Stromerzeuger mieten Schweiz
Sie möchten einen Stromerzeuger mieten und benötigen Informationen sowie eine Offerte? Dann sind Sie hier genau richtig!
Immer mehr Unternehmen und Handwerksbetriebe in der Schweiz entscheiden sich dafür, ein Stromaggregat zu mieten. Wird kurzfristig Notstrom benötigt, können Sie in allen Kantonen der Schweiz, von Zürich über Bern bis Genf, schnell und unkompliziert einen Stromerzeuger mieten. Die Geräte kommen im Garten- und Freizeitbereich, im Bausektor sowie im industriellen Bereich zum Einsatz. Selbst die Notstromversorgung lässt sich heute mit mobilen Mietstromerzeugern zuverlässig sicherstellen.
Unsere mobilen Stromerzeuger auf einen Blick
Ob kurzfristiger Strombedarf, Notfall oder Bauprojekt – wir bieten die passende Lösung für jeden Einsatz.
Leistungsbereiche: Mobile Stromaggregate mieten in der Schweiz
Wer ein Stromaggregat in der Schweiz mieten möchte, hat heute eine grosse Auswahl. Die folgende Tabelle informiert über verfügbare Baugrössen sowie deren Abmessungen – von kompakten Kleinaggregaten bis hin zu leistungsstarken Containeraggregaten.
Abmessungen der mobilen Stromaggregate zum Mieten (Richtwerte):
| Leistung | Länge [in m] | Breite [in m] | Höhe [in m] | Gewicht [in kg] |
|---|---|---|---|---|
| bis 6 kVA | 0,75 | 0,60 | 0,60 | 80 bis 100 |
| bis 10 kVA | 0,80 | 0,60 | 0,45 | 120 bis 140 |
| bis 15 kVA | 1,80 | 0,90 | 1,70 | 150 bis 1’200 |
| bis 35 kVA | 2,20 | 1,20 | 1,90 | 1’200 bis 1’900 |
| bis 50 kVA | 2,50 | 1,30 | 2,00 | 1’900 bis 2’500 |
| bis 100 kVA | 3,00 | 1,25 | 2,25 | 2’500 bis 3’100 |
| bis 150 kVA | 3,75 | 1,40 | 2,50 | 3’100 bis 3’500 |
| bis 300 kVA | 3,90 | 1,20 | 2,40 | 3’500 bis 4’000 |
| bis 500 kVA | 6,00 | 2,50 | 2,60 | 4’000 bis 12’000 |
| bis 1’000 kVA | 6,00 | 2,50 | 2,60 | 12’000 bis 16’000 |
| bis 2’000 kVA | 12,20 | 2,50 | 2,60 | 16’000 bis 30’000 |
Notstromaggregat mieten in der Schweiz: Für Spitäler, Betriebe und Wohngebäude
Die Absicherung gegen Stromausfälle und Strommangellagen gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung. Der Bedarf an Notstromaggregaten steigt stetig. Das BWL bezeichnet eine Strommangellage als eine der grössten Gefährdungen für die Schweiz. Für sensible Bereiche wie Spitäler, Industrie, Rechenzentren oder grössere Wohngebäude sind zuverlässige Notstromkonzepte daher ein wichtiger Bestandteil der Betriebssicherheit.
Notstrom mieten: Für Industriebetriebe und Gewerbe
Für viele Unternehmen in der Schweiz ist es essenziell, dass im Falle eines Stromausfalls die Produktion mit leistungsstarken Notstromerzeugern unterbrechungsfrei fortgesetzt werden kann. Häufig haben Industriebetriebe für diesen Notfall Netzersatzanlagen als Redundanz installiert. Reichen diese nicht aus oder kommt es zu längerfristigen Ausfällen, muss ein Notstromaggregat gemietet werden. In diesem Fall wendet man sich an einen Notstromaggregat-Verleih. Dieser hat Notstromaggregate von 20 kVA über 50 kVA bis weit über 100 kVA für eine Expresslieferung verfügbar. Aber auch grosse Stromaggregate mit 500 kVA, 1’000 kVA und 2’000 kVA können schnell in die ganze Schweiz geliefert werden.
Netzersatzanlagen: Redundante Dauerlösung für den Betrieb
In manchen Bereichen ist eine dauerhafte, unterbrechungsfreie Stromversorgung besonders wichtig. So gibt es in Spitälern, Rechenzentren und vielen Industriebetrieben sogenannte Netzersatzanlagen, die die Stromversorgung sicherstellen. Im Falle eines Stromausfalls schalten sich die Notstromaggregate blitzschnell in den Versorgungskreislauf und sichern, notfalls mit Pufferbatterien, die Notstromversorgung, bis der Generator des Notstromaggregats angelaufen ist.
Manueller, halbautomatischer oder vollautomatischer Netzersatz
Je nach Auslegung der Netzersatzanlage stehen verschiedene Betriebsarten zur Verfügung. Im manuellen Betrieb müssen die Anwender das Stromaggregat selbst bedienen und an den entsprechenden Stromkreis anschliessen. Dies ist zumeist bei mobilen Anlagen der Fall. Im halbautomatischen Betrieb sichert eine Pufferbatterie die Stromversorgung, bis der Nutzer das Notstromaggregat selbst gestartet hat. Je nach Kapazität der Pufferbatterie steht dafür bis zu 60 Minuten Zeit zur Verfügung. Der vollautomatische Netzersatz ist die komfortabelste Lösung: Die Notstromanlage wird automatisch gesteuert und versorgt die Verbrauchsgeräte zunächst per Batterie, bevor der Stromgenerator hinzugeschaltet wird.
Stromerzeuger mieten: Einsatzbereiche im Überblick
Für Veranstaltungen und Feste einen Generator mieten
Finden Feste oder Veranstaltungen nicht in den eigenen vier Wänden statt, ist die Stromversorgung oft eine Herausforderung. Wer lange Kabel vermeiden oder Festzelte in abgelegenen Regionen der Schweiz mit Strom versorgen möchte, kann unkompliziert ein Stromaggregat mieten. Die Geräte versorgen Beleuchtung, Kühlschränke oder Beschallungsanlagen zuverlässig mit elektrischer Energie – sicher und vollständig unabhängig von der örtlichen Netzsituation.
Wichtig zu wissen:
Bei öffentlichen Veranstaltungen in der Schweiz kann je nach Kanton eine Bewilligungspflicht für den Betrieb von Stromerzeugern bestehen: In St. Gallen sind stationäre Stromgeneratoren und Notstromgruppen ausdrücklich bewilligungs- und messpflichtig. In Zürich, Bern und Basel-Stadt ist auf den offiziellen Veranstaltungsseiten keine separate Generator-Bewilligung publiziert; für Stromerzeuger bei öffentlichen Anlässen relevant sind dort das allgemeine Veranstaltungs- bzw. Sondernutzungsbewilligungsverfahren sowie mögliche Lärmschutz- und Sicherheitsauflagen.
Strom für Wohnmobile und Campingausflüge
Stromerzeuger sind nicht nur für gewerbliche Zwecke nützlich – auch für Privatpersonen bieten sie echten Mehrwert. So zum Beispiel beim Camping oder im eigenen Wohnmobil. Wer die vielfältige Schweizer Landschaft erkunden möchte und dabei nicht auf elektrische Geräte verzichten will, kann vor der Reise unkompliziert einen Stromerzeuger mieten und unterwegs jederzeit auf elektrische Energie zurückgreifen.
Abgelegene Grundstücke und Gärten ohne Netzanschluss
Auch in der Schweiz gibt es viele Grundstücke und Gärten ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Besonders in ländlichen Regionen und Berggemeinden. Wer elektrische Energie nur gelegentlich benötigt, etwa für Garten- oder Bauarbeiten, kann einen Generator mieten und dabei erheblich Kosten sparen. Auf diese Weise stehen voll funktionsfähige Markengeräte zur Verfügung, ohne dass eine kostspielige Dauerinvestition nötig ist.
Für Baustellen und Handwerk einen Generator mieten
Handwerker und Bauunternehmen in der Schweiz müssen für unterschiedlichste Einsatzbereiche gerüstet sein. Während viele Bauherren eine Baustromversorgung organisieren, gibt es auch Baustellen ohne Netzanschluss. In diesem Fall können Handwerksbetriebe und gewerbliche Nutzer unkompliziert ein Stromaggregat mieten, um elektrische Maschinen und Werkzeuge unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. Die verfügbaren Leistungsbereiche reichen dabei von kompakten Kleinaggregaten bis hin zu leistungsstarken Grossaggregaten für anspruchsvolle Bauprojekte.
Stromerzeuger mieten Schweiz 2026: Kosten und Preise in CHF
Wie viel ein Stromerzeuger zum Mieten kostet, hängt neben der Art des Geräts vor allem von seiner Leistung ab. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Mietdauer: Je länger ein Strom- oder Notstromaggregat gemietet wird, desto besser sind die Konditionen.
Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat in der Schweiz eine grosse Auswahl an Anbietern. Welcher davon infrage kommt, sollte nicht allein vom Preis abhängen. Wichtig ist beispielsweise auch eine erreichbare Service-Hotline, über die Kundinnen und Kunden ihren Vermieter bei Störungen oder Problemen jederzeit kontaktieren können. Das gilt besonders im gewerblichen Bereich – etwa auf Baustellen oder bei Veranstaltungen, wo ein Ausfall des Stromerzeugers erhebliche Folgekosten verursachen kann.
Zur Offerte >Generator mieten in der Schweiz: Der Ablauf einfach erklärt
Wer einen Stromerzeuger mieten möchte, stellt zunächst die relevanten Bedarfsdaten zusammen. Neben Informationen über die Art und die Leistung der angeschlossenen Verbraucher gehören dazu auch Angaben zur gewünschten Mietdauer. Zusätzlich sollte vor Ort genügend Platz zur Verfügung stehen, um den Stromerzeuger aufstellen und die Brennstoffversorgung gewährleisten zu können.
Bedarfsdaten sammeln und zusammenstellen
Bevor ein Stromaggregat gemietet werden kann, müssen dem Anbieter die relevanten Bedarfsdaten mitgeteilt werden. Die folgenden Fragen helfen dabei, die wichtigsten Informationen zusammenzustellen: Welche Geräte sind mit Strom zu versorgen? Wie hoch ist die Wirk-, die Schein- und die Anfahrleistung der Geräte? Wo soll der Generator aufgestellt werden? Wie lange ist die Mietdauer geplant?
Auslegung und Offerte vom Vermieter
Im nächsten Schritt nehmen Interessenten Kontakt mit einem Anbieter auf. Die Fachleute helfen dabei, das passende Aggregat auszuwählen, und erstellen anschliessend eine individuelle Offerte.
Auftrag, Lieferung und Anschluss
Wird die Offerte angenommen, kümmern sich die Vermieter um alles Weitere. Sie liefern den Stromerzeuger in die ganze Schweiz und nehmen diesen fachgerecht in Betrieb. Auf Wunsch unterstützen sie ihre Kundinnen und Kunden darüber hinaus mit weiteren Serviceleistungen. Wer kleinere Stromaggregate mieten möchte, kann diese auch selbst bei einem Verleiher abholen.
Demontage und Abtransport
Nach Ablauf der vereinbarten Mietdauer holen die Anbieter die Geräte wieder ab, kümmern sich um die Demontage und organisieren den Rücktransport. Wer kleinere Stromaggregate gemietet hat, bringt diese pünktlich zum Ende der Mietdauer selbst zum Verleiher zurück.
Worauf bei der Wahl eines Stromerzeuger-Verleihers in der Schweiz achten?
Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat in der Schweiz eine grosse Auswahl an Anbietern. Welcher davon infrage kommt, sollte nicht allein vom Preis abhängen. Wichtig ist beispielsweise auch eine Service-Hotline, über die Kundinnen und Kunden ihren Vermieter bei Störungen oder Problemen jederzeit kontaktieren können. Das gilt besonders im gewerblichen Bereich, etwa auf Baustellen oder bei Veranstaltungen, wo ein Ausfall des Stromerzeugers erhebliche Folgekosten verursachen kann.
Wissen: Bau, Funktion und Auslegung von Stromerzeugern
Wie funktioniert ein Stromerzeuger? Welche Arten stehen zum Mieten zur Verfügung und wie legt man ein solches Aggregat aus? In den folgenden Abschnitten geben wir Antworten auf diese Fragen.
- Unsere mobilen Stromerzeuger auf einen Blick
- Notstromaggregat mieten in der Schweiz: Für Spitäler, Betriebe und Wohngebäude
- Stromerzeuger mieten: Welche Arten gibt es?
- Verschiedene Brennstoffe für Stromerzeuger zum Mieten
- Stromerzeuger auslegen: Welche Leistung ist nötig?
- Schweizer Vorschriften beim Betrieb von Stromerzeugern
- Sonderspannung: Stromversorgung mit besonderen Anforderungen
- Starkstromaggregat mieten in der Schweiz
- Stromaggregat mieten oder kaufen: Was lohnt sich in der Schweiz?
- Häufige Fragen zum Stromerzeuger mieten in der Schweiz (FAQ)
Stromerzeuger mieten: Welche Arten gibt es?
Konverter: Robuste und erprobte Stromerzeuger
Konverter-Stromerzeuger sind seit vielen Jahren bewährt und weit verbreitet. Sie bestehen aus einem Motor für Diesel, Benzin oder Flüssiggas, der einen Generator antreibt. Dieser wandelt mechanische in elektrische Energie um, die über verschiedene Steckdosen abgegriffen werden kann. Alle Bauteile befinden sich in einem stabilen Stahlrahmen, der vor groben äusseren Einflüssen schützt. Durch die fehlende Abdeckung sind die Anlagen jedoch vergleichsweise laut. Ein weiterer Nachteil sind Spannungsschwankungen, die sensible Elektrogeräte wie Laptops oder Smartphones beschädigen können. Wer für Werkzeuge oder Baumaschinen ein Stromaggregat mieten möchte, ist mit diesen robusten und zuverlässigen Geräten gut beraten.
Inverter: Leise und spannungsstabil
Inverter-Stromerzeuger sind die technische Weiterentwicklung der einfacheren Konverter. Sie bestehen ebenfalls aus einem Motor und einem Generator, sind darüber hinaus aber mit einer Steuerelektronik ausgestattet. Diese erzeugt eine gleichmässige Wechselspannung, mit der sich selbst sensibelste Elektrogeräte zuverlässig mit Strom versorgen lassen. Inverter kommen daher besonders infrage, wenn ein Notstromaggregat gemietet werden soll.
Ein weiterer Vorteil liegt in der gekapselten Bauweise: Inverter-Stromerzeuger besitzen eine Verkleidung, die Schall reduziert und einen leisen Betrieb ermöglicht. Die Geräte sind zudem kompakt und dadurch sehr gut mobil einsetzbar. Wer unterwegs Laptops oder Smartphones laden oder Schweissarbeiten erledigen möchte, kann ein Inverter-Stromaggregat mieten. Wichtig zu wissen: Die Geräte reagieren empfindlicher auf Schmutz und Erschütterungen – auf Baustellen ist daher Vorsicht geboten.
Zapfwellen-Stromerzeuger für landwirtschaftliche Einsätze
Anders als Konverter oder Inverter verfügen Zapfwellen-Stromerzeuger über keinen eigenen Motor. Sie werden auch als Zapfwellengeneratoren bezeichnet und kommen überwiegend in der Landwirtschaft zum Einsatz. Der Grund: Die Geräte lassen sich an die Zapfwelle von Traktoren oder anderen Zugmaschinen anschliessen. Diese liefert mechanische Energie, die der Generator dann in elektrischen Strom umwandelt. Wer ein solches Stromaggregat mieten möchte, profitiert von einer kostengünstigen und wartungsarmen Lösung, was besonders für landwirtschaftliche Betriebe in der Schweiz eine praktische Option ist.
Brennstoffzellen: Umweltfreundliche Stromerzeuger der Zukunft
Neben den weit verbreiteten Konvertern und Invertern gibt es heute auch besonders innovative Stromerzeuger: die sogenannten Brennstoffzellen. Die Geräte arbeiten unter anderem mit Flüssiggas, das an einer beschichteten Elektrode in Elektronen und Ionen aufgespalten wird. Während die Ionen durch eine nur für sie durchlässige Schicht zu einer zweiten Elektrode wandern, nehmen die Elektronen den Umweg über einen elektrischen Leiter. An der zweiten Elektrode angekommen verbinden sich die Teilchen mit Sauerstoff aus der Luft zu Wasser, neben Wärme eines der Endprodukte der Reaktion. Brennstoffzellen-Systeme sind leise, umweltfreundlich und zuverlässig. Die Verfügbarkeit von Mietgeräten in der Schweiz ist aktuell allerdings noch begrenzt.
Verschiedene Brennstoffe für Stromerzeuger zum Mieten
Benzin, Diesel oder Flüssiggas: Wer ein Stromaggregat mieten möchte, hat auch in puncto Brennstoffe eine große Auswahl. Benzin kommt dabei überwiegend bei Geräten kleinerer Leistung zum Einsatz. Es ist relativ teuer und daher unter Umständen mit hohen Unterhaltungskosten verbunden.
Diesel, Erdgas und Flüssiggas als Brennstoff
Stromerzeuger und Notstromaggregate grösserer Leistung setzen überwiegend auf Diesel. Der Brennstoff ist kostengünstiger und Diesel-Notstromgeneratoren arbeiten besonders zuverlässig. Vorteile zeigen sich auch beim Wirkungsgrad: Dieselgeneratoren erreichen in der Regel einen höheren Wirkungsgrad, sodass der Verbrauch geringer ausfällt.
Eine interessante Alternative sind mobile Gas-Generatoren. Diese verbrennen Flüssiggas (LPG, Propan) oder Erdgas (Methan, LNG) nahezu rückstandsfrei. Sie lassen sich auch nach längeren Standzeiten problemlos in Betrieb nehmen und flexibel einsetzen. Im Gegensatz zu Benzin und Diesel gilt Flüssiggas nicht als gewässerschädigender Brennstoff – wer in Wasserschutzzonen ein Stromaggregat mieten möchte, ist mit einem Gasgenerator gut beraten.
Schweizer Vorschriften: LRV und Abgasnorm Stage V
In der Schweiz gelten für Dieselgeneratoren die Vorgaben der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) sowie für neue mobile Geräte die Abgasstufe V (Stage V). Ältere Aggregate können je nach Einsatzbereich, etwa auf Baustellen, zusätzlichen Nachweis- und Wartungspflichten unterliegen. Gasgeneratoren verursachen in der Regel weniger Russ und Feinstaub. Weitere Informationen bietet das BAFU.
Tanks und Versorgung: Integriert oder extern
Kleinere Benzin-Generatoren sind in der Regel mit einem integrierten Tank ausgestattet. Je nach Grösse kann dieser die Geräte etwa 5 bis 20 Stunden lang mit Kraftstoff versorgen. Bei Stromerzeugern höherer Leistung kommen hingegen flexibel aufstellbare externe Tanks zum Einsatz. Gas-Generatoren lassen sich mit Gasflaschen (kleinerer Leistungsbereich) oder grossen Gasfässern (bis zu 805 Liter Flüssiggas) versorgen. Für die Aufstellung ortsfester Flüssiggasbehälter in der Schweiz sind die EKAS-Richtlinie 6517 «Flüssiggas» sowie die kantonalen Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) massgebend. Anders als in Deutschland existiert in der Schweiz keine pauschale genehmigungsfreie Mengenschwelle: Die Bewilligungspflicht richtet sich nach kantonalem Recht, wobei ab bestimmten Mengen ein Bewilligungsgesuch bei der zuständigen kantonalen Gebäudeversicherung einzureichen ist. Es empfiehlt sich daher, die Anforderungen frühzeitig mit dem zuständigen Kanton abzuklären.
Stromerzeuger auslegen: Welche Leistung ist nötig?
Welches Stromaggregat mieten? Neben der Art der Stromerzeugung müssen Interessenten auch die benötigte Leistung bestimmen. Diese hängt von der Art der elektrischen Verbraucher sowie deren Stromaufnahme ab.
Faustformel zur Leistungsberechnung
3 x Nennleistung / Leistungsfaktor cos Phi = Leistung des Stromerzeugers
Um einen 65-kW-Motor (cos Phi = 0,8; auf dem Typenschild zu erkennen) versorgen zu können, müssen Betreiber demzufolge ein Notstromaggregat mieten, das eine Leistung von mindestens 250 kVA bereitstellt.
Die Werte sind als Richtwerte zu verstehen und dienen vornehmlich zur ersten Orientierung
kVA oder kW: Was ist der Unterschied?
Wer einen Stromerzeuger mieten möchte, findet die Leistungsangaben häufig in der Einheit kVA. Die Abkürzung steht für Kilo Volt Ampere und berücksichtigt die Scheinleistung, die vom Leistungsfaktor (Cosinus Phi) abhängig ist. Die kW-Angabe entspricht hingegen nur der Wirkleistung und ist daher immer kleiner. Wie aus dem obigen Beispiel hervorgeht, liegt der Leistungsfaktor häufig bei etwa 0,8. Er kann aber theoretisch von 0 bis 1 schwanken. Ersichtlich ist der Kennwert in der Regel auf dem Typenschild sowie in den technischen Unterlagen der Produkte.
| Art der Verbraucher | Erklärung | Leistung berechnen |
|---|---|---|
| Ohm’sche Verbraucher | Ohm’sche Verbraucher sind beispielsweise Elektro-Heizgeräte oder Glühlampen. Sie machen sich den elektrischen Widerstand zunutze und arbeiten ohne Anlaufstrom. Die benötigte Leistung entspricht dabei zu jeder Zeit der genannten Anschlussleistung. | Summe der Leistungsdaten aller Geräte, die gleichzeitig zu versorgen sind, multipliziert mit 1,1 bzw. 10 Prozent: P = (P1 + P2 + Pn) × 1,1 Bei nur einem Verbraucher gilt die Anschlussleistung des grössten Gerätes. |
| Induktive Verbraucher | Induktive Verbraucher benötigen zum Anfahren ein Vielfaches der Leistung im Betrieb. Beispiele dafür sind Elektromotoren, Häcksler, Pumpen oder Kreissägen. | Bei Generatoren zum Mieten ohne Anlaufverstärker ist die Summe der Leistungswerte aller Verbraucher mit 3,5 bis 4,5 zu multiplizieren: P = (P1 + P2 + Pn) × 3,5 Bei Generatoren zum Mieten mit Anlaufverstärker genügt ein Faktor von 1,75 bis 2,3: P = (P1 + P2 + Pn) × 1,75 |
Kurzeinsatz oder Langzeitbetrieb? Schnellläufer und Langsamläufer im Vergleich
Grundsätzlich lassen sich die meisten mobilen Stromerzeuger in Schnellläufer oder Langsamläufer unterscheiden. Der Name bezieht sich auf die Drehzahl des Verbrennungsmotors: Schnellläufer kommen auf bis zu 3’000 U/min, Langsamläufer auf 1’500 U/min. Mit hoher Drehzahl eignen sich Schnellläufer für den mobilen Einsatz und den täglichen Gebrauch. Die Betriebszeit beträgt demnach vier bis zehn Stunden am Stück. Die höheren Drehzahlen wirken sich jedoch negativ auf die Langlebigkeit aus: Die Lebensdauer der Schnellläufer beträgt typischerweise 3’000 bis 5’000 Betriebsstunden (Richtwert, herstellerabhängig).
Langsamläufer als Langzeitlösung
Geht es um lange Standzeiten und Laufzeiten, führt der Weg üblicherweise nicht an Langsamläufern vorbei. Die Stromerzeuger sind meist grösser dimensioniert, arbeiten mit Dieselmotor und können problemlos im 24-Stunden-Dauerbetrieb laufen. Ihre Lebensdauer beträgt 10’000 bis 20’000 Betriebsstunden (Richtwert, herstellerabhängig), also deutlich länger als bei Schnellläufern. Sie eignen sich daher besonders gut als redundante Notstromversorgung im Falle eines Stromausfalls.
Schnellläufer
Flexibel und mobil einsetzbar
Ideal für den täglichen Gebrauch
Günstiger in der Anschaffung
Nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt
Kürzere Lebensdauer
Langsamläufer
Dauerbetrieb möglich
Leiser Betrieb dank geringerer Drehzahl
Lange Lebensdauer
Teurer in der Anschaffung
Bei gleicher Leistung etwas grösser dimensioniert
Dimensionierung für ohm’sche Verbraucher
Ohm’sche Verbraucher wie Leuchten oder Heizstäbe kommen ohne hohe Anlaufströme aus. Wer ein Stromaggregat mieten möchte, muss daher lediglich die Nennleistung der zu versorgenden Geräte zusammenstellen und addieren. Bei grösseren Anlagen lassen sich dabei auch Gleichzeitigkeitsfaktoren berücksichtigen, um die benötigte Leistung der Aggregate zu reduzieren. Fachleute empfehlen jedoch eine gewisse Überdimensionierung – so haben die Stromerzeuger im Ernstfall eine Reserve zur Verfügung.
Stromerzeuger ohne Anlaufverstärker: Für ohm’sche Verbrauchsgeräte eignen sich Stromerzeuger ohne Anlaufverstärker. Sie können exakt auf den Verbrauch dimensioniert ausgewählt werden.
Dimensionierung für induktive Verbraucher
Induktive Verbraucher wie Elektromotoren, Laubhäcksler, Kreissägen oder Grundwasserpumpen nehmen zusätzlich zur Wirkleistung eine sogenannte Scheinleistung auf. Hinzu kommt, dass Elektromotoren beim Anlaufen ein Vielfaches der eigenen Leistung benötigen – den sogenannten Anlaufstrom. Die Stromerzeuger müssen daher deutlich mehr leisten als die Summe der Nennleistungswerte der angeschlossenen Geräte. Während Fachleute die Werte individuell berechnen, können Interessenten die oben genannte Faustformel anwenden.
Stromerzeuger mit Anlaufverstärker: Stromaggregate mit Anlaufverstärker benötigen weniger Leistungsreserve, um induktive Verbraucher zu starten. Ausgehend von der obigen Formel reicht hier die 1,75- bis 2,3-fache Nennleistung. Das klingt zunächst wenig, macht in der Praxis jedoch einen grossen Unterschied.
Den richtigen Kabelquerschnitt berechnen
Wichtig ist es auch, die stromführenden Leitungen entsprechend auszulegen. Dafür sollte der Kabelquerschnitt berechnet und die Stromkabel in der entsprechenden Grösse verlegt werden. Sind die Kabel zu klein gewählt, ist der Widerstand in der Leitung zu gross. Im Regelfall führt dies dazu, dass angeschlossene Stromverbraucher nur eingeschränkt oder überhaupt nicht funktionieren. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Kabelbrand kommen. Wählt man den Querschnitt zu gross, entstehen unnötig hohe Kosten – denn Stromkabel werden mit zunehmender Stärke exponentiell teurer.
Schweizer Vorschriften beim Betrieb von Stromerzeugern
Wer in der Schweiz einen Stromerzeuger mieten und betreiben möchte, muss verschiedene gesetzliche Vorschriften und Normen einhalten. Die wichtigsten Regelwerke betreffen die elektrische Sicherheit, den Lärmschutz sowie den Umgang mit Brennstoffen.
Elektrische Sicherheit: NIV und Electrosuisse
Die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) regelt in der Schweiz, wer elektrische Installationen ausführen und in Betrieb nehmen darf. Für den Anschluss eines gemieteten Stromerzeugers an eine bestehende Anlage ist in der Regel eine Fachperson mit entsprechendem Ausweis erforderlich. Die Swiss Energy Group stellt sicher, dass Lieferung und Inbetriebnahme durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.
Arbeitssicherheit: SUVA-Richtlinien
Beim gewerblichen Einsatz von Stromerzeugern gelten die Arbeitssicherheitsvorschriften der SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt). Dazu gehören unter anderem Vorgaben zur sicheren Aufstellung, zur Abgasabführung sowie zum Schutz vor elektrischen Gefahren. Besonders beim Einsatz in geschlossenen Räumen oder auf Baustellen sind diese Vorschriften zwingend einzuhalten.
Lärmschutz: Schweizer Lärmschutzverordnung (LSV)
Die Lärmschutzverordnung (LSV) legt in der Schweiz Grenzwerte für den Betrieb lärmintensiver Geräte fest. Für Stromerzeuger gelten je nach Standort und Nutzungszone unterschiedliche Grenzwerte. Inverter-Stromerzeuger sind aufgrund ihrer gekapselten Bauweise in der Regel leiser und daher besser für den Einsatz in sensiblen Bereichen geeignet.
Abgasnormen: Luftreinhalte-Verordnung (LRV) und Stage V
Für Dieselgeneratoren gelten in der Schweiz die Anforderungen der Luftreinhalte-Verordnung (LRV). Neuere Geräte erfüllen die europäische Abgasnorm Stage V, die strenge Grenzwerte für Partikel- und Stickoxidemissionen vorschreibt.
Brennstoff und Gewässerschutz
Der Umgang mit Diesel und anderen flüssigen Brennstoffen unterliegt in der Schweiz dem Gewässerschutzgesetz (GSchG). Beim Aufstellen von Stromerzeugern mit Dieseltank sind entsprechende Auffangwannen oder andere Schutzmassnahmen vorgeschrieben, um eine Bodenverunreinigung zu verhindern. Für den Betrieb in Wasserschutzzonen empfiehlt sich der Einsatz von Gasgeneratoren.
Hinweis:
Die genannten Vorschriften dienen der Orientierung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrer konkreten Situation empfehlen wir, die zuständige kantonale Behörde oder einen zugelassenen Elektroinstallateur beizuziehen.
Sonderspannung: Stromversorgung mit besonderen Anforderungen
Ob Maschinenbau, Medizintechnik oder Kommunikationsinfrastruktur: Die Stromversorgung elektrischer Anlagen muss spezifische Anforderungen erfüllen. Weichen diese von den technischen Standards ab, sind Sonderlösungen gefragt – häufig verbunden mit höherem Aufwand und höheren Kosten. Typische Einsatzbereiche sind:
- Diagnostische und therapeutische Geräte in der Medizintechnik
- Elektromotoren von Maschinen im Industrie- und Produktionsbereich
- Elektrowerkzeuge im Bereich der Industrie- und Fertigungstechnik
- Ladesysteme für Akkumulatoren von Erneuerbare-Energien-Anlagen
- Ladegeräte für die Sicherheitsbeleuchtung in verschiedenen Bereichen
- Anlagen zur Datenübermittlung und Kommunikation für die Infrastruktur
Auch wenn Betriebe Geräte aus anderen Ländern in der eigenen Anlage nutzen, weichen die Vorgaben teilweise von der Schweizer Standardspannung (230 V / 400 V) ab.
Zur Offerte>Höhere Spannung schafft Kostenvorteile
In vielen Bereichen gewinnen Stromversorgungen mit Sonderspannungen zunehmend an Bedeutung – besonders im Maschinenbau, wo höhere Spannungswerte die Versorgung mit geringeren Strömen ermöglichen. Bei kleinen Elektromotoren von Produktions-, Verpackungs- oder Bestückungsmaschinen wirkt sich das direkt auf die Berechnung des Kabelquerschnitts aus: Die erforderlichen Leitungsquerschnitte fallen geringer aus und Anlagenbetreiber sparen Kosten. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
- Kleinere Ströme senken Verluste, Kabelquerschnitte, Absicherungen und Kosten
- Kosteneinsparung durch passgenaue und energieeffiziente DC-Elektromotoren
- Kosteneinsparungen durch steckfertige Geräte anstelle individueller Lösungen
- Hohe Flexibilität bei der Planung verschiedener Industrieanlagen und -systeme
- Zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung unterschiedlicher Maschinen
Im Vergleich zur früher üblichen Installation einiger weniger grosser Motoren setzen Betriebe heute vermehrt auf kleine elektrische Gleichstrommotoren. Sie versorgen Maschinen und Anlagen bedarfsgerecht mit dem richtigen Drehmoment.
Anlagenerweiterungen ohne Stillstand bewältigen
Industrielle Anlagen verharren selten lange im ursprünglich geplanten Zustand. Betreiber passen ihre Lösungen laufend an wechselnde Anforderungen an. Durch neue Maschinen steigt die benötigte Leistung – und Standardlösungen stossen an ihre Grenzen. Stromversorgungen mit Sonderspannung namhafter Hersteller wirken dem entgegen: Sie liefern häufig mehr als 100 Prozent der Nennleistung (herstellerabhängig) und informieren Anlagenbetreiber bei voller Auslastung, damit diese die Technik rechtzeitig erweitern und einen drohenden Ausfall verhindern können.
Ausfallsicher auch bei kapazitiven Verbrauchern und Schwankungen
Probleme in der Stromversorgung mit Sonderspannung lassen sich auch bei kapazitiven Verbrauchern ausschliessen. Moderne Netzteile liefern kurzzeitig bis zu 200 Prozent des Nennstroms (herstellerabhängig). Die Absicherung lässt sich verringern und Anlagenbetreiber sparen Kosten. Ein weiterer Vorteil moderner Netzteile ist die SFB-Technologie (Selective Fuse Braking): Sie löst nachgeschaltete Leitungsschutzschalter variabel aus und versorgt parallel angeschlossene Verbraucher auch bei einer Störung weiter.
Mechanisch robust – auch unter extremen Bedingungen
Vibrationen, Schläge oder tiefe Temperaturen: Moderne Netzteile liefern auch bei Sonderspannungen höchste Sicherheit. Sie eignen sich für Temperaturbereiche von −25 bis +70 °C und kommen damit in unzähligen Bereichen zum Einsatz, von Elektromotoren im Maschinenbau über Kommunikationsanlagen in der Infrastruktur bis hin zur Veranstaltungstechnik im Freien.
Umsetzung mit Stecker- oder Schaltnetzteilen
Wer eine Stromversorgung mit Sonderspannung benötigt, hat verschiedene Optionen. Es gibt Netzteile mit voreingestellter oder variabler Spannung von 0 bis 400 Volt und darüber hinaus. Die Lösungen lassen sich flexibel an die Steckdose anschliessen oder in die Versorgungsanlage des Gebäudes integrieren. Für den letztgenannten Fall stehen Einbaugeräte für DIN-Schienen in Schalt- und Anschlussschränken zur Verfügung. Und zwar in breiter oder schmaler Bauform, für ein-, zwei- oder dreiphasige Netze. Zu den typischen Merkmalen von Stromversorgungen mit Sonderspannung zählen:
- Eingangsspannungen in einem sehr grossen Bereich
- Teilweise am Gerät einstellbare Ausgangsspannungen
- Grosse Temperaturbereiche (z. B. −25 bis +70 °C)
- Sehr geringe Leistungsaufnahme im Nulllastbereich
- Hohe Wirkungsgrade für eine sparsame Versorgung
Da sich die Eigenschaften der Netzteile von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, sollten Interessenten neben den Kosten auch auf die individuellen Spezifikationen achten, um die passende Lösung zu finden.
Starkstromaggregat mieten in der Schweiz
Benötigen Geräte im Notstrombetrieb eine höhere Spannung als 230 Volt, kommt das Starkstromaggregat zum Einsatz. Die Starkstromgeneratoren liefern Notstrom mit 400 Volt Spannung und eignen sich für den Betrieb schwererer Maschinen und Geräte. In der Schweiz kommen sie in zahlreichen Bereichen zum Einsatz – von der Baustelle über die Landwirtschaft bis hin zum Katastrophenschutz.
Starkstromaggregate: Typische Einsatzbereiche und Geräte in der Schweiz
| Einsatzbereich | Typische Geräte |
|---|---|
| Garten- und Landschaftsbau | Häcksler, Holzspalter |
| Forstwirtschaft & Landwirtschaft | Holzspalter, mobile Sägewerke, Wippsägen |
| Baustellen | Schneid- und Schweissgeräte, Betonmischer, Stemmgeräte, Kreissägen |
| Industrie | Notstromversorgung bei Stromausfall |
| Feuerwehr und Katastrophenschutz | Grundwasserpumpen, Spreizer, Schneidgeräte, Stemmhämmer |
Stromaggregat mieten oder kaufen: Was lohnt sich in der Schweiz?
Stromerzeuger sind heute in unterschiedlichsten Arten und Leistungsbereichen erhältlich. Wer die Geräte selten benötigt, verschiedene Einsatzgebiete mit Strom versorgen muss oder das technische Know-how im eigenen Unternehmen nicht vorhalten möchte, fährt mit Mietgeräten am besten. Diese lassen sich passgenau auf den Bedarf auslegen. Darüber hinaus handelt es sich bei Generatoren zum Mieten in der Regel um gut gewartete Markengeräte, die zuverlässig und störungsfrei arbeiten. Kommt es dennoch zu Problemen, ist der Anbieter über eine Service-Hotline erreichbar.
Miete: Geringere Initialkosten und hohe Liquidität
Auch aus finanzieller Sicht spricht vieles für die Miete eines Stromerzeugers. Wird das Objekt ebenfalls gemietet, lässt sich die Mietdauer des Aggregats direkt an den Immobilien-Mietvertrag koppeln. Ein weiterer Vorteil: Immer mehr Schweizer Unternehmen setzen auf Leasing und Miete statt Kauf. So bleibt die Liquidität hoch und das Kapital kann gezielt eingesetzt werden.
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Anders verhält es sich, wenn die gleichen Geräte über einen längeren Zeitraum sehr häufig benötigt werden. In diesem Fall lohnt sich der Kauf, da die Anschaffungskosten langfristig üblicherweise unter den kumulierten Mietkosten liegen. Wichtig zu wissen: Private und gewerbliche Nutzer müssen sich beim Kauf selbst um sämtliche Wartungs- und Inspektionsarbeiten kümmern (inklusive der in der Schweiz geltenden Prüfpflichten gemäss NIV).
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| Miete | Kauf | |
|---|---|---|
| Initialkosten | Gering | Hoch |
| Liquidität | Bleibt hoch | Kapital gebunden |
| Wartung | Durch Vermieter | Selbst verantwortlich |
| Flexibilität | Passgenau je Einsatz | Festes Gerät |
| Langfristige Kosten | Höher bei Dauereinsatz | Günstiger bei Dauereinsatz |
| Technisches Know-how | Nicht erforderlich | Erforderlich |
| Geeignet für | Gelegentlicher / variabler Einsatz | Dauereinsatz / gleichbleibender Bedarf |
Häufige Fragen zum Stromerzeuger mieten in der Schweiz (FAQ)
Was kostet es, einen Stromerzeuger in der Schweiz zu mieten?
Die Mietkosten hängen von der benötigten Leistung, der Mietdauer und dem gewählten Serviceumfang ab. Je länger die Mietdauer, desto günstiger sind in der Regel die Konditionen.
Welche Leistung brauche ich für meinen Stromerzeuger?
Die benötigte Leistung hängt von den angeschlossenen Verbrauchern ab. Als Faustregel gilt: Bei ohm’schen Verbrauchern (z. B. Heizgeräte, Leuchten) addieren Sie die Nennleistungen aller Geräte und multiplizieren das Ergebnis mit 1,1. Bei induktiven Verbrauchern (z. B. Elektromotoren, Pumpen, Kreissägen) ist ein Faktor von 3,5 bis 4,5 anzuwenden. Unser Leistungsrechner weiter oben auf dieser Seite hilft Ihnen bei der ersten Orientierung.
Was ist der Unterschied zwischen kVA und kW?
kVA steht für Kilovoltampere und bezeichnet die Scheinleistung eines Stromerzeugers. kW steht für Kilowatt und bezeichnet die Wirkleistung. Die Wirkleistung ist immer kleiner als die Scheinleistung – der Unterschied ergibt sich aus dem Leistungsfaktor (cos Phi), der typischerweise bei 0,8 liegt. Ein Stromerzeuger mit 100 kVA liefert demnach eine Wirkleistung von rund 80 kW.
Welche Vorschriften gelten in der Schweiz beim Betrieb eines Stromerzeugers?
In der Schweiz sind beim Betrieb von Stromerzeugern verschiedene Vorschriften einzuhalten: Die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) regelt den elektrischen Anschluss, die SUVA-Richtlinien gelten für den gewerblichen Einsatz, und die Lärmschutzverordnung (LSV) legt Grenzwerte für den Betrieb fest. Beim Einsatz von Dieselgeneratoren sind zudem die Anforderungen der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) sowie die Abgasnorm Stage V zu beachten. Die Swiss Energy Group stellt sicher, dass alle vermieteten Geräte den aktuellen Schweizer Vorschriften entsprechen.
Kann ich einen Stromerzeuger auch für eine Veranstaltung oder ein Event mieten?
Ja. Stromerzeuger lassen sich für Events jeder Grösse mieten. Sowohl für kleine Gartenpartys als auch für grosse Open-Air-Veranstaltungen. Für gewerbliche Events in der Schweiz kann je nach Kanton und Veranstaltungsort eine Bewilligung erforderlich sein. Wir empfehlen, frühzeitig die zuständige Gemeinde- oder Kantonsbehörde zu kontaktieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem Schnellläufer und einem Langsamläufer?
Schnellläufer arbeiten mit bis zu 3’000 U/min und eignen sich für den mobilen, täglichen Einsatz mit Betriebszeiten von vier bis zehn Stunden. Ihre Lebensdauer beträgt typischerweise 3’000 bis 5’000 Betriebsstunden. Langsamläufer laufen mit 1’500 U/min, sind leiser und für den 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegt. Mit einer Lebensdauer von 10’000 bis 20’000 Betriebsstunden eignen sie sich besonders als redundante Notstromversorgung.
Kann ich einen Stromerzeuger auch in einem Wasserschutzgebiet betreiben?
In Wasserschutzgebieten gelten in der Schweiz besondere Auflagen gemäss dem Gewässerschutzgesetz (GSchG). Der Einsatz von Dieselgeneratoren ist dort nur mit entsprechenden Schutzmassnahmen (z. B. Auffangwanne) zulässig. Für den Betrieb in Wasserschutzzonen empfehlen wir den Einsatz eines Gasgenerators, der keine gewässerschädigenden Brennstoffe verwendet. Sprechen Sie uns an – wir finden die passende Lösung für Ihren Standort.