Ausstattung innen | Aluminium-T-Boden (Grätings), Sicken in den Wänden für die Luftführung | Edelstahlboden R11/R12, 1’000 kg/m² belastbar, Regale, Rohrbahnen, Schleuse, Streifenvorhang |
| Anschaffung und Lieferzeit | Gebraucht ab rund CHF 5’000, neu je nach Aggregat bis über CHF 30’000; meist ab Lager verfügbar | Wird auf Bestellung gefertigt; höherer Kaufpreis, individuell offeriert, Lieferzeit einplanen |
RichtwerteMasse, Verbrauchs- und Preisangaben beschreiben gängige Ausführungen beider Bauarten. Massgefertigte Container werden ohnehin nach Ihren Vorgaben gebaut: Grösse, Dämmung, Türen, Temperaturbereich und Ausstattung legen Sie fest.
Wenn der Container transportiert werden soll, etwa mit der Ware auf den Lastwagen oder ins Ausland, wenn er kurzfristig gebraucht wird oder wenn der Einsatz nur Wochen bis wenige Monate dauert. Auch bei knappem Budget für die Anschaffung ist ein gebrauchter Reefer mit geprüftem Aggregat (PTI-Check) eine solide Lösung. Die höheren Stromkosten fallen bei kurzer Laufzeit kaum ins Gewicht.
Wenn der Container Jahre an einem Ort steht, wenn Nachbarn in Hörweite sind, wenn die Grösse zum Grundstück oder zur Küche passen muss oder wenn Personal regelmässig im Container arbeitet (Hygiene, Personenschutz, Türen für Hubwagen). Über die Laufzeit holt der tiefere Stromverbrauch den höheren Kaufpreis wieder herein. Wie schnell, zeigt die Gesamtkostenrechnung weiter unten.
Beim Kauf gilt: Der Seecontainer ist die schnelle, günstige Anschaffung; der massgefertigte Container ist die Investition für den Dauerbetrieb. Beschreiben Sie in der Anfrage Standort, Laufzeit und Temperatur, dann rechnet der Kollege beide Wege für Sie durch.
Der Strom ist über die Laufzeit der grösste Kostenblock, und er fällt je nach Bauart sehr unterschiedlich aus. Deshalb lohnt es sich, den Verbrauch nicht als eine Zahl je Containergrösse zu betrachten, sondern in zwei Kategorien: dem genormten Seecontainer, der für den Transport gebaut wurde, und der massgefertigten Kühlzelle in Containerbauweise, die für das Stehenbleiben ausgelegt ist. Zwischen beiden liegen bei gleicher Grösse und gleicher Zieltemperatur schnell 30 Prozent Verbrauchsunterschied und mehr.
Auf jedem Datenblatt stehen zwei Zahlen, die regelmässig verwechselt werden. Der Anschlusswert sagt, wie die Elektrik zu dimensionieren ist. Die mittlere Leistungsaufnahme mal Betriebsstunden ergibt die Stromrechnung.
Schaubild seitlich verschiebbar
Die folgenden Werte gelten für Dauerbetrieb bei rund +25 °C Aussentemperatur und normaler Beladung. Gerechnet ist mit einem gewerblichen Arbeitspreis von CHF 0.22 je kWh; Ihr Tarif hängt von Kanton, Netzbetreiber und Verbrauchskategorie ab und liegt gewerblich meist zwischen CHF 0.18 und 0.28.
| Grösse | Richtwert je Stunde | kWh am Tag | Strom je Monat | Strom je Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 20 Fuss | 3.5 bis 4.5 kWh | 84 bis 108 | CHF 555 bis 713 | CHF 6’745 bis 8’672 |
| 40 Fuss | 7.0 bis 9.0 kWh | 168 bis 216 | CHF 1’109 bis 1’426 | CHF 13’490 bis 17’345 |
RichtwerteGerechnet mit CHF 0.22 je kWh, Dauerbetrieb bei rund +25 °C und normaler Beladung. Mit Ihrem Stromtarif, Ihrer Zieltemperatur und Ihrem Standort verschieben sich die Beträge. Die Rechnung ersetzt keine Offerte.
Diese Richtwerte fassen beide Betriebsarten zusammen: Im Kühlbetrieb liegt ein Reefer am unteren Rand der Spanne, im Tiefkühlbetrieb am oberen und an heissen Tagen darüber, weil die dünne Wand den Wärmeeintrag kaum bremst.
| Modell | Betriebsart | kWh am Tag | kWh im Monat | Strom je Monat |
|---|---|---|---|---|
| 7 Fuss (ca. 7.2 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 20 | 600 | CHF 132 |
| 7 Fuss | Tiefkühlen −20 °C | 36 | 1’080 | CHF 238 |
| 10 Fuss | Kühlen 0 bis +15 °C | 38 | 1’140 | CHF 251 |
| 10 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 67 | 2’010 | CHF 442 |
| 20 Fuss (ca. 28.6 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 58 | 1’740 | CHF 383 |
| 20 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 96 | 2’880 | CHF 634 |
| 40 Fuss (ca. 68.9 m³) | Kühlen 0 bis +15 °C | 108 | 3’240 | CHF 713 |
| 40 Fuss | Tiefkühlen −25 °C | 180 | 5’400 | CHF 1’188 |
| Ultra-Tiefkühlung 10/20 Fuss | bis −70 °C | 216 | 6’480 | CHF 1’426 |
RichtwerteHerstellerangaben einer europäischen Mietflotte, umgerechnet auf Schweizer Strompreise; ein Monat entspricht 30 Tagen Dauerbetrieb. Dämmstärke, Aggregat und Aussentemperatur Ihrer Ausführung führen zu anderen Werten.
Drei Punkte sind für die Planung wichtig:
Die Stromaufnahme ist nicht konstant. Sie ist am Anfang am höchsten und sinkt, bis die Zieltemperatur steht; danach taktet das Aggregat nach Bedarf. Die Werte eines typischen Integral-Aggregats:
| Temperatur im Container | Kühlleistung | Stromaufnahme |
|---|---|---|
| +20 °C | 14 kW | 10 kW |
| 0 °C | 10 kW | 9 kW |
| −20 °C | 6 kW | 6 kW |
| −30 °C | 4 kW | 5 kW |
BeispielWerte eines typischen Integral-Aggregats, gerundet. Sie zeigen den Verlauf, nicht die Leistungsdaten eines bestimmten Geräts. Massgebend ist das Datenblatt der gelieferten Anlage.
Man liest daran den zweiten Effekt ab: Bei −30 °C erzeugt dasselbe Aggregat mit 5 kW Strom nur noch 4 kW Kälte, bei 0 °C waren es mit 9 kW noch 10 kW. Je tiefer die Zieltemperatur, desto weniger Kälte je Kilowattstunde.
Warum eine Bauart mit derselben Kälteanlage und derselben Zieltemperatur so viel weniger braucht, entscheidet sich an der Hülle. Die Rechnung dazu steht im Abschnitt U-Wert und Wärmefluss.
Der Unterschied zwischen den Bauarten entsteht an der Hülle. Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme bei 1 Kelvin Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter Wand wandert, gemessen in W/m²K. Je niedriger der Wert, desto besser die Isolation. Schweizer Hersteller geben für ihre Paneele folgende Werte an:
| Isolationsstärke | 60 mm | 80 mm | 100 mm | 120 mm | 140 mm | 170 mm | 200 mm | 220 mm |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| U-Wert in W/m²K | 0.338 | 0.247 | 0.196 | 0.162 | 0.139 | 0.114 | 0.096 | 0.087 |
Entscheidend ist dabei nicht nur die Dicke, sondern auch der Schaum: Die Wärmeleitfähigkeit guter Paneele liegt bei rund 0.0196 W/mK. Aus U-Wert und Temperaturdifferenz ergibt sich der Wärmefluss, also die Wärmemenge, die das Aggregat Stunde für Stunde wieder hinausschaffen muss.
BeispielrechnungBeide Rechnungen nutzen dieselben angenommenen Bedingungen (+30 °C aussen, −20 °C innen) und gerundete U-Werte. Sie zeigen den Unterschied der Bauarten; Ihre Dämmstärke, Ihre Temperaturen und Ihr Strompreis ergeben andere Zahlen.
Die dickere Isolation senkt den Wärmefluss um rund 60 Prozent und damit genau den Anteil des Verbrauchs, der rund um die Uhr anfällt, unabhängig von Türen, Ware und Bedienung. Ein Schweizer Hersteller rechnet das für seinen 20-Fuss-Container mit 140 mm Isolation so vor: bei +30 °C aussen, −20 °C innen und 15 Betriebsstunden zieht die Anlage 2’602 Watt, das sind 39 kWh am Tag oder CHF 11.70 bei einem Arbeitspreis von CHF 0.30. Ein vergleichbarer Container mit dünner Isolation liegt im selben Beispiel bis zu 75 Prozent höher: rund 29 kWh Mehrverbrauch am Tag, CHF 8.80 mehr pro Tag, CHF 268 im Monat, CHF 3’216 im Jahr, und das bei einer Mietrate, die zunächst günstiger aussah.
Ebenfalls an der Hülle entschieden wird die Türbreite. Je breiter die Tür, desto mehr Kälte fällt bei jeder Öffnung heraus. Für das Einlagern von Paletten genügt in der Regel eine Türöffnung von 90 cm; alles darüber sollte einen Grund haben.
Beim Kauf ist dieser Wert deshalb die wichtigste Zahl in der Offerte: Nicht «isoliert» gehört ins Angebot, sondern die Isolationsstärke in Millimetern für Wand, Decke und Boden, dazu der Verbrauch in kWh je Tag mit den Bedingungen, unter denen er gemessen wurde. Wie sich der Unterschied über die Jahre auswirkt, zeigt die Gesamtkostenrechnung.
Zwei Container desselben Typs können sich im Verbrauch deutlich unterscheiden, je nachdem, wo sie stehen, wie sie beladen sind und wie oft die Tür aufgeht. Alle Zahlen dieses Abschnitts beziehen sich auf einen 20-Fuss-Container im Tiefkühlbetrieb bei −25 °C mit 2’880 kWh im Monat, gerechnet mit CHF 0.22 je kWh.
bis +70 % im Hochsommer
Der wichtigste Faktor von aussen: Jedes Grad Unterschied zwischen innen und aussen erhöht den Wärmeeintrag über Wände, Boden und Dach. Gute Geräte halten −25 °C auch bei +40 °C Aussentemperatur, aber mit entsprechender Laufzeit. Wer einen Sommereinsatz budgetiert, rechnet nicht mit Frühjahrswerten.
−15 % je 7 K höher
Der schnellste Hebel, weil er nichts kostet: Den Sollwert von −25 °C auf −18 °C anzuheben senkt den Verbrauch um rund 15 Prozent oder CHF 1’140 im Jahr. Für tiefgekühlte Lebensmittel gilt in der Schweiz −18 °C als Grenze. Kälter als nötig kostet Geld, wärmer ist bei Tiefkühlware keine Option.
bis −30 % je m³ Ware
Eine halb leere Zelle kühlt vor allem Luft. Luft speichert kaum Kälte und entweicht bei jeder Türöffnung fast vollständig; gekühlte Ware dagegen puffert Schwankungen. Wer zwei halb gefüllte Container betreibt statt eines vollen, zahlt doppelt für dieselbe Ware.
+5.5 kWh je 5 Öffnungen
Bei jeder Öffnung tauscht ein Tiefkühlcontainer fast sein ganzes Luftvolumen aus. Die einströmende Feuchtigkeit schlägt sich als Eis am Verdampfer nieder und erzwingt zusätzliche Abtauzyklen. Abhilfe: Entnahmen bündeln, Streifenvorhang oder Schleuse, bei hoher Frequenz eine kleine Pufferzelle.
−10 % im Schatten
Ein Container in der Vollsonne verbraucht rund 10 Prozent mehr als derselbe im Schatten. Ebenso wichtig ist die Luftführung: Steht die Aggregatseite zu dicht an einer Wand oder saugt sie die eigene Abluft an, steigt die Verflüssigungstemperatur. Faustregel: mindestens ein Meter frei vor dem Aggregat.
5 bis 10 % Verflüssiger
Ein verschmutzter Verflüssiger kostet 5 bis 10 Prozent Verbrauch, eine vereiste Verdampferlamelle mehr. Eco-Modus, drehzahlgeregelte Verdichter und eine bedarfsgeführte statt zeitgesteuerte Abtauung bringen weitere Prozente. Beim Kauf ist der Wartungszustand Ihre Aufgabe, und ein Posten, der oft erst mit der Stromrechnung auffällt.
| Aussen | kWh am Tag | Strom je Monat |
|---|---|---|
| 15 °C | 79 | CHF 521 |
| 20 °C | 87 | CHF 574 |
| 25 °C | 96 | CHF 634 |
| 30 °C | 108 | CHF 713 |
| 35 °C | 121 | CHF 799 |
| 40 °C | 136 | CHF 898 |
Zwischen einem milden Frühlingstag und einer Hitzewoche liegen rund 70 Prozent Mehrverbrauch.
| Öffnungen je Tag | Mehrverbrauch | Mehrkosten je Jahr |
|---|---|---|
| 5 | +5.5 kWh/Tag | CHF 442 |
| 10 | +11 kWh/Tag | CHF 883 |
| 20 | +22 kWh/Tag | CHF 1’767 |
| 40 | +44 kWh/Tag | CHF 3’533 |
Ein Kommissionierbetrieb mit 40 Öffnungen am Tag zahlt allein dafür einen vierstelligen Betrag im Jahr.
RichtwerteBeide Tabellen rechnen denselben 20-Fuss-Container im Tiefkühlbetrieb bei −25 °C mit CHF 0.22 je kWh. Sie zeigen die Grössenordnung des Effekts. Ihr Container, Ihre Ware und Ihr Tarif ergeben andere Beträge.
Bezogen auf denselben 20-Fuss-Container bei −25 °C und 2’880 kWh im Monat:
| Massnahme | Einsparung | kWh je Monat | CHF je Jahr |
|---|---|---|---|
| Beladung von 50 auf 90 Prozent erhöhen (je m³ Ware) | −30 % | −864 | −2’281 |
| Sollwert von −25 °C auf −18 °C anheben | −15 % | −432 | −1’140 |
| Standort verschatten statt Vollsonne | −10 % | −288 | −760 |
| Entnahmen bündeln, Türdisziplin | −8 % | −230 | −607 |
| Verflüssiger halbjährlich reinigen | −7 % | −202 | −533 |
| Eco-Modus aktivieren | −6 % | −173 | −457 |
RichtwerteDie Prozentwerte sind Erfahrungswerte und nicht vollständig addierbar; die Frankenbeträge folgen aus dem oben genannten Rechenbeispiel. Schon zwei konsequent umgesetzte Massnahmen bringen aber typischerweise einen vierstelligen Betrag pro Jahr und Container.
Zwei Vorgänge fallen aus dem Dauerbetrieb heraus und werden regelmässig übersehen.
Kalkulatorisch harmlos, logistisch wichtig: Der Container muss betriebsbereit stehen, bevor die Ware kommt.
Ein Kühlcontainer ist ein Lager, kein Froster: Wer vorgekühlte Ware einlagert, spart diesen Betrag und schont die Kühlkette.
BeispielrechnungBeide Rechnungen gehen von angenommenen Mengen und Temperaturen aus und sind auf CHF 0.22 je kWh gerechnet. Ihre Warenmenge, Ausgangstemperatur und Anlage führen zu anderen Werten.
Auffällig günstige Angebote sind oft Container mit deutlich dünnerer Isolation. Die Anschaffung ist dann billiger, der Strom umso teurer, und zwar jeden Tag der Laufzeit. Diese Angaben gehören deshalb in jede Offerte:
Wer nur Kaufpreis und Mietrate vergleicht, übersieht den grössten Posten. Ein Kühlcontainer läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Der Strom für das Kühlaggregat summiert sich über die Laufzeit auf Beträge, die den Kaufpreis eines Seecontainers erreichen und übersteigen. Ab diesem Punkt zählt nicht mehr, was der Container gekostet hat, sondern wie viel Wärme seine Wände durchlassen.
Die Annahmen stammen aus den Verbrauchswerten weiter oben und sind bewusst konservativ gewählt: Stromverbrauch eines 20-Fuss-Seecontainers 4.0 kWh je Betriebsstunde (Richtwert 3.5 bis 4.5), Strompreis CHF 0.22 je kWh (gewerbliche Tarife 2025 zwischen CHF 0.18 und 0.28), Miete CHF 850 pro Monat (Richtpreis CHF 600 bis 1’100). Kaufpreis und Wartung sind Annahmen für die Rechnung; Ihre Offerte kann davon abweichen.
BeispielrechnungAlle Beträge folgen aus den oben genannten Annahmen für Verbrauch, Strompreis, Miete, Kaufpreis und Wartung. Sie zeigen das Verhältnis der Kostenblöcke, nicht Ihre Kosten. Mit dem Rechner darunter setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.
Drei Dinge fallen auf. Erstens: Der Strom macht in beiden Fällen 43 bis 45 Prozent der Gesamtkosten aus, rund CHF 7’700 pro Jahr. Zweitens: Nach etwas mehr als drei Jahren hat allein die Stromrechnung den angenommenen Kaufpreis eingeholt. Drittens: Miete und Kauf liegen über drei Jahre nahe beieinander; der Kauf wird danach mit jedem weiteren Monat günstiger, trägt aber Ausfallrisiko, Reparaturen und Wiederverkauf selbst.
Jetzt der entscheidende Schritt: Ein massgefertigter Container mit 140 bis 220 mm Isolation braucht deutlich weniger Strom. Sinkt der Verbrauch um 40 Prozent, von 4.0 auf 2.4 kWh je Stunde, fallen die Stromkosten von CHF 7’709 auf CHF 4’625 pro Jahr. Das sind CHF 9’250 Ersparnis über drei Jahre und CHF 15’417 über fünf Jahre. Damit finanziert die Effizienz einen erheblichen Teil des höheren Kaufpreises. Wie gross der Unterschied in Ihrem Betriebspunkt ausfällt, zeigen die Werte im Abschnitt Stromverbrauch; gegenüber dünn gedämmten Modellen rechnet ein Schweizer Hersteller mit bis zu 75 Prozent höheren Stromkosten.
Startwerte wie in der Beispielrechnung. Passen Sie Laufzeit, Strompreis und Verbrauch an Ihren Fall an; die Ergebnisse aktualisieren sich sofort.
Die Stromzeile dieser Rechnung ist keine feste Grösse: Isolation, Aussentemperatur, Sollwert, Beladung, Türöffnungen, Standort und Wartungszustand verschieben sie deutlich. Was das je Massnahme in Franken bedeutet, steht mit Zahlen im Abschnitt Sechs Hebel, die den Verbrauch verschieben.
Ein gekaufter Kühlcontainer ist keine Baustelle. Er kommt steckerfertig auf dem Lastwagen oder der Wechselpritsche, wird mit dem Kran abgesetzt, ans Netz angeschlossen und läuft. Wo er steht, entscheiden Sie: im Freien, direkt am Gebäude oder in der Halle. Weil der Container im Leerzustand versetzbar bleibt, lässt er alle Optionen für einen späteren Umbau offen.
Auf dem Hof, dem Parkplatz oder dem Werkgelände. Braucht einen tragfähigen, ebenen Untergrund und einen Kranstellplatz für die Anlieferung.
Der Container dockt an die Laderampe an oder wird passgenau in einen Wandausschnitt gesetzt: Der Zellenbereich ist von der Küche oder dem Lager aus zugänglich, der Maschinenraum bleibt draussen.
Innenaufstellung schützt vor Wetter und Sonne und hält die Anlage aus der Lärmzone. Die Abwärme des Kondensators muss dann aus der Halle geführt werden.
Beim Kauf sind Sie nicht an die ISO-Masse gebunden. Konzipierte Container werden in Längenstufen von 3 bis rund 10.6 m gebaut, auf Wunsch mit 2.98 m Breite («PLUS») statt 2.44 m, was pro Reihe eine Palette mehr ergibt. Sondermasse sind auf Wunsch möglich: Länge, Breite, Türen, Kammern und Regale werden pro Auftrag festgelegt. Die Grafik stellt die gängigen Längen im gleichen Massstab nebeneinander, die Tabelle darunter zeigt typische Baugrössen eines Schweizer Herstellers. Alle Modelle laufen mit 400 V / 50 Hz an einem 5-poligen 32-A-Stecker und decken +30 bis −30 °C ab.
Längen im gleichen Massstab
Breite, Höhe und Kammern
| Baugrösse | Aussenmass (L × B × H) | Europaletten | Vorabsicherung | Gewicht leer |
|---|---|---|---|---|
| 10 Fuss | 3.00 × 2.44 × 2.56 m | 3 | 20 A | 1’700 kg |
| 15 Fuss | 4.54 × 2.44 × 2.56 m | 6 | 20 A | 2’500 kg |
| 15 Fuss PLUS | 4.55 × 2.98 × 2.56 m | 7 | 20 A | 3’200 kg |
| 20 Fuss | 6.06 × 2.44 × 2.56 m | 8 | 25 A | 3’200 kg |
| 20 Fuss PLUS | 6.06 × 2.98 × 2.70 m | 11 | 25 A | 3’820 kg |
| 25 Fuss | 7.62 × 2.44 × 2.52 m | 12 | 25 A | 3’800 kg |
| 25 Fuss PLUS | 7.48 × 2.98 × 2.90 m | 15 | 32 A | 4’200 kg |
| 35 Fuss PLUS | 10.67 × 2.98 × 2.90 m | 21 | 25 A | 5’000 kg |
Wer Kühl- und Tiefkühlraum braucht, aber nur einen Stellplatz hat, nimmt einen Kombi-Container: zwei getrennt geregelte Kammern in einem Gehäuse, jede im Plus- wie im Minusbereich nutzbar, ein Maschinenraum, ein Stromanschluss.
| Kombi-Container | Aussenmass (L × B × H) | Nutzfläche Kühl / Tiefkühl | Europaletten | Gewicht leer |
|---|---|---|---|---|
| Kombi 10.10 | 7.41 × 2.89 × 2.53 m | 7.6 m² / 7.6 m² | 4 | 3’720 kg |
| Kombi 15.10 | 8.70 × 2.97 × 2.90 m | 10.9 m² / 7.3 m² | 8 | 4’310 kg |
| Kombi 15.15 | 10.06 × 2.97 × 2.90 m | 10.9 m² / 10.9 m² | 9 | 5’040 kg |
| Kombi 20.15 | 11.60 × 2.97 × 2.90 m | 14.7 m² / 10.9 m² | 12 | 6’300 kg |
RichtwerteHerstellerangaben, gerundet. Beide Tabellen zeigen gängige Baugrössen, keine feste Auswahl. Länge, Breite, Kammern, Türen und Ausstattung werden je Auftrag festgelegt, Sondermasse sind möglich.
Seecontainer folgen den ISO-Massen 10, 20, 40 und 45 Fuss; deren Innenmasse und Palettenplätze finden Sie auf der Seite Kühlcontainer mieten.
Die Zieltemperatur ist die erste Frage jeder Anfrage. Sie bestimmt Isolationsstärke, Kälteanlage, Abtauung, Personenschutz und am Ende den Stromverbrauch. Je tiefer die Temperatur, desto wichtiger werden Schleuse, Redundanz und Alarmierung, weil ein Ausfall bei −80 °C innert Stunden teuer wird. Die Übersicht zeigt, welche Bereiche unsere Kollegen in der Schweiz liefern und bauen.
Warmlagerung und Konditionieren: Temperier- und Klimacontainer für Materialtests, das Vorwärmen von Bauteilen oder das Konditionieren von Mustern. Sonderanlagen, die unsere Kollegen projektbezogen offerieren.
Kühlen: Frischware, Getränke, Obst und Gemüse, Pharmaprodukte bei +2 bis +8 °C. Der Bereich jedes Standardcontainers, häufig mit steuerbarer Belüftung.
Tiefkühlen: Tiefkühlkost, Fleisch, Backwaren, Zwischenlager der Produktion. Standardbereich beider Bauarten; massgefertigte Container erreichen −30 °C ohne Zusatztechnik.
Spezial: Schockfrosten und Kältetests: Schnellabkühl- und Schockfrostanlagen, Kaltstart- und Bauteiltests, redundante Kammern mit Schleuse. Spezialbau mit stärkerer Isolation und leistungsstärkerer Kälteanlage.
Tiefsttemperatur: Superfreezer-Reefer für Thunfisch und Sonderprodukte, Lagerung von Proben. Zweistufige Kälteanlagen, Datenlogger, Alarmierung.
Ultra-Tiefkühlung: Impfstoffe, Forschungs- und Medizinproben, Biobanken. Containeranlagen mit redundanter Kälteanlage ersetzen ganze Räume voller Ultra-Tiefkühlschränke.
Sonderbau bis −110 °C für Pharma und Spezialchemie: Einzelanfertigungen mit redundanten Kreisläufen, Fernüberwachung und Beschickungsschleuse bei −20 bis −25 °C. Entwicklung und Bau in der Schweiz.
Moderne Regelungen lassen sich am Container oder per Fernzugriff auf einen neuen Sollwert stellen: Aus dem Kühlcontainer wird ein Tiefkühlcontainer, wenn die Kälteanlage für beide Bereiche ausgelegt ist. Kombi-Container lösen den Bedarf nach zwei Temperaturen anders: zwei getrennt geregelte Kammern, ein Maschinenraum, ein Stromanschluss. Wer dagegen zwischen tiefen Minus- und hohen Plusgraden wechseln muss, braucht einen Klima- oder Prüfcontainer, den nächsten Abschnitt.
Klima- und Prüfcontainer
Lagern ist die eine Aufgabe, Prüfen die andere. Militär, Fahrzeug- und Batteriehersteller brauchen Container, die nicht eine Temperatur halten, sondern ganze Klimazonen nachstellen: heute Polarnacht, morgen Wüstenmittag, dazwischen der Wechsel mit Kondensat und Vereisung. Je nach Hersteller erreichen solche Container Spannen von −40 bis +60 °C im Klimacontainer und −70 bis +85 °C im Sonderbau, mit Heizregister und Kaskadenkälte in einer Anlage.
| Klimazone | Prüftemperatur | Typische Prüflinge |
|---|---|---|
| Arktis und Polarregion | −50 bis −30 °C | Kaltstart von Motoren und Fahrzeugen, Hydraulik, Dichtungen, Batterien unter Last, Winterausrüstung |
| Tundra und Hochgebirge | −40 bis +10 °C mit Tag-Nacht-Wechsel | Fahrzeuge und Geräte im Wechselklima, Vereisung, Kondensat in Elektronik |
| Gemässigte Zone | −20 bis +35 °C | Referenzbedingungen, Lagertests, Dauerläufe |
| Tropen | +25 bis +45 °C bei hoher Luftfeuchte | Korrosion, Schimmel, Elektronik und Batterien bei Feuchte |
| Wüste | +45 bis +70 °C | Kühlung von Fahrzeugen und Aggregaten, Kunststoffe, Klebungen, Batterien bei Hitze |
Richtwerte für die Auslegung. Massgebend sind die Prüfnormen des Auftraggebers, etwa MIL-STD-810 für militärisches Gerät, ISO 16750 für Fahrzeugelektronik oder UN 38.3 mit dem Temperaturwechsel zwischen −40 und +72 °C für Lithiumbatterien.
Batteriehersteller und alle, die Batterien in ihre Produkte verbauen, vom E-Bike über Werkzeuge und Drohnen bis zum Fahrzeug, prüfen Zellen, Module und ganze Geräte über die volle Klimaspanne: Kapazität und Innenwiderstand bei Kälte, Alterung und Sicherheit bei Hitze, Laden und Entladen unter Last bei jeder Temperatur. Der Container ist dafür die günstige Alternative zur begehbaren Klimakammer in der Halle, weil er draussen steht und im Ernstfall keine Produktion gefährdet. Zwei Dinge kommen dazu: ein Brandschutzkonzept mit Rauch- und Gasdetektion, Abluft, Löschanlage oder Sandbett und Abstand zu Gebäuden, sowie eine Lade- und Entladeeinheit ausserhalb des Prüfraums mit Durchführungen. Für die reine Lagerung von Zellen und Akkus gelten wiederum andere Werte: kühl und trocken bei rund +15 bis +25 °C mit begrenztem Ladezustand, im Kühlcontainer mit Feuchteregelung und getrennt vom übrigen Lager.
Luftgekühlte Kondensatoren sind typischerweise auf +37 °C Umgebungstemperatur ausgelegt. Steht der Container in praller Sonne oder in einer schlecht belüfteten Halle, sinkt die Kälteleistung und der Verbrauch steigt. Für Tiefsttemperaturen und Klimatests lohnt sich ein schattiger, gut belüfteter Stellplatz oder eine wassergekühlte Ausführung.
Klima- und Prüfcontainer werden auf das Prüfprogramm hin gebaut: Spanne, Wechselrate, Feuchte, Durchführungen und Brandschutz gehören in die Anfrage. Für gelegentliche Prüfkampagnen lohnt sich die Miete, bei laufender Entwicklung der Kauf.
Nicht jeder Stellplatz hat eine 400-V-Steckdose in Reichweite: das Feldlager, die Ernte auf dem Feld, das Openair auf der Wiese, die Baustelle, der Hafenkai oder der Einsatz nach einem Stromausfall. Kühl- und Tiefkühlcontainer laufen dann autark mit Diesel, auf zwei Wegen: mit einem mobilen Stromerzeuger, der neben dem Container steht, oder mit einem Aggregat, das direkt am Container montiert ist und aus dem eigenen Tank betankt wird. Ein Batteriespeicher kann beide Wege ergänzen.
Ein separater Generator versorgt einen oder mehrere Container und bei Bedarf weitere Verbraucher wie Beleuchtung, Küche oder Zelt. Der Container bleibt unverändert und ISO-konform.
Undermount-Aggregate sitzen unter dem Chassis, Clip-On-Aggregate an der Stirnwand des Seecontainers. Container und Stromerzeugung bilden eine Einheit, die als Ganzes verladen wird.
Ein Speicher übernimmt die Nacht, der Generator lädt ihn tagsüber und läuft dabei im günstigen Lastbereich statt stundenlang in Teillast.
Autark heisst nicht günstig. Ein Dieselaggregat wandelt Kraftstoff mit Verlusten in Strom um; im Teillastbetrieb, wie ihn ein taktender Kühlcontainer erzeugt, liegt der Verbrauch als Richtwert bei 0.3 bis 0.4 Liter Diesel je erzeugte Kilowattstunde. Der Stromverbrauch des Containers bleibt derselbe wie am Netz, die Energiequelle wird nur teurer.
BeispielrechnungGerechnet mit angenommenen Preisen von CHF 0.22 je kWh und CHF 1.80 je Liter Diesel sowie einem Verbrauch von 4.0 kWh je Stunde. Mit Ihrem Tarif, Ihrem Dieselpreis und Ihrem Container ergeben sich andere Beträge.
Der Diesel kostet in diesem Beispiel rund das Dreifache des Netzstroms, dazu kommen Aggregat, Betankung und Motorwartung. Autarker Betrieb lohnt sich deshalb dort, wo kein Netz liegt, ein temporärer Anschluss teurer wäre oder der Einsatz nur Tage dauert. Zwei Folgerungen für die Planung: Ein effizienter Container zahlt sich am Aggregat doppelt aus, weil der halbe Stromverbrauch den halben Diesel und ein kleineres Aggregat bedeutet. Und sobald ein Netzanschluss verfügbar ist, lohnt sich der Wechsel ans Netz, auch mitten im Einsatz. Ihren Fall rechnen Sie im Gesamtkostenrechner; setzen Sie dort statt des Strompreises die Dieselkosten je Kilowattstunde ein (Literpreis × Liter je kWh, im Beispiel 1.80 × 0.35 = 63 Rappen).
Beim Kauf lässt sich das Aggregat gleich mitbestellen: Seecontainer sind mit Undermount- oder Clip-On-Genset erhältlich, massgefertigte Container erhalten auf Wunsch eine Notstrom-Einspeisung. Nennen Sie in der Anfrage, ob der Container dauerhaft ohne Netz läuft oder nur im Notfall; davon hängt ab, ob sich ein festes Aggregat oder ein Umschalter für einen Mietgenerator lohnt.
Ein Kühlcontainer läuft Tag und Nacht. Was tagsüber auf dem Werkgelände untergeht, ist nachts in der Wohnzone das lauteste Geräusch weit und breit. Zwei Quellen erzeugen den Schall: der Verdichter und die Ventilatoren des Kondensators, die die Abwärme nach draussen blasen. Beim Seecontainer sitzt das Aggregat offen an der Stirnwand, ausgelegt auf tropische Umgebungen und volle Luftleistung; entsprechend hörbar läuft es. Bei massgefertigten Containern liegt die Kälteanlage in einem eigenen Maschinenraum im Container, und leistungsgeregelte Verdichter laufen im Teillastbetrieb deutlich ruhiger. Schweizer Hersteller bewerben genau damit den Betrieb in Innenstädten und Wohngebieten.
Das Kühlaggregat gilt als Industrie- und Gewerbelärm. Massgebend ist die Lärmschutz-Verordnung (LSV, Anhang 6) mit Belastungsgrenzwerten je nach Empfindlichkeitsstufe der Zone, in der die Nachbarn wohnen. Beurteilt wird nicht der Schallpegel am Container, sondern der Beurteilungspegel am offenen Fenster der Nachbarn, getrennt nach Tag (7 bis 19 Uhr) und Nacht.
| Zone (Empfindlichkeitsstufe) | Planungswert Tag / Nacht | Immissionsgrenzwert Tag / Nacht |
|---|---|---|
| ES II: Wohnzone | 55 / 45 dB(A) | 60 / 50 dB(A) |
| ES III: Misch- und Gewerbezone mit Wohnen | 60 / 50 dB(A) | 65 / 55 dB(A) |
| ES IV: Industriezone | 65 / 55 dB(A) | 70 / 60 dB(A) |
Für neue Anlagen gilt der Planungswert. Zur Einordnung: 45 dB(A) in der Nacht entsprechen etwa einem leisen Wohnzimmer; ein offen laufendes Kühlaggregat in wenigen Metern Abstand liegt deutlich darüber. Der Schalldruck nimmt mit jeder Verdopplung der Distanz um rund 6 dB ab, weshalb der Abstand zum nächsten Fenster die wichtigste Stellschraube ist.
Beim Kauf zahlt sich ein leises Modell doppelt aus: Es erspart Beschwerden und nachträgliche Schallschutzmassnahmen, und es signalisiert eine effiziente, geregelte Kälteanlage, die auch weniger Strom braucht.
Vier Fragen tauchen in fast jeder Anfrage aus Industrie, Labor und Pharma auf. Hier die Antworten, die Sie für die Vorbereitung brauchen; die genauen Werte Ihres Modells stehen im Datenblatt, das der Kollege mit der Offerte liefert.
Ein gekaufter Kühlcontainer wird auf den Einsatz hin gebaut. Deshalb lohnt es sich, die Anforderungen der eigenen Branche vor der Anfrage zu kennen: Sie bestimmen Isolation, Kälteanlage, Innenausbau und Dokumentation, und damit den Preis. Die Übersicht zeigt, was unsere Kollegen in den einzelnen Bereichen üblicherweise liefern.
Verpflegung im Feldlager, Sanitätsmaterial, Blutkonserven und Plasma, dazu Klimaprüfungen von Material, Fahrzeugen und Ausrüstung nach MIL-STD-810: Polarkälte, Tundra-Wechselklima, Wüstenhitze. Beschafft wird meist über Ausschreibung mit Leistungsverzeichnis; unsere Anfragestrecke kennt diesen Weg.
Spezifische Anforderungen
Kaltstartprüfungen ganzer Fahrzeuge, Klimatests an Bauteilen und Elektronik, Konditionieren von Prüflingen vor der Messung. Ein Fahrzeug fährt durch die Einfahrtür in den 20- oder 40-Fuss-Container und durchläuft dort Arktis, Tundra und Wüste, ohne die Halle zu verlassen.
Spezifische Anforderungen
Zellen, Module und fertige Produkte mit verbauter Batterie, vom E-Bike über Werkzeuge und Drohnen bis zum Fahrzeugakku: Kapazität bei Kälte, Alterung bei Hitze, Laden und Entladen unter Last bei jeder Temperatur. Der Container steht draussen und hält das Risiko aus der Produktion fern.
Spezifische Anforderungen
Wirkstoffe, Impfstoffe, Referenzproben und Spezialchemikalien. Ein Container mit einer Kälteanlage für mehrere Abteile ersetzt Räume voller Ultra-Tiefkühlschränke, spart Fläche, Strom und Wartung.
Spezifische Anforderungen
Metzgereien, Bäckereien, Molkereien, Grossverteiler: Pufferlager für Saisonspitzen, Ersatz während Umbauten, Schnellkühlen und Schockfrosten frischer Ware.
Spezifische Anforderungen
Umschlag und Einlagerung für Kunden, oft mit Standzeiten von einem Jahr und mehr. Der Container wird Teil des Lagerangebots und muss gegenüber dem Auftraggeber dokumentiert sein.
Spezifische Anforderungen
Universitäten, Spitäler und Institute lagern medizinische Proben und Forschungsmaterial häufig in Dutzenden alter Tiefkühlschränke auf teurer Fläche. Ein Tiefkühlcontainer zentralisiert das auf wenigen Quadratmetern.
Spezifische Anforderungen
Küchenumbau, wachsende Belegung oder ein defekter Kühlraum: Der Container dockt an die Küche an und lässt alle Optionen für den späteren Umbau offen.
Spezifische Anforderungen
Openair, Festwirtschaft, Popup-Restaurant oder Hochsaison auf der Terrasse: Getränke und Lebensmittel brauchen Kälte, die tage- oder wochenweise kommt und wieder geht.
Spezifische Anforderungen
So sehen Anfragen aus, die bei uns eingehen, anonymisiert und leicht gekürzt. Sie zeigen, welche Angaben den Kollegen die Arbeit erleichtern: Temperatur, Grösse, Laufzeit, Aufstellort und die technischen Fragen, die für Ihren Betrieb entscheidend sind.
Bei einem Vorhaben dieser Grösse geht es um einen Kauf oder ein Leasing über mehrere Jahre. Die Gesamtkostenrechnung entscheidet, wie viele Einheiten sich lohnen.
Bei wenigen Testwochen im Jahr ist die Miete günstiger; bei Dauerbetrieb holt der Kauf die Anschaffung über den tieferen Monatspreis wieder herein.
Ultra-Tiefkühlung wird individuell offeriert. Wichtig für die Offerte: Probenformat, Zugriffsfrequenz und Aufstellort.
Die Antworten auf die vier technischen Fragen stehen im Abschnitt «Technik im Detail» auf dieser Seite.
Zieltemperatur, Menge in Paletten oder Regalmetern, Aufstellort, Laufzeit, Branche und Dokumentationspflichten. Zwei Minuten in der Anfragestrecke genügen als Grundlage.
Wir verbinden Sie kostenlos mit einem persönlich bekannten Fachbetrieb, so regional wie möglich. Er meldet sich telefonisch und klärt die offenen Fragen.
Seecontainer ab Lager oder massgefertigter Container nach Mass; oft mit Besichtigung vor Ort, Video-Call oder Referenzbesuch. Sie erhalten eine Offerte mit Datenblatt und Anschlusswerten.
Fundament oder Stellfläche, Stromanschluss mit Vorabsicherung, Zufahrt für Kran oder Wechselpritsche, bei Bedarf Wanddurchbruch oder Rampenanschluss.
Der Container kommt steckerfertig, wird abgesetzt, angeschlossen und geprüft. Sollwerte, Alarme und Fernüberwachung werden eingerichtet; auf Wunsch Temperatur-Mapping und Qualifizierung.
Wartungsvertrag mit Fernwartung und 24-Stunden-Bereitschaft, Ersatzteilversorgung in der Schweiz. Bei Bedarf lässt sich der Container später versetzen oder erweitern.
Gebrauchte Seecontainer werden in Zustandsklassen gehandelt, von fast neu bis undicht. Für Kühlcontainer gibt es diese Einstufung nicht: Der übliche PTI-Check (Pre-Trip-Inspection) bestätigt nur, dass das Kühlaggregat funktioniert, und sagt nichts über Isolation, Türen oder Boden. Prüfen Sie deshalb selbst oder lassen Sie dokumentieren:
Ein günstiger Gebrauchter mit schwacher Isolation ist über die Laufzeit selten günstig. Rechnen Sie den Stromverbrauch im Kostenrechner mit.
Als Richtwert kosten gebrauchte 20-Fuss-Seecontainer mit geprüftem Aggregat ab rund CHF 5’000, neue Seecontainer je nach Kälteanlage bis über CHF 30’000. Massgefertigte Container und Anlagen für Ultra-Tiefkühlung werden individuell offeriert. Transport, Fundament, Stromanschluss und Zubehör kommen hinzu; über die Laufzeit sind die Stromkosten der grösste Posten.
Der Seecontainer ist die schnelle, günstige Anschaffung für Transport und kurze bis mittlere Einsätze. Der massgefertigte Container mit 140 bis 220 mm Isolation und innenliegender Kälteanlage lohnt sich im Dauerbetrieb: weniger Strom, leiser, Grössen und Türen nach Bedarf. Bei mehreren Jahren Laufzeit holt die Effizienz den höheren Kaufpreis wieder herein.
Ja. Innen aufgestellte Container sind vor Wetter und Sonne geschützt und aus der Lärmzone. Die Abwärme des Kondensators muss dann aus der Halle geführt werden, etwa über einen getrennt aufgestellten oder wassergekühlten Kondensator. Hallentor, Kranbahn und Bodenlast sind vorab zu prüfen.
Seecontainer folgen den ISO-Massen 10, 20, 40 und 45 Fuss bei 2.44 m Breite, als Standard oder High Cube. Konzipierte Container werden in Stufen von 3 bis rund 10.6 m Länge gebaut, auf Wunsch 2.98 m breit, und als Kombi-Container mit zwei getrennt geregelten Kammern.
Die Zieltemperatur. Ein Kühlcontainer hält Ware im Plusbereich, meist 0 bis +8 °C; ein Tiefkühlcontainer arbeitet unter dem Gefrierpunkt, im Standard bei −18 bis −30 °C, als Spezial- oder Ultra-Tiefkühlcontainer bis −80 °C und tiefer. Je tiefer die Temperatur, desto dicker die Isolation, desto stärker die Kälteanlage und desto wichtiger Abtauung, Türheizung und Personenschutz. Seecontainer decken +30 bis −30 °C mit demselben Gerät ab, Kombi-Container bieten beide Bereiche in zwei Kammern.
Standardcontainer decken +30 bis −30 °C ab. Spezialbauten für Schockfrosten und Kältetests erreichen −45 °C, Superfreezer −60 bis −70 °C, Ultra-Tiefkühlcontainer für Pharma und Forschung −80 °C und im Sonderbau bis −110 °C. Warmlagerung bis +65 °C ist als Sonderanlage möglich. Klima- und Prüfcontainer fahren je nach Hersteller Spannen von −40 bis +60 °C, im Sonderbau −70 bis +85 °C, und stellen damit Arktis, Tundra und Wüste für Militär-, Fahrzeug- und Batterietests nach.
Ja, autark mit Diesel: entweder mit einem mobilen Stromerzeuger neben dem Container oder mit einem Undermount- oder Clip-On-Aggregat, das direkt am Container montiert ist und aus dem eigenen Tank läuft. Der Stromverbrauch bleibt gleich, die Energie wird aber teurer: Als Richtwert braucht ein Aggregat 0.3 bis 0.4 Liter Diesel je Kilowattstunde, für einen 20-Fuss-Seecontainer rund 1’000 Liter im Monat. Aggregate laufen nur im Freien; Lärm, Abgase und Betankung sind einzuplanen.
Das hängt an der Bauart. Ein 20-Fuss-Seecontainer verbraucht als Richtwert 3.5 bis 4.5 kWh je Betriebsstunde, also 84 bis 108 kWh am Tag oder CHF 6’745 bis 8’672 im Jahr bei CHF 0.22 je kWh. Eine massgefertigte 20-Fuss-Zelle mit 140 bis 220 mm Isolation liegt bei 58 kWh am Tag im Kühlbetrieb und 96 kWh bei −25 °C. Ein 40-Fuss-Container braucht rund das 1.9-Fache eines 20-Fuss-Containers, und Tiefkühlen kostet etwa das 1.7-Fache von Kühlen.
An der Isolation. Ein Aufbau mit rund 63.5 mm Wandstärke hat einen durchschnittlichen U-Wert von etwa 0.35 W/m²K und damit bei +30 °C aussen und −20 °C innen einen Wärmefluss von 17.5 W/m²; mit einem 140-mm-Paneel sind es 6.95 W/m², rund 60 Prozent weniger. Ein Schweizer Hersteller rechnet daraus bis zu 75 Prozent höhere Stromkosten vor, rund CHF 268 im Monat oder CHF 3’216 im Jahr. Verlangen Sie deshalb Isolationsstärke in Millimetern, U-Wert und Verbrauch in kWh je Tag samt den Bedingungen, unter denen er gemessen wurde.
Hörbar sind Verdichter und Kondensatorventilatoren. Beim Seecontainer sitzt das Aggregat offen an der Stirnwand, bei massgefertigten Containern gekapselt im Maschinenraum mit leistungsgeregelten Verdichtern. Massgebend sind die Grenzwerte der Lärmschutz-Verordnung am Fenster der Nachbarn, in der Wohnzone nachts 45 dB(A) als Planungswert. Abstand, Ausrichtung und ein leises Modell sind die wichtigsten Hebel.
Für kurze und mittlere Einsätze oft ja. Der PTI-Check bestätigt aber nur das Kühlaggregat; Isolation, Türdichtungen, Boden und Kältemittel sind separat zu prüfen. Ein Gebrauchter mit feuchter oder beschädigter Isolation verbraucht dauerhaft mehr Strom und ist über die Laufzeit selten günstig.
Ja. Viele Kollegen bieten neben dem Kauf Leasing oder Mietkauf an und rechnen teilweise Mietmonate an den späteren Kauf an. Nennen Sie den Wunsch in der Anfrage, dann enthält die Offerte die Finanzierungsoptionen.
In 2 Minuten angefragt: Wir verbinden Sie mit einem persönlich bekannten Kollegen, so regional wie möglich. Kostenlos und unverbindlich, auf Wunsch mit Video-Call oder Besichtigung vor Ort.