Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten

Flexibel Lagerkapazitäten schaffen

Das Einhalten von Kühlketten beeinflusst die Qualität verschiedenster Produkte. Sind die eigenen Kapazitäten zu knapp oder kommt es zu einem Defekt am Kühlraum, kann man Tiefkühlcontainer oder Kühlcontainer mieten und schafft so flexibel neue Lagerkapazitäten. Die anschlussfertig vormontierten Einheiten lassen sich dabei nahezu überall aufstellen und in Betrieb nehmen. Sie kommen in der Lebensmittelbranche sowie anderen Industriezweigen zum Einsatz und bringen zahlreiche Vorteile mit sich.

Wir zeigen auf, welche Vorteile das sind und erklären, wie Sie den passenden Tiefkühl- oder Kühlcontainer in der Schweiz mieten. Bei uns können Sie mit wenigen Klicks eine kostenlose Offerte für Kühlcontainer einholen, egal ob Sie einen 10, 20 oder 40 Fuss Kühlcontainer mieten möchten.

10 Fuss Container

  • bis -70°C / 30°C
  • Standard und Highcube
  • 4 Europaletten / 19–21 m³
In 2 Minuten zur Offerte

10 Fuss Container

  • bis -70°C / 30°C
  • Standard und Highcube
  • 10 Europaletten / 28–36 m³
In 2 Minuten zur Offerte

40 Fuss Kühlcontainer

  • bis -70°C / 30°C
  • Standard und Highcube
  • 22 Europaletten / 56–76 m³
In 2 Minuten zur Offerte

Während Kühlzellen und Kühlräume in der Regel fest in ein Gebäude integriert sind, handelt es sich bei Kühlcontainern um mobil einsetzbare Anlagen. In der Regel bestehen diese aus Stahlcontainern mit verschiedenen Einbauten, die mit einem Kühlaggregat ausgestattet sind. Letzteres führt Wärme aus dem Innenraum ab, um diesen auf niedrigen Temperaturen zu halten. Um frische Waren wie Obst und Gemüse sicher zu lagern, lässt sich darüber hinaus die Atmosphäre im mobilen Lagerraum überwachen und individuell regulieren.

Zur Offerte>

Je nach Art und Ausführung erreichen Kühl- und Tiefkühlcontainer Temperaturbereiche von bis zu minus 70 Grad Celsius. Um dabei niedrige Energieverbräuche zu ermöglichen, verfügen die auch für den Transport geeigneten Container zum Kühlen über eine leistungsfähige Isolierung sowie dicht schliessende Türen. Beides sorgt dafür, dass weniger Wärme entweicht und Waren aus jedem erdenklichen Bereich zuverlässig sowie kühl lagern.

Einsatz in Supermärkten, Lebensmittelbetrieben und vielen Industriebereichen

Zum Einsatz kommen Kühlcontainer zum Mieten immer dann, wenn Produkte zu kühlen oder kühl zu lagern sind. Ein Beispiel ist dabei der Supermarkt. Verfügt dieser über keine eigenen Kapazitäten oder fällt die Kühltechnik aus, sorgen Betreiber für Abhilfe, indem Sie einen Kühlcontainer mieten. Gleiches gilt für Bäckereien, Winzer, Lebensmittelhersteller und Betriebe, die Waren kühlen oder gekühlt lagern müssen – wie sie in der ganzen Schweiz, vom Mittelland bis in die Bergregionen, anzutreffen sind. Welche Container zum Einsatz kommen, hängt dabei von den individuellen Gegebenheiten ab. So wirken sich zum Beispiel die gewünschten Temperaturen, die benötigten Lagerkapazitäten und die Anforderungen an die Einrichtung darauf aus, welchen Kühlcontainer Sie mieten.

EinsatzbereichBeschreibung
SupermarktIn Schweizer Supermärkten (ob Grossverteiler oder regionaler Detailhändler) sind zahlreiche Waren zu kühlen. Reichen die eigenen Kapazitäten nicht aus oder kommt es durch Bauarbeiten oder Defekte zum Ausfall der eigentlichen Technik, können Betreiber einen Kühlcontainer mieten und die Kühlkette der offerierten Produkte aufrechterhalten.
GrossmarktGenau wie im Supermarkt bieten auch Grossmärkte gekühlte Waren an. Vor dem Verkauf lassen sich diese in einem Mietcontainer kühl lagern, wenn andere Möglichkeiten nicht ausreichen oder funktionieren.
Obst- und GemüseanbauAbgesehen von regionalen Produkten kommt Obst und Gemüse häufig aus anderen Teilen der Welt. Bis die Produkte in den Regalen heimischer Warenhäuser landen, vergeht teilweise eine lange Zeit. Indem Lieferanten einen Kühlcontainer mieten, überbrücken sie diese ohne Einbussen in der Qualität. Infrage kommen dabei vor allem Anlagen, in denen sich auch die Atmosphäre einstellen und überwachen lässt.
Weinanbau und WinzerGeht es um die Herstellung von Wein, etwa in den Schweizer Weinbauregionen Wallis, Waadt oder Graubünden, spielt die richtige Temperatur eine wichtige Rolle. So zum Beispiel bei der Gärung, die mit zunehmenden Temperaturen schneller abläuft. Bremsen lässt sie sich mit der Kaltmazeration, wobei Winzer frische Trauben eine Zeit bei niedrigen Temperaturen lagern. Da der Prozess nur nach der Lese stattfindet, können Winzer dafür einen Kühlcontainer mieten. Sie vermeiden hohe Anschaffungskosten, sparen Platz und bekommen genau die Technik, die sie benötigen.
GrossbäckereiAuch Betreiber von Grossbäckereien können Kühlcontainer mieten, um Zutaten zu bevorraten und fertige Produkte gekühlt oder gefroren zu bevorraten. Infrage kommen die Lösungen dabei immer dann, wenn die eigenen Kapazitäten vorübergehend aufzustocken oder lokale Kühlanlagen zeitweise zu ersetzen sind.
MolkereiGenau wie Backwaren sind auch Molkereiprodukte kühl zu lagern, vor allem dann, wenn es sich um frische Waren wie Joghurt, Butter oder Frischmilch handelt. Indem Betreiber einen Kühlcontainer mieten, stellen sie das sicher, wenn die eigenen Kapazitäten zu knapp, vorübergehend nicht nutzbar oder noch nicht vorhanden sind.
SchlachthofEin weiterer Lebensmittelbereich, in dem Tiefkühlcontainer eine wichtige Rolle spielen, sind Schlachthöfe, Metzger und Fleischereien. Hier ist es mit den mobilen Anlagen möglich, Waren bis zum Abtransport zu lagern oder direkt darin zu versenden.
Restaurants und KüchenRestaurants und Küchen haben in der Regel einen kleineren Warenbestand und lokale Kühlzellen. Bei Störungen, Bauarbeiten oder dann, wenn diese bereits vollgefüllt sind, lassen sich Tiefkühlcontainer mieten, um flexibel neue Lagerkapazitäten zu schaffen.
CateringWährend Restaurants in aller Regel eigene Kühlhäuser haben, ist das bei Catering-Betrieben oft nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn diese mobil für grosse Veranstaltungen verantwortlich sind. Indem Verantwortliche für das Catering Kühlcontainer mieten, sorgen sie ortsunabhängig für ausreichend grosse Getränke- und Speise-Lagerkapazitäten.
MessenAussteller auf Schweizer Messen, etwa der OLMA in St. Gallen oder der IGEHO Basel, kämpfen häufig mit den gleichen Voraussetzungen wie Caterer: Sie sind mobil im Einsatz und müssen Waren oder Produkte an nahezu jedem Ort kühl lagern. Möglich ist das mit Mietcontainern zum Kühlen.
ProduktionKühl- und Tiefkühlcontainer kommen aber nicht nur im Zusammenhang mit Lebensmitteln zum Einsatz. Auch in der Industrie sind die Lösungen gefragt, um zu kühlende oder temperatursensible Güter zuverlässig lagern zu können.
Chemische IndustrieEin weiteres Beispiel für Einsatzbereiche der Kühlcontainer stellt die chemische Industrie dar. Hier sind es Medikamente oder andere chemische Erzeugnisse, die bei zu hohen Temperaturen an Qualität verlieren oder sogar verderben könnten.
Medizin und PharmazieMobile Kühl- und Tiefkühlcontainer zur Medikamentenlagerung kommen im Gesundheitswesen immer häufiger zum Einsatz – etwa bei temporären medizinischen Einsätzen oder bei der dezentralen Lagerung pharmazeutischer Produkte. Sie lassen sich günstig und bedarfsgerecht an nahezu jedem Ort nutzen.
Forschung und EntwicklungOb in der Maschinenindustrie oder in der Werkstoffkunde: Geht es um Forschung und Entwicklung, sind Tests in verschiedenen Temperaturbereichen von besonderer Bedeutung. Durchführen lassen sich diese in einem Tiefkühl- oder Kühlcontainer. Da die Anlagen in der Regel nur vorübergehend für Kältetests zum Einsatz kommen, bieten sich Mietlösungen an.
LogistikSpediteure und Transportunternehmen bekommen häufig den Auftrag, gekühlte Waren zu lagern. Drohen diese in konventionellen Containern oder in speziellen Isoliercontainern aufzutauen, sind mobile Kühl- und Tiefkühlcontainer die passende Lösung. Denn wie konventionelle Frachtcontainer lassen sich auch diese auf Lastkraftwagen stellen und unkompliziert transportieren.
Die Übersicht zeigt, wie gross der Anwendungsbereich von Tiefkühlcontainern und Kühlcontainern zum Mieten oder Kaufen tatsächlich ist. So kommen die Anlagen neben dem Lebensmittelbereich auch in der Agrarforschung, im Maschinen- und Industriesektor, im Produktionsbereich, im Gesundheitswesen sowie im Bereich Handel und Logistik zum Einsatz.

Schnelle Verfügbarkeit und Unterstützung mit attraktivem Service

Wenn Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer mieten, schaffen Sie schnell und flexibel zusätzliche Lagerkapazitäten.
Sie erhalten die Anlagen für den gewünschten Zeitraum, vermeiden hohe Investitionskosten und können anstehende Ausgaben besser planen.

Zwei weiße Kuehlcontainer nebeneinander, der linke zeigt die Rueckansicht, der rechte die beiden Vordertueren

Darüber hinaus profitieren Sie je nach Anbieter von einem umfassenden Service. Dieses reicht von der Auslegung über Lieferung und Anschluss bis zur Unterstützung im laufenden Betrieb. Viele Unternehmen stellen dafür ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung, das im Bedarfsfall schnell erreichbar ist. Gerade bei empfindlichen Lebensmitteln kann dieser Service entscheidend sein, um Warenverluste zu vermeiden.

Verderbliche Waren schützen, Einbußen vermeiden und Strafen umgehen

Mit einem Mietcontainer zum Kühlen lassen sich verderbliche Waren absichern, wenn die eigene Kühltechnik ausfällt. So kann die Qualität temperatursensibler Produkte aufrechterhalten und das Risiko von Lieferunterbrüchen, Warenverlusten sowie allfälligen Konventionalstrafen reduziert werden. Solche Kosten können je nach vertraglicher Vereinbarung entstehen, wenn die erforderliche Kühlung infolge von Ausfällen oder Bauarbeiten in der eigenen Anlage nicht mehr sichergestellt werden kann.

Keine Lagerflächen, begrenzte Lagerkapazitäten oder durch Defekt, Umbau oder Ausbau nicht nutzbare Anlagen: All das sind typische Gründe, warum Verantwortliche einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten. Welche Vorteile die mobilen Kühllösungen mit sich bringen, zeigt die folgende Übersicht:

Vorteile von mobilen Kühllösungen

  • moderne, effiziente und passgenaue Technik schnell verfügbar
  • gut gewartete Kühlcontainer mit individueller Ausstattung
  • geeignete Lösungen für HACCP-konforme Konzepte bei unverpackten Lebensmitteln
  • Notfalllösung bei Havarie und Ausfall der eigenen Kühltechnik
  • flexibel einsetzbare und nahezu überall aufstellbare Kühllösung
  • keine hohen Investitionskosten
  • bedarfsgerechte und planbare Ausgaben während der Nutzung
  • keine Kapitalbindung durch Anschaffung
  • Mietkosten können in der Schweiz grundsätzlich als Geschäftsaufwand abzugsfähig sein*
  • umfangreicher Service bis hin zum vollständigen Betrieb
  • Lieferung, Installation, Anschluss und Abholung durch Fachbetriebe
  • je nach Anbieter schnelle technische Unterstützung für einen sicheren Kühlbetrieb
  • auf Wunsch Prüfung der Technik durch Fachleute (PTI)

Die grössten Vorteile von Kühlcontainern zur Miete liegen dabei nicht nur im flexiblen Einsatz. Auch die Gesamtkosten können im Vergleich zu einem Kauf je nach Einsatzdauer und Anforderungen tiefer ausfallen.

* Die steuerliche Behandlung sollte im Einzelfall geprüft werden

Kühlcontainer mieten oder kaufen: Wann ist welche Lösung die bessere?

Die Miete eines Containers ist in der Regel vor allem dann sinnvoll, wenn es um vorübergehende Einsätze geht. Wird die Technik dauerhaft benötigt, etwa als Kühllager in der Lebensmittelbranche, kann auch ein Kauf von Vorteil sein. Entscheidend sind dabei immer die individuell anfallenden Kosten über den geplanten Nutzungszeitraum.

Wichtig ist, nicht nur Mietraten und Kaufpreise miteinander zu vergleichen. Auch Ausgaben für Wartung, Reparaturen und eine allfällige Ersatzbeschaffung sollten in die Rechnung einfliessen. So zeigt sich häufig, dass ein Kühlcontainer auch bei längerer Nutzung eine wirtschaftlich sinnvolle Mietlösung sein kann.

Richtpreise 2026 für die Kühlcontainer Miete in der Schweiz

Je nach Grösse, Temperaturbereich, Mietdauer und Ausstattung liegen die Mietpreise für Kühlcontainer in der Schweiz typischerweise bei rund CHF 600 bis CHF 1’100 pro Monat für 20-Fuss-Modelle und bei CHF 950 bis CHF 1’600 pro Monat für 40-Fuss-Container.
Tiefkühlcontainer sind in der Regel teurer. Speziallösungen für Ultra-Tiefkühlung unter -40°C werden meist individuell offeriert.
Transport, Strom, Temperaturüberwachung, Regalsysteme und allfällige Qualifizierungs- oder Dokumentationsleistungen sind häufig nicht im Grundpreis enthalten.

Verschiedene Bauarten: Porthole-Container oder Integral-Kühlcontainer

Geht es um die Ausführung von Kühl- und Gefriercontainern, lassen sich hauptsächlich zwei Bauarten voneinander unterscheiden. So gibt es Integral-Kühlcontainer mit eigenem Kühlsystem sowie Porthole-Container. Letztere haben kein eigenes Kühlaggregat und heissen daher auch Isoliercontainer. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eigenschaften im Vergleich.

Integral-KühlcontainerPorthole-Container
KurzbeschreibungKühltechnik in den Container integriert (etwa 70 cm geringere Länge nutzbar).Anschluss an Warm- und Kaltluftschläuche vorhandener Kühlsysteme oder Kühlung mit Clip-On-Klimagerät.
VorteileIndividuelle Steuerung von Temperatur und Luftzusammensetzung; komplett unabhängiger Betrieb (nur Stromanschluss nötig); in Innen- und Aussenräumen (auf Schiffen auch unter Deck) nutzbar; immer im ISO-Format für eine flexible Lagerung und Verladung.Höhere Lagerkapazität und Nutzlast bei gleicher Containergrösse; günstiger, da keine eigene Kühltechnik.
NachteileIntegrierte Klimatechnik beansprucht Platz und reduziert die verfügbare Nutzlast.Von externem Kühlsystem oder Clip-On-Gerät abhängig; teilweise keine individuelle Steuerung von Temperatur und Luft bei zentralem Kühlsystem; keine ISO-Containermasse mit Clip-On-Klimagerät.

Mit Kühltechnik: Einen Integral-Kühlcontainer mieten oder kaufen

Integral-Units, Integral-Reefer-Container oder Integrated Units, wie Integral-Kühlcontainer zum Mieten oder Kaufen auch bezeichnet werden, sind anschlussfertige Kühllösungen. Denn dabei handelt es sich um isolierte Frachtcontainer mit eigenem Kühlsystem. Sie blasen kalte Luft unter einem Gitterboden (Grätings) ein und lassen diese durch Zwischenräume in der Ladung sowie Sicken in der Containerwandung nach oben strömen. Die Luft nimmt dabei Wärme auf, bevor das Klimagerät die Warmluft unter der Decke wieder ansaugt. Für den Betrieb benötigen die Anlagen Strom, der in der Regel von einem vor Ort verfügbaren Netz (lokaler Einsatz, Schiffstransport etc.) oder einem eigenen Generator (lokaler Einsatz, LKW-Transport etc.) kommt.

Um die Standardabmessungen der ISO-Container nicht zu verletzen, sitzt die Kühltechnik in aller Regel im Container. Das ist zwar kompakt, reduziert aber auch Kapazität und Nutzlast.

Eine Besonderheit

Auf Wunsch können die Kühlsysteme der Integral-Kühlcontainer neben der Temperatur auch die Atmosphäre überwachen. So ist es durch einen variablen Aussenluftanteil möglich, Feuchtelasten oder Stoffwechselgase von Obst abzuführen.

Ohne Kühltechnik: Porthole-/Isoliercontainer mieten oder kaufen

Porthole-Container besitzen kein eigenes Kühlaggregat. Sie sind stirnseitig mit Zu- und Abluftöffnungen ausgestattet und lassen sich an ein lokales Kühlsystem anbinden. Ist das zum Beispiel beim Transport mit LKWs oder bei stationären Einsätzen nicht möglich, kommen Clip-On-Aggregate zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Klimageräte, die stirnseitig am Container befestigt werden. Auch diese nutzen die Portholes in der Containerwand zur Zu- und Abluftführung, verletzen dabei aber die ISO-Abmessungen der Container. Während das in bestimmten Anwendungsfällen nachteilig ist, bringt der freie Platz im Inneren einige Vorteile. Denn durch diesen lassen sich bei gleicher Containergrösse mehr Paletten einlagern. Ausserdem ist auch die Nutzlast höher, wenn die zur Kühlung erforderliche Technik separat bereitgestellt wird.

In puncto Luftführung unterscheiden sich Isoliercontainer nicht von anderen Kühlcontainern. Denn auch hier strömt kalte Luft unter den Grätings ein, um durch die Ladung nach oben zu gelangen. Unter der Decke saugen Clip-On-Aggregate oder lokale Kühlsysteme die erwärmte Luft dann wieder ab.

Keine individuelle Steuerung

Während sich Integrated Units individuell steuern lassen, ist das bei Porthole-Containern nicht der Fall. Das gilt zumindest dann, wenn sie Kaltluft von einer lokal vorhandenen Anlage bekommen. Zudem besteht die Gefahr, dass durch nicht dicht schliessende Anschlüsse Warmluft einströmt. Das würde zu einer höheren Kühllast und zu einem Anstieg der Temperatur führen.

Bei Integral- und Porthole-Containern auf die Beladung achten

Unabhängig davon, ob Sie einen Porthole- oder einen Integral-Kühlcontainer mieten, ist immer auf eine geschickte Beladung zu achten. Dabei ist sicherzustellen, dass kalte Luft von unten nach oben strömen kann. Realisieren lässt sich das mit einer optimalen Verteilung der Paletten oder mit günstigen Verpackungsformen. Da integrierte und externe Klimageräte Warmluft unter der Decke absaugen, ist ausserdem auf einen gewissen Freiraum zu achten. In der Regel markieren Hersteller die maximale Ladungshöhe dabei an den Innenwänden der Container.

Werden Waren im Block gekühlt (ohne Zwischenräume zwischen den Kartons), sollten diese bereits vor dem Einlagern auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden.

So gross wie nötig und so klein wie möglich: Wer diesem Grundsatz folgt, wählt die richtige Grösse der Kühlcontainer aus. Andernfalls könnte der Platz nicht ausreichen (Container zu klein) oder der Stromverbrauch unnötig hoch ausfallen (Container zu gross).

Doch welche Grössen stehen hier eigentlich zur Auswahl? Grundsätzlich gibt es drei Kühlcontainer-Standardgrössen, deren Länge üblicherweise in Fuss angegeben wird und deren Masse in der ISO-Norm 668 festgelegt sind. Diese Norm wurde 1968 in ihrer ersten Fassung veröffentlicht, um die Container für den internationalen (vor allem Übersee-) Handel auf einheitliche und damit leichter transportierbare Grössen zu vereinheitlichen. Die Höhe und Breite der ISO-Container sind der Norm folgend üblicherweise immer gleich, lediglich die Länge unterscheidet sich. Die Höhe der Container beträgt dabei in der Regel 2,591 Meter und die Breite 2,438 Meter.

Verschiedene Kuehlcontainer Groessen nebeneinander im Groessenvergleich

Die einzige Ausnahme stellen hier sogenannte High-Cube-Container dar. Diese sind 2,896 Meter hoch und verfügen dadurch über ein höheres Volumen sowie eine höhere Nutzlast. Die Türen der Kühlcontainer zum Mieten haben ab Werk sehr ähnliche Masse. Sie sind etwa 2,29 Meter breit und 2,25 Meter hoch. Handelt es sich um einen High-Cube-Container, sind die Türen mit etwa 2,56 Metern hingegen höher. 45-Fuss-Container verfügen mit 2,45 Metern zudem über etwas breitere Türen.

Zur Offerte>

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick und zeigt, wie viele Paletten sich in den verschiedenen Kühlcontainern zum Mieten einlagern lassen.

GrösseAussenmasse (L x B x H, mm)Innenmasse (L x B x H, mm)Masse (leer / Zuladung / gesamt)Stellplätze für Paletten*
10 Fuss2’991 x 2’438 x 2’5912’383 x 2’190 x 2’2912’250 / 7’910 / 10’160 kg4
20 Fuss6’058 x 2’438 x 2’5915’456 x 2’294 x 2’2632’900 / 27’600 / 30’480 kg10
40 Fuss12’192 x 2’438 x 2’59111’577 x 2’294 x 2’1103’900 / 28’600 / 32’500 kg22
40 Fuss High Cube12’192 x 2’438 x 2’89611’550 x 2’290 x 2’5454’660 / 29’340 / 34’000 kg22
45 Fuss High Cube13’716 x 2’550 x 2’89613’316 x 2’440 x 2’5676’090 / 27’910 / 34’000 kg33
* Die klassische Europalette nach EPAL-Norm (120 x 80 cm)

Exemplarische Beladung mit Europaletten:

Die optimale Beladung der Kühlcontainer hängt immer von der Grösse der verwendeten Paletten ab. Die klassische Europalette (120 x 80 cm) sollte in Kühlcontainern in der Regel versetzt eingeladen werden, um die Innenmasse der Container optimal auszunutzen.

Für Überseecontainer ist die sogenannte Containerpalette entwickelt worden. Mit einem Mass von 114 x 114 cm ist sie allerdings auf die Innenmasse von herkömmlichen Seecontainern ausgelegt, die ohne zusätzliche Dämmung auskommen und mit 235,2 cm etwas breiter als klassische Kühlcontainer sind. Die 229,4 cm würden theoretisch zwar auch für zwei dieser Containerpaletten nebeneinander ausreichen, allerdings wäre dann der Abstand zwischen den Paletten extrem gering und hätte voraussichtlich einen negativen Einfluss auf die Kühlung.

Wichtig zu wissen:

Achten Sie bei der Beladung darauf, zwischen Verpackungseinheiten ausreichend Platz zu lassen. Andernfalls erfolgt die Luftzirkulation ungleichmässig und es kann passieren, dass sich Waren stärker erhitzen als zulässig.

Werden Waren im Block gekühlt (ohne Zwischenräume zwischen den Kartons), sollten diese bereits vor dem Einlagern auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden.

Kühlcontainer mieten: Ausstattung, Qualitätsstandards und Varianten

Möchten Sie einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten, gibt es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten. Neben der Containergrösse betrifft das vor allem die Ausstattung der Anlagen. Die folgende Übersicht zeigt, wie Sie Miet- oder Kaufcontainer optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Zur Offerte>
Zubehör / AusstattungBeschreibung
Kabel und VerlängerungskabelPassende Stromkabel sind nötig, um Container mit integriertem Kühlaggregat oder Clip-On-Aggregate an das lokale Stromnetz anzuschliessen. Sie gehören zur Grundausstattung und lassen sich durch Verlängerungskabel erweitern.
InnenbeleuchtungFrachtcontainer verfügen standardmässig weder über Fenster noch über Beleuchtungsanlagen. Um das Ein- und Auslagern von Waren zu erleichtern und die Sicherheit des Personals zu erhöhen, können Sie Kühlcontainer mit Beleuchtung mieten. Moderne LED-Lichter arbeiten dabei stromsparend, zuverlässig und kostengünstig.
Anti-Rutsch-BodenIn puncto Sicherheit kommt es neben der Beleuchtung auch auf den Boden an. Vor allem dann, wenn es einmal feucht werden kann, sollte dieser mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen sein.
Höhenverstellbare UntergestelleMit einem höhenverstellbaren Untergestell passen Sie den Innenraum optimal an Ihre Bedürfnisse an. Dabei handelt es sich um Unterbauten oder Böcke für ISO-Container, die Sie flexibel nach oben oder unten fahren können, sodass sich Türen und Containerböden exakt auf Höhe Ihrer Rampen befinden.
KunststoffregaleEine grosse Auswahl gibt es auch in Bezug auf die Innenraumausstattung. Passend zu Ihrem Bedarf können Sie hier zum Beispiel Kühlcontainer mit Edelstahl- oder Kunststoffregalen mieten.
EinfahrrampeEin- oder Auffahrrampen für Kühlcontainer zum Mieten erleichtern die Arbeit. Denn sie ermöglichen es, die Türschwelle auch mit Hubwagen, Ameisen oder Staplern zu überqueren.
KühlvorhangBei sehr niedrigen Temperaturen ist es wichtig, die Waren vor einströmender Warmluft zu schützen. Möglich ist das mit hinzubuchbaren Kühlvorhängen. Diese sitzen hinter der Tür, reduzieren den freien Querschnitt und wirken dem schnellen Aufheizen entgegen.
PaniktürPaniktüren sind ein wichtiger Baustein, wenn es um die Sicherheit im Kühl- oder Tiefkühlcontainer zum Mieten geht. Sie lassen sich von innen öffnen und verhindern, dass Personen bei der Arbeit in der kalten Atmosphäre eingeschlossen werden.
Not-AusschalterIn puncto Sicherheit sind auch Not-Aus-Schalter zu erwähnen. Diese schalten die Kühlaggregate im Ernstfall sofort aus, um ein weiteres Auskühlen zu verhindern.
DatenloggerSind Kühlketten einzuhalten, lässt sich das mit einem Datenlogger überwachen. Die Lösungen, die Sie mit dem Kühlcontainer mieten, zeichnen den Temperaturverlauf während der Lagerung und Lieferung auf und zeigen, ob die einzuhaltenden Werte überschritten wurden.
FernüberwachungMehr Transparenz als Datenlogger bringen Systeme zur Fernüberwachung. Auch diese lassen sich mit dem Kühlcontainer mieten, um die Temperaturen zu überwachen. Die wichtigen Informationen erhalten Sie dabei in Echtzeit – ganz gleich, wo sich der Miet- oder Kaufcontainer gerade befindet.
AlarmAlarmanlagen sind vor allem dann sinnvoll, wenn es um die stationäre Aufstellung der Anlagen geht. Sie lassen sich aktivieren, wenn Temperaturen bestimmte Grenzwerte überschreiten oder Unbefugte Containertüren öffnen.
Wann welches Zubehör zum Einsatz kommt, hängt von der entsprechenden Anwendung ab. Erfahrene Mietanbieter helfen hier bei der Auswahl, um Ihre Bedürfnisse optimal zu erfüllen.

Technische Überprüfung vor jedem Einsatz: PTI-Check dazu buchen

Vor allem bei Lebensmitteln und anderen temperatursensiblen Waren ist die volle Funktionstüchtigkeit der Container besonders wichtig. Möchten Sie sich vor der Nutzung von der Unversehrtheit der Anlagen überzeugen, bieten Vermieter PTI-Checks an. Dabei handelt es sich um Pre-Trip-Inspections – Inspektionen, die Fachleute vor dem Einsatz durchführen.

Für Lebensmittel und Medizin: HACCP- und GMP-Kühlcontainer mieten

Vor allem die Lagerung unverpackter Lebensmittel setzt hohe Qualitätsstandards voraus. Indem Sie HACCP-Kühlcontainer mieten, stellen Sie diese sicher. Denn HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und beschreibt die Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte. In der Schweiz sind die HACCP-Anforderungen im Lebensmittelgesetz (LMG) sowie in der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) verankert. Neben den Containern bezieht sich das auf alle Bereiche der Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung und des Verkaufs von Lebensmitteln.

Wichtig zu wissen:

HACCP-Kühlcontainer mieten Sie vor allem für unverpackte Lebensmittel. Geht es um verpackte Waren, genügen oft auch konventionelle Anlagen mit passender Kühlstufe.

Für den Transport von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Erzeugnissen ist häufig ein GMP-Kühlcontainer zu mieten. Das Zertifikat steht für ein besonderes Qualitätsmanagement im Umgang mit Lebens- und Futtermitteln sowie Kosmetika, Arzneimitteln und ähnlichen Wirkstoffen. In der Schweiz ist die GMP-Zertifizierung für Arzneimittel und Medizinprodukte durch Swissmedic geregelt.

Mobile Schockfroster: Zum Mieten auch als Tiefkühlcontainer

Vor allem im Bereich der Lebensmittelbranche ist es oft erforderlich, frische Waren in kurzer Zeit sehr stark abzukühlen. Tiefkühlcontainer ermöglichen das. Sie sind als Superfroster oder Schockfroster zum Mieten erhältlich und mit einem speziellen Aufbau ausgestattet.

Neben einer Zwischendecke, die erwärmte Luft kontrolliert aus dem Kühlraum abführt, sorgen dabei vor allem leistungsstarke Kühlgeräte für schnell sinkende Temperaturen. Auf diese Weise ist es möglich, Waren binnen 24 Stunden auch im Kern auf minus 20 Grad Celsius herunterzukühlen.

Geht es darum, Lebensmittel besonders lange einzulagern oder zu transportieren, sind Tiefkühlcontainer mit Temperaturen von unter minus 70 Grad Celsius nötig. Hier friert das Wasser komplett aus, sodass Waren nicht verderben.

Wichtig zu wissen:

Mit konventionellen Containern ist weder das Schockfrosten noch das tiefgekühlte Lagern möglich. Denn diese verfügen über Kühlaggregate mit geringerer Leistung und halten Temperaturen von etwa null bis plus 35 Grad Celsius aufrecht.

Kontrollierte Feuchtigkeit durch steuerbare Containerbelüftung

Neben der Temperatur spielt oft auch die Feuchtigkeit eine Rolle, wenn es um das Lagern und Transportieren verschiedener Güter geht. Ist das der Fall, sollten Kühlcontainer zum Mieten über eine kontrollierte Containerbelüftung verfügen. Diese ermöglicht es, die relative Luftfeuchtigkeit im Container zu senken, wenn die Bedingungen günstig sind.

Auf den Einsatzort achten: Der relative Feuchtegehalt der Luft hängt vor allem von den klimatischen Bedingungen am Einsatzort ab. In der Schweiz können diese je nach Region und Höhenlage stark variieren – von feuchtem Klima im Mittelland bis hin zu trockeneren Bedingungen in höheren Lagen. Dies ist bei der Planung des Einsatzorts sowie der Transportwege zu berücksichtigen.

Kühlcontainer mieten: Atmosphäre für frische Waren steuern

Obst und Gemüse ernten Produzenten häufig unreif. Sie bleiben auf dem Transportweg biotisch aktiv und verbrauchen Sauerstoff. Gleichzeitig geben sie Wärme und CO2ab, was den Reifeprozess beeinflusst. Damit Lebensmittel nicht verderben, kommt es also auch im Kühlcontainer auf die richtige Atmosphäre an. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die CO2-Abgabe verschiedener Lebensmittel abhängig von der Temperatur entwickelt.

ProduktCO2 (mg/kgh)
bei 0°C
CO2 (mg/kgh)
bei 4–5°C
CO2 (mg/kgh)
bei 10°C
CO2 (mg/kgh)
bei 15–16°C
CO2 (mg/kgh)
bei 20–21°C
Äpfel3–65–1114–2018–3120–41
Bananen21–3925–7533–142
Avocados20–3062–15774–347
Blaubeeren2–109–1223–2534–6252–87
Spargel27–8055–13690–304160–327275–500

Während Kühlaggregate die entstehende Wärme abführen, lässt sich der CO2-Gehalt in der Luft zum Beispiel mit der Belüftung regulieren. Welche Werte einzuhalten sind, um Gärungs-, Alterungs- und Reifeprozesse zu verlangsamen, hängt von der Temperatur und der Art der Lebensmittel ab. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.

ProduktTemperaturbereichOptimaler BereichSchädlicher Bereich
Äpfel-0,5–2°C1–3% O2 | 1–5% CO2< 1% O2 | > 5% CO2
Bananen12–16°C2–5% O2 | 2–5% CO2< 1% O2 | > 7% CO2
Avocados5–13°C2–5% O2 | 3–10% CO2< 1% O2 | > 15% CO2
Blaubeeren0–5°C2–5% O2 | 12–20% CO2< 1,5% O2 | > 25% CO2
Spargel1–5°C21% O2 | 5–14% CO2< 10% O2 | > 15% CO2
Erreichen lassen sich die gewünschten Werte wie beschrieben mit einer gezielten Belüftung. Alternativ ist es möglich, Stickstoffflaschen oder -generatoren einzusetzen. Der Stickstoff verdrängt den Sauerstoff und sorgt somit zuverlässig für die richtige Luftzusammensetzung.

Wichtiger Hinweis:

Damit sich die Atmosphäre wie beschrieben überwachen und kontrollieren lässt, müssen Kühlcontainer zum Mieten möglichst luftdicht sein. Andernfalls verhindert auf natürlichem Wege einströmende Luft die Funktion der Technik. Schwachstelle sind dabei meist die Türen, deren Dichtheit mit der Zeit nachlässt.

Beleuchtung, Regelung und Kühlaggregate: All diese Systeme funktionieren nur dann, wenn ausreichend elektrische Energie verfügbar ist. Am einfachsten beziehen Kühl- und Tiefkühlcontainer zum Mieten diesen aus lokalen Stromnetzen, etwa von Schiffen oder Gebäuden. Der Anschluss erfolgt mit einem passenden Kabel, definiert sind die Anschlussdaten durch die ISO 1496 Teil 2. Integral-Kühlcontainer lassen sich demnach grundsätzlich mit 3-Phasen-Drehstrom unterschiedlicher Frequenz und Spannung betreiben und in zwei Netzspannungstypen unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.

Bauart

Kategorie A – 50 Hz ±2,5%

Kategorie B – 60 Hz ±2,5%

Maximale Leistungsaufnahme

Maximaler Einschaltstrom

Container Typ I

180 V min. / 230 V max.

200 V min. / 250 V max.

15 kW / 18,75 kVA

300 A

Container Typ II

360 V min. / 460 V max.

400 V min. / 500 V max.

15 kW / 18,75 kVA

150 A
Wichtig für den Schweizer Markt: Das Schweizer Stromnetz arbeitet mit 230 V / 400 V bei 50 Hz (Kategorie A). Kühlcontainer vom Typ II sind damit direkt an das Schweizer Drehstromnetz anschliessbar. Für den Anschluss empfehlen wir, vorab die lokalen Netzanschlussbedingungen mit dem zuständigen Netzbetreiber (z. B. EWZ, BKW, Axpo) zu klären.+

Einige Kühlcontainer zum Mieten nutzen einen Transformator und sind damit für beide Spannungsbereiche einsetzbar. Fachleute sprechen dabei von der sogenannten Dual-Voltage-Ausstattung.

Zur Offerte>

Steht kein lokaler Stromanschluss zur Verfügung, liefern Dieselaggregate die benötigte elektrische Energie. Diese sind meist separat einsetzbar und als Undermount- oder Clip-On-Aggregat erhältlich.

Wenn Sie einen Tiefkühlcontainer oder einen Kühlcontainer mieten und diesen mit separaten Aggregaten betreiben, ist die Aufstellung nur im Freien bzw. auf Deck möglich. Die Container erreichen damit nicht mehr die ISO-Masse und sind auf dem Transportweg meist gesondert zu behandeln.

Für Lieferanten, Spediteure und Nutzer ist es wichtig, den Stromverbrauch der Kühlaggregate zu kennen. Denn dieser beeinflusst neben der Standzeit auch die anfallenden Energiekosten. Überschlägig lassen sich dabei folgende Richtwerte heranziehen:

Bezogen auf einen Tag liegt der Stromverbrauch damit bei 84 bis 216 Kilowattstunden. In der Praxis ermöglichen diese Werte allerdings nur einen ersten Überschlag. Denn der tatsächliche Verbrauch hängt von zahlreichen Faktoren ab:

Hinweis zu den Stromkosten in der Schweiz:

Der Strompreis variiert je nach Kanton, Netzbetreiber und Verbrauchskategorie. Für eine realistische Kostenschätzung empfehlen wir, den aktuellen Arbeitspreis Ihres lokalen Energieversorgers beizuziehen. Als grobe Orientierung: Gewerbliche Strompreise in der Schweiz lagen 2025 durchschnittlich zwischen CHF 0.18 und CHF 0.28 pro kWh.

Wir empfehlen, für eine detaillierte Berechnung der Stromkosten eines Kühl- oder Tiefkühlcontainers die individuellen Angaben der Container und Kühlaggregate zu berücksichtigen. Unterstützung bekommen Sie darüber hinaus von den Vermietern und Verkäufern, nachdem diese die Einsatzbedingungen genauer analysiert haben.

Der Stromverbrauch verringert sich bei Erreichung der Zieltemperatur

Die Stromaufnahme der Kühlcontainer verändert sich während des Kühlprozesses und wird stetig niedriger, bis der Kühlcontainer seine Zieltemperatur erreicht hat. Ab diesem Zeitpunkt takten moderne Kühlcontainer ihre Kühlaggregate nach Bedarf und verbrauchen dank ihrer guten Wärmedämmung bzw. Isolierung deutlich weniger Strom als zu Beginn des Kühlprozesses, den sie oftmals mit Volllast starten.

Container-TemperaturKühlleistungStromaufnahme
+20°C14 kW10 kW
0°C10 kW9 kW
-20°C6 kW6 kW
-30°C4 kW5 kW
Exemplarischer Leistungs-/Strombedarf beim Herunterkühlen auf -30 Grad Celsius bei einer Umgebungstemperatur von 35 Grad Celsius.

Tiefkühl- und Kühlcontainer mieten in der Schweiz: Der Ablauf einfach erklärt

Möchten Sie einen Kühl- oder Tiefkühlcontainer in der Schweiz mieten, ist es wichtig, diesen passend zu Ihren Bedürfnissen auszuwählen. Stehen diese fest, wenden Sie sich an einen Mietanbieter, der bei der Zusammenstellung der Technik hilft. Er kalkuliert eine individuelle Offerte und liefert den Mietcontainer zum vereinbarten Zeitpunkt aus. Wie der Ablauf im Detail funktioniert, zeigt die folgende Übersicht Schritt für Schritt.

Bedürfnisse und Anforderungen zusammenstellen

Im ersten Schritt geht es darum, Ihre individuellen Anforderungen zusammenzustellen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie die Art der einzulagernden Waren, die benötigten Temperaturen und Bedingungen in Bezug auf Ausstattung, Zubehör und Zertifizierung (z. B. HACCP gemäss LMG/LGV oder GMP gemäss Swissmedic). Auch die Art der Verwendung (Transport oder stationärer Einsatz) sowie die Dauer der Mietzeit sind hier festzulegen.

Offerten einholen und richtigen Anbieter finden

Im zweiten Schritt wenden Sie sich an einen oder mehrere Anbieter. Sie besprechen den bereits erstellten Anforderungskatalog und beantworten technische Rückfragen der Vermieter. Letztere nutzen die gesammelten Angaben daraufhin, um eine individuelle Offerte zu kalkulieren.

Offerten vergleichen und Liefertermin vereinbaren

Entspricht die Offerte Ihren Erwartungen oder haben Sie sich im Vergleich für einen Anbieter entschieden? Dann können Sie den Kühlcontainer mieten und die Lieferung zum gewünschten Termin (wenn verfügbar) vereinbaren.

Anlieferung und Inbetriebnahme des Mietcontainers

Der Vermieter bereitet daraufhin alles für die Lieferung vor. Er stellt die Technik am vereinbarten Termin vor Ort bereit und schliesst diese auf Wunsch auch an. Bei Bedarf ist es möglich, vor der Auslieferung auch einen PTI-Check durchführen zu lassen. Bei der sogenannten Pre-Trip-Inspection überprüft ein Fachmann den Container vor der Nutzung.

Technische Unterstützung im laufenden Betrieb

Kommt es im laufenden Betrieb zu Fragen, Problemen oder Störungen, steht ein Service-Team in der Regel rund um die Uhr zur Verfügung. Die Techniker beheben bestehende Probleme meist sehr schnell, sodass sich schädliche Auswirkungen auf die eingelagerte Ware in den meisten Fällen verhindern lassen.

Ausser Betrieb Setzung und Abtransport des Containers

Ist die vereinbarte Mietzeit vorüber, holen Techniker des Anbieters die Anlage wieder ab. Sie setzen sie fachgerecht ausser Betrieb, trennen alle Anschlüsse und verladen den Kühlcontainer. Nutzer müssen daraufhin keine Miete mehr zahlen und erhalten die individuell erstellte Schlussabrechnung.

Übrigens:

Möchten Sie den Kühlcontainer länger mieten als vereinbart, ist das oft kein Problem. Sprechen Sie Ihren Mietanbieter dazu aber rechtzeitig an.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Kühlcontainer mieten

Was versteht man unter einem Tiefkühl- und einem Kühlcontainer?

Kühl-, Tiefkühlcontainer oder Reefer sind 10, 20 oder 40 Fuss lange Frachtcontainer. Sie verfügen über einen Gitterboden und eine isolierte Aussenhülle und sind mit einem Kühlaggregat ausgestattet. Letzteres entzieht dem Innenraum Wärme, sodass sich verschiedenste Waren bei sehr niedrigen Temperaturen lagern und transportieren lassen. Erhältlich sind Kühlcontainer, Superfroster und Schockfroster zum Mieten, die je nach Ausführung Temperaturen von minus 70 bis plus 35 Grad Celsius erreichen und halten.

Wann kommen die Containerlösungen zum Einsatz?

Die Anlagen kommen sehr häufig zum Einsatz, um Lebensmittel zu lagern. Sie eignen sich für den stationären Einsatz, für den Transport von Obst und Gemüse, das Kühlen von Produktionserzeugnissen und die Durchführung von Tests im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. In der Schweiz kommen Kühlcontainer zudem häufig bei Grossveranstaltungen, auf Messen sowie in der Pharmaindustrie zum Einsatz.

Welche Arten gibt es und wann lohnt sich welche?

Grundsätzlich lassen sich Integral-Kühlcontainer und Porthole- oder Isolationscontainer unterscheiden. Erstere sind mit einem eigenen Kühlaggregat ausgestattet. Dieses sitzt im Container und reduziert die Lagerkapazität sowie die Nutzlast. Porthole-Container verfügen über kein eigenes Klimagerät. Sie haben zwei Öffnungen in der Stirn, an die sich lokale Kälteanlagen (zum Beispiel auf einem Schiff) oder mobile Kühlaggregate (Clip-On-Aggregate) anschliessen lassen.

Kühlcontainer mieten oder kaufen: Was lohnt sich?

Entscheidend sind hier die individuellen Kosten. Geht es um vorübergehende Einsätze, sind diese meist niedriger, sodass die Miete eine günstige Option ist. Bei längeren Nutzungszeiten sind die Anschaffungskosten teilweise höher, wodurch sich die Kauf-Variante lohnen kann. Wir empfehlen einen Kostenvergleich, um eine fundierte Aussage treffen zu können. Berücksichtigen Sie dabei auch alle Wartungs-, Reparatur- und Neuanschaffungskosten.

Welche Ausstattung kann ich bei der Miete wählen?

Abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen gibt es hier eine grosse Auswahl. Dazu gehören Beleuchtungsanlagen, Verlängerungskabel, Anti-Rutsch-Böden, höhenverstellbare Untergestelle, spezielle Regalsysteme, Einfahrrampen, Kühlvorhänge, Paniktüren, Not-Aus-Schalter, Datenlogger, Systeme zur Fernüberwachung und Alarmanlagen.

Was ist in Bezug auf Qualität und Zertifizierung zu beachten?

Während für die meisten Produkte konventionelle Container ausreichen, müssen Sie für unverpackte Lebensmittel sogenannte HACCP-Kühlcontainer mieten. Die HACCP-Anforderungen sind in der Schweiz im Lebensmittelgesetz (LMG) und der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) geregelt. Für Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse ist hingegen eine GMP-Zertifizierung gemäss Swissmedic nötig. Genaue Anforderungen hängen von der Branche und den dort geltenden Bestimmungen ab.

Was ist bei Obst und Gemüse im Kühlcontainer zu beachten?

Frische Lebensmittel wie Obst und auch einige Gemüsesorten sind nach der Ernte biologisch aktiv. Sie verbrauchen Sauerstoff, stossen CO2 aus und reifen. Im schlimmsten Fall könnten sie verderben. Um das zu verhindern, müssen Sie einen weitestgehend luftdichten Kühlcontainer mieten und diesen mit einer individuellen Belüftung, einer Stickstoffanlage oder Stickstoffflaschen ausstatten. Das Gas verdrängt Sauerstoff und hilft, Alterungs-, Reife- sowie Gärungsprozesse zu verhindern. Das ist nötig, um Lebensmittel lange lagern und transportieren zu können.

Wie erfolgt die Stromversorgung der Kühlcontainer zum Mieten?

Am einfachsten ist die Versorgung via Kabel. Dabei schliessen Sie den Kühl- oder Tiefkühlcontainer an das lokale Stromnetz an – in der Schweiz standardmässig 230 V / 400 V bei 50 Hz. Ist das nicht möglich, kommen häufig Undermount- oder Clip-On-Diesel-Aggregate zum Einsatz. Erstere sitzen unter dem Container und eignen sich für stationäre Einsätze auf ein und demselben Trailer. Für Transportwege und flexible Einsätze sind Clip-On-Diesel-Aggregate nötig, die an der Stirnseite der Reefer sitzen. Wichtig zu wissen: Die ISO-Masse lassen sich damit nicht mehr einhalten.

Autor

Johannes Partz

Gründer / Geschäftsführer

Johannes ist hier Geschäftsführer. In der Energiebranche ist er seit 2013. Er war in verschiedenen Positionen in Technik und Vertrieb bei Energieversorgern tätig. Seine technische Expertise hat er aus den 3 Jahren als Geschäftsführer bei der Hampel GmbH - einem Gebäudetechnik Unternehmen mit Fokus auf Heizungstechnik, Sanitär, Lüftung und Klima.

LinkedIn Profil