Weisser Heizcontainer mit Abgaskamin am Rand einer Baustelle in der Stadt, abgesperrt mit rot-weissem Bauzaun

Leistungen · Mobile Wärme · Heizcontainer

Heizcontainer mieten & kaufen in der Schweiz

Ein mobiler Heizcontainer ist die komplette Heizzentrale im Container: mit Heizöl, Gas, Pellets oder Hackschnitzel, mit Strom als Wärmepumpe. Für Heizungssanierung, Heizungsausfall, Neubau und Events, zur Miete oder zum Kauf, schweizweit und so regional wie möglich.

  • 300 bis 2’000 kW je Container
  • Kaskade bis 13’500 kW
  • Öl, Gas, Holz, Wärmepumpe

Heizung ausgefallen? Rufen Sie uns direkt an: +41 43 588 35 51

Kurz erklärt

Was ist ein Heizcontainer?

Ein Heizcontainer ist eine vollständige Heizzentrale in einem Container: Kessel, Pumpen, Regelung und Sicherheitstechnik, per Lastwagen geliefert und über Schläuche an die bestehende Heizung angeschlossen. Einzeln liefert er 300 bis 2’000 kW, mehrere in Kaskade bis 13’500 kW. Wir verbinden Sie für Miete oder Kauf mit einem Schweizer Fachbetrieb; die Offerte ist kostenlos und unverbindlich.

Leistung
300 bis 2’000 kW je Container, in Kaskade bis 13’500 kW
Energieträger
Heizöl (auch HVO), Erdgas, Flüssiggas, Pellets, Hackschnitzel, Strom als Wärmepumpe
Bauform
Zum Beispiel 20-Fuss-Container, bis rund 10’000 kg
Vorlauf
Bis rund 105 °C, darüber Heisswasser-Container
Einsätze
Sanierung, Heizungsausfall, Neubau, Events, Wärmenetze
Miete oder Kauf
Beides möglich; Kauf meist erst ab 2 bis 3 Jahren Standzeit

RichtwerteLeistungen, Masse und Temperaturen beschreiben gängige Heizcontainer im Mietpark. Was Ihr Gebäude oder Netz braucht, legt der Fachbetrieb mit Heizlast, Vorlauftemperatur und Aufstellort fest.

Heizcontainer nach Energieträger: Öl, Gas, Holz und Strom

Wer einen mobilen Heizcontainer mietet oder kauft, wählt zuerst den Energieträger. Aufgebaut sind die Container bei allen Varianten ähnlich; den Unterschied machen Brennstoff, Lager und Logistik. Welcher Energieträger passt, hängt davon ab, was am Aufstellort verfügbar und erlaubt ist und wie lange der Container laufen soll.

Auch der Einsatz selbst läuft bei allen Varianten gleich ab: Der Container wird per Lastwagen und Kran abgesetzt, mit Schläuchen an die Heizung angeschlossen, befüllt und in Betrieb genommen und nach dem Einsatz wieder abgeholt.

Schaubild: Ablauf vom Aufstellen eines Heizcontainers bis zur Abholung Ein Kran setzt den Heizcontainer auf Gummimatten vor dem Gebäude ab. Danach verbinden Schläuche für Vorlauf und Rücklauf den Container mit dem Technikraum. Über den Wasseranschluss am Gebäude wird die Anlage befüllt. Im Betrieb brennt die Flamme im Kessel, das Heizwasser fliesst warm ins Gebäude und die Heizkörper werden warm. Zum Schluss werden die Schläuche gelöst und der Container wieder abgeholt. Gebäude Technikraum Wasser Vorlauf Rücklauf Heizcontainer
  1. Aufstellen auf Gummimatten
  2. Verschlauchen mit Vor- und Rücklauf
  3. Befüllen, spülen und entlüften
  4. In Betrieb nehmen und einweisen
  5. Abholen nach dem Einsatz
So läuft ein Einsatz mit Aufbau und Inbetriebnahme ab. Der Container steht im Freien, möglichst nah am Technikraum; für Anlieferung und Abholung braucht es eine Zufahrt für Lastwagen und Kran.
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  • Standard im Mietpark

    Heizöl und HVO

    Der Öl-Container funktioniert überall, wo kein Gasnetz liegt, und braucht wenig Aufwand für Lager und Anschluss. Der Brennstoff lagert in einem externen Tank neben dem Container, doppelwandig oder mit Auffangwanne. Die Tankgrösse folgt aus dem Verbrauch: Ein 2’000-kW-Container braucht unter Volllast rund 220 Liter pro Stunde, ein Tank mit 30’000 Litern reicht dann knapp sechs Tage. Mit Freigabe des Kesselherstellers läuft derselbe Container auch mit HVO, einem erneuerbaren Brennstoff aus hydriertem Pflanzenöl.

    Versorgung
    Externer Tank, Nachlieferung per Tankwagen
    Zu beachten
    Im Gewässerschutzbereich braucht ein Tank über 450 Liter eine kantonale Bewilligung, in Zone S1 ist er ausgeschlossen.

    Passt, wenn es schnell gehen muss und kein Gasnetz in der Nähe liegt.

  • Für lange Standzeiten

    Erdgas und Biogas aus dem Netz

    Liegt eine Gasleitung in der Nähe, wird der Container direkt an das Netz angeschlossen. Tank und Nachlieferung entfallen, und die Brenner modulieren tief, sodass der Container auch im Teillastbetrieb effizient arbeitet. Den Anschluss erstellt ein konzessionierter Installateur nach SVGW-Richtlinie G1; Gasdruck und Leitungsquerschnitt werden vorab mit dem Gasversorger geprüft. Biogas mit Herkunftsnachweis ist von der CO₂-Abgabe befreit.

    Versorgung
    Anschluss an das Gasnetz, kein Brennstofflager
    Zu beachten
    Strom für Brenner, Pumpen und Regelung bleibt nötig.

    Passt, wenn ein Gasanschluss erreichbar ist und der Container eine Heizperiode oder länger läuft.

  • Auch im Gewässerschutzbereich

    Flüssiggas (Propan)

    Flüssiggas verbrennt sauberer als Heizöl und ist nicht wassergefährdend. Damit kommt es auch dort infrage, wo ein Öltank nicht erlaubt ist. Der Tank steht auf einer mitgebrachten Betonplatte, die Leitung zum Container wird verlegt und auf Dichtheit geprüft, meist innerhalb weniger Stunden. Bei hoher Leistung braucht es zusätzlich einen Verdampfer.

    Versorgung
    Tank mit 2’000 bis 6’000 Litern, Lieferung per Tankwagen
    Zu beachten
    Flüssiggas ist schwerer als Luft: Tank und Leitungen nie in Senken, Schächten oder Kellern.

    Passt, wenn kein Gasnetz vorhanden ist oder der Standort im Gewässerschutzbereich liegt.

  • Erneuerbar

    Pellets und Hackschnitzel

    Holzfeuerungen im Container sind von der CO₂-Abgabe befreit und eignen sich für Standzeiten von Monaten bis Jahren, etwa beim Aufbau eines Wärmeverbunds. Pellet-Container haben einen integrierten oder separaten Pellettank, Hackschnitzel-Container einen eingebauten Brennstoffbunker oder einen zweiten Container mit Schubboden. Weil Holzkessel träger regeln, übernimmt bei Hackschnitzeln oft ein kleiner Öl- oder Gaskessel die Spitzenlast.

    Leistung
    Pellets rund 50 bis 1’000 kW, Hackschnitzel rund 150 bis 2’000 kW
    Zu beachten
    Ab 70 kW Feinstaubabscheider und Emissionsmessung alle zwei Jahre.

    Passt, wenn der Container lange läuft und erneuerbare Wärme gefordert ist.

  • Mit Strom

    Strom: mobile Wärmepumpe

    Wer mit Strom heizen möchte, setzt bei grösseren Leistungen auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Container. Sie macht aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme, ohne Abgas am Aufstellort. Bei Frost sinkt ihre Leistung, deshalb ergänzt oft ein kleiner Elektro- oder Ölkessel die Spitzenlast. Direkte Elektroheizungen sind vor allem als kompakte mobile Elektroheizung bis rund 40 kW verbreitet; mehr Leistung verlangt einen Baustromverteiler oder eine Trafostation.

    Leistung
    30 kW bis mehrere hundert kW; Vorlauf bis rund 65 °C, mit Propan (R290) bis 70 °C
    Versorgung
    400 V mit Leistungsreserve für den Verdichter
    Zu beachten
    Nicht in jeder Region im Mietpark verfügbar; das klären wir mit Ihrer Anfrage.

    Passt, wenn eine Vorlauftemperatur bis 70 °C genügt und genug Stromleistung vorhanden ist.

RichtwerteLeistungsbereiche und Verbrauch sind Richtwerte aus üblichen Mietflotten. Welche Variante in Ihrer Region verfügbar ist, klärt der Fachbetrieb mit Ihnen.

Verbrauch je 100 kW, CO₂-Abgabe, Geräusch und Emissionen aller Energieträger im direkten Vergleich zeigt das Kapitel Energieträger im Vergleich auf der Seite Mobile Heizung & Heizzentrale. Externe Tanks für Heizöl oder HVO gibt es ebenfalls zur Miete: Tankcontainer und Lagertanks.

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Kurz beantwortet

Was muss vor Ort für einen Heizcontainer vorbereitet sein?

Ein Heizcontainer braucht eine ebene, tragfähige Stellfläche nahe am Technikraum, für einen grossen Container etwa 15 × 3 m, und eine Zufahrt für Lastwagen und Kran. Dazu kommen Platz für Tank oder Silo beziehungsweise ein Gasanschluss, ein abgesicherter Stromanschluss, Einspeisestellen an Vor- und Rücklauf der Heizung sowie Wasser zum Befüllen.

Aufstellung und Anschluss

Welcher Energieträger passt für einen Heizcontainer?

Der passende Energieträger hängt davon ab, was am Aufstellort verfügbar und erlaubt ist: Heizöl oder HVO, wenn es schnell gehen muss und kein Gasnetz nah ist; Erdgas bei erreichbarem Gasanschluss und langer Laufzeit; Flüssiggas ohne Gasnetz oder im Gewässerschutzbereich; Pellets oder Hackschnitzel für erneuerbare Wärme; eine Wärmepumpe, wenn 70 °C Vorlauf genügen.

Heizcontainer nach Energieträger

Wann ist ein Heizcontainer zum Kauf sinnvoller als zur Miete?

Ein Kauf ist vor allem bei Dauerbetrieb über mehr als zwei bis drei Jahre sinnvoll oder wenn der Container regelmässig gebraucht wird, etwa als eigene Reserve, an wechselnden Standorten oder zum Weitervermieten. Für Sanierung, Heizungsausfall, Bauphase oder Veranstaltung passt meist die Miete; Wartung und Störungsdienst übernimmt dann der Vermieter.

Entscheidungshilfe: mieten oder kaufen?

Mobile Pelletheizung mieten

Eine mobile Pelletheizung ist ein Heizcontainer mit Pelletkessel. Die Pellets lagern in einem eingebauten oder daneben aufgestellten Tank und gelangen über eine Förderschnecke zum Kessel. Nachgefüllt wird per Silowagen, der die Pellets direkt in den Tank einbläst. So entsteht erneuerbare Wärme ohne CO₂-Abgabe, auch dort, wo kein Gasnetz liegt.

Anthrazitgrauer Heizcontainer mit Edelstahlkamin neben einem Pelletsilo auf Stahlgestell vor einem Schulhaus, isolierte Leitungen führen ins Gebäude
Pellet-Heizcontainer mit separatem Silo: Die Förderleitung bringt die Pellets zum Kessel, isolierte Leitungen führen das Heizwasser ins Gebäude. Symbolbild, KI-generiert.

Wann eine mobile Pelletheizung passt

  • Lange Standzeiten: wenn der Container über Monate oder eine ganze Heizperiode läuft, etwa in Gemeinden oder bei Wärmeverbünden.
  • Kantonale Energievorgaben: Läuft eine mobile Anlage länger als eine Heizperiode, erfüllt Holz die Anforderungen nach MuKEn oft ohne Sonderregelung.
  • Klimaziele und CO₂-Reporting: Pellets sind von der CO₂-Abgabe befreit und lassen sich im Reporting als erneuerbar ausweisen.

Worauf Sie achten sollten

  • Zufahrt und Platz: Der Silowagen muss nah genug an den Tank heranfahren können; dazu kommt die Stellfläche für Container und Tank.
  • Brennstoffqualität: Der Kessel braucht hochwertige Pellets nach SN EN ISO 17225-2, Klasse A1.
  • Luftreinhaltung: Ab 70 kW verlangt die Luftreinhalte-Verordnung einen Feinstaubabscheider und eine Emissionsmessung alle zwei Jahre.
  • Asche: Sie wird regelmässig geleert und über den Entsorger abgegeben, nicht auf Böden oder im Wald ausgebracht.
  • Regelung: Pelletkessel reagieren träger als Öl- und Gasbrenner. Holzkessel brauchen ausserdem eine Rücklaufanhebung auf mindestens 55 bis 60 °C.

Verfügbarkeit

Mobile Pelletheizungen werden seltener vermietet als Öl- und Gascontainer, weil Förderschnecke und Aschebehälter zusätzliche mechanische Bauteile sind, die regelmässig gewartet werden müssen. Fragen Sie deshalb mit etwas Vorlauf an und wählen Sie im Fragebogen beim Brennstoff «Pellets». Wir klären, welcher Kollege in Ihrer Region eine Anlage verfügbar hat. Ist dort keine frei, empfehlen wir den Partner, der sie beschaffen kann.

Für grössere Leistungen bis rund 2’000 kW und sehr lange Standzeiten gibt es Hackschnitzel-Container, etwa in der Landwirtschaft, wo Schnitzel aus dem eigenen Wald anfallen.

Heizcontainer mieten oder kaufen? Die Entscheidungshilfe

Ob Sie einen Heizcontainer mieten oder kaufen sollten, entscheidet sich weniger an der Technik als an drei Fragen: Wie lange brauchen Sie den Container? Wie oft wiederholt sich der Bedarf? Und wer soll sich um Betrieb und Wartung kümmern? Die Tabelle zeigt, wohin Ihre Antworten jeweils weisen.

Heizcontainer mieten oder kaufen: Kriterien und Empfehlung
Kriterium Eher mieten Eher kaufen
Einsatzdauer Von wenigen Tagen bis zu mehreren Heizperioden, etwa für eine Sanierung oder bis ein neuer Wärmeerzeuger steht. Dauerbetrieb über mehr als zwei bis drei Jahre.
Einsatzhäufigkeit Einmaliger oder unregelmässiger Bedarf: Heizungsausfall, Umbau, Bauphase, Veranstaltung. Wiederkehrender Bedarf, etwa als eigene Reserve für Notfälle, an wechselnden Standorten oder zum Weitervermieten.
Leistungsbedarf Schwankt oder ist noch unklar; ein grösserer oder zusätzlicher Container lässt sich nachmieten. Bekannt und über Jahre gleichbleibend; kurzfristiger Mehrbedarf wird zugemietet.
Service und Wartung Wartung und Störungsdienst übernimmt der Vermieter, die Fernüberwachung ist meist inbegriffen. Wartung und Fernüberwachung liegen beim Betreiber, Fachpersonal ist nötig; ein Service-Vertrag ist möglich.
Nachweise Datenblätter, Schallwerte und Konformität liefert der Vermieter. Feuerungskontrolle und Nachweise organisiert der Betreiber selbst.
Bereitstellung Im Notfall teils innerhalb weniger Stunden; die Verfügbarkeit hängt von der Saison ab, frühes Anfragen hilft. Lieferzeit meist nicht unter vier Wochen, je nach Ausführung mehrere Monate; danach unabhängig von der Saison.

FaustregelDie Grenze von zwei bis drei Jahren ist eine Faustregel aus der Praxis. Wo sie in Ihrem Fall liegt, klärt der Fachbetrieb mit Ihnen.

In der Praxis werden die meisten Heizcontainer gemietet. Einen Heizcontainer kaufen lohnt sich vor allem für den Dauerbetrieb, als eigene Reserve oder zum Weitervermieten. Dazwischen liegt der Mietkauf: Sie mieten den Container zunächst und übernehmen ihn später in Ihr Eigentum. So kennen Sie die Anlage aus dem eigenen Betrieb, bevor Sie sich festlegen.

In der Wärme-Anfrage wählen Sie gleich zu Beginn «Mieten» oder «Kaufen». Ist das noch offen, klären Sie es im Gespräch mit dem Fachbetrieb.

Miete oder Kauf anfragen

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Einsätze: Heizungssanierung, Heizungsausfall, Neubau und Events

Ein Heizcontainer kommt überall dort zum Einsatz, wo viel Wärme auf Zeit gebraucht wird: in Industrie und Gewerbe, in grossen Wohnanlagen und Spitälern, in Quartieren und Wärmenetzen.

Heizcontainer mit Abgasschalldämpfern und isolierten Anschlussleitungen am Gasnetz
Leiser Betrieb: Abgasschalldämpfer an einem Heizcontainer am Gasnetz. Sie gehören dazu, wenn der Container in einer Wohnzone steht oder nachts läuft.
Anthrazitgrauer Heizcontainer mit Edelstahlkamin im Schnee neben einem beleuchteten Festzelt
Anlass im Winter: Der Container steht draussen neben dem Festzelt, die Wärme gelangt über Heizregister oder Umluftheizer ins Zelt. Symbolbild, KI-generiert.
  • Heizungssanierung

    Wird der Kessel ersetzt, die Heizzentrale umgebaut oder auf einen anderen Energieträger umgestellt, übernimmt der Container die Wärmeversorgung für die gesamte Bauzeit. In Wohnanlagen und Spitälern kann ein zusätzlicher Heizkreis auch das Warmwasser bereitstellen, solange die eigene Anlage ausser Betrieb ist.

    Typisch Grosse Wohnanlagen, Spitäler, Gewerbe, Wärmeverbünde

  • Heizungsausfall

    Fällt die Heizung im Winter aus, drohen Mietzinsreduktionen, stillstehende Betriebe und in Heimen und Spitälern Gefahr für die Gesundheit. Ein Heizcontainer überbrückt die Zeit bis zur Reparatur. Wer ihn als geplante Reserve vorsieht, spart sich zudem einen eigenen redundanten Kessel, der gewartet werden müsste.

    Im Notfall direkt anrufen: +41 43 588 35 51

    Typisch Notheizung, Redundanz für Spitäler und Pflegeheime

  • Neubau

    Viele Baustoffe und Arbeiten brauchen Mindesttemperaturen, auch wenn Heizflächen und Wärmeverteilung noch fehlen. Auf grossen Baustellen versorgt der Container Umluftheizer mit heissem Heizungswasser und hält das Gebäude im Winter warm. In neuen Quartieren liefert er Wärme ins Netz, bis der feste Wärmeerzeuger steht.

    Typisch Winterbaustellen, neue Quartiere und Wärmenetze

  • Events

    Festzelte, Hallen und unbeheizte Räume brauchen Wärme oft nur für die Dauer einer Veranstaltung. Der Container steht draussen, die Wärme gelangt über Heizregister oder Umluftheizer in Zelt und Halle. Liegt der Platz in einer Wohnzone oder läuft die Anlage nachts, gehören ein Abgasschalldämpfer und ein geschlossener Aufbau dazu.

    Typisch Zelte, Hallen, Grossveranstaltungen

Weitere Einsätze, etwa die thermische Desinfektion von Trinkwassernetzen oder das Aufheizen von Biogasanlagen, beschreibt das Kapitel Einsatzbereiche der mobilen Heizzentralen. Wie Container ein Nah- oder Fernwärmenetz mit Wärmetauscher und Druckhaltung versorgen, zeigt das Kapitel Nah- und Fernwärmenetze.

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Aufstellung und Anschluss: Das braucht es vor Ort

Ein Heizcontainer steht immer im Freien, möglichst nah am Technikraum: Jeder Meter Schlauch weniger senkt den Wärmeverlust. Angeliefert wird er per Lastwagen. Was Sie für die Planung wissen sollten:

Bauform
zum Beispiel 20-Fuss-Container, 6’058 × 2’438 × 2’591 mm
Gewicht
bis rund 10’000 kg; Zufahrt für Lastwagen und Kran
Stellfläche
eben und tragfähig; für einen grossen Container etwa 15 × 3 m plus Tank
Strom
230 V oder 400 V für Brenner, Pumpen und Regelung; grosse Container 63 A / 400 V
Anschluss Heizung
Vor- und Rücklauf, etwa DN 65 bis rund 600 kW, DN 100 bei 1’000 bis 2’000 kW

BeispieleMasse, Gewicht und Anschlusswerte sind Beispiele gängiger Container. Die genauen Angaben stehen in den Produktunterlagen des Anbieters.

Das bereiten Sie vor

  • Stellplatz: eben, tragfähig und freigeräumt, möglichst nah am Technikraum.
  • Brennstoff: Platz für Tank oder Silo samt Zufahrt für die Nachlieferung, oder ein Gasanschluss in der Nähe.
  • Strom: ein ausreichend abgesicherter Anschluss nach NIN. Fehlt er, übernimmt ein mobiler Stromerzeuger die Versorgung.
  • Anschlusspunkte: Einspeisestellen an Vor- und Rücklauf der Heizung. Fehlen sie, müssen sie vorab erstellt werden.
  • Wasser: ein Anschluss zum Spülen und Befüllen der Anlage.
  • Abgas und Wege: Abstand zu Fenstern, Lüftungsansaugungen und Arbeitsplätzen; Schlauchbrücken, wo Wege oder Strassen gequert werden.

Das übernimmt der Fachbetrieb

Ob der Fachbetrieb nur liefert oder auch anschliesst und in Betrieb nimmt, geben Sie in der Anfrage an. Mit Aufbau und Inbetriebnahme übernimmt er:

  1. Aufstellen: Der Container wird abgesetzt, am besten auf Gummimatten oder Schwingungsdämpfern, damit kein Körperschall ins Gebäude gelangt.
  2. Verschlauchen: Isolierte Schläuche verbinden Container und Heizung, meist mit Storz-Kupplungen. Bei unterschiedlichen Drücken oder Glykol im Kesselkreis trennt ein Plattenwärmetauscher beide Kreise.
  3. Befüllen: Die Anlage wird gespült, befüllt und entlüftet, bei Frostgefahr mit einem Wasser-Glykol-Gemisch.
  4. In Betrieb nehmen: Regelung auf Gebäude oder Netz einstellen, Abgaswerte und Sicherheitseinrichtungen prüfen, Betreiber einweisen.
  5. Abholen: Bei der Miete baut der Fachbetrieb den Container nach dem Einsatz ab und holt ihn wieder ab.

Den Ablauf vom Abladen bis zur Abholung zeigt das Schaubild im Kapitel Energieträger.

Doppelwandiger externer Heizöltank mit Armaturenschrank neben einem eingerüsteten Gebäude Flüssiggastank auf Betonplatte neben einem Heizcontainer auf der Baustelle
Brennstoff neben dem Container: externer Heizöltank (links) und Flüssiggastank auf der mitgebrachten Betonplatte neben einem Heizcontainer (rechts).

Bewilligungen

Für kurze Einsätze als Not- oder Bauheizung genügt meist eine Meldung bei der Gemeinde oder der Feuerungskontrolle. Bleibt der Container über Monate stehen, verlangen viele Kantone zusätzlich eine Baubewilligung für die temporäre Anlage, einen Lärmschutznachweis und eine Emissionsmessung. Der Fachbetrieb, mit dem wir Sie verbinden, kennt die Anforderungen am Einsatzort.

Vertiefungen auf der Seite Mobile Heizung & Heizzentrale: Anschluss und Nennweiten, Schallschutz und Vorgaben zu Umwelt- und Naturschutz.

Aufstellort mit einem Kollegen klären

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Häufige Fragen zum Heizcontainer

Welche Leistung hat ein Heizcontainer?

Ein einzelner Container liefert je nach Modell 300 bis 2’000 kW. Werden mehrere Container in Kaskade zusammengeschaltet, sind bis 13’500 kW möglich: Ein Führungskessel regelt nach der Vorlauftemperatur, die übrigen schalten nach Bedarf zu. Für kleinere Gebäude genügt oft ein Heizmobil, die Heizzentrale im Anhänger mit 80 bis 900 kW; für kleine Leistungen bis 40 kW gibt es mobile Elektroheizungen. Alle Bauformen im Überblick zeigt die Seite Mobile Heizung & Heizzentrale.

Kann ich einen Heizcontainer kaufen statt mieten?

Ja. In der Wärme-Anfrage wählen Sie gleich zu Beginn «Kaufen». Rechnen Sie beim Kauf mit einer Lieferzeit von üblicherweise mindestens vier Wochen, je nach Ausführung auch mit mehreren Monaten. Sinnvoll ist ein Kauf vor allem bei Standzeiten über zwei bis drei Jahre oder wenn Sie den Container als eigene Reserve oder an wechselnden Standorten einsetzen.

Kann ich eine mobile Pelletheizung mieten?

Ja. Pellet-Container mit rund 50 bis 1’000 kW gibt es zur Miete, allerdings seltener als Öl- und Gascontainer, weil Förderschnecke und Aschebehälter zusätzliche Wartung brauchen. Wählen Sie in der Anfrage beim Brennstoff «Pellets». Wir klären, welcher Kollege in Ihrer Region eine Anlage verfügbar hat.

Wie lange kann ich einen Heizcontainer mieten?

Die Mietdauer ist nicht begrenzt: von wenigen Tagen bei einem Heizungsausfall bis zu mehreren Heizperioden, etwa als Übergang in einem Wärmenetz. Sehr kurze Einsätze sind eher nicht zu empfehlen, weil Anlieferung per Lastwagen, Anschluss und Abbau bei jedem Einsatz anfallen.

Welche Vorlauftemperatur erreicht ein Heizcontainer?

Standard-Heizcontainer liefern bis rund 105 °C. Für Wärmenetze mit mehr als 110 °C Vorlauf gibt es Heisswasser-Container; sie gelten als Druckgeräte und unterstehen der Druckgeräteverwendungsverordnung. Mobile Wärmepumpen im Container erreichen bis rund 65 °C, mit Propan als Kältemittel bis 70 °C.

Vermieten Sie die Heizcontainer selbst?

Nein. Die Swiss Energy Group verbindet Sie mit einem Schweizer Fachbetrieb, den wir persönlich kennen, so regional wie möglich. Offerte, Vertrag, Lieferung und Service laufen direkt über diesen Betrieb. Beratung und Kontakt sind für Sie kostenlos und unverbindlich.

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