Mobile Heizzentrale mieten & kaufen in der Schweiz

Mobile Heizung mieten – einfach, überall und kurzfristig: Finden Sie mit uns die beste Offerte für Ihren Wärmebedarf.

Mobile Heizzentralen sind voll funktionstüchtige Heizungen auf Personenwagen-Anhängern. Sie liefern einzeln etwa 50 bis 1’000 kW Heizleistung und lassen sich problemlos miteinander kombinieren (Kaskade). Genügt das nicht, liefern Heizcontainer bis zu 13’500 kW.

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5.0
Basierend auf 132 Bewertungen
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Steffen Herrmann profile picture
Steffen Herrmann
12:05 23 Jan 26
👍👍👍
Bettina Steil profile picture
Bettina Steil
16:19 12 Jan 26
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Walter Reiniger profile picture
Walter Reiniger
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Juergen Illig profile picture
Juergen Illig
19:07 30 Nov 25
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Rebecca Roch
06:45 04 Nov 25
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Volker Remmert
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Der Service und die Kompetenz der Mitarbeiter ist super.
Thomas Hackenberger profile picture
Thomas Hackenberger
08:59 01 Oct 25
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Alois Spöttle profile picture
Alois Spöttle
20:53 16 Sep 25
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Alex Krieger profile picture
Alex Krieger
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Fin ich sehr gut, alternativ währe eine app noch besser.

Finden Sie hier Angebote. Informieren Sie sich über typische Einsatzbereiche, aktuelle Preise sowie den Ablauf oder springen Sie direkt zum Wissensbereich.

Unsere mobilen Heizlösungen auf einen Blick

Ob kurzfristiger Wärmebedarf, Notfall oder Bauprojekt – wir bieten die passende mobile Heizlösung für jeden Einsatz.

Mobile Heizzentrale auf Anhänger – 80 kW bis 900 kW

Mobile Heizzentrale

80 kW bis 900 kW
Wasser (Vorlauf / Rücklauf)

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Mobiler Heizcontainer – 300 kW bis 2000 kW

Mobiler Heizcontainer

300 kW bis 2’000 kW
Wasser (Vorlauf / Rücklauf)

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Mobiles Elektroheizmobil – bis 40 kW

Mobiles Elektroheizmobil

bis 40 kW
16A / 32A / 63A

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Mobile Heizzentrale mieten: Aktuelle Angebote im Überblick

Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen verschiedene Geräte zur Auswahl. So gibt es neben kleinen Elektroheizkesseln und Anhängerheizungen auch leistungsstarke Containerheizungen. Die folgende Übersicht zeigt, was die einzelnen Lösungen auszeichnet und wann diese infrage kommen.

Mobile Elektroheizzentrale: 2 bis 40 kW für kleinere Gebäude

Mobile Elektroheizzentralen, auch Elektroheizmobile genannt, sind kompakte Geräte mit einer Leistung von 3 bis etwa 40 kW. Die Anlagen stehen auf Sack- oder Stechkarren und lassen sich von nur einer Person transportieren. Der Anschluss an das Heizsystem in Ein- und Mehrfamilienhäusern erfolgt über flexible Schläuche, die Heizwasser aus der mobilen Elektroheizung in das lokale Heizsystem leiten.

  • Leistung: 2 bis 40 kW
  • Anschluss: 16 A und 230 V bis 63 A und 400 V
  • Brennstoffe: Strom
  • Einsatz: Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, kleine Gewerbegebäude

Geeignet sind diese Heizlösungen insbesondere für Handwerksbetriebe, die damit Baustellen trockenheizen oder Unterlagsböden aufheizen – insbesondere dann, wenn es sich bei der eigentlichen Heizung um eine Wärmepumpe handelt. Ohne Verbrennung lässt sich die mobile Heizzentrale dabei sogar im Gebäude aufstellen.

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Mobile Heizzentralen im Anhänger: 50 bis 900 kW für grössere Gebäude

Wer eine transportable und zugleich leistungsstarke mobile Heizzentrale mieten möchte, kann sich für eine Anhängerheizung entscheiden. Dabei handelt es sich um Autoanhänger in verschiedenen Grössenordnungen. Diese sind mit einem stabilen, abschliessbaren Aufbau versehen und lassen sich in aller Regel von nur einer Person transportieren.

  • Leistung: 50 bis 900 kW (höhere Leistung mit Kaskaden)
  • Anschluss: 16 A und 230 V (Steuerung), Öl/Gas Anschluss
  • Brennstoffe: Heizöl, Erdgas, Flüssiggas
  • Einsatz: Mehrfamilienhäuser, Gewerbe, Industrie, Fernwärme

Die Anhängerheizung ist die vielseitigste Lösung unter den mobilen Heizzentralen. Sie eignet sich für nahezu alle Gebäudetypen und Einsatzbereiche – von der Überbrückung bei Heizungsausfall bis zur dauerhaften Wärmeversorgung.

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Mobile Containerheizung: 100 bis 2’000 kW für Industrie und Fernwärme

Für sehr hohe Leistungsanforderungen stehen mobile Heizcontainer zur Verfügung. Diese werden per LKW angeliefert und direkt vor Ort aufgestellt. Sie eignen sich besonders für Industriebetriebe, Fernwärmenetze und grosse Wohnanlagen, die kurzfristig sehr hohe Wärmemengen benötigen.

  • Leistung: 100 bis 2’000 kW (Kaskaden bis 13’500 kW)
  • Anschluss: Öl/Gas Anschluss, 400V Steuerung
  • Brennstoffe: Heizöl, Erdgas, Flüssiggas
  • Einsatz: Industrie, Fernwärme, grosse Wohnanlagen, Spitäler

Mobile Heizcontainer sind die leistungsstärkste Option unter den mobilen Heizzentralen. Durch die Kombination mehrerer Container (Kaskade) lassen sich nahezu unbegrenzte Heizleistungen realisieren.

Mobile Containerheizung – Jetzt Offerte erhalten
MerkmalMobiles ElektroheizmobilMobile Heizzentrale im AnhängerMobiler Heizcontainer
Leistungsbereichbis 40 kW80 kW bis 900 kW300 kW bis 2500 kW
BrennstoffElektrizitätÖl/GasÖl/Gas
WasseranschlussVorlauf / RücklaufVorlauf / RücklaufVorlauf / Rücklauf
Stromanschluss (400 V)16 A / 32 A / 63 A16 A / 32 A16 A / 32 A / 63 A
Beispiel Abmessungen (LxBxH)750 x 450 x 300 mm3’500 x 1’600 x 2’100 mm –
5’990 x 2’600 x 3’200 mm
20 Fuss (6’058 x 2’438 x 2’591 mm)
Gewicht 30-50 kg1’000 -3’450 KGbis ca. 10’000 kg
ZubehörSchläuche, Stromkabel, SchlauchbrückenSchläuche, Stromkabel, SchlauchbrückenSchläuche, Stromkabel, Schlauchbrücken
Besondere MerkmaleAufheizprogramm für UnterlagsbodenAufheizprogramm für UnterlagsbodenAufheizprogramm für Unterlagsboden
Einsatz• kleinere Räume
• temporäre Beheizung
• Unterlagsboden trocknen im Einfamilienhaus oder Wohnung für Wohnung
• Orte, an denen keine Emissionen erlaubt sind
• wenn geringe Leistung ausreicht
• Notfallsituationen
• Grossveranstaltungen
• Temporäre Beheizung von Gebäuden und Anlagen während der Wartung
• Baustellenbeheizung grösserer Baustellen
• Ausgleich für Lastspitzen
• Grösse industrielle Anwendungen
• Fernwärmenetze
• Notfall- und Backup-Heizlösungen für grosse Einrichtungen
• Übergangsversorgung in grösseren Objekten
• in Umbauphasen

Hinweis zur Förderung

In der Schweiz werden reine Not- oder Übergangsheizungen im Mietmodell in der Regel nicht direkt gefördert. Jedoch können, im Rahmen einer Sanierung oder bei einem Heizungsersatz (z.B. Impulsprogramm), anfallende Kosten unter Umständen als werterhaltender Liegenschaftsunterhalt steuerlich geltend gemacht werden. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Steuerberater oder dem kantonalen Energieamt.

Einsatzbereiche der mobilen Heizzentralen zum Mieten

In Wohnanlagen, Nah- oder Fernwärmenetzen, Pflegeheimen, Spitälern, Gewerbeobjekten und Industrieanlagen: In all diesen Bereichen können Betreiber eine mobile Heizzentrale mieten, um kurzfristig hohe Wärmebedarfe abzudecken. Die Anwendungsfälle sind dabei genauso vielfältig wie die Anhängerheizungen selbst. So lohnt sich die mobile Heiztechnik, um:

  • Havarien und Heizungsausfälle in Wohn- und Nichtwohngebäuden zu überbrücken
  • Baustellen zu beheizen oder den Unterlagsboden über eine Flächenheizung zu trocknen
  • Wartungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten ohne Unterbrechung durchzuführen
  • Trinkwassernetze zu desinfizieren (thermische Desinfektion), wenn die installierte Leistung nicht ausreicht
  • Nah- und Fernwärmenetze zu warten oder auf andere Energieträger umzustellen
  • Zelte und unbeheizte Räumlichkeiten bei Veranstaltungen mit Wärme zu versorgen
  • kurzfristig höhere Bedarfswerte in der Industrie ohne Neuanschaffung abzudecken
  • Ausfälle der Wärmeerzeuger in Industrieanlagen in kürzester Zeit zu überbrücken
  • kosten- und wartungsintensive redundante Wärmeerzeuger komplett zu ersetzen

Weitere Szenarien, bei denen Sie eine mobile Heizung mieten können, zeigt die folgende Übersicht:

Folgekosten eines Heizungsausfalls mit einer mobilen Heizzentrale senken

Fällt die eigene Heizung aus, sei es durch geplante Wartungsarbeiten oder eine Störung, drohen schnell hohe Folgekosten. Und zwar dann, wenn Mieter Mietzinsreduktionen fordern oder die Betriebstätigkeit von Unternehmen zum Erliegen kommt. Indem Sie eine mobile Heizung mieten, beugen Sie dem vor. Sie stellen die benötigte Leistung schnell zur Verfügung und überbrücken Ausfallzeiten nahezu nahtlos.

Baustellen beheizen mit mobiler Heizung und mehreren Umluftheizregistern

Viele Baustoffe und Arbeiten bei Neubau- und Sanierungsvorhaben setzen gewisse Mindesttemperaturen voraus. Mit einer mobilen Heizzentrale zum Mieten stellen Sie diese auch ohne installiertes Heizsystem (Heizflächen und Wärmeverteilung) bereit. Möglich ist das über Umluftheizer (Umluftbetrieb), die von der Heizzentrale mit heissem Heizungswasser versorgt werden, um die Räume im Haus zu erwärmen. Im Vergleich zu mobilen Warmlufterzeugern im Aussenluftbetrieb ist der Umluftbetrieb dieser Lösung effizienter und sparsamer.

Wärmeversorgung in Quartieren, Nah- und Fernwärmenetzen sicherstellen

Seit einigen Jahren erlebt auch die Fernwärme eine Renaissance. Vor allem im Neubau interessieren sich immer mehr für Heizzentralen, die Siedlungen, Quartiere oder ganze Stadtteile gemeinsam mit Wärme versorgen. Die Erweiterung der Fernwärmenetze geht vielerorts mit länger andauernden Sanierungsarbeiten einher. Diese sind nötig, um Leitungen sowie Wärmeerzeuger instand zu halten, auszutauschen oder neue Kessel hinzuzubauen. Mobile Heizzentralen überbrücken die Ausfälle in Nah- sowie Fernwärmenetzen und beliefern Anschlussnehmer weiterhin mit ausreichend Wärme. Mobile Heizcontainer eignen sich sogar als alleinige Wärmequellen, die sich ohne hohe Baukosten aufstellen und betreiben lassen.

Heizzentralen und -container als redundante Not-Heizsysteme einsetzen

Während private Hausbesitzer bei einem Heizungsausfall erst einmal nur an Komfort verlieren, hängt in Pflegeeinrichtungen und Spitälern die Gesundheit vieler Menschen von der Technik ab. Ein Grund, aus dem häufig redundante Heizanlagen eingebaut werden. Die Wärmeerzeuger kommen im besten Falle nie zum Einsatz, sind aber ständig zu warten. Ausserdem verursachen sie zusätzliche Investitionskosten, die sich, wenn Sie eine mobile Heizzentrale mieten, vermeiden lassen. Denn Letztere eignen sich auch als redundante Heizanlagen. Wichtig ist es dazu allerdings, die in Notfällen erforderliche Technik rechtzeitig mit entsprechenden Anbietern auszuwählen.

Mobile Heizzentralen als flexible Aufheizhilfe für Biogasanlagen nutzen

Beim Betrieb von Biogasanlagen werden die Heizmobile häufig zum Aufheizen des Fermenters verwendet, um schnellstmöglich für die optimale Temperatur des Gärprozesses zu sorgen. Biogasanlagenbetreiber mieten die mobilen Heizzentralen dabei, um die Prozesstemperaturen im optimalen Wirkungsbereich zu halten. Das kann im Winter der Fall sein, aber auch wenn sich die Biogasanlage in der Aufheizphase befindet und das Substrat im Fermenter auf die richtige Temperatur gebracht werden muss.

Die Übersicht zeigt: In allen Bereichen, in denen es auf eine temporäre Wärmeversorgung ankommt, können Sie eine mobile Heizzentrale mieten. Wir helfen, die passende Offerte für Ihren Bedarf zu finden – schnell, kostenfrei und für Sie unverbindlich.

Aktuelle Preise: Mobile Heizzentrale mieten 2026

Möchten Sie ein Elektroheizmobil, eine Anhängerheizung oder eine Containerheizung mieten, spielen auch die Kosten eine wichtige Rolle. Da diese von zahlreichen Faktoren abhängen, lassen sie sich nur im Rahmen einer individuellen Offerte verbindlich angeben. Für einen ersten Überblick geben wir Ihnen mit der folgenden Übersicht einige Richtwerte für die Preise mobiler Heizzentralen im Jahr 2026 an die Hand.

Preise für Elektroheizmobile zum Ausleihen

ElektroheizmobilMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 20 kW750 – 900 CHF1’125 – 1’275 CHFab 4’500 – 6’750 CHF
bis 40 kW1’200 – 1’350 CHF1’500 – 1’650 CHFab 6’750 – 9’750 CHF

Preise für mobile Heizzentralen zum Mieten

ElektroheizmobilMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 80 kWab 1’425 – 1’800 CHFab 2’850 – 3’600 CHFab 40’500 – 48’000 CHF
bis 110 kWab 1’800 – 2’400 CHFab 3’300 – 4’050 CHFab 45’000 – 51’000 CHF
bis 150 kWab 2’250 – 2’700 CHFab 3’750 – 4’500 CHFab 58’500 – 64’500 CHF
bis 350 kWab 2’700 – 3’000 CHFab 4’350 – 4’800 CHFab 67’500 – 75’000 CHF

Preise für mobile Heizcontainer zum Ausleihen

ElektroheizmobilMietpreis WocheMietpreis MonatKaufpreis
bis 150 kWab 2’850 – 3’450 CHFab 4’350 – 5’250 CHFab 67’500 – 82’500 CHF
bis 300 kWab 3’150 – 3’750 CHFab 4’950 – 5’850 CHFab 82’500 – 97’500 CHF
bis 600 kWab 4’500 – 5’250 CHFab 7’350 – 8’400 CHFab 123’000 – 135’000 CHF
bis 1’000 kWab 4’800 – 5’850 CHFab 8’700 – 10’200 CHFab 147’000 – 165’000 CHF
bis 2’500 kWab 9’000 – 10’500 CHFab 15’000 – 18’000 CHFab 232’500 – 262’500 CHF
Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, wenden Sie sich zunächst an einen Anbieter oder Hersteller. Die Experten nehmen daraufhin die Rahmenparameter auf und konzipieren die Technik. Anschliessend erstellen sie eine individuelle Offerte. Nehmen Sie diese an, planen Experten die mobile Heizzentrale detailliert. Sie kümmern sich um die fristgerechte Fertigung und liefern die Technik zum gewünschten Einsatzort. Hier schliessen Fachhandwerker die Heizsysteme an, bevor sie diese in Betrieb nehmen. Die folgende Übersicht zeigt, wie Sie mit unserer Hilfe Schritt für Schritt eine mobile Heizzentrale anfragen und geliefert bekommen.

01. Den Leistungsbedarf bestimmen

Als erstes gilt es, die Grunddaten zum Projekt zusammenzustellen (grobe Beschreibung, wenn möglich mit Leistungsbedarf).

02. Anbieter vergleichen und Offerten einholen

Verschiedene Anbieter vergleichen (Angebote einholen und in Bezug auf Service, Leistungsumfang und Preis vergleichen).

03. Auftrag erteilen, individuelle Wünsche umsetzen

Anbieter beauftragen und Detailplanung (beim Kauf auch individuelle Planung der mobilen Heizzentrale auf Basis von Kundenbedürfnissen und -wünschen).

04. Lieferung und Inbetriebnahme

Lieferung und Inbetriebnahme (Auslieferung, Übergabe, Installation und Inbetriebnahme der Heiztechnik).

05. Optional beim Kauf: Zusatzleistungen mit dem Anbieter vereinbaren

Optional: Service-Vertrag für Wartung (Anbieter kümmern sich um die Wartung der mobilen Wärmelösungen).

Wichtig ist es vor allem, verschiedene Anbieter der Heizlösungen zu vergleichen. Denn nur so finden sich jene, die tatsächlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

mobile Heizzentrale mieten und an das Haus anschließen
mobile Heizzentrale mieten und an das Haus anschließen

Eine mobile Heizung zum Mieten im Einsatz vor einem Wohnhaus (links) mit der Verrohrung und der Einführung flexibler Heizschläuche in das Gebäude (rechts).

Unsere Notwärme Rufnummer

Was wir immer empfehlen ist: Schreiben Sie sich unsere Telefonnummer auf!

Im Wärme-Notfall wird sich ein Anruf lohnen!

Tipps und Infos: Wissenswertes zur mobilen Heizzentrale

Warum lohnt sich eine mobile Heizzentrale? Wie erfolgt der Anschluss und welcher Brennstoff eignet sich am besten? Unser Ratgeber gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Informieren Sie sich hier.

Inhaltsverzeichnis

    Mobile Heizzentrale: Aufbau & Funktion

    Eine konventionelle Heizungsanlage besteht neben dem Wärmeerzeuger aus einer Reihe von Armaturen und Komponenten. So gibt es mindestens eine Umwälzpumpe, Sicherheitstechnik und eine Heizungsregelung. Hinzu kommt ein Kamin (Schornstein), über den die Abgase der Verbrennung sicher aus dem Haus verschwinden. Wer eine mobile Heizzentrale mietet oder kauft, bekommt genau die gleichen Bauteile – je nach Leistung als kompakte mobile Elektroheizzentrale, als Anhängerheizung im stabilen Kofferanhänger oder bei höchstem Leistungsbedarf als Heizcontainer.

    Flexible Abdeckung grosser Leistungsbereiche

    Die Leistung der mobilen Heizzentralen ist dabei sehr breit gefächert. So gibt es Elektroheizmobile bereits ab 3 kW Leistung, ein grosser Heizcontainer schafft je nach Auslegung bis zu 13’500 kW Leistung. Mit diesem Leistungsbereich decken die mobilen Heizzentralen nahezu alle Anwendungsfälle ab, von der Versorgung eines Einfamilienhauses mit Wärme bis hin zum Betrieb eines Fernwärmenetzes mit mehreren Heizcontainern. Diese werden dann in Kaskade aufgebaut. Oftmals wird dann zusätzlich eine Druckhaltestation benötigt.
    Typische Beispiele für den Betrieb von mobilen Heizzentralen sind zum Beispiel der Ausfall von Heizungsanlagen und die Winterbaubeheizung grosser Baustellen. Aber auch bei der Erweiterung von Gewerbeanlagen oder bei dem Betrieb oder der Übergangsversorgung von Wärmenetzen spielen mobile Heizzentralen ihre Vorteile aus.

    Mobile Heizzentralen sind einfach zu transportieren und aufzustellen

    Die mobilen Heizlösungen lassen sich einfach sowie günstig transportieren und bis zur Anhängergrösse von nur einer Person mit einem starken Zugfahrzeug an nahezu jedem Einsatzort aufstellen. Das macht die mobilen Heizzentralen unglaublich flexibel einsetzbar.

    Flexible Schläuche verbinden die Heizzentrale mit dem Hausanschluss

    Da Vermieter mobiler Heizungen das sogenannte Hotmobil in der Regel vor dem Haus aufstellen, ist eine Verbindung zur bestehenden Heizungsanlage erforderlich. Zum Einsatz kommen dabei flexible Schläuche (meist mit Storz-Kupplung), die sich schnell und unkompliziert verlegen sowie an den Heizungsvor- und Rücklauf anschliessen lassen. Wichtig ist der Aufstellort des Heizanhängers. Bei der Verschlauchung hilft jeder gesparte Meter bis zum Heizungsanschluss, den Wärmeverlust über die Schläuche zu minimieren!
    Nach der Befüllung mit Heizungswasser (bei Frostgefahr mit Wasser-Glykol-Gemisch) wird die mobile Heizung in Betrieb genommen. Geübtes Fachpersonal erledigt diese Aufgabe schnell. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, muss also nicht lange auf die benötigte Wärme warten.

    Moderne Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten

    Geht es um den Betrieb einer Heizungsanlage, spielen Komfort und Effizienz immer eine wichtige Rolle. Mit einer modernen Regelung müssen auch Nutzer einer mobilen Heizzentrale darauf nicht verzichten. So sorgt eine witterungsgeführte Heizungsregelung zum Beispiel dafür, dass die Heizzentrale nie mehr Energie benötigt als gerade nötig. Automatische Aufheizprogramme unterstützen Fachhandwerker ausserdem aktiv beim Aufheizen des Unterlagsbodens.

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    Regelung und Fernsteuerung der mobilen Heizzentrale

    Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, kommt es neben der richtigen Leistung auch auf die passende Heizungsregelung an. Denn diese gibt vor, wann welche Leistung abzurufen ist. Sie hat einen grossen Einfluss auf die Effizienz und sollte funktional die individuellen Anforderungen erfüllen. So sollte die Heizung beispielsweise über automatische Heizprogramme verfügen, wenn Sie damit Flächenheizsysteme aufheizen möchten.

    Sinnvoll ist eine optimale Regelung der Heizung vor allem aus folgenden Gründen:

    • hohe Energieeffizienz und Kosteneinsparung
    • Sicherheit und Flexibilität im laufenden Betrieb
    • Kosten-/Zeitersparnis durch geringen Aufwand
    • geringe CO₂-Emissionen und Umweltschutz

    Verschiedene Systeme der Heizungsregelung verfügbar

    Möchten Sie eine mobile Heizzentrale mieten, stehen in der Regel verschiedene Regelsysteme zur Auswahl. Wichtig ist, dass diese Ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Sind diese gering oder hängt die Leistung nicht von äusseren Einflüssen ab? Dann eignet sich ein einfaches Zeit-/Temperaturprogramm. Wenn sich der Wärmebedarf mit der Witterung ändert, ist eine witterungsgerechte Regelung zu empfehlen. Und wenn Sie die mobile Heizung mieten, um Heizsysteme aufzuheizen (z. B. Unterlagsboden), sollten bereits automatische Aufheizprogramme integriert sein.

    Die folgende Übersicht zeigt, wie die Systeme im Einzelnen funktionieren.

    Einfach: Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm

    Benötigen Sie zu bestimmten Zeiten spezielle Temperaturen oder setzen Sie mobile Heizzentralen zum Mieten nur für kurze Zeit ein? Dann erfüllt eine günstige Regelung mit Zeit- und Temperaturprogramm ihren Zweck. Als Betreiber stellen Sie dabei ein, wann welche Temperaturen erforderlich sind, bevor die Regelung das Programm dann stur abfährt. Da die Anlage dabei nicht auf äussere Einflüsse reagiert, könnte die Leistung bei sinkenden Aussentemperaturen nicht genügen oder bei zu hohen Aussentemperaturen zu viel sein. Das hat einen höheren Bedienaufwand (manuelles Nachregulieren) sowie oft auch höhere Kosten zur Folge.

    Standard: Witterungsgeführte Regelung der Heizung

    Die witterungsgeführte Regelung stellt die Vorlauftemperatur abhängig von der Aussentemperatur ein. Damit das richtig funktioniert, ist die Heizkurve bestmöglich an das Gebäude anzupassen. Dabei handelt es sich um eine Funktion, die jeder Aussentemperatur eine bestimmte Vorlauftemperatur zuweist, um den dabei anfallenden Wärmebedarf optimal zu decken. Besonders effizient ist die witterungsgeführte Regelung mit Raumtemperaturaufschaltung. Denn diese überwacht auch die Innentemperatur und begrenzt die Leistung, wenn der Wärmebedarf durch interne oder externe Gewinne (Maschinen, Personen, Einstrahlung etc.) steigt. Das schont die Technik und spart mehr Heizkosten ein.

    Extra: Auswählbare Aufheizprogramme mit Protokoll

    Möchten Sie die mobile Heizzentrale mieten, um Baustellen zu betreiben oder Heizungsanlagen fachgerecht aufzuheizen? Dann sollte die mobile Heizzentrale zum Mieten auch über frei wählbare Heizprogramme verfügen. Diese lassen sich dann unter anderem nutzen, um Flächenheizsysteme (Unterlagsböden) fachgerecht aufzuheizen. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Regelsysteme auch automatische Aufheizprotokolle erstellen.

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    Einfacher Anschluss an das bestehende Heizungssystem

    Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3,5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung.

    Im Video sehen Sie den Aufbau und Anschluss einer mobilen Heizzentrale (150 kW) an das bestehende Hausnetz.

    Systemtrennung durch Wärmetauscher

    Ein Plattenwärmetauscher kommt entweder optional zum Einsatz oder ist dauerhaft in der mobilen Heizzentrale verbaut, wenn es darum geht den Kreislauf des Kessels vom Kreislauf des zu versorgenden Objektes zu trennen. Bei kleineren Anlagen ist es in der Regel ein gelöteter Plattenwärmetauscher, bei grösseren Systemen kommt in der Regel ein geschraubter Plattenwärmetauscher zum Einsatz. Diese können die Wärme sehr effizient übertragen ohne die jeweiligen Medien zu mischen.

    Brennstoffe für mobile Elektro-, Öl- oder Gas-Heizzentralen

    Der Betrieb von Heizzentralen mit Strom ist in der Regel bis zu einer Leistung von etwa 40 kW möglich, alles darüber scheitert entweder am vorhandenen Stromanschluss oder der Betrieb der Heizanlage wäre durch den hohen Stromverbrauch teuer und unrentabel. In höheren Leistungsbereichen werden kompakte Anhängerheizungen heute in der Regel mit modernen Gas- und Ölheizkesseln ausgestattet. Abhängig von den Gegebenheiten am Einsatzort verbrennen die Heizsysteme dabei Heizöl, Flüssiggas oder sogar Erdgas.

    Heizöl: Standard für mobile Heizzentralen

    Heizöl ist vergleichsweise günstig und relativ einfach zu lagern sowie zu beschaffen. Einzig die höheren Auflagen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten können die Aufstellung einer mobilen Heizzentrale erschweren.

    Für den Betrieb mit Heizöl sind die Anhängerheizungen meist mit einem integrierten Öltank ausgestattet. Während das Volumen von der Kesselleistung abhängt, lassen sich die Lösungen auf diese Art und Weise nahezu überall aufstellen. Bei einer mobilen Heizzentrale mit 900 kW Leistung genügt der Vorrat in der Regel jedoch nur für 11 – 12 Stunden unter Volllast.

    Eine Alternative bieten externe Brennstofftanks mit einem Fassungsvermögen von wenigen tausend Litern bis zu mehreren zehntausend Litern. Zu beachten ist, dass vom Heizöl Gerüche ausgehen können. Ausserdem sind mobile Heizzentralen zum Mieten mit Heizöl vergleichsweise laut.

    Flüssiggas: Überall einsetzbare Alternative

    Flüssiggas verbrennt deutlich sauberer als Heizöl. Der Brennstoff ist nicht gewässerschädigend und daher nahezu überall einsetzbar. Bevorraten lässt sich die Alternative zum konventionellen Erdgas dabei in einem stationären Flüssiggastank oder mobilen Gasfässern.

    Diese Gastanks können fast überall aufgestellt werden. Als Fundament wird eine Fertigbetonplatte mitgebracht. Der Gastank wird aufgestellt, die Leitung zur mobilen Heizung gelegt, auf Dichtigkeit geprüft und in Betrieb genommen. In der Regel ist auch dies in wenigen Stunden vollbracht.

    Erdgas: Für den langfristigen Einsatz

    Gerade bei längeren Standzeiten ist es oft auch möglich, die mobile Heizzentrale mit Erdgas zu betreiben. Vorteilhaft beim Gasbetrieb ist sowohl der günstigere Preis des Brennstoffs als auch die sauberere, schadstoffärmere Verbrennung. Nachteilig sind möglicherweise die Anschlusskosten an das Erdgasnetz im Vergleich zum Heizöltank. Dafür können die Gasbrenner oft besser modulieren, sprich die mobile Heizzentrale lässt sich im niedrigen Leistungsbereich genauer und effizienter betreiben. Einen Stromanschluss benötigen die Heizmobile allerdings auch, in diesem Fall reichen oftmals schon 230 V und 16 A. Die grössten Modelle benötigen dann allerdings auch einen Stromanschluss mit 400 V und 16 A, 32 A oder sogar 64 A.

    Pellets: Nachwachsend und regional

    Anlagenbetreibern, die regenerativ heizen möchten, stehen ausserdem auch mobile Heizzentralen für Pellets zur Verfügung. Diese beinhalten einen modernen Pelletkessel und einen integrierten oder separat aufstellbaren Pellettank.
    Die Anlagen werden jedoch eher selten vermietet, da die komplexe Technik häufig Probleme bereitet und die Heizzentralen sehr wartungsaufwendig sind. So müssen die Aschebehälter regelmässig geleert werden und die Förderschnecken für die Pellets sind zusätzliche mechanische Bauteile, die tendenziell störanfälliger sind als ein Flüssigbrennstofftank.
    Zusätzlich muss die Brennstoffqualität der Pellets sehr hochwertig sein, um das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Im Vergleich zu den anderen Brennstoffen sind mobile Heizzentralen für Pellets üblicherweise auch teurer, sowohl in der Miete als auch beim Kauf.

    Mobile Heizzentrale mieten und mit externem Heizöltank verbinden mobile Heizzentrale mieten und mit Flüssiggastank verbinden Mobile Heizzentrale mieten und an das Gasnetz anschließen
    Bild: Verschiedene Möglichkeiten der Brennstoffversorgung einer mobilen Heizzentrale zum Mieten. Von links: Öltank auf Bodenplatte; Flüssiggastank auf Betonfundament und Anschluss an das Gasnetz.

    Anders als kompakte elektrische mobile Heizgeräte sind Anhängerheizungen im Aussenbereich aufzustellen. Die wichtigste Voraussetzung ist daher ein ebener und tragfähiger Stellplatz, der sich in der Nähe des Technikraums befindet. Experten können die Anhänger vergleichsweise einfach aufstellen. Voraussetzung ist hier jedoch eine entsprechende Tragfähigkeit (siehe Produktdatenblatt).

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    Wichtig zu wissen:

    Wer eine mobile Heizung anschliessen möchte, muss auch die Brennstoffversorgung sicherstellen. Anhänger sind dabei auf Wunsch mit einem mobilen Heizöltank ausgestattet. Vor der Anlieferung ist zu prüfen, ob dieser ohne Weiteres verwendet werden darf. Alternativ kommen Flüssiggastanks oder mobile Schnitzelheizungen infrage.

    Einfacher Anschluss an das bestehende Heizungssystem

    Die mobilen Heizzentralen werden vor Ort über flexible Schläuche mit Vor- und Rücklauf an das bestehende Rohrleitungsnetz angeschlossen und an das Stromnetz angeschlossen. Nach Inbetriebnahme versorgen sie die Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die verbauten Hochleistungspumpen schaffen Förderleistungen von 3,5 m³ bis 50 m³ Wasser pro Stunde, die Absicherung beträgt üblicherweise 10 bar für Brauchwasser und 3 bar für die Heizung.

    Mobile Heizzentrale neben einem Haus auf einer Baustelle
    Mobile Heizzentrale in Betrieb auf einer Baustelle

    Wichtig zu wissen:

    Es müssen entsprechende Einspeisestellen an der bestehenden Heizungsanlage vorhanden sein. Um eine mobile Heizzentrale anschliessen zu können, benötigen Fachhandwerker einen Vor- und Rücklaufanschluss der Nennweite DN 50 (ca. bis 300 kW), DN 65 (ca. 300 bis 600 kW) oder DN 100 (über 1’000 – 2’000 kW). DN 150 für Anlagen bis 3’000 kW. 4’000 bis 7’000 kW werden häufig mit DN 200 ausgerüstet. Die genauen Angaben finden sich in den technischen Produktunterlagen der Anbieter. Der Anschluss daran erfolgt mittels Feuerwehr- oder Storz-Kupplung, Geka-Kupplung oder Bauer-Kupplung.

    Übersicht der benötigten Anschlüsse

    Elektroheizzentralen

    Heizleistung Stromanschlusstypischer Nenndurchmesser typischer Nenndurchmesser 
    20 kW16 A, 230 V (max. 2,5 – 3 kW)
    16 A, 400 V (max. 7,5 – 11 kW)
    32 A, 400 V (max. 18 – 20 kW)
    DN 251 “
    40 kW16 A, 400 V (max. 8 – 9 kW)
    32 A, 400 V (max. 16 – 18 kW)
    63 A, 400 V (max. 36 – 40 kW)
    DN 251 “

    Mobile Heizzentrale

    Heizleistung Stromanschlusstypischer Nenndurchmesser typischer Nenndurchmesser 
    70 kW16 A, 230 VDN 321 1/4 “
    100 kW16 A, 230 VDN 502 “
    160 kW16 A, 230 VDN 502 “
    300 kW16 A, 400 VDN 502 “
    500 kW16 A, 400 VDN 652 1/2 “
    900 kW32 A, 400 VDN 753 “

    Mobiler Heizcontainer

    Heizleistung Stromanschlusstypischer Nenndurchmesser typischer Nenndurchmesser 
    160kW16 A, 230 VDN 502 “
    350 kW16 A, 230 VDN 502 “
    500 kW32 A, 400 VDN 652 1/2 “
    1’000 kW63 A, 400 VDN 1004 “
    2’000 kW63 A, 400 VDN 1004 “
    2’500 – 3’000 kWDN 1506 “
    4’000 – 7’000 kWDN 2008 “

    Checkliste: Anschluss Heizzentrale vorbereiten

    Um die mobile Heizzentrale anzuschliessen, sind im Vorfeld folgende Punkte zu prüfen:

    Ist der Aufstellort freigeräumt, frei zugänglich und bei Bedarf per LKW erreichbar?

    Besteht ein Anschlusspunkt am Vor- und am Rücklauf der Heizungsanlage?

    Geht die Verschlauchung über Wege oder Strassen? Schlauchbrücken und Überfahrrampen nicht vergessen!

    Ist ein Wasseranschluss zum Spülen und Befüllen der Heizung vorhanden?

    Lässt sich die Abblaseleitung des Sicherheitsventils an eine geeignete Stelle führen?

    Sind Gefahren durch die austretenden Abgase zu erwarten?

    Widersprechen örtliche Vorgaben der Verwendung der Brennstoffe?

    Hat die Fachfirma die Anlage geprüft und gegebenenfalls nachgerüstet, kann sie die mobile Heizzentrale anschliessen.

    Die Mobile Heizung anschliessen – Schritt für Schritt

    Leitungen verlegen und mobile Heizzentrale anschliessen

    Im nächsten Schritt stellen Experten bei geschlossenen Armaturen die Verbindung zwischen mobiler Heizzentrale und bestehender Heizungsanlage her. Dazu verlegen sie flexible sowie temperaturbeständige Schlauchleitungen. Die Anschlüsse erfolgen in der Regel mittels Storz-Kupplungen und Sicherheitsschellen. Während die Leitungen über Bodenklappen oder Durchführungen im Container aus der Heizzentrale führen, lassen sie sich durch Fenster oder Türen in den Technikraum legen. Strassen und Wege bleiben dabei durch Schlauchbrücken und Überfahrrampen weiterhin gefahrlos begeh- und befahrbar.

    Brennstoffversorgung prüfen und Absperrarmaturen öffnen

    Fachbetriebe, die die mobile Heizung angeschlossen haben, kümmern sich um die Brennstoffversorgung. Sie prüfen, ob Öl-, Flüssiggas-, Schnitzel- oder Pellettanks gefüllt sind und bestellen bei Bedarf einen Lieferanten. Ist das erledigt, sind alle Verbindungen zwischen Brennstofftank und Heizzentrale zu öffnen.

    Mobile Heizzentrale fachgerecht spülen, befüllen und entlüften

    Mobile Heizzentrale fachgerecht spülen, befüllen und entlüften: Im nächsten Schritt füllen Experten die Anlage auf. Dazu schliessen sie einen Befüll- und einen Entlüftungsschlauch an die Heizzentrale an. Anschliessend füllen sie solange Wasser nach, bis über die Entlüftung keine Luft mehr austritt. Fachbetriebe sperren nun die Hähne ab und füllen die Anlage auf, bis ein Druck von 1,5 bis 2,5 bar erreicht ist (Produkt- und Anlagendaten beachten). Ist das erledigt, sind die Verbindungen zum Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage im Gebäude zu öffnen.

    Mobile Heizung in Betrieb nehmen und individuell einstellen

    Stimmt der Druck nach wie vor, können Fachbetriebe die mobile Heizzentrale nach dem Anschliessen nun in Betrieb nehmen. Dazu sind Pumpen, Regelung sowie Tankheizung und eventuell benötigte Zubehörteile (zusätzliche Pumpen oder Wärmeübertrager) in Betrieb zu nehmen. Fachbetriebe stellen nun die Regelung individuell ein und übergeben die Anlage an die Betreiber.

    Schallschutz für mobile Heizzentralen

    Lärm beeinträchtigt Konzentration und Gesundheit. Deshalb verpflichtet der Schweizer Umweltschutz das Bau- und Haustechnikgewerbe zur Vorsorge. Gemäss Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes (USG) müssen Emissionen so weit begrenzt werden, wie es technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Dieses Vorsorgeprinzip bedeutet, dass das Einhalten der numerischen Grenzwerte allein nicht genügt – dort, wo leisere Technik oder Schallschutzmassnahmen verfügbar und zumutbar sind (z. B. elektrische statt öl-/gasbetriebene Heizzentralen, Schalldämpfer), müssen sie eingesetzt werden.

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    Mobile Heizzentralen werden für Unterlagsbodentrocknung, Frostschutz oder als Notheizung oft über Wochen im 24‑Stunden‑Betrieb betrieben. Sie stehen damit im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit kontinuierlicher Wärmezufuhr und den strengen Lärmschutzvorgaben während der Nacht (22:00 – 06:00 Uhr).Rechtsrahmen: LSV, USG und Empfindlichkeitsstufen.

    Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) definiert grundlegende Anforderungen an den Schallschutz in Deutschland. Ziel dieser Verwaltungsvorschrift ist es, die Allgemeinheit sowie die Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche zu schützen.

    Rechtsrahmen: LSV, USG und Empfindlichkeitsstufen

    Die Lärmschutz‑Verordnung (LSV) präzisiert das USG. Sie ordnet jeden Standort einer Lärm‑Empfindlichkeitsstufe (ES I–IV) zu und legt für diese Stufen Planungswerte (für neue Anlagen), Immissionsgrenzwerte (für bestehende Anlagen) und Alarmwerte fest. Für den Lärm von Industrie‑ und Gewerbeanlagen – dazu zählen mobile Heizzentralen, wenn sie über längere Zeit an einem Ort betrieben werden – unterscheidet die LSV zwischen Tag (07:00–19:00 Uhr) und Nacht (19:00–07:00 Uhr). Die Nachtwerte sind tiefer, um den erhöhten Schutzbedarf während der Nachtruhe abzubilden. In Wohn‑ und Mischzonen (ES II bzw. ES III) liegt der Nacht‑Planungswert bei 45 dB(A); wird dieser überschritten, gilt die Anlage als störend.

    Die nachfolgende Tabelle fasst die massgeblichen Planungs‑ und Immissionsgrenzwerte zusammen. Tagwerte gelten für 07:00–19:00 Uhr, Nachtwerte für 19:00–07:00 Uhr; die Alarmwerte markieren die Schwelle, ab der Sanierungen dringlich sind. Für mobile Heizzentralen ist insbesondere der Nacht‑Planungswert relevant, da sie als neue Anlagen bewertet werden.

    Empfindlichkeits­stufe (ES)Typische NutzungszonePlanungswert TagPlanungswert NachtImmissionsgrenzwert Tag
    ES IErholungszonen (Kur-, Spitalareale)50 dB(A)40 dB(A)55 dB(A)
    ES IIWohnzonen & öffentliche Bauten55 dB(A)45 dB(A)60 dB(A)
    ES IIIMischzonen (Wohnen/Gewerbe)60 dB(A)50 dB(A)65 dB(A)
    ES IVIndustrie- und Gewerbezonen65 dB(A)55 dB(A)70 dB(A)

    Wichtig zu wissen:

    Mobile Heizzentralen gelten als Neuanlagen und müssen die Planungswerte einhalten. Ein Betreiber kann sich nicht darauf berufen, dass der Immissionsgrenzwert von 55 dB(A) erlaubt ist, wenn mit geringem Aufwand ein Wert von 45 dB(A) erreichbar wäre.

    Die Baulärm‑Richtlinie des BAFU regelt Massnahmen zur Begrenzung von Baustellenlärm. Sie kennt keine festen Dezibel‑Grenzwerte, sondern arbeitet mit Massnahmenstufen (A, B, C), die von Dauer, Lärmintensität und Umgebung abhängen.

    Ob eine mobile Heizzentrale unter die Baulärm‑Richtlinie oder unter die strengere Beurteilung des Industrie‑ und Gewerbelärms (Anhang 6 LSV) fällt, hängt von der Betriebsdauer ab. Da Baustellenheizungen für Estrichtrocknung oder Frostschutz oft über Wochen stationär laufen, ordnen viele Vollzugsbehörden sie analog zu stationären Industrieanlagen ein. Das hat Konsequenzen:

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    Lärmquellen und technische Besonderheiten mobiler Heizzentralen

    Mobile Öl‑ und Gasheizzentralen erzeugen Lärm an mehreren Stellen:

    • Brenner: tieffrequentes Wummern (< 100 Hz) sowie hochfrequentes Ansauggeräusch. Tieffrequenter Lärm wird von leichten Baustellenwänden kaum absorbiert und durchdringt Fenster.
    • Abgassystem: Das Abgasrohr wirkt wie eine „Schallkanone“. Ohne Schalldämpfer strahlt der Verbrennungsschall weit in die Umgebung und erreicht höhergelegene Schlafzimmer.
    • Pumpen & Körperschall: Vibrationen von Umwälzpumpen werden auf Rahmen oder Container übertragen und regen die Stahlblechverkleidung zum Schwingen an.

    Elektrische Heizzentralen sind fast geräuschlos, da sie ohne Verbrennung arbeiten. Allerdings ist ihre Leistung oft auf 20–40 kW limitiert (z. B. wegen verfügbarer Stromanschlüsse), sodass sie auf Grossbaustellen nur mit Kaskaden eingesetzt werden können.

    Schallschutz auch für mobile Heizzentralen

    Auch wenn mobile Heizzentralen in der Regel leise arbeiten: Stehen die Geräte in einer schützenswerten Umgebung, gelten hohe Anforderungen. Der Fall ist das beispielsweise bei:

    Ist der Aufstellort freigeräumt, frei zugänglich und bei Bedarf per LKW erreichbar?

    Besteht ein Anschlusspunkt am Vor- und am Rücklauf der Heizungsanlage?

    Geht die Verschlauchung über Wege oder Strassen? Schlauchbrücken und Überfahrrampen nicht vergessen!

    In solchen Fällen ist der Einsatz von schallgedämmten Systemen oder zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen ratsam, um die Immissionsrichtwerte gemäß LSV einzuhalten.

    Wie laut eine mobile Heizung zum Kauf oder zur Miete arbeiten, lässt sich den Produktunterlagen des Herstellers entnehmen. Liegt der dort angegebene Geräuschpegel über den Richtwerten der LSV, sollten Betreiber geeignete Maßnahmen zum Schallschutz ergreifen. Doch auch unabhängig von der LSV gilt: Steht die Heizzentrale in dicht besiedelten Gebieten oder in der Nähe besonders schützenswerter Einrichtungen (z. B. Krankenhäusern oder Pflegeheimen) sind Schallschutzmaßnahmen grundsätzlich zu empfehlen, um die Umgebung vor unzumutbarer Lärmbelastung zu schützen.

    Effektive Schallschutzmaßnahmen bei mobilen Lufterhitzern

    Die Praxis zeigt, dass Standard‑Ölheizzentralen ohne Zusatzdämmung den Nacht‑Planungswert von 45 dB(A) schon in 30–40 m Entfernung überschreiten. Deshalb sind folgende Massnahmen unerlässlich:

    Massnahmen an der Quelle

    • Abgasschalldämpfer: Kulissen- oder Absorptionsschalldämpfer werden auf den Kamin aufgesetzt und reduzieren das Mündungsgeräusch typischerweise um 10–15 dB(A). Sie sind relativ günstig im Vergleich zu den Mietkosten der Heizzentrale. Hochwertige Modelle (z. B. Heizkurier HKAD 2) können den Pegel in einem Innenhof‑Szenario von 60,5 auf 45,5 dB senken.
    • Schallschutzhauben und Kapselungen: Stationäre Wärmepumpen verwenden gekapselte Gehäuse, die 5–10 dB dämpfen. Für mobile Anlagen bedeutet das: Anhänger geschlossen halten – ein offener Anhänger macht jede Dämmung zunichte.
    • Ansaug‑Schalldämpfer: Flexible Rohre dämpfen das hochfrequente Ansauggeräusch des Brenners. Sie können problemlos nachgerüstet werden.
    • Elektro‑Heizzentralen: Wo es die Strominfrastruktur erlaubt, stellen elektrische Heizungen eine nahezu geräuschlose Alternative dar. Sie erfüllen das Vorsorgeprinzip ideal, sind aber leistungsbeschränkt.

    Massnahmen am Ausbreitungsweg

    • Mobile Lärmschutzwände: Flexible Schallschutzmatten reduzieren den Schallpegel auf Baustellen realistisch um 10–15 dB(A). Aufblasbare Wände können bis zu 7 m hoch sein und auch den Kaminlärm abschirmen. Wichtig ist die Positionierung: Die Wand muss möglichst nah an der Heizzentrale stehen; eine Wand direkt am Nachbargrundstück wirkt kaum.
    • Standortwahl: Die Heizzentrale sollte immer auf der dem Wohngebiet abgewandten Seite des Neubaus stehen. Der Baukörper selbst wirkt als Schild und bietet 15–20 dB Schirmwirkung. Eine temporäre Einhausung aus Schalttafeln mit Dämmwolle kann ebenfalls helfen, solange die Frischluftzufuhr gewährleistet wird.

    Körperschallreduzierung und Montage

    Mobile Lärmschutzwände: Flexible Schallschutzmatten reduzieren den Schallpegel auf Baustellen realistisch um 10–15 dB(A). Aufblasbare Wände können bis zu 7 m hoch sein und auch den Kaminlärm abschirmen. Wichtig ist die Positionierung: Die Wand muss möglichst nah an der Heizzentrale stehen; eine Wand direkt am Nachbargrundstück wirkt kaum.
    Standortwahl: Die Heizzentrale sollte immer auf der dem Wohngebiet abgewandten Seite des Neubaus stehen. Der Baukörper selbst wirkt als Schild und bietet 15–20 dB Schirmwirkung. Eine temporäre Einhausung aus Schalttafeln mit Dämmwolle kann ebenfalls helfen, solange die Frischluftzufuhr gewährleistet wird.

    Betriebliche Massnahmen

    • Nachtabsenkung: Moderne Heizmobile verfügen über programmierbare Steuerungen. Eine Absenkung der Vorlauftemperatur (z. B. von 50 °C auf 30 °C zwischen 22:00 und 06:00 Uhr) reduziert den Brennerbetrieb und damit den Lärm. Das muss mit dem Estrichtrocknungsprogramm abgestimmt werden, um Bauschäden zu vermeiden.
    • Transparenz gegenüber Anwohnenden: Anwohnende sollten frühzeitig über lärmige Arbeiten informiert werden. Eine offene Kommunikation erhöht die Akzeptanz und reduziert Beschwerden.

    Auch mobile Heizzentralen, die an bestehende Warmwasserheizsysteme angeschlossen werden, können erhebliche Geräuschemissionen verursachen. Zwar befinden sich viele Anlagen in schallgedämmten Einhausungen oder Containern, jedoch stellt häufig das Abgassystem, insbesondere das Abgasrohr, die wesentliche Lärmquelle dar. Ein anschauliches Beispiel zeigt ein Video einer mobilen Heizzentrale im Kofferanhänger, die auf einer Baustelle betrieben wird. Die dort sichtbaren Abgase bestehen überwiegend aus Dampf.

    Schalldämpfer senken die Lärmbelästigung um bis zu 15 dB(A)

    Um die Schallemissionen wirkungsvoll zu reduzieren, können Betreiber die Abgasanlage mit aufsteckbaren Schalldämpfern ausstatten. Diese länglichen Bauteile werden einfach auf das Abgasrohr montiert und senken die entstehenden Lärmpegel typischerweise um 10 bis 15 dB(A).

    Zwei gängige Bauarten stehen dabei zur Verfügung:

    Aufbau und Funktion

    Mehrere hintereinander angeordnete Kammern lenken und reflektieren den Schall mehrfach, wodurch dessen Energie reduziert wird und die Lautstärke am Ausgang verringert wird.

    Wirkbereich

    niedrige Frequenzen

    Vorteile

    sehr gute Dämpfungswirkung

    Nachteile

    erhöhter Druckverlust durch Rückstau im Schalldämpfer

    Aufbau und Funktion

    Doppelwandiges Rohr mit gelochter Innenwandung; im Zwischenraum Dämmmaterial (z. B. Mineralwolle). Dadurch werden Teile des Schalls beim durchströmen des Rohrs absorbiert.

    Wirkbereich

    hohe Frequenzen

    Vorteile

    effektive Dämpfung, niedriger Druckverlust, auch in Winkelausführung für beengte Montagesituationen verfügbar

    Nachteile

    ebenfalls Rückstaugefahr; Dämmwirkung stark abhängig von Material und Frequenzspektrum

    Bei besonders strengen Schallschutzvorgaben kann eine Kombination beider Schalldämpfer-Typen verwendet werden. Dies ermöglicht eine effektive Breitband-Schallreduzierung, sowohl im nieder- als auch im hochfrequenten Bereich.

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    Planung, Vollzug und Nachweise der Schallschutzmaßnahmen bei mobilen Heizzentralen

    Für Baustellenheizungen, die über längere Zeit laufen, verlangen viele Behörden einen Lärmschutznachweis (LSN) im Rahmen des Baugesuchs oder Meldeverfahrens. Dieser enthält Berechnungen des Emissionspegels am Empfangsort unter Berücksichtigung von Schallleistungspegeln, Abstand, Abschirmungen und Reflexionen. Seit November 2024 dürfen nur noch zertifizierte Schallleistungsdaten (z. B. nach EN 14825) verwendet werden; pauschale Annahmen werden seltener akzeptiert.

    Im Kanton Zürich muss der Lärmschutznachweis von einer befugten Fachperson visiert werden; Bauherren können ihn nicht selbst unterzeichnen. Bei Lärmklagen misst die Behörde am offenen Schlafzimmerfenster des betroffenen Gebäudes; der gemessene Wert wird um Zuschläge für Betriebsdauer, Ton‑ und Impulshaltigkeit ergänzt. Überschreitungen führen zu Baustopp oder Auflagen zur sofortigen Nachbesserung.

    Der Betrieb ohne ausreichenden Schallschutz ist auch wirtschaftlich riskant: Schalldämpfer kosten etwa 15–40 CHF pro Tag, während ein Baustopp die Estrichtrocknung verzögert und Schäden im fünfstelligen Frankenbereich verursachen kann.

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    Unsere Empfehlungen:

    Vorsorgeprinzip ernst nehmen: Emissionen müssen minimiert werden, auch wenn Grenzwerte eingehalten werden. Elektrische Heizzentralen oder nachgerüstete Schalldämpfer erfüllen dieses Prinzip besser als „nackte“ Öl‑/Gasgeräte.

    Planungswerte einhalten: In Wohn‑ und Mischzonen ist nachts 45 dB(A) massgebend. Ohne zusätzliche Massnahmen überschreiten Standardanlagen diesen Wert schnell.

    Massnahmen bündeln: Eine Kombination aus Abgasschalldämpfer, Schallschutzhauben, Ansaug‑Dämpfung und Lärmschutzwänden liefert die beste Wirkung. Die Standortwahl und Körperschallentkopplung sind ebenso wichtig.

    Nachweise erstellen: Für den Dauerbetrieb muss ein Lärmschutznachweis erstellt und von einer Fachperson geprüft werden. Frühzeitige Planung vermeidet teure Nachbesserungen.

    Kosten‑Nutzen‑Abwägung: Die Investition in Schallschutz ist wirtschaftlich sinnvoll; die Mietkosten von Schalldämpfern sind gering im Vergleich zu den Risiken eines Baustopps.

    KriteriumBaujahr vor 1978Baujahr 1978 – 2000
    KapitalaufwandNiedrigHoch
    WartungInbegriffenZusätzliche Kosten
    Langfristige KostenHöherNiedriger
    FlexibilitätHöherNiedriger
    Aktuellste TechnologieJaNein, ausser bei Neukauf
    StandzeitKürzer als 2-3 JahreLänger als 2-3 Jahre
    FernüberwachungInbegriffenMuss selbst erbracht werden

    Vor- und Nachteile der Lösungen im Vergleich

    Geringe Anfangsinvestitionen einerseits, niedrige Kosten bei langen Standzeiten andererseits. Sowohl das Mieten als auch das Anschaffen einer mobilen Heizzentrale hat Vorteile. Die folgende Übersicht zeigt, welche das sind.

    Mobile Heizzentrale mieten: Vor- und Nachteile

    Warum lohnt es sich für Anlagenbetreiber, eine mobile Heizzentrale zu mieten? Ganz einfach: Aus Zeit- und Kostengründen. Wer eine mobile Heizzentrale mietet, bekommt die Anlagen in kürzester Zeit zum gewünschten Einsatzort geliefert. Somit lassen sich Heizungsausfälle im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich sehr schnell überbrücken.

    Wer kurzfristig mehr Wärme benötigt, etwa für Produktionsprozesse oder Veranstaltungen, zahlt für die Mietangebote ausserdem weniger als für eine neue eigene Heizung. Schwankungen im Leistungsbedarf können flexibel gehandhabt werden, benötigt man mehr Leistung als geplant, kann man relativ problemlos eine leistungsstärkere mobile Heizzentrale mieten. Viele Anbieter bieten zusätzlich die Option der Fernüberwachung, das spart zusätzlichen Wartungsaufwand und hilft, die Anlage immer ordnungsgemäss zu betreiben.

    Die wichtigsten Vorteile sind:

    unkomplizierte Wärmeversorgung bei Wartung, Reparatur oder Umbau

    Heizwärme ist bei Havarien sehr schnell verfügbar

    grosses, flexibles Leistungsspektrum der Anhängerheizungen

    modernste und regelmässig gewartete Heizungstechnik

    Rund-um-die-Uhr Service-Hotline für Störungsfälle

    Lieferung, Anschluss und Abholung durch Vermieter

    Kostenvorteile bei vorübergehendem Wärmebedarf

    günstiger als redundante Backup-Heizungsanlagen

    Die wichtigsten Nachteile sind:

    Miete über längere Zeiträume teurer als Kauf

    Brennstoffversorgung in der Miete möglicherweise teurer

    Verfügbarkeit und Preise stark saisonabhängig

    Mobile Heizzentrale kaufen: Vor- und Nachteile

    Plant man langfristig und hat einen überschaubaren, konstanten Leistungsbedarf, kann sich der Kauf einer mobilen Heizzentrale durchaus lohnen. Wichtig ist hier vor allem die langfristig benötigte Leistung. Die meisten mobilen Heizzentralen sind in der Lage, ihre Leistung zu modulieren. Benötigt man allerdings kurzfristig mehr Leistung als geplant, ist man mit einer gekauften Heizzentrale schlecht beraten. In diesem Fall müsste man weitere Heizanlagen anschaffen oder für die Dauer der Bedarfsspitze weitere Heizzentralen mieten.

    Die wichtigsten Vorteile sind:

    Über längere Zeiträume günstiger als die Miete

    Unabhängig von saisonaler Verfügbarkeit

    Eigene Brennstoffversorgung

    Die wichtigsten Nachteile sind:

    Eigenverantwortung für den ordnungsgemässen Betrieb, Fachpersonal benötigt

    Kurzfristig erhöhter Leistungsbedarf ist nicht möglich

    Als reine Redundanz für potenzielle Heizungsausfälle sehr teuer

    In der Praxis werden mobile Heizzentralen fast ausschliesslich gemietet. Ausnahmefälle sind Standzeiten von mehr als 2-3 Jahren, denn in der Regel amortisiert sich dann ein Kauf. Die mobile Heizzentrale zu erwerben ergibt Sinn, wenn man die mobile Heizung selbst vermieten möchte oder diese nach dem Einsatz als Back-up Lösung für Notfälle oder an einem anderen Standort weiternutzen kann.

    Mietkauf als dritte Alternative

    Bei der Variante Mietkauf mieten Betreiber die Technik, bevor sie diese in ihr Eigentum überführen. Sie verteilen die Kosten über einen längeren Zeitraum, bekommen ein erprobtes Gerät und schliessen Fehlkäufe aus. Auch bei begrenzter Liquidität vor steigenden Produktionsvolumen ist das eine sinnvolle Lösung.

    Häufige Fragen zum Heizzentrale mieten

    Was kostet eine mobile Heizzentrale zum Mieten?

    Das ist abhängig von der Grösse der Heizzentrale, der Dauer der Miete und der Dringlichkeit. Je kurzfristiger und grösser, desto teurer ist es natürlich. Je länger die Miete dauert, umso geringer sind die Kosten pro Tag. Kleinere Elektroheizzentralen gibt es in der Wochenmiete ab einem Tagespreis von ca. 60 – 70 Franken, in der Monatsmiete reduziert sich der Preis auf etwa 20 Franken pro Tag. Mobile Heizzentralen im Anhänger kosten für 150 kW in der Wochenmiete ab 190 Franken pro Tag, in der Monatsmiete ab etwa 80 Franken. Üblicherweise ist die Lieferung in den Kosten enthalten, der Brennstoff allerdings nicht.

    Wie erfolgt die Trinkwassererwärmung?

    Bei der Sanierung von Heizsystemen ist die kontinuierliche Bereitstellung von Warmwasser essentiell. Besonders in Gebäuden, in denen auf warmes Brauchwasser nicht verzichtet werden kann, wie Wohnanlagen und Spitälern, muss eine Lösung gefunden werden. Mobile Heizzentralen bieten hier eine effektive Option, indem sie über einen zusätzlichen Heizkreis speziell für die Brauchwassererwärmung verfügen. Diese Anlagen sichern während der Sanierungsphase die Warmwasserversorgung, indem sie flexibel an das bestehende System angeschlossen werden und die benötigte Leistung präzise erbringen.

    Wie schnell kann eine mobile Heizzentrale geliefert werden?

    Das unterscheidet sich, je nachdem, ob die Heizzentrale gemietet oder gekauft wird. Im Notfall kann eine mobile Heizzentrale innerhalb von wenigen Stunden gemietet und geliefert werden, da Wärme gerade im Winter extrem wichtig sein kann. Beim Kauf einer mobilen Heizzentrale sind die Lieferzeiten sehr unterschiedlich. Schneller als vier Wochen ist üblicherweise nicht möglich, je nach Anlage und Spezifikationen kann es allerdings auch mehrere Monate dauern, bis das Heizgerät gebaut und schlussendlich geliefert ist.

    Wie lange kann man die mobile Heizzentrale mieten?

    Die Dauer der Miete einer mobilen Heizzentrale ist nicht begrenzt. Es gibt Kunden, die die Heizgeräte über Monate und sogar Jahre anmieten, da andere Lösungen nicht praktikabel wären. Sehr kurze Mietzeiträume sind eher nicht empfohlen, zumindest werden die Anlagen in diesem Falle sehr teuer. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist die Lieferung, diese rechnet sich erst mit zunehmender Standzeit.